Unbrauchbar, unvollständig: Massive Softwareprobleme beim VW ID.3

Seit November ist VW dabei, sein Elektroauto ID.3 zu fertigen. Ganz oh­ne Probleme verläuft das aber nicht, wie jetzt aus einem Medienbericht her­vor­geht: Demnach hat der Konzern noch massive Probleme mit der Software, sodass die Fahrzeuge ... mehr... Elektromobilität, Elektroauto, E-Auto, Vw, volkswagen, ID.3 Bildquelle: VW Elektromobilität, Elektroauto, E-Auto, Vw, volkswagen, ID.3 Elektromobilität, Elektroauto, E-Auto, Vw, volkswagen, ID.3 VW

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Na dann bestellt mal schön ab April......
 
@angler2001: .... April, April? :-)
 
Vermutlich hat VW jetzt nach dem Manipulationsskandal versucht eine saubere Software zu schreiben, nur sie sind es nicht gewöhnt ohne Workarounds die Spezifikationen einzuhalten. :-D
 
@floerido: wäre witzig, wenn's logisch wäre.
 
@GeilsteTyp: Ein Unternehmen das mehrfach wegen Softwaremanipulation aufgefallen ist und auch noch aufgefallen ist, indem sie in dem Patch eine andere Manipulation eingebaut haben, dem kann man schon unterstellen, dass sie drauf angewiesen sind.
 
@floerido: Auf welche Manipulationen sollten sie bei einem E-Fahrzeug denn angewiesen sein? Da kannst ja maximal die Reichweitenanzeige falsch berechnen, das wars...
 
@Qnkel: Es werden 95 Ladestand des Akkus angezeigt, dabei ist er bereits voll. Das schadet auf Dauer dem Akku und VW verdient an neuen Ersatzteilen.

Man könnte die Blackbox so manipulieren das einige Verbraucher außerhalb der Spezifikationen fahren und schneller kaputt gehen.

Auch das erfreut den Konzern.
 
@Qnkel: Vielleicht hapert es ja deshalb, weil ich zwingend versuchen eine Manipulation einzubauen und kaum Ansatzpunkte finden. :-)

Man kann bei einem e-Auto ähnlich wie bei einem Verbrenner manipulieren und vielleicht sogar noch mehr. Zum Beispiel das man erkennt wenn ein Verbrauchstest gefahren wird und entsprechend die Gasanahme anpasst um die Reichweite zu erhöhen. Entsprechend kann man Grenzwerte im Testmodus hoch setzten, das heißt man kann die Komponenten dürfen dann wärmer werden. E-Autos haben meistens Kapazitätsreserven in den Batterien, so dass kaputte Zellen nicht direkt einen Austausch benötigen, hier kann man auch beliebig tricksen.
 
@floerido: Gas bei einem Elektroauto?

Du meinst doch nicht die Methanpupse des Fahrers?
 
@1ST1: mhh.. du bist da auf eine ganz neue Energiequelle gestoßen :-)
 
@floerido: erstens hat VW die Software nicht geschrieben, sondern Bosch. Zweitens war es eine im programmiertechnischen Sinne sauber geschriebene Software, sonst wäre sie nicht so lange unentdeckt geblieben. Drittens geht es hier offensichtlich nicht um die Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben, sondern bei Problemen in der Funktionsentwicklung. Unterm Strich ist dein Kommentar einfach nur Trolling mit dem Versuch, eine Brücke zum Manipulationsskandal zu schlafen. Nur dass dir das die das nicht mit logischer Konsistenz gelungen ist.
 
@GeilsteTyp: Trollen ist schon etwas anderes. Es ist einfach ein ironischer Kommentar, der von vielen auch positiv aufgegriffen wurde. Gerade die Überspitzung, dass sie auch bei einem e-Auto etwas finden zum Manipulieren sollte die sarkastische Richtung des Kommentars für jeden zu erkennen geben.

Natürlich kann man nicht verlangen das es alle verstehen, was die paar negative Bewertungen zeigt, aber im Vergleich zu den Bewertungen der kritisierenden Reaktionen ist die Resonanz doch eher positiv und von vielen anscheint richtig verstanden.

