Globale Smartphone-Verkäufe: Xiaomi knapp davor Apple zu überholen

Apple hat gestern seine Quartalszahlen präsentiert und diese waren auch alles andere als schlecht. Allerdings lief es bei den iPhones zuletzt nicht mehr so gut, die Apple-Smartphones stecken in einer mittelschweren Krise. ... mehr... Smartphone, Apple, Iphone, Apple iPhone, iPhone XS, iPhone Xs Max, Apple iPhone XS, Apple iPhone Xs Max Bildquelle: Apple Smartphone, Apple, Iphone, Apple iPhone, iPhone XS, iPhone Xs Max, Apple iPhone XS, Apple iPhone Xs Max Smartphone, Apple, Iphone, Apple iPhone, iPhone XS, iPhone Xs Max, Apple iPhone XS, Apple iPhone Xs Max Apple

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Tja, Apple hat offenbar den Bogen dann wohl doch überspannt, was den Preis angeht. Apple Geräte werden immer teurer, die asiatische Konkurrenz kommt dafür mit immer günstigeren Top Geräten um die Ecke. Früher waren iPhones ja auch technsich gesehen an der Spitze, inzwischen sind die weit zurückgefallen. Wenn selbst ein fast 18 Monate altes Huawei P20 pro bei der Kamera aktuelle iPhones schlägt und man auch noch die Preise für die Geräte in Relation setzt, verstehe ich, dass immer mehr Leute kein iPhone mehr kaufen.
 
@FatEric: Naja günstig sind die asiatischen Top Smartphones auch nicht mehr. Aber immer noch günstiger als die Geräte von Apple.
 
@skyjagger: Xiaomi und Oppo sind nicht günstig? Bei Huawei hat man die 1000€ glaube ich auch noch nicht gerissen. Das P30 pro hatte zwar eine UVP von 999€, es war aber schon wenige Tage nach Release für 850€ zu haben, inzwischen für 680€. Keine Frage, das ist wirklich viel Geld, aber dafür steckt in diesem Gerät auch technisch gesehen das absolut neueste vom neuesten und ist auch vom Speicher ziemlich gut ausgestattet. Ein vom Speicher her vergleichbares iPhone XR kostet 100€ mehr und bietet sonst technsich nur basiskost. Wem Updates wichtig sind, könnte zum Pixel 3a greifen, das kostet die Hälfte gegenüber einem iPhone XR und ist technisch auf Augenhöhe.
 
@FatEric: Ich dreh mir die Welt wie sie mir gefällt.

Idealo Preise: iPhone Xr 685eu, Huawei P30 Pro 689eu. Pixel 3a 399eu

Wow Apple ist soviel teurer WTFlolrofltofl.

Typisches Fanboygeblubber halt ;)
 
@Kiergard: Vergleichst du hier preislich tatsächlich ein Mid-End-iPhone mit einem High-End-P30 Pro? Fass dir mal an die Stirn.
 
@Ryou-sama:
Der Kollege dem ich geantwortet habe hat es als Beispiel genommen.

fASs DiR mAL aN dIE StIrn
 
@Kiergard: Und ich habe dein Beispiel genommen.

"Wow Apple ist soviel teurer WTFlolrofltofl."

Du nimmst Apple als Marke und vergleichst sie mit anderen Elektronikherstellern.

Ja! Apple IST allgemein betrachtet soviel teurer.
 
@Ryou-sama: Du siehst aber auch das es in der Realität halt nicht so ist siehe Idealo Beispiele.

Sowas wird dann halt gekonnt ignoriert weils einen nicht in den Kram passt.

Ein XS bekomme ich genauso schon unter 1k weil der Preis wie bei allen anderen fällt.

Weil du auch mit Mid Range und High End kommst...
Ein P30 Pro ist vom Preis High End aber sonst nix. Monolautsprecher, Betrug beim 960fps Modus (sind nur 480fps), FullHD Display wo andere QHD haben mit 90Hz...

Kannst grade mal stecken lassen ;)
 
@Kiergard: Hast du bei P30 Pro mal die Kamera und besonders den Zoom betrachtet? Gerade das ist ein wichtiges Highend-Merkmal.

Übrigens wurde von einem XR mit ähnlichen Speicher gesprochen, das P30 Pro hat standardmäßig 128 GB + Erweiterungsmöglichkeiten, somit passt der Vergleich mit der 64 GB Variante des XR nicht.
Das Display des P30 Pro bietet 2.340 x 1.080 Pixel. Verwechselst du zufällig gerade das Gerät?
 
@floerido: Ah sorry, es nennt sich halt FullHD+.
Es ist aber immer noch kein QHD oder gar 4k wie bei Sony.

Darf sich rein vom Spec Sheet her nicht High End schimpfen.

Der Zoom ist super keine Frage und der Alku auch.
Geht nur um die fragwürdige Kategorisierung von dem Kollegen oben.
 
