God of War-Director: Spielepreise müssen steigen (aus gutem Grund)

Im Vorfeld der Veröffentlichung von PlayStation 5 und Xbox Series X ist die Debatte rund um Spiele-Preise voll entbrannt. Und man kann bereits jetzt feststellen, dass eine Erhöhung auf einen regulären Preis von 60 auf 70 Euro unvermeidlich ist. ... mehr... Microsoft, Gaming, Sony, Spielkonsole, Xbox, Konsolen, Spielekonsole, Spielekonsolen, PlayStation 5, ps5, Xbox Series X, Xbox One X, Sony PlayStation 5, Versus, Microsoft Xbox Series X, VS, vs., Xbox vs. PlayStation Microsoft, Gaming, Sony, Spielkonsole, Xbox, DesignPickle, Konsolen, Spielekonsole, Spielekonsolen, PlayStation 5, ps5, Xbox Series X, Xbox One X, Sony PlayStation 5, Versus, Microsoft Xbox Series X, VS, vs., Xbox vs. PlayStation Microsoft, Gaming, Sony, Spielkonsole, Xbox, Konsolen, Spielekonsole, Spielekonsolen, PlayStation 5, ps5, Xbox Series X, Xbox One X, Sony PlayStation 5, Versus, Microsoft Xbox Series X, VS, vs., Xbox vs. PlayStation

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Oder man macht halt einfach ein gutes Spiel, das sich vernünftig verkauft.
Dann muss da gar nix teurer werden. Aber das wäre natürlich quatsch, weil dafür müsste man Zeit und Hirnschmalz investieren und Risiken eingehen, aber das wollen die Aktionäre nicht.
 
Spiele haben damals™ auch mal 120,-DM gekostet.
Sollen die Hersteller halt wieder wie früher entsprechende Demos herausbringen, damit man sich einen Titel vorher anschauen kann.
Ich persönlich habe lieber weniger, dafür wertigere Spiele als (wie aktuell) eine Masse an Spielen, die dann doch ungenutzt auf der Platte liegen.
 
@Rashiade: Welches denn? Bzw welches Releasejahr?
 
@bigspid: "Day of the Viper" aus 1989 von Accolade
 
@Rashiade: 1989 ? echt jetzt?
 
@bigspid: SNES-Spiele waren auch im Bereich 100-150 DM
 
@Fropen: Das waren auch Module, von daher war es in Ordnung.
Und 150 DM haben da auch nur die China Importe gekostet, wenn man sie am ersten Tag haben wollte !
 
@SuperSour: What? Donkey Kong Country, Earthworm Jim, Super Street Fighter -> 149. WWF RAW -> 169. Nix Import, Deutsche Version.

Blätter mal alte Spielemagazine durch. Da wirst du dich wohl wundern. Das günstigste waren da Versandhändler ohne eigene Ladengeschäfte. Die wohlmöglich noch "vom LKW gefallene" Ware verkauft haben damit sie günstiger anbieten konnten.

Edit: Oder halt gebraucht.
 
@bigspid: Civilization hat 1992 119,90 DM gekostet. Darklands hat 92 129,90 DM gekostet. Ausreißer gabs halt schon immer.
 
@James8349: Das entspricht heute einfach mal 100€ :D
Spiele heute sind nicht teuer. Eine Angleichung des Preises fühlt sich aber immer teuer an, ist aber langsam wirklich völlig in Ordnung.
 
Glaube nicht dass die dann auf Mikrotransaktionen verzichten werden. Warum auch?
 
@Fettman: Sehe ich auch so...warum auf eine "Geldquelle" verzichten bei der man die Gamer ja noch hübsch weiter melken kann.
 
Wir haben damals für ein Spiel wie zB Command and Conquer Alarmstufe Rot 80-90 DM bezahlt. Das war damals Ende 1996/1997. Wenn wir den Preis inflationsbereinigt heute darstellen entspricht das: 58-65 €. C&C Tiberian Sun (1999) wurde zB für 99 DM verkauft, was heute 68,90€ entspricht.

Jetzt haben wir heute deutlich gesteigerte Produktionskosten und sehr häufig auch deutlich längere Spielzeiten und allgemeine Qualität. Ein Anstieg auf 70€ reicht nicht einmal ansatzweise aus, um dir gesteigerten Kosten zu decken. Der einzige Grund, warum der "geringe" Preis von 60-70€ ausreicht, ist weil die Verkaufszahlen auch deutlich größer sind.