Btw.: Die Software ist von VW ungeprüft übernommen worden, somit trifft sie natürlich auch hier die Schuld. Das dieses Unternehmen auch noch so verteidigt wird, nachdem sie Millionen von Kunden betrogen und das Image des Ingenieursstandorts beschmutzt haben, das können dann wirklich nur verblendete Fans oder Angestellte sein.
 
@floerido: Richtig. VW vergibt das CE Kennzeichen und ist als Hersteller in der Haftung bzw. die verantwortliche in den Knast. Garantiezeit vorbei und der Verbraucher hat das nachsehen in Europa.

Jeder auch noch so ironischer ketzerische Kommentar hat ihr seine Berechtigung.
 
@floerido: meinst du wirklich, dass die Software ungeprüft übernommen worden ist? ;)
 
@GeilsteTyp: Ist Witzig weil logik nichts mit Witz zu tun hat.
 
@floerido: Und welche Manipulation wäre bei einem Elektroauto notwendig?
 
@1ST1: Oh, da käme mir so einiges in den Sinn. Z.B. im Testzyklus etwas "zahmere" Beschleunigung und schwupps steigt die Reichweite. Macht sich dann gut in der Werbung.
 
Der Kundebetrug beim manipulieren mittels Software war für mich der letzte Anstoß um auf Produkte aus Wolfsburg gänzlich zu verzichten. Hab da so meine Erfahrungen, besonders mit WV, machen müssen welche mich zu diesem Schritt bewogen haben.
 
@Eziens: Schön. Trotzen bleibt VW der größte Autohersteller der Welt. VW bringt global das E-Auto in den Massenmarkt und das finde ich positiv. Kein anderer Autokonzern der Welt hätte diese Macht, die gesamte Branche mitziehen. Tesla hat den Anfang gemacht und VW wird das nun in den Massenmarkt bringen. Beide Konzerne eint eine Vision.
 
@ijones: Volkswagen hat nicht eine Vision, ich bitte dich

Die Pushen, wie fast alle, die E-Autos und Plugin-Hybride vor allem wegen den Grenzwerten beim Flottenverbrauch von 95g CO2 sonst drohen Strafen.

Jedes verkauft E-Auto und fließt dank sogenannte Super Credits nämlich mit dem Faktor ich glaube 1,3 in die Berechnung des Flottenverbrauchs ein.

Obwohl die 95 stimmen ja auch nicht, je höher das Durchschnittsgewicht der Fahrzeugeflotte, desto höher darf der individuale Grenzwert der Flotte sein.

Hier die Formel.
95 g CO2/km + (0,0457 ·( Durchschnittsgewicht - 1.372 kg))

Deshalb dient der Fokus von schweren SUVs, die sich positiv auf den erlaubten Grenzwert auswirkt und gleichzeitig das Pushen von E-Autos einzig und allein zum vermeiden von Strafzahlungen.

Ich bin deswegen aber kein VW Hasser. Ich fahre selbst als 1. Auto ein Fabia Kombi und bin zufrieden damit.

Ich will nur darstellen das die Motive von VW nicht zu ehrenhaft sind wie Sie es darstellen.
 
@ibecf: VW investiert mit 45 Milliarden Euro mehr als jeder andere Autokonzern in E-Autos. Die 70 E-Autos in allen Klassen dienen nicht nur zum senken des Flottenverbrauchs. VWs wichtigster Markt ist der chinesische. Da hat VW längst E-Automarken an Start. ZB mit SOL
 
@Eziens: Und ich habe gerade deswegegen wieder einen neuen Touran Diesel gekauft.
 
Was für eine Lachnummer! VAG hat kein einziges E-Auto planmäßig und/oder mängelfrei auf den Markt gebracht. Audi E-Tron Rückruf binnen wenigen Wochen wegen Brandgefahr, Porsche Taycan verzögert sich wegen "komplexer Technik" - und nun zum krönenden Abschluss die Stammmarke Volkswagen bekommt die Software nicht in den Griff. Gut, dass es mittlerweile nicht nur in der Politik Alternativen gibt...
 