@Kiergard: Sorry, lerne lesen und verstehen. Es ist sonst ein bisschen peinlich. Ich habe was von vergleichbaren Speicher gesprochen. Und wenn Apple alleine schon bis zu 95€ für 64 GB Speicher als Aufpreis nimmt, kann man eigentlich nur von Wucher sprechen. Wer solche Preise für 64GB akzeptiert, gerne, aber er muss auch einsehen, dass das extrem überteuert ist, weil es sich Apple scheinbar erlauben kann. Zudem vergleiche ich das Spitzenmodell von Huawei gegen das günstigste neue iPhonemodell und die kosten annähernd gleich, wobei das iPhone Xr in allen Austattungsdetails teilweise sogar lächerlich schlecht abschneidet.
 
@FatEric: Das war dein Vergleich nicht meiner. Lerne mal dein eigenes Zeug zu verstehen ;)

Huaweis Spitzenmodell ist halt eben nur beim Preis ein Spitzenmodell. Das hast du halt auch nicht verstanden :o)
Denn grade das tolle Spitzenmodell schneidet auch teilweise LÄCHERLICH SCHLECHT AB.

Hate ruhig weiter wenns dir ne Latte macht aber am Ende des Tages bist halt nur ein weiter Android Fanboytroll.

Leute wie du bringen andere Leute dazu ihre Androiden zu verkaufen und Apple anzuschaffen. Nur um zu sehen wie ihr sofort Schaum vorm Mund kriegt weil irgendwo der Name Apple fällt =)
 
@Kiergard:
Also das P30 Pro hat kein Stereo, richtig. Dafür den besten Monolautsprecher den du bekommen kannst, sogar lauter als Xr oder Xs.
Du nölst wegen dem Display rum. Das Xr hat doch noch nicht mal 1080p und auch kein Oled. Das Xr hat nen LCD-Display mit nur 826p.
Das Xr hat 3GB RAM und das P30Pro hat 8GB RAM und ja den Unterschied merkt man schon in so banalen Apps wie Instagram.
Dann hat das Xr 64GB ROM und das P30Pro 128GB ROM mit der Möglichkeit diesen zu erweitern.
Das P30Pro hat die bei weitem bessere Akkulaufzeit, da kommt auch das Xr nicht dran und das Xs schafft noch nicht mal nen Tag.
Mit der Kamera (Foto-Bereich) wischt Huawei mit Apple den Boden auf. Apple hat schon weniger Details da weniger MP, keinen Weitwinkel, kein 5x optischen und bis 50fach digitalen Zoom, Sobald es Dämmert kommt erst die wahre Stärke des P30Pro, der Nachtmodus, da kommt kein anderer Hersteller dran (auch Google nicht).
Apple ist bei Videos besser, aber nur 4k und da liegt es glaub ich am OsC.
 
@Bloodsaw: SoC natürlich.
 
@FatEric: Technisch waren iPhones schon immer Schlusslicht. Ganz zu schweigen von der Akkuleistung... da musste man mind 1-2mal/Tag an die Steckdose bei normaler Nutzung :O
 
@Liquid_Fire: quatsch. die ersten iPhones so bis iphone 5-6 rum waren, was zum Beispiel die Kamera angeht, immer Spitze. Auch das Display war und ist eigentlich heute immer Spitze, zumindest was die Darstellung angeht. Bei der Auflösung ist das iPhone weit abgeschlagen.
 
@FatEric: iPhones können ein wenig mithalten mit den besseren Geräten, besser sind sie ja nicht, das ist auch nur der Werbegag fürs Retina Display. Kann man ja gerne vergleichen:
2014:
iPhone 6: 326ppi bei 1334 × 750 <> Galaxy S5 ist zwar älter, aber: 432 ppi bei 1920 x 1080 x 1920
2018/2019:
XR: 326ppi bei 1792 × 828 <> Galaxy S9 568ppi bei 2960 x 1440
X: 458ppi bei 2436 × 1125 <> Galaxy S10: 551ppi bei 3040 x 1440

Schau mal nach von wem Apple die Displays auch bekommt, man sieht also das Apple weit zurück liegt von der Qualität. Und nein, bin kein Samsung Fan, ist nur als Vergleich gelistet.

Da gibt es auch genug günstige Handys welche Appleprodukte weit übertreffen.
Fingerprint im Display... einer der ersten war zB: Meizu. Popup Kamera, keine Notch: Xiaomi. Umsonst sind Handy Hersteller mit Android ja nicht so weit vorne, Apple fällt ja nicht umsonst immer weiter zurück. Früher gabs halt nicht soviele Hersteller noch.

Kamera: Schon mal ein iPhone Foto mit dem Bokeh-Effekt angeschaut wie schlecht das nachgerendert wird und unscharf ist beim Übergang? Da schaffen günstige Android Handys wirklich schöne Fotos, was auch immer der Fall schon war.
Überhaupt sind die Fotos bei Apple oft stark künstlich nachbearbeitet und unreal dann, da läst man sich gerne blenden.
Man kann ja auch mal gerne Night Sight vergleichen bei Google.
 
@FatEric: Ach ja.. wie schön immer wieder das gleiche zu lesen.. Apple sooo teuer die anderen so billig und viel besser. Kia hat oft auch viel mehr Ausstattung bei billigen Preisen als vergleichsweise ein teuere Audi. Komisch warum die Leute immer noch Audi kaufen?!