Eine Anpassung auf 70€ ist in Ordnung. Sparer kaufen etwas später und Vollpreiskunden tuts nicht wirklich weh.
 
@bigspid: Ich sehe das ähnlich. Ist halt mein "Hobby", und ich bin eigentlich ganz froh, dass ich nicht bei Autos, Uhren oder Yachten gelandet bin. Gegen das, was manche sich so gönnen, halte ich die Kosten hier immer noch für recht überschaubar, und der Produktionsaufwand ist einfach mittlerweile enorm, wie du schon geschrieben hast.
 
@bigspid: Damals hat es noch liebevolle Spielepackung bekommen. Große Pappe Schachteln. Dickes Handbuch in Farbe. Manchmal sogar noch Poster drin usw. Was bekommst heute? Überteuerte 08/15 AAA Titel, mit Ingame-Shop. Kauf mal Retail am PC. Lieblose DVD Hülle mit einem Code drin zum downloaden bei Steam. Die meisten Games sind nicht mal im Ansatz 70€ Wert. Schon gar nicht von EA/Ubisoft.
 
@Smilleey: Das stimmt allerdings, aber ich bin eigentlich auch froh drum. Weniger "Müll" der rumsteht.
 
@bigspid: Nur wars es das heute ja leider nicht bei den Kosten wenn man ein Spiel "komplett" haben will. Dazu kommt dann nochmal Season Pass, Ingame Käufe oder "Erweiterungen", die nach und nach verkauft werden. Bei Spielen dich ich komplett haben will, wie z.B. Witcher 3, heißt es dann warten bis die komplette Game of the Year Edition erschienen ist.
 
@chris899: Ich kaufe Spiele nur dann, wenn ich auch die Zeit hab sie gleich zu spielen. Und dann auch immer ohne Seasonpass Müll. Nur wenn das Game mich voll überzeugt und ich mehr haben will, kauf ich das danach dazu. Ansonsten drauf gesch....dann verpass ich halt die meist lieblosen Zusatzinhalte. Gibt nur wenige Spiele wo sich die Addons lohnen.
 
@bigspid: Ist der Absatzmarkt dafür mittlerweile nicht deutlich größer?
Im Vergleich zu heute war das damals ja noch eher Nische und ist mittlerweile im sozialen Leben "anerkannt", was damals ja noch etwas anders aussah.
Damals waren doppelte Millionenanzahl an verkauften Exemplaren noch eine Seltenheit, heutzutage schaffen das jede Menge AAA-Titel (und das teils mit zusätzlichen Kosten wie DLC oder Mikrotransaktionen).
 
@Tical2k: Das meinte ich mit deutlich höheren Verkaufszahlen ;) Ja die Spielerbasis und die damit potentiellen Kunden sind explodiert.
 
@bigspid: damals hast aber über 1200 Mark verdient und mit 500 Mark waren Mieten für ne 3 Zimmer Wohnung, Nebenkosten und ein voller Kühlschrank für den ganzen Monat bezahlt.
Heute verdient man 1500 oder 1800 Euro und blättert nen Tausender für die Kaltmiete einer ein Zimmer "Wohnung" auf den Tisch.
 
@P-A-O: Also bei uns in der Region waren die 2.000-3.000 DM eher üblich (90er), aber die Miete hat natürlich nicht so stark reingeschlagen wie jetzt. Wenn man aber mal betrachtet was alles andere gekostet hat, ist das heute schon abartig. Für 40DM hast du ein gutes Hemd von einem namhaften Hersteller bekommen. Ein Videospiel hat das doppelte gekostet, also 80DM. Wenn wir das auf heute übertragen sind wir bei 40-80€ für ein Hemd, also 80-160€ für ein Spiel (nur mal in der Relation betrachtet). Die Teuerungsrate ist bei Spielen natürlich nicht so stark gestiegen, wie bei Hemden (zum Glück).
 
