Android 11 sprengt Limits: Videogrößen-Beschränkung wird angehoben

Während die in Smartphones verbauten Kamera-Module immer bessere technische Spezifikationen vorweisen können, hat sich auch der für ein Video benötigte Speicherplatz mit der Zeit erhöht. Die Größe einer Datei wird von Android jedoch aktuell noch ... mehr... Betriebssystem, Android, Smartphones, Logo, Google Android, Android 11 Bildquelle: Android Betriebssystem, Android, Smartphones, Logo, Google Android, Android 11 Betriebssystem, Android, Smartphones, Logo, Google Android, Android 11 Android

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Klingt so, als ob exfat dann zumindest für SD-Karten verpflichtend wäre, die internen speicher laufen ja schon auf ext4.
 
@Bugfix: Ext4 kann auch auf SD-Karten als Formatierung eingesetzt werden. Dann muß man halt übers USB-Kabel auslesen oder per Programm windows ext4 fähig machen. Gibt ja kostenlose reader. Besser wäre dann aber gleich auf btrfs zu setzen.
 
@Sssnake: oder exFat das ist ja auch langsam verbreitet, kann von Linux, MacOS, iOS und auch Windows gelesen / geschrieben werden und ist bei großen SD Karten Standard.
 
@Bugfix: Und die Ironie ist: Google's Pixel-Phones können nicht mal exFAT lesen
 
@Bugfix:
exFAT ist ohnehin das Standarddateisystem für SD-Karten die größer als 32 Gbyte sind; und SD-Karten ab 8 Gbyte lassen sich problemlos nach exFAT umformatieren.
 
Mensch, dann muss man ja wieder alle 16 Exabyte eine neue Datei anfangen ;-)
 
und warum geht das erst bei 'ner neuen Android Version ?
Warum kann man nicht einfach mit dem nächsten Update diese Grenze aufheben?
So hätten alle was davon und nicht nur die Pixel 4 Besitzer...
 
@Ferkelwaemser: Kauf neues Handy dann gehts.
 
@Ferkelwaemser: Sowie alle Pixel 2 und Pixel 3 Besitzer. Kann doch Google nix für, wenn andere Hersteller die Updates erst so spät oder gar nicht ausrollen.
 
Ist das überhaupt mal jemandem aufgefallen? Was nimmt man denn mit dem Smartphone auf, was die 4 GB sprengt? Wenn überhaupt, dann habe ich 2-3 min lange Clips.
 
@tommy1977:
Da die Kameras immer besser werden, werden sie auch immer Professioneller genutzt. Youtube, Podcasts, Schule, DIY Videos... da kommen auch mal Videos von mehreren Stunden bei raus.
Otto normal kommt natürlich eher nur auf auf ein Minuten.
 
@crazyus: Naja...Handy-Kamera und der Begriff "professionell" zaubert mir immer ein euphorisches innerliches Schmunzeln ins Gesicht. An den Dingern ist nichts professionell, außer der Preis. Wer irgendwas professionell oder semiprofessionell machen will, greift zu einer DSLR oder einem vernünftigen Camcorder...allein schon die physischen Grenzen (Zoom, Sensorgröße...etc.) verhindern dies. Aber ich habe es schon mehrfach geschrieben...die Marketingabteilungen der einzelnen Hersteller machen einen echt guten Job und fangen das dumme Konsumvieh perfekt ein. Die treffen wie die Profispieler 3x die Tripple-Twenty...128 Mio Pixel und 53-Kern-Prozessor in Verbindung mit einem revolutionären 3567 mAh-Akku. Ganz ehrlich? Ich denke, dass fast jede Handy-Cam ausreicht, um diverse Foto-Bücher zu füllen oder diverse Plattformen zuzumüllen, welche die Qualität eh runterrechnen. Die Baustellen liegen meiner Meinung nach auf der anderen Straßenseite...vor allem im Bezug auf Akkuleistung, Anfälligkeit gegen Stöße, Stürze...etc.
 
@tommy1977: Also in einem Fotobuch mit Anspruch ein solches zu sein (und nicht nur ein Einklebealbum aus dem Internet), sollte ein Smartphone-Bild nix verloren haben.

Das einzige was man zugeben muss ist dass die automaische Entwicklung der RAWs inzwischen doch recht brauchbar ist und ich auch in ASDSee Studio immer mal auf "Automatisch" drücke um zu sehen was die automatik denn so daraus macht.
 
@Bautz: Erklär das mal den Pixel-Heinis, welche glauben, dass ein S10 oder P30 ein gutes Bild schießen würde...
 
@tommy1977: Je nach Kameraeinstellung und Lichtverhältnisse machen die hervorragende Bilder. Pixel-binning funktioniert je nach Implementierung auch fantastisch.
 