Ein kleines unbedeutendes Argument zum Nachdenken: Wo gibt es ein Androidphone welches nach 4 Jahren immer noch die neuste Software bekommt?? Da ist doch schon teilweise bei Auslieferung nicht mehr die neuste drauf?!

Beim iPhone 5s kann man immer noch die neueste installieren!!

Aber was verstehen Apple Manager schon von Marktwirtschaft 8-)
 
@Peet123: Es ist aber garantiert nicht so performant wie ein neueres Modell eher eingeschränkt nutzbar hat sogar Apple bestätigt das auch ein gewisses Interesse besteht nur neue Geräte zu verkaufen
 
@Peet123: Ach ja, immer diese Meinung, ein Gerät mit Android 7 oder 6 würde nicht mehr funktionieren. Selbst Geräte mit Android 5 funktionieren noch bestens, da praktisch jede App drauf läuft. Jetzt kommt gleich wieder das Argument Sicherheit. Bisher ist wirklich kein einziger großer Hack bekannt geworden. Stattdessen trifft es zur Zeit recht häufig auch das iPhone, das durch Sicherheitslücken genau so auffällt.

Und wenn einem Updates wichtig sind, kauft man halt ein Pixel Gerät. Das Pixel 3a ist günstig und gut.
 
@FatEric: nun ja, aus eigener Erfahrung kann ich genau das Gegenteil behaupten.. Ein fast neues Samsung hatte damals kein Update mehr bekommen und konnte somit einige Apps nicht mehr installieren bzw. updaten. Das fand ich damals sehr ärgerlich. Kitkat oder knoppers oder wie auch immer es sich damals nannte.

Es geht auch nicht darum das etwas altes läuft.. aber wenn ich was kaufe erwarte ich zumindest das die Geräte auch für zwei Jahre updates bekommen und das iPhone 5s läuft übrigens sehr gut!!!

Ein Auto mit Holzreifen läuft auch ... man kann sich sogar rein setzen...
 
@Peet123: Wir haben aber nicht mehr 2013 (KitKat), sondern 2019. In den letzten 6 Jahren ist ein bisschen was passiert. Allerdings laufen heute noch viele Apps auf Android 2.3.6 Würde mich schon interessieren, was das damals gewesen sein soll. Damals hatten iPhones auch einen höheren Marktanteil. Dass Problem, dass durch Updates Apps irgendwann nicht mehr laufen, das ist eigentlich vorbei.
 
@Peet123: Bei Xiaomi bekommt man übrigens sehr lange Updates. ;-) Die neueste Firmware vom Galaxy S7 stammt von Ende Juli 2019 (Patch-Level Juli 2019, also die aktuellste Software), erschienen ist es im März 2016, somit ist man auf dem Weg zum vierten Jahr.

Und bei deinem Audi-Vergleich, schaue mal die weltweiten Zulassungszahlen an und nicht die durch die Dienstwagen-Subvention geschönten deutschen Zulassungen. In 2018 hat Kia 2.812.200 Fahrzeuge verkauft, Audi nur 1.812.500.
 
@Peet123: das liegt daran dass das Auto ein Statusobjekt ist. Musst mal schauen wieviele sich richtig krumm dafür machen und lieber nichts ordentliches futtern.

Apple ist hier für viele doch auch nur noch ein reines Statusobjekt, ich gönne es jedem. Aber zu behaupten es liegt an der Technik oder der Software ist nen Witz. Ja das 5s bekam noch 12.4 genauso wie das 6er, für beide wird es der letzte große Patch gewesen sein. Ich hab das 6er abgestoßen weil die Nutzung keine Freude war. Ladebildschirme, ruckler bei großen HPs, Ruckler beim Appwechsel etc. Und ich will noch nicht mal von dem einjährigen Akkugate und dem miserablen iOS11 anfangen.
 
@FatEric: Klassischer Trollkommentar.
Bei was genau schlägt bitte ein P20 ein iPhone Xs?
Genau in nichts. Specsheet vielleicht aber Echtwelt 100pro nirgends.

Das P20 hat katastophales Video, die Selfiekamera ist wie bei jedem Huawei einfach Abfall und normale Fotos sind brauchbar aber nicht überragend.

Hauttöne haut Apple fast immer perfekt raus während sie bei Huawei selten passen bzw gekünstelt wirken.

Wen interessiert obs 50000Megapixel hat oder 3?
Das Endergebnis zählt.

Lass es typisch deutsches Wetter haben. Mach ein Foto von einem Kopf.
Das Huawei schweißt Haare zusammen und beim Xs gibts immer noch Details.

Samsung und Apple sind da im Alltag noch weit voraus.
 
@Kiergard: Das mit den Haaren gilt aber nur wenn du vom Fon entwickeln lässt. Nimmst du dir das RAW selber z.b. in Photoshop vor ist das nicht so.
 