@Lecter: Weil jetzt alles viel zu spät kommt und man im direkten Konkurrenzkampf nicht ins Hintertreffen geraten will. Dabei hat man BMW dafür kritisiert, dass nach dem i3 nicht mehr groß etwas passiert ist. Man hat in der Tat etwas gepennt, wird aber nächstes Jahr planmäßig einen iX3 liefern. Es ist schon ein absolutes Armutszeugnis, wenn die Fahrzeuge in diesem Stadium, kurz vor Auslieferung, tatsächlich fahruntauglich sind. Sollten nicht alle Probleme behoben werden, kann man sich selbst ausmalen was in den letzen Wochen passieren wird. Sofern das KBA nichts sagt, werden die Fahrzeuge mit geflickter Software auf die Straße kommen, während man weiter daran arbeitet. Den Spaß werden anschließend die Kunden haben und der Shitstorm ist vorprogrammiert.
 
@Lecter: ich sehe schon du hast keinen rs6 bestellt? die dinger werden doch eh nur gebaut damit die Flotte die vorgaben schafft. Du hast natürlich recht aber ich glaube das ist denen unterm strich fast egal.
 
@lasnik: Ich fahre beruflich VAG auf Grund der Firmenvorgabe, privat Lexus und würde mir niemals ein Auto von VAG kaufen - niemals!
 
@Lecter: VW ist der grösste Autokonzern in China mit einem Marktanteil von 13%. Schau dir mal die E-Autounternehmen von VW in China an. VW ist der erste Autohersteller der Welt, der das E-Auto global in den Massenmarkt pusht. Das ist selbst für den größten Autokonzern der Erde eine Mamutaufgabe.
VW entwickelt aktuell das VW OS Betriebssystem und das wird ähnlich dem MEB auch anderen Herstellern offenstehen.
VW produziert ja nicht nur für sich, sondern auch 600.000 Baukästen für Ford und andere Hersteller.
 
@ijones: Das klingt ja fast so, als würde China als Benchmark in Sachen Qualität UND Quantität dienen. Die Kisten dort sind mitnichten mit hiesigen Qualitätsanprüchen zu vergleichen - schön zu erkennen am scheitern hierzulande. Zudem ist es dort Pflicht E-Autos zu produzieren und zu verkaufen. Ein noch entscheidender Punkt ist aber Chinas Wende in der E-Mobiltät hin zu Wasserstoff-Autos. VW passt bis dato ganz gut in diese Region und an deren Ansprüche, hierzulande allerdings steht eben Qualität vor Quantität - und das kann VAG halt nicht wirklich...
 
@Lecter: ja genau. Deswegen sind sie auch "hierzulande" absolut unverkäuflich. Übrigens, im vermeintlichen "Heimatland" der Qualität, Japan, ist VW das beliebteste Importauto. Weil die halt sowas von gar keine Qualität können...
 
@Scarag: In Japan wurden 2018 9,2 Millionen Neuwagen produziert, 4,4 Millionen im Innland verkauft. VW ist dort insgesamt ein sehr kleines Licht. Übrigens ist Toyota 2019 wieder die weltweite Nummer Eins, da der Umsatz von VW in China über 10% eingebrochen ist. Am Ende siegt eben doch Qualität vor Quantität - Glückwunsch Toyota!
 
@Lecter: Der eUp und der eGolf waren diesbezüglich ganz unauffällig.
 
@1ST1: Doch, der eUp hatte einen Rückruf auf Grund eines undichten Hochvolt Akku-Gehäuses, inkl. dem Facelift-Modell (https://www.goingelectric.de/forum/viewtopic.php?f=50&t=40003), ebenso der eGolf (https://www.goingelectric.de/forum/viewtopic.php?f=111&t=12277) usw. usw.
 
@Lecter: Und das wurde per Softwareupdate behoben?
 