@L_M_A_O: Hab ich ja geschrieben...vielleicht nicht hervorragend, aber fürs Familienalbum ausreichend. Entwickel mal ein Bild größer oder auf Leinwand als A4. Dort scheidet sich die Spreu vom Weizen und auch der letzte sollte erkennen, dass so eine Handy-Knipse nicht die Qualität liefert, welche das Minidisplay vorgaukelt. Schon allein, weil geschätzt 90% der Nutzer niemals den Menüpunkt für "RAW" finden und schon dadurch nicht nur den Speicherbedarf, sondern auch die Qualität und Bearbeitungsmöglichkeiten massiv reduzieren.
 
@tommy1977: "dass so eine Handy-Knipse nicht die Qualität liefert, welche das Minidisplay vorgaukelt"
Kommt ganz auf das Modell an, es gibt einige wo die Bilder wirklich hervorragend sind (z.B. P30 Pro, iPhone 11, oder sogar noch das in die Jahre gekommene Lumia 1020). Natürlich machen DSLR ein besseres Bild, aber manchmal muss man nach dem Unterschied suchen.

" weil geschätzt 90% der Nutzer niemals den Menüpunkt für "RAW" finden und schon dadurch nicht nur den Speicherbedarf, sondern auch die Qualität und Bearbeitungsmöglichkeiten massiv reduzieren."
Dafür kann das Gerät aber nichts, genauso wenig wie die wenigsten Leute manuell die Belichtungszeit und co. verändern.
 
@L_M_A_O: Sicher kann man diese Diskussion ewig weiterführen, aber die meisten haben jeglichen Qualitätsanspruch verloren. Frag mal einen Musikliebhaber, welches Format er zum Hören bevorzugt? MP3 wird dort sicherlich mit an letzter Stelle stehen. Und genauso ist es bei Smartphone-Kameras. Ich arbeite in der Branche und das einzige Argument, was den meisten Kunden einfällt, warum es denn das absolute (und vor allem völlig überteuerte Top-Modell) sein soll, ist die Kamera. Dass auch weitaus billigere Geräte super Fotos für den Alltagsgebrauch schießen, kommt denen gar nicht in den Sinn und genauso wenig, dass der Rest der Premium-Phone-Hardware für die meisten völlig overpowered ist. Daher schrieb ich ja, dass die Marketingabteilungen einen richtig guten Job machen..."Gib 1.500 € Euro aus und du hast die beste Kamera!"...ganz einfache Message, auf welche alle reinfallen, die sowieso nur ansatzweise Grundwissen über die Materie haben. Das soll jetzt nicht abwertend gemeint sein, sondern sind nur meine Erfahrungswerte. Am Ende sollte man vielleicht auch mal auf jemanden hören, der sich damit wirklich auskennt, den Marktüberblick hat und vor allem die Eckdaten der einzelnen Geräte entsprechend dem Kundenwunsch einordnen kann und somit eine realistische Geräte-Empfehlung aussprechen kann. Es gibt am Markt sehr viel mehr gute Geräte abseits von S10, Note 10, P30 und Mate 30.
 
Bin gespannt, wann dann die erste microSD mit 16 exabyte auf den Markt kommt, um meine 500 200k-3D-Selfies pro Tag zu speichern...
 
MicroSD ist zu langsam um 16 Exabyte zu speichern, da würdest du ja Jahre warten, bis das auf dem Rechner ist...
 
@toco: mmh, ich glaube wenn die industrie es geschafft hat, solch eine datendichte in groesse einer microsd auf den markt zu werfen, wird es auch entsprechende moeglichkeiten zum schnellen auslesen der daten geben.
 
Überrascht mich jetzt nicht. Was Kameras und das Softwareseitige Umfeld angeht war Android schon immer totaler Murks.

Fängt ja schon damit an, dass Playstore Apps jedes Smartphone bzw jede Kamera explizit unterstützen müssen oder über Umwege das Sucherbild abgreifen, was dann aber massiven Qualitätsverlust im Vergleich zur nativen Kameraapp des Herstellers bedeutet.

Nicht umsonst sieht das per Social Media Apps aufgenommene Zeugs von Android Geräten so schlecht aus...

Und es gibt noch zig weitere Baustellen, bei denen hauptsächlich die Gerätehersteller schlampen.
Das ist bei jedem neuen Android Gerät immer wieder wie ein kleines Überraschungsei. Man weiß nie, welche Probleme man bekommt. Aber solange 95% der Nutzer Probleme nicht bemerken oder sich nicht dran stören wird sich auch nix ändern.

Beispiel Microruckler. Mein arbeits Androide mit Snapdragon 855 kämpft mit Microrucklern bei der Videoaufnahme, egal mit welchen Einstellungen. Für mich ist somit jede Videoaufnahme komplett ruiniert, aber gefühlt 99% der Leute, denen ich das Video zeige, bemerken keine Ruckler. Dabei kann ich sie deutlich sehen und auch nachvollziehen, wenn ich das Video Frame für Frame am PC durchgehe. Da bleibt das Bild trotz Bewegung in der Aufnahme einfach mal für 2-3 Frames komplett stehen... Beim iPhone dagegen noch nie derartige Probleme, egal ob iPhone 6S oder iPhone XS.