@Kiergard: Das P20 pro ist sicherlich nicht in allen Disziplinen vorne. Aber Verlgeichstests sehen das teilweise anders. Natürlich sollte man nicht jedem Test trauen, den man nicht selber gefälscht hat, aber insgesamt schneidet das P20 pro ähnlich stark ab, wie ein iPhone Xs. Bei 420€ vs 1000€ würde ich einen deutlichen Unterschied erwarten, den gibt es aber nicht.
 
@FatEric: Da gebe ich dir Recht.
Bei so einem Preisunterschied sollte auf jedenfall DEUTLICH mehr Leistung in allen Belangen kommen.
 
@FatEric: dafür dass es die Geräte gerade mal für paar Euro gibt wundert es mich dass das nicht schon viel früher passiert ist. Die Geräte gehören in der Androidwelt soweit ich weiß nicht unbedingt zu den schlechtesten und Apple war nie so wirklich der Konkurrent. Ne Kreisligamannschaft gewinnt unter Umständen in einer Saison auch mehr Spiele als ein Champions League Gewinner.
 
@FatEric: Das Problem von Apple ist einfach, dass sie nur Premium-Modelle bauen und dass ihnen einfach ein Modell wie das iPhone SE fehlt, das den ganzen Mittelklasse-Bereich bedient. Den Status des Vorreiters sind sie schon seit mindestens 5 Jahren los und zudem hat Apple damit zu kämpfen, dass das Smartphone an sich ausgereift ist. Man kann mit jedem Smartphone um 150 Euro eigentlich alles machen.
 
@Highdelbeere: Premium ist bei Apple nur der Preis, die iPhones sind von der Qualität her eher nur Mittelklasse oder drunter.
 
...die Apple-Smartphones stecken in einer mittelschweren Krise... kein Wunder bei "den" Mondpreisen...
 
Dennoch ein Plus hätte ich jetzt bei Huawei gefühlt nicht erwartet
 
@wertzuiop123: Huawei ist in ihrem Heimatmarkt voll im Aufschwung gerade wegen der Trump Aktionen.
 
Und jetzt das ganze noch mal nach Gewinn...darauf kommt es am Ende an und da sind die Chinesen abgeschlagen.
 
@FuzzyLogic: Kommt darauf an die Menge an verkauften Geräten macht es aus genau wie bei anderen Herstellern und im Fall von Xiaomi, die machen nicht nur Smartphones sondern Zubehör, Haushaltsgeräte,...
 
Ich habe die 1250€ gerne ausgegeben in der erste Woche, aber bestimmt nicht für ein IPhone, und das war auch gut so
 
Was im Artikel nicht erwähnt wurde: IDC verweist darauf, dass immer mehr iPhones genutzt werden. Und das ist Apples langem, guten Software Support zu verdanken mit dem sie sich ja eigentlich selbst ins Knie schießen. Kenne eine Menge Leute (mich eingeschlossen) die sich früher immer häufiger neue iPhones gekauft haben und heute mit dem ältest möglichem iPhone rumlaufen, weil es immer noch so super läuft. In genau diese Richtung sollten eigentlich alle Hersteller gehen, denn wir müssen alle etwas nachhaltiger werden.
Zusätzlich sind die Stückzahlen nicht mehr von Apple selbst, sondern nur noch Schätzungen - das könnte auch noch zu mehr Abweichung führen.
 
Leider laufen alle anderen Handys mit Android und die UIs sind einfach nicht so schön und einheitlich wie bei iOS. Ganz zu schweigen von den komplizierten/verschachtelten Einstellungen für/von Google.
 
@nick1: Warum? Die UI ist doch bei Handys des gleichen Hersteller oft gleich weiterhin. Schau mal MIUI zB an. iOS ist auch nur von einem anderen Hersteller und schaut auch anders aus.
Andere Hersteller, anderes Layout, ist doch normal soweit.
 
Ich finde es ebenso wahnsinnig über 1000€ für ein Handy auszugeben, wie dass jetzt unser Kriegs-Etat von 40 Milliarden € auf 80 Milliarden € erhöht wird. Wir könnten mit einem Fingerschnipp ALLE Probleme dieser Welt lösen, wenn uns die Machteliten dieser Welt nicht so manipulieren würden, dass wir im Konsum unser Glück suchen.
 
@lox33: Was ist das denn jetzt für ein Vergleich? Teures Handy und Waffen sind ebenso wahnsinnig? Wow. Und die Machteliten sind schuld... klar. Letztenendes glaube ich dass die teuren Handys von Apple über alles hinweg gesehen (Resourcen, Arbeitsbedingungen, Lebensdauer, Recycling) noch nachhaltiger sind als die allermeisten Android Geräte. Inwiefern das jetzt mit Waffen vergleichbar ist frage ich mich schon irgendwie. Und ja: jeder sollte sich und seinen eigenen Konsum und sein Verhalten hinterfragen und nicht nur auf die "Machteliten" zeigen.
 