@1ST1: Was hat das damit zu tun?! Mir ist es egal, wegen welchem Mangel die Kiste in die Werkstatt muss, es kostet Nerven und Zeit, beides ein NoGo!
 
kann mich vor ein paar jahren noch erinnern das der Golf 6 den ich hatte bei jeder kleinsten glättigkeit das ASR voll in den anschlag gegangen ist und ich mich quasi ständig zum stillstand gebracht hat, ich konnte max schrittgeschwindigkeit fahren und musste mich am ende abschleppen lassen, bei VW hieß es dann: "jo fehler bekannt, keine lösung in sicht", es war nix kaputt nur eine fehlerhafte software wofür es noch kein update gab, mein auto aber im winter unbrauchbar gemacht hat ... hab denen 3 Tage gegeben die scheiße zu fixen, aber nix, hab den wagen zurückgehen lassen und kaufe seitdem nix mehr bei VW, sry aber grundlegende funktion eines autos sollte immer gegeben sein
 
@1O1_ZERO: Deutsche Autos? Bis auf die hohen Anschaffungskosten und hohen Reparaturkosten wenig begeisternd.
 
@Nibelungen: trotzdem verkaufen sie sich weltweit am besten. VW ist mit 13% Marktanteil der grösste Autobauer Chinas.
 
@ijones: Nur ist VW in China nicht das selbe wie VW in Deutschland. In China verkauft nicht VW sondern nur Joint-Ventures, welche chinesischen Mehrheitsanteil haben. Und Mehrheitsanteil, bedeutet die Entscheidungen werden dort von den Chinesen getroffen.
 
30.000€ Basispreis für so einen schrotthaufen? xD
 
Na, hoffentlich enden die Autos nicht so wie die "Smart"TVs: Jeder Hersteller mit einem anderen, teils zu kompliziertem System, Funktionen die nach und nach nicht mehr nutzbar sind, irgendwann veraltetete Standards und man kann nicht mehr nachrüsten und am Ende gibt es irgendwann keine Updates mehr weil der Hersteller beschlossen hat das Fahrzeug nach 8 Jahren nicht mehr zu supporten, obwohl das eigene Exemplar technisch noch in der Lage gewesen wäre ein paar Jahre länger auf der Straße zu fahren.

Bei solchen Vorstellungen wünsche ich mir schon jetzt, sicher vergeblich, eine nicht smarte, teil-analoge E-Auto Version. Ganz ohne komplexe Bordcomputer, Unterhaltungselektronik und digitalen Spiegel- Instrumente- und Display-Schnickschnack. Einfach nur ein Auto zum fahren mit möglicht niedrigen Werkstadtkosten. Mit echten Spiegeln, einem Analogen Tacho, einem Standardeinschub fürs Radio, einem runden Lenkrad,... nur ein einfaches auswechselbares Modul für die Einstellungen und Anzeige für Akku und E-Motor und die einfachen Sicherheitssystem wie ABS, ESP Airbag, und Co..

"Sorry, ich bin zu spät. Mein Auto hatte einen Bluescreen und jetzt hängt das Update seit 4 Stunden bei 56% fest"
 
@markox: Vieles wird Technisch auch vom Gesetzgeber her grundsätzlich verhindert, das hat nichts mit Fortschritt in den Firmen zutun, eher mit den Zulassungs und Genehmingungsbehörden.

Ich kann mir beim besten willen nicht Vorstellen das Deutsche Unternehmen nicht Erstklassiges HighTec und State of the Art im Automobilbau liefern wollen,
es werden vielmehr bestimmte Behörden da voerst einen Daumen drauf haben, was am Ende gar nicht falsch ist, aber hier anscheind viele Fehlinterpretieren.
 
@markox: modulares Auto - karosserie, Innenleben und Motor frei auswähl und Tauschbar... Das wäre ein träumchen :)
 
@markox: (Zitat Absatz 1)

Das ist doch schon jetzt so. Versuche mal ein Kartenupdate für ein fest im Auto eingebautes Navi zu bekommen, das schin 5-10 Jahre alt ist.

(Zitat Absatz 2)

Schomn 20 Jahre alte Autos funktionieren ohne Software nicht mehr. Ohne komplexe Software sind die heutigen Abgasgrenzwerte nicht erreichbar.