OK, ich hör schon auf, darüber könnt ich mittlerweile echt nen Roman verfassen...
Aber mich nervt es einfach, wenn solche Probleme seit Jahren ignoriert werden.
 
@Laggy: Die Bilder von Social Media Apps sehen deshalb schlechter aus, weil die runter komprimiert
und skaliert werden. Das hat nichts mit Android zu tun und ist auf dem iPhone nicht anders.
 
@Stefan1200: Jein, klar werden die Fotos relativ stark komprimiert und die Maße verändert, da hast du recht. Aber bei Android hast du durch die Unzulänglichkeiten mit den Kamera APIs zusätzlich deutlichen Qualitätsverlust. Eben dann, wenn der App Entwickler nicht explizit dein Kameramodul unterstützt (was eben oft aufgrund des Aufwands nicht gemacht wird)
Hier ein Beispiel, zwischen Snapchat und einer nativen Kamera App: https://imgur.com/a/wuaZi
Und da sieht man nicht nur Detailverlust, sondern auch einen kompletten Ausfall jeglicher Bildverarbeitung (die ja bekanntlich mittlerweile enorm aufwändig ist). Die Belichtung und Dynamik ist komplett im Eimer, vermutlich funktioniert HDR nicht usw.
Damit schmeißt man sich Kameratechnisch direkt mal 10 Jahre zurück. Geil oder?

PS: Die Minus beweisen nur, dass die Leute hier nur das hoch voten, was sie hören wollen und mit unangenehmen fakten nicht klar kommen.

Mich nervt das doch selbst. Ich würde liebend gern nen Androiden für 200-300€ als Hauptgerät nutzen, weil die Hardware die ich dafür bekomme mir auch völlig ausreichen würde. Aber solange Google und die Hersteller so einen Mist fabrizieren halte ich von dem System weiterhin Abstand. Ich würde das nicht schreiben, wenns mich nicht wirklich aufregen würde. Ich will dass sich was ändert. Ich hab kein interesse daran, grundlos Dinge schlecht zu reden, nur um jemandem meine Präferenzen aufzudrücken.
Aber wenn ich die Minus hier sehe und die Tatsache, dass damit mein Kommentar ausgeblendet wird und jegliche ernst gemeinte Kritik verstummt und die Augen davor verschlossen werden, dann kann ich wohl eh vergessen, dass sich bei Android jemals irgendwas zum positiven ändern wird.
 
@Laggy: Sehr sachlicher Kommentar. Ich hab dir mal ein "+" gegeben...vielleicht gibts noch ein paar mehr. ;)
 
@Laggy: Die Mikroruckler kann ich bei mir bestätigen (Galaxy Note 8, 4K-Aufnahme). Es sind immer die vielen kleinen Probleme (die nicht viel Aufmerksamkeit bekommen) die die Nutzererfahrung mies machen.

Finds auch schade dass Kamera Apps im Play Store nie so gut sind wie die vorinstallierte, eventuell wegen der komplizierten Kamera APIs und proprietären Kamera Treibern etc etc...
 
hm versteh ich nicht. Android basiert doch auf ext4.... "ext4 unterstützt eine maximale Dateigröße von 16 TB" -> https://geek-university.com/linux-deutsch/dateisystem-ext4/
also geht doch schon jetzt. Any questions???
 
@legalxpuser: Theoretisch ja ... praktisch ... war da halt eine Firma namens google am Werk.

Lustigerweise hat die Sony Kamerasparte die Begrenzung schon seit Jahren als ihrem Kamera-Android entfernt.
 
@Bautz: jo...weil wie gesagt das 4 GB Limit ist mir eigentlich nur noch von Fat32 bekannt...zumindest was Windows betrifft...
 
Ich bin eher gespannt, wie sich das dann auf den Importzoll auswirken wird...

Bei den DSLRs ist das 4 GB-Limit (max 30 Minuten Aufnahmebeschränkung und die Aufnahme muss danach manuell neu gestartet werden) genau deswegen eingeführt worden. Denn hätte die DSLR eine "unendliche" Aufnahme, sprich länger als 30 Minuten am Stück (was 4 GB bei HD im *mov entspricht), würden die als Camcorder durchgehen und müssten entsprechend teurer versteuert/verzollt werden. Beim Smartphone dürfte es da eine ähnliche Argumentation geben....

Argumentiert man weiterhin mit dem 30 Minuten-Limit, wird es schon problematisch: Zählt der Richtwert bei der kleinsten Auflösung (HD) oder die maximale Stufe (4k)? Oder die Kameraapp-Hersteller stehen da in der Pflicht... Alleine deswegen dürfte das schon interessant werden.
 
@ChristianH4: Das Limit kommt eher daher dass sonst der Spiegel überhitzt. Bei Nikon waren das sogar nur 15 Minuten. Bei Spiegellosen (Sony Alpha 7M3 z.B.) gibts diese Beschränkung nicht und man kann die ganze Speicherkarte mit einem Video vollschreiben.
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