@Givarus: Ja, das erzählen Sie dir. Dass die Verantwortung bei dir liegt. In Wirklichkeit wäre es aber viel einfacher Regeln dafür zu finden für die Allgemeinheit. Das ist aber nicht gewollt. Es geht nicht wirklich um die Umwelt, man sucht händeringend nach wegen die es so aussehen lassen als würde es um die Umwelt gehen, aber unseren Konsum und damit den Cashflow aufrecht erhalten.
Dazu auch ein Auszug aus einem aktuellen Artikel von KenFM, Quelle: https://kenfm.de/tagesdosis-30-7-2019-die-verantwortungsluege/

"Es liegt an dir", hören wir landauf, landab. Oder: "Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst." Das klingt so gut und ist so gut gemeint, dass sich sehr viele den Schuh anziehen und sich mit Schuldgefühlen plagen. Unser Verantwortungsbereich scheint immer mehr zu wachsen, während durch die autoritäre Politik der Mächtigen unser tatsächlicher Einfluss nach und nach schrumpft. Der Einzelne wird dazu angehalten, durch ethische Konsumentscheidungen auf eigene Kosten die Fehler von Politik und Wirtschaft zu korrigieren. Von "Eigenverantwortung" wird immer dann gesprochen, wenn sich die Institutionen aus der Verantwortung zurückziehen. Und wenn sie uns eine Verschlimmerung unserer Situation aufzwingen wollen. Somit ist Eigenverantwortung heutzutage vor allem das Lieblingswort der Verantwortungslosen.

"Ein bisschen Eigenverantwortung finde ich schon richtig", sagte mein Zahnarzt, als er mir die hohe Rechnung präsentierte. Meine Krankenkasse würde davon keinen Cent übernehmen. Auch der ehemalige FDP-Fraktionsvorsitzende Rainer Brüderle forderte mehr Eigenverantwortung. Für die Pflegeversicherung solle - wie schon bei der Rente - jeder selbst vorsorgen. Auf dem Arbeitsmarkt gilt schon längst: "Fördern und Fordern". Der geringe Hartz IV-Satz soll "die Eigenverantwortung des Leistungsempfängers stärken".

Das hört sich gut an. Scheinbar steht dahinter das Ideal einer autonomen Persönlichkeit. Man befreit sich aus Abhängigkeiten und trifft für sein Leben Entscheidungen. Geht es schief, trägt man dafür die Verantwortung. Ich bin gerührt, dass sich Menschen wie Brüderle und mein Zahnarzt so für meine Entwicklung zu einer reifen Persönlichkeit engagieren.

Haben wir es uns bisher etwa zu leicht gemacht? Angela Merkel jedenfalls wirft uns vor: "Wir haben alle über unsere Verhältnisse gelebt." Prinz Charles setzt eins drauf: "Wir zerstören die Klimaanlage unseres Planeten." Dirk Fleck, Autor eines Ökothrillers, nennt uns pauschal die "Tätergeneration". Wir zerstören mit unserer Art zu leben und zu wirtschaften die Lebensgrundlagen unserer Nachkommen. Das bedrückt mich umso mehr, als ich ja schon von Geburt an dem Tätervolk (Deutschland) und dem Tätergeschlecht (Männer) angehöre. Erdrückend viel Schuld für einen eigentlich ziemlich harmlos wirkenden Typen. Ich schlafe in letzter Zeit schlecht.

Schuld sind immer wir

Die drastische und pauschale Zuschreibung von Verantwortung an die breite Masse, an Sie und mich, ist heute gängige Rhetorik. Wenn ich eine bessere Welt will, fange ich mit der Veränderung bei mir selbst an. Eigentlich könnte man sich ja darüber freuen, dass Verantwortung so ein Zeitgeist-Thema geworden ist. Und es gibt echte Verantwortung und echte Schuld. Ich wehre mich aber entschieden gegen Übertreibungen und den Missbrauch des Begriffs "Eigenverantwortung".

Beispiel Zahnarzt: Ich putze meine Zähne so gut, dass der Zahnarzt seit vielen Jahren nichts zu meckern hat. Obendrein gehe ich regelmäßig zur Vorsorge. Ich bin meiner Verantwortung also beispielhaft nachgekommen. Die Prophylaxe zahle ich trotzdem aus eigener Tasche, zuzüglich Praxisgebühr. Eine Art Geldstrafe für vernünftiges Verhalten.

Beispiel Glühbirnen: Es wird so getan, als ob in der Verwendung der richtigen Glühbirne der Dreh- und Angelpunkt für die Rettung der Welt läge. Die Wahrheit ist: Nur etwa ein Zehntel des CO2-Ausstoßes entfällt überhaupt auf Privathaushalte, davon circa ein Zwanzigstel auf Beleuchtung, also ein Zweihundertstel. Und von den großen Energienutzern, zum Beispiel der Atomindustrie, werden gewaltige Mengen CO2 sinnlos in die Luft geblasen. Für Hans Arpke, Energieexperte aus Weilheim, geht die Verantwortung des Endverbrauchers in Sachen Licht gegen Null: "Glühbirnen alten Typs geben Wärme ab. Wenn sie durch temperaturneutrale Energiesparlampen ersetzt werden, könnte der Verbraucher dies im Winter kompensieren, indem er die Heizung weiter aufdreht."