(Zitat Absatz 3)

Ja, ich habe das Navi von meinem 2019er VW schon während der Fahrt rebootet, weils keinen Bock mehr hatte... Software wird halt immer komplexer
 
Abschalteinrichtung dann klappt es auch mit dem Elektroauto.
 
Aus großer Komplexität folgen komplexe Fehler - frei nach Spiderman.

Aber man musste ja alles digital Machen. Display statt Nadel. Touch statt Knopf. Das hat unter anderem Airbus schon 2006 beim A380 eindrucksvoll gemerkt. Oder Tesla, die fast Wöchentlich ihre Firmware patchen. Aber warum sollte VW aus den Fehler anderer lernen. Ok, die lernen nicht mal aus eigenen Fehlern, von daher...
 
@LoD14: ich verstehe voll und ganz was du damit sagen willst, ich empfinde es sogar sehr nachvollziehbar. Dennoch geht die Zukunft genau in diese richtung. Tesla hat das schon lange erkannt und setzt genau das 100% Konsequent fort.
Das kann man gut finden oder nicht. fakt ist, das ist morgen.

Selbst wenn sie ständig updates nachliefern und patchen was das zeug hält, na und ? Trotzdem, oder gerade deswegen ist genau das die Zukunft. Das ist Industrie 4.0 oder zumindest der Anfang davon.
 
@Nessaia: Ja eben. Tesla liefert stetig Verbesserungen und Erweiterungen. VW will mit einem Fingerschnipp direkt alles haben. Und übernimmt sich dabei komplett.

Was hätte gegen eine solide Grundfunktionalität gesprochen, die später Stück für Stück erweitert wird, so wie es Tesla macht? Aber das haben die deutschen Ingenieure noch nicht kapiert.

Aber man muss ihnen auch zu gute halten: war halt ne blöde Idee von der Konzernleitung vw.OS und Automotive Cloud direkt in ein Großserienfahrzeug zu schrauben und damit zu erproben. Aber da können die Ingenieure ja nix für, die führen den Schwachfug von oben ja nur aus. Warum hat man das nicht woanders im Konzern getestet? Beim eTron? Beim Taycan? Nö, direkt beim ambitionierten ich nenns mal Polo 2.0.

Und dann kommt halt sowas dabei raus. Wenn auf Marketing und Management gehört wird und nicht auf die, die das ganze entwickeln. Aber VW lernt ja nix aus der Vergangenheit. Sind die gleichen strukturellen Probleme wie schon bei Dieselgate...
 
@LoD14: Also anderswo, nicht bei Winfuture liest sich das schon so, dass diese Autos in Grundfunktion fahren könnnen, so wie sie gerade eben gebaut und geflasht werden.

Das selbe konnte man übrigens vor 3/4 Jahr über den Golf 8 lesen. Inzwischen ist die Software komplett. Scheint also ein ganz normaler Vorgang zu sein. Letzte Anpassungen an der Software scheinen wohl erst möglich zu sein, wenn die Serien-Hardware vorliegt. Das ist übrigens bei Computern nicht anders.
 
@LoD14: Touch und Display ist günstiger als ein mechanisches Bauteil und das ist der Hauptgrund. Dazu kann man virtuelle Bedienelemente kostengünstiger individualisieren, am Band muss dann nicht für Skoda, Seat, VW und Audi jeweils ein anderes Element eingebaut werden, sondern es wird einfach die gleiche Komponente verbaut und die Anpassung geschieht nur noch über die Software, dieses spart Lager- und Logistikaufwand.
Der nächste Schritt ist dann, dass einzelne Funktionen nur noch im Abo verfügbar sind oder als DLC nachgekauft werden können.
 
@floerido: Das mit den mechanischen Teilen wusste ich. Damit hat VW ja eine Zeit lang gut Kasse gemacht. Die digitalen Cockpits für einen happigen Aufpreis dem dummen Kunden vertickt aber gleichzeitig billiger produziert als ein normales Kombiinstrument.