@bigspid: gut, es gibt Dinge die vergleichsweise günstig sind. Aber das betrifft in 99% der Fälle Dinge die man sich nicht ständig kauft. Ein anständiger Kühlschrank, ein Fernseher, Möbel, vieles ist heute vergleichsweise günstiger. Aber die wirklich wichtigen Dinge, meistens auch diejenigen um die man nicht drumherum kommt sind allesamt teurer. Und das oft um ein vielfaches.
Und nein, ich gehöre nicht zu denen die sagen wenn man in einer Stadt wohnt in der es gutbezahlte Jobs gibt wie Stuttgart automatisch auch mehr für Miete bezahlt werden muss.
 
ich weiß ja nicht,
auf der einen Seite versteht man das ja schon,
auf der anderen es gibt auch immer mehr Leute die spielen also die Playerbase ist ja auch gewachsen, ergo mehr Verkäufe
 
@blgblade: Und dann hört man, dass Firmen wie Blizzard schlecht bezahlen, ein Rekordjahr hinlegen und dann auch noch Entwickler entlassen. Das passt teilweise tatsächlich nicht ganz.
Wenn die Aktionäre wichtiger werden als die Kunden...
 
Naja ein Spiel der nur paar Stunden dauert würde ich keine 60 oder 70€ ausgeben.
Dann warte ich halts solange bis der Preis auf 40€ gesenkt wird. Ich habe viele AAA-Titeln von PS3 und PS4 solange gewartet bis die Preise Pro Spiel auf 40€ gesenkt wird. Nur 3 Spiele habe ich vollem Preis 60€ bei Release gekauft und zwar GT Sport, Rise of the Tomb Raider und Shadow of the Tomb Raider.
 
also wenn ich aktuell zwei Spiele vergleiche, finde ich eine Preiserhöhung schon recht unverschämt. Spiele derzeit Tomb Raider 2 für die PSX. da daueet fast jedes Level zwischen 60 und 90 Minuten. das mscht insgesamt locker 10 Stunden. Dagegen habe ich mir für 60 Euro Resident Evil 3 geholt. und war nach enttäuschenden 4 bis 5 Stunden durch.
 
Jup, und ich muss ein Spiel auch nicht zum Release kaufen, sondern erst wenn es mindestens 50% runter ist xD Kaufe generell kein Spiel zum Release.
 
oder man macht die games weniger teuer in der Produktion, wäre ja auch ne Idee.
 
Wenn ich so einen Bullshit lese wird mir schlecht. Die Spiele müssen teurer werden, dafür verzichten wir dann auf den Micropaymentterror ... aha, als ob die Publisher plötzlich die Gier nach Geld einstellen und die Mircopayments dann wirklich aus den Spielen rauslassen. Letztendlich wird es nur darauf hinauslaufen, dass sich eben noch weniger Spieler die Titel gleich bei erscheinen kaufen und warten bis sie bei 40 oder weniger Eur liegen. Sie haben somit also nicht wirklich was gewonnen.

Diese Aussage erinnert mich an Aussagen wie, "die Preise bleiben (nach der EUR Einführung)b stabil", "Wenn erst jeder GEZ zahlt, dann bleibt der Beitrag stabil." Wir sehen ja was diese Aussagen wert waren, nicht mal die Heiße Luft die während des Aussprechens produziert wurde.
 
Auf der einen Seite: Ja, der Produktionsaufwand ist gestiegen und die Entwicklung ist teurer geworden. Auf der anderen Seite stehen massiv höhere Verlaufszahlen bei gleichzeitig stark reduziertem Aufwand für die Vervielfältigung der Spiele. Der Umstieg auf den digitalen Vertrieb hat alles verändert. Ein weiteres Exemplar zu verkaufen, erfordert nicht mehr Herstellung und Transport einer Packung mit Datenträger und Handbuch, sondern nur noch die in der Masse fast kostenfreie digitale Reproduktion. Zugleich haben die großen Publisher den Groß- und Einzelhandel mit ihren eigenen Plattformen weitgehend ausgeschaltet und sich deren Marge in die eigene Tasche gesteckt. Es bleibt also vom äußerlich seit Jahren unveränderten Preis am Ende mehr beim Publisher. Und bitte auch nicht vergessen: Mit jedem erschienenen Titel steigt die Konkurrenz, da auch ältere Titel verfügbar bleiben, statt aus den Regalen zu verschwinden. Eine neue Aufbau-WiSim konkurriert heutzutage nicht nur mit Anno 1800, sondern auch mit all seinen Vorgängern. Das schlägt sich zwangsläufig im Preisniveau nieder.
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