Beispiel "Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt": Tatsache ist, dass immer mehr Menschen unter die Armutsgrenze gedrückt werden. Die Prasser sind vor allem die reichsten zehn Prozent. Und die Politik tut alles, um deren Riesenvermögen noch weiter anschwellen zu lassen.

Beispiel Friedenspolitik: Hier herrscht oft eine Eigenverantwortungsmentalität, die zu kurz greift. Spirituelle Menschen argumentieren: "Der Friede beginnt in dir". Der Friede im eigenen Herzen hat aber mit dem Weltfrieden nur am Rande zu tun. Er muss nach außen getragen werden, um gesellschaftliche Realität zu werden. Der Friedenspsychologe Professor Gert Sommer mahnt politisches Engagement an: "Mit sich selbst im Frieden zu sein ist auch schön. Aber selbst wenn 99 Prozent der Weltbevölkerung im Frieden sind und 1 Prozent ist es nicht, dann reicht das völlig aus, um Kriege zu führen."

Beispiel Fairtrade-Produkte: Hier kann der Käufer tatsächlich etwas tun, allerdings mit Einschränkungen. Erstens wird ihm ethisch richtiges Handeln durch den Preis erschwert. Wohlmeinende zahlen eine Art Ethik-Strafgebühr. Zweitens verschleiern die Großhändler bewusst die unfairen Herstellungsbedingungen bei den meisten Überseeprodukten. Gleichzeitig werden die Verbraucher durch massive Werbekampagnen ständig zur Bedenkenlosigkeit verführt. Es braucht viel Zeit- und Energieaufwand, um informiert zu sein und Fehlentscheidungen auszuschließen. Die Frage ist also: Warum kaufen mächtige Multis nicht zum vornherein nur faire Produkte ein? Oder warum verbietet der Staat nicht einfach den unfairen Handel?

"Verantwortlich" im Kleinen, machtlos im Großen

Der Endverbraucher soll also die Fehler kompensieren, die vorher von großen, mächtigen Organisationen begangen wurden.
Es findet eine Art Crowdsourcing des Verantwortungsgefühls statt. Der wohlmeinende Verbraucher lädt das ganze Elend der Welt auf sein Gewissen: "Wenn ich korrekt einkaufe, gibt es keine Ausbeutung mehr". Dies könnte ein Fehlschluss sein.

Die wesentlichen Probleme können nur durch Strukturveränderung und politische Entscheidungen im Großen gelöst werden. Naheliegend wäre es zum Beispiel, die Gewinnspanne der Aldi-Brüder bzw. ihrer Erben (Vermögen geschätzte 34 Milliarden) drastisch zu reduzieren. Das Geld könnte eingesetzt werden, um Herstellern fairere Preise zu bezahlen. Auch müsste die Gewinnabschöpfung durch Personen verhindert werden, die keine Eigenleistung erbringen (Aktionäre).

Innerhalb des alten Systems erleben wir jedoch immer wieder das alte Spiel: Arbeiter und Endverbraucher sollen das kleine Stück vom Kuchen unter sich aufteilen, das die Abzocker übrig lassen. Der österreichische Sachbuchautor Christian Felber sieht dahinter ein perfides System: "Wir werden vom eigentlichen Platz des politischen Geschehens ferngehalten und in die Supermärkte gelotst, wo wir unsere demokratische Verantwortung ausleben sollen, in einem zugewiesenen Reservat der Wahlfreiheit als Ersatz für echte Demokratie."

Felber trifft den Kern: Die Bürger werden von wichtigen Entscheidungen systematisch ausgeschlossen. Zum Beispiel durch die Verweigerung direkter Demokratie (außer in der Schweiz) und durch Verlagerung von Entscheidungen auf die EU-Ebene. Gleichzeitig sollen wir uns "immer verantwortlicher" fühlen.

Kampfbegriff der Unverantwortlichen

Mit Blick auf die von Staat und eingebetteten Medien lancierten Kampagnen kann man feststellen: Eigenverantwortung wird immer dann angemahnt, wenn uns jemand dazu zwingen will, Verschlechterungen unserer Lebenssituation hinzunehmen. Jeder Widerstand wäre ja dann gleichbedeutend mit der Regression auf ein unreifes Entwicklungsstadium. Eigenverantwortung wird von denen angemahnt, die sich aus der Verantwortung zurückziehen wollen, obwohl sie gut dafür bezahlt werden, diese zu tragen. Ein Beispiel: Bei der "Bankenrettung" 2008 wurde klar, dass Banken zwar ungeniert mit Milliardensummen zockten, aber nicht einsahen, warum sie die Verluste selbst tragen sollten. Dafür hat man ja den Steuerzahler. "Eigenverantwortung" ist heute vor allem der Kampfbegriff der Unverantwortlichen.

Unsere Verantwortung steht und fällt mit unserem realen Einfluss auf das Geschehen. Der ist oft kleiner als wir denken. Deshalb greifen auch wohlmeinende Appelle aus der Aktivistenszene oft zu kurz. So lesen wir im Webmagazin "Sein", "dass ein Wandel nicht durch politischen Widerstand und Gewalt erzeugt werden kann, sondern bei jedem Einzelnen beginnt, in jeder einzelnen Entscheidung, die wir jeden Tag treffen." Schade, dass der Autor mit der Gewalt gleich auch den Widerstand entsorgt hat. Die Machthaber können sich nur freuen, dass solche Halbwahrheiten im Volk kursieren. Sie müssen dann nur noch unseren Entscheidungsspielraum auf ein für sie ungefährliches Maß verkleinern - und genau das geschieht.