Und das mit dem "DLC" haben sie doch schon länger im Programm. Bei den Autoradios. Da werden direkt alle Funktionen eingebaut und wenn ich zum Beispiel von Oma Gerda den Golf gebraucht kaufe, macht VW nochmal gut Kasse, wenn ich mir das Handy Interface freischalten lassen.

Aber ist nicht nur VW. Macht BMW genauso. Oder Ford. Da kann man auch jede Menge freischalten lassen.
 
Wen wundert's? Die Konzernleitung gibt ein Ziel und eine Deadline vor ... interessiert sich aber wenig dafür wie die Technischen Abteilungen das gebacken bekommen ... Makrtstart unabhängig der Marktreife ... kennt man doch aus dem Bereich elektronischer Produkte schon seit 25 Jahren, das unfertiges zur Reifung beim Kunden geliefert wird, um bloß nicht zu spät am Markt zu sein denn "die Konkurrenz schläft nicht" ... außer die deutschen Autokonzerne, hatten in den vergangenen 15 Jahren einen geruhsamen Dieselschlaf! Und der rächt sich jetzt eben ...

Im Übrigen finde ich persönlich die solch eine Produktbezeichnung "ID.3" schon sehr grenzwertig. Das provoziert geradezu einen juristischen Streit mit BWM (i3) ... aber Geld zum Verbrennen scheint der VW-Konzern ja mehr als genug zu haben? Sind die Fahrzeug- und vor allem Ersatzteilpreise also seit vielen Jahren zu teuer?!
 
@Hobbyperte: Bei Markennamen ist der ID.3 schon weit genug vom i3 entfernt. Sonst hätten Hyundai mit dem i10, i30 usw. ix35 schon Einspruch eingelegt. Die Anzahl der Ziffern macht also schon einen ausreichend großen Unterschied.
 
@Hobbyperte: Was ist denn der Bezeichnung schlechter als an Peugeot 504, VW 1303, BMW 316i, Mercedes 200D oder Audi 80?
 
Allein schon die Touchtasten dürften für mich der Killer sein. Zumindest im Winter fahre ich ausschließlich mit Handschuhen und ich lehne mich wohl kaum zu weit aus dem Fenster wenn ich vermute daß die nicht mit dem Fahrzeug kompatibel sein dürften.
Schon irgendwie komisch daß ich als Techie immer mehr auf analoge oder primitive Technik stehe... die dann aber auch immer und überall funktioniert.
 
@Johnny Cache: Blinken, Gasgeben, Lenken, Bremsen, Schalten, Kuppeln, Hupen, Klima, Lüftung, Heizung geht auch ohne Touch. Der Rest ist Luxus, auf den du mit Handschuhen dann wohl verzichten musst.
 
@1ST1: Ein E-Auto mit Kupplung und Schaltung...sehr interessant!
 
@Lecter: gab es schon, auch von VW. Golf citystromer hatte Kupplung und Schaltung.
 
@MarcoR1: Herrje...
 
Im Lada sind wenigstens Schalter und Knöpfe und hoffentlich bleibt das auch noch lange so. Sollen andere auf irgendwelche Displays starren während der Fahrt.
 
@Gevatter: Die gleichen Knöpfe findest du nachwievor auch in einem modernen VW. Keine Angst, du musst nicht per Touchscreen lenken oder bremsen.

Mit dem Unterschied, der Lada hat nicht mehr Funktionen.
 
@Gevatter: Den Lada musst Du ja auch ankurbeln, die Blinker werden per Seilzug bedient und einen kleinen Holzofen bekommst Du gegen Aufpreis.
 
VW bekommt nichts mehr auf die Reihe, ein Grund mehr nie mehr ein Auto aus VW Hand zu kaufen. Die sollten sich Softwareentwickler ins Haus holen, die wissen was sie machen.
 
@tigerchen09: Bis du dir einen ID.3 bestellen kannst, haben die die Software fertig, keine Angst.
 
@1ST1: Du meinst die Software wird dann so gut wie die Abgassoftware, dann bin ich ja froh.
 
@tigerchen09: Und welche Abgassoftware brauchst du bei einem Elektroauto?
 