Gefährlicher "Zuständigkeitsburnout"

Das Energie- und Zeitbudget des Menschen ist begrenzt, sein Verantwortungsbereich dagegen potenziell unbegrenzt. Besonders problematisch ist der Satz: "Wer zuschaut, ist mitschuldig". Er führt, wörtlich genommen, sehr schnell zu einem "Zuständigkeitsburnout". Natürlich sollte man, wenn einer gerade ertrinkt, nicht am Ufer stehen bleiben - man sollte hineinhüpfen und ihn retten. Wer sich allerdings für den ganzen Globus zuständig fühlt, kommt schnell an seine Grenzen. Das neoliberale Menschenbild zieht eine Negativspirale nach sich: Da sich das Kollektiv zunehmend weigert, Verantwortung für uns zu übernehmen, sind wir dauernd damit beschäftigt, für uns selbst zu sorgen. In der Folge haben wir nicht mehr die Kraft, Verantwortung für das Kollektiv zu übernehmen.

Appelle an unser Verantwortungsgefühl suggerieren, dass unser Zuständigkeitsbereich beliebig ausweitbar wäre. Richtig ist, dass unser Einfluss begrenzt wachsen kann, solange wir die Zeche für ethisches Verhalten selbst zahlen (Beispiel Fairtrade). Schwieriger wird es, wenn unser Handeln massiv Herrschaftsinteressen berührt.

Ein Beispiel sind die Komplementär- oder Regionalwährungen. Wenn sie dem System der Kontrolle über das Geldwesen gefährlich werden, könnten sie von heute auf morgen verboten werden. So geschah es beim berühmten Geldexperiment von Wörgl von 1932. Wenn so etwas nicht geschehen soll, müssen die Machtzentralen mit integeren Leuten besetzt werden - oder die Macht der Zentralen muss insgesamt zurückgedrängt werden.

Schuldgefühle machen klein

Es stellt sich die Frage, wie es möglich war, Verantwortung so massiv auf den "einfachen Bürger" abzuwälzen. Zunächst ist der Verantwortungstransfer natürlich eine psychische Selbstentlastung der wirklich Mächtigen. Gerhard Polt spottet in seinem Sketch "Der Verantwortungsnehmer": "Das kann man doch dem Minister doch nicht bloß deshalb anlasten, weil er es veranlasst hat." Zweitens sollen natürlich die finanziellen Nachteile verantwortlichen Handelns auf uns verschoben werden. Mir erscheint aber noch ein dritter Grund wichtig: Die dunkle Schwester der Verantwortung ist die Schuld. Und mit Schuldgefühlen kann man Menschen manipulieren.

Wer Verantwortung übernimmt, ohne entsprechende Einflussmöglichkeiten zu haben, wird sich schnell als Versager fühlen. Schuldgefühle lähmen, machen uns klein und lassen uns glauben, wir hätten eine Besserung der Verhältnisse gar nicht verdient.Der US-amerikanische Bürgerrechtler Noam Chomsky schreibt: "Die Menschheit soll denken, sie sei wegen zu wenig Intelligenz, Kompetenz oder Bemühungen die einzig Schuldige ihres Nicht-Erfolgs. Das ‚System' wirkt also einer Rebellion der Bevölkerung entgegen, indem dem Bürger suggeriert wird, dass er an allem Übel schuld sei, und mindert damit sein Selbstwertgefühl."

Warum übernehmen viele Menschen die Verantwortung, die ihnen zugeschoben wird, scheinbar bereitwillig? Ich vermute, dahinter steht der Wunsch, sich mächtig zu fühlen. Der König im Buch "Der kleine Prinz" befiehlt allmorgendlich der Sonne, aufzugehen. Abends befiehlt er ihr dann wieder, unterzugehen. Und siehe da: Sie gehorcht. Auch in der Esoterik ist es üblich, dem Individuum die Urheberschaft an allem zuzuschreiben ("Ich bin Schöpfer meiner Realität"). Ich sehe darin eine Abwehr von Machtlosigkeitsgefühlen, die als unerträglich erlebt werden. Die Größenfantasien sprießen in dem Maß, wie unsere tatsächlichen Gestaltungsmöglichkeiten durch die Institutionen zurückgedrängt werden.

"Ent-schuldigt euch!"

Möchte ich mich etwa selbst vor Verantwortung drücken? Ich versuche, uns alle von falschen Selbstvorwürfen zu entlasten. Dafür muss ich uns aber mit einer Verantwortung belasten, die meist gar nicht als solche erkannt wird: Sie besteht darin, die bestehenden Machtstrukturen anzugreifen und zu stürzen. Die Kräfte also, die darüber entscheiden, dass unsere Steuergelder in Kriegsgerät fließen. Jene, die bestimmen, dass das Volk Geld nur als Schuldgeld von Privatbanken beziehen kann. Jene, die das Geld in einem wahnwitzigen legalen Raubzug ständig von unten nach oben pumpen.

Wir müssen handeln. Nicht weil wir schuld daran sind, dass die mies bezahlten Arbeiter in den Bananenplantagen an den Spritzmitteln ersticken, sondern damit eine Welt entsteht, in der dies nicht mehr geschehen kann. Zwischen "weil" und "damit" besteht ein großer Unterschied, wie Noam Chomsky gezeigt hat: Fühlen wir uns als Versager, macht uns das depressiv und antriebsschwach. Fühlen wir uns dagegen als wertvolle Menschen, deren Würde von Machtkartellen verletzt wurde, werden wir selbstbewusst unser Recht einfordern. Wer die Verantwortung für alles übernimmt, neigt zur Nabelschau, anstatt an der Umwälzung der Verhältnisse zu arbeiten.

Jenseits der Größenfantasien

Dies ist kein Aufruf, die "kleinen Schritte" zu einem anständigeren Leben zu unterlassen. Ich finde es wichtig, zum Beispiel unnötige Autofahrten zu unterlassen und fair gehandelten Orangensaft zu kaufen. Aber diese Dinge sollten nebenbei geschehen und allmählich in Fleisch und Blut übergehen. Das Leben des politisch erwachten Menschen sollte so organisiert sein, dass noch Kraft für die großen Kämpfe übrig bleibt.

Das kann bedeuten, auf die Strasse zu gehen, Plätze zu besetzen und Banken zu umzingeln. Das kann bedeuten, bei Regen und Kälte draußen zu stehen und durch die bedrohlichen Spaliere hochgerüsteter Polizisten zu marschieren. Das kann auch bedeuten, den Ungehorsam zu proben und dafür negative Konsequenzen in Kauf zu nehmen.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum es so beliebt ist, zu sagen: "Ich fange lieber mit kleinen Veränderungen bei mir selbst an"? Es ist einfach bequemer, Fairtrade-Rosen für 3 Euro zu kaufen, als auf die Strasse zu gehen und sich mit der Macht anzulegen. Das erstere verschafft ein wohliges Gefühl, auf der richtigen Seite zu stehen. Das letztere verursacht Angst, ist riskant. Es ist oft mit Selbstzweifeln verbunden oder bedeutet zähes Ringen mit Mitstreitern um den richtigen Weg. Gerade dies wäre aber wirkliche Eigenverantwortung ohne falsche Schuldgefühle und Größenfantasien.

Ja, die Veränderung muss bei jedem Einzelnen anfangen. Aber sie darf nicht dort aufhören. Wir haben Verantwortung, aber sie besteht zunächst darin, zu erkennen, wofür wir nicht verantwortlich sind.
 
@lox33: Habe den Artikel bis "Kampfbegriff der Unverantwortlichen" gelesen und denke den Tenor verstanden zu haben. Ich bin jedoch nicht damit einverstanden immer recht bequem auf die Politik zu zeigen und dort Regelungen zu verlangen. Ja, ich bin auch für politische Regelungen bei dem Thema, aber was würde denn passieren, wenn die Politik unser Verhalten mit Gesetzen rigoros zur Klimaneutralität steuern würde?? (Und nein:nur den reichen und Eliten das Geld wegnehmen wird da nicht reichen) Dann kämen massenweise Verbote und Steuern auf uns zu, denn nur so kann der Staat seinen Einfluss ausüben. Und damit einher ginge ein riesiger Aufschrei und zig Artikel die einem haarklein darlegen würden, warum das alles schon wieder sooo ungerecht ist und genau die Falschen trifft und uns allen schadet! Denn jeder möchte ja "Sein Hobby" seinen Luxus und seine Bequemlichkeiten behalten.

Ich sehe die Lage so: Wir haben jetzt 200 Jahre davon profitiert, dass wir herausgefunden haben wie wir uns fossile Energie nutzbar machen und dadurch ein unglaublich bequemes Leben (verglichen mit dem Leben von damals). Um aber die Katastophe auf die unsere Welt genau deswegen zusteuert zu verhindern - muss (am besten jeder einzelne Mensch) mitmachen und am besten freiwillig zumindest auf die schlimmsten Klimakiller verzichten und dafür wieder etwas von der gewonnenen Bequemlichkeit abgeben! Und das steht im Grunde diametral zu der Aussage es ginge in der Diskussion darum unseren Konsum aufrecht zu erhalten, denn wenn man diesen Verzicht konsequent zuende denkt, geht dadurch unser Konsum massiv zurück. Im Gegenteil: Diejenigen die beim Thema "Maßnahmen gegen den Klimawandel" massiv auf der Bremse stehen, haben die Befürchtung (und durchaus nicht zu Unrecht), dass hierdurch unsere Wirtschaft und damit unser Lebensstandard massiv einbrechen könnte. Und das könnte durchaus ernsthafte gesellschaftliche und politische Konequenzen haben, die wir vielleicht alle gar nicht wollen.
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