@1ST1: du weißt ganz genau was ich meine.
 
Mit der der Software hatte man in jenem Konzern schon mal Probleme - irgendwie habens die damit :P
 
Leute Leute. Was unqualifiziertes als manch hier niedergeschriebene Kommentare habe ich noch nicht gelesen. Na - eigentlich auch nicht erwartet. Was hat dann eine Dieselsoftware mit dem ID.3 zu tun? Da kommt ein Auto, welches neu entwickelt und nächstes Jahr auf den Markt kommt. Hatte nicht Tesla auch im ersten halben Jahr Probleme und hat die Dinger sogar ausgeliefert? Na dann. Kauft Tesla oder sonst was und macht einen weiteren Teil unserer Schlüsselindustrie kaputt. Viel Spaß dann, wenn irgendwann euer Weg dann zum Harz IV Büro geht. Und übrigens - prangert doch bitte alle die an, welche eine sogenannte Schummelsoftware drauf hatten.
 
@rhubby: Willkommen in der freien Marktwirtschaft, wo jeder das recht hat das bessere Produkt für den gleichen Preis zu kaufen. Wenn halb deutschland nur noch Teslas fährt dann wirds einfach mehr Tesla Fabriken in Dt geben statt VWs (Siehe Brandenburg)
 
@rhubby: VW hat nicht nur bei der Dieselsoftware betrogen, sondern auch bei Ottomotoren und Getrieben.
Und genau wegen diesen Fehlverhalten muss man den Finger in die Wunde legen, mit diesem Betrug wurde dem Standort Deutschland flächendeckend geschadet, weil dem Image geschadet wurde.

Das man Tesla als junge Firma eher Startschwierigkeiten eingesteht, als dem größten PKW-Hersteller ist doch auch verständlich. Tesla baut übrigens eine Fabrik in Deutschland, weil sie von den exzellenten Zulieferern profitieren wollen. Also zeigt es sich, dass sich Qualität durchsetzt und auch erhalten bleibt.
 
@floerido: VW war größter Hersteller...die neue und alte Nummer Eins kommt aus Japan!
 
tja dann lasst es sein und fahrt noch 200 Jahre weiter Verbrenner ^^ meine Fresse!
 
Hier wird ja regelrecht impliziert, dass der ID3 wegen Sofwareproblemen auf Halde gebaut wird und nicht an Kunden ausgeliefert werden kann. Richtiger wäre es zu sagen, dass eine Auslieferung vor dem zweiten Quartal 2020 nie geplant war weil der Wagen noch in der Entwicklung ist. Was gerade passiert ist, das man die Vorbestellungen der 1st Edition und Markteinführer Autos baut. Wenn da dann noch was fehlt, wo ist das Problem? So lange zum geplanten (!) Marktstart alles steht ist das hier doch maximal Clickbait.. übrigens, wenn VW das alles nicht ernst meinen würde hätte man bestimmt nicht Milliarden in den MEB investiert sondern, wie andere, ihre Verbrenner auf halbgare eAutos umgebaut.
 
@Scarag: Noch schlimmer. VW produziert nicht auf Halde, sondern dafür, dass bei der Händlerpremiere jeder Händler auch mindestens 2 Fahrzeuge da stehen hat, eins im Showroom für die Sitzprobe, ein Zweites für Probefahrten, vielleicht noch ein Drittes erstmal für Werkstatt-Schulungen. Wenn man das nur europaweit betrachtet, wieviele VW-Händler es gibt, da kommt schon eine ordentliche Menge Fahrzeuge zusammen. Die kann man nicht eine Woche vor Marktstart erst bauen.
 
sorry, aber wer will ein top E-Auto auf den grossen Markt bringen und .uss die Software manuell updaten / aktualisieren. beim Marktführer passiert dies über Nacht. aber scheinbar versucht man hier zusätzliche s Geld herein holen wie es bei vielen Auto-GPS updates der Fall ist.
Also muss jeder I-3. Fahrer muss regelmässig zum Garagisten. wirklich zukunftsweisend.
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