Supraleitung: Neuer Rekord fast bei Gefrierschrank-Temperaturen

Eine der Erfindungen, die enorme Fortschritte versprechen würden, wäre zweifellos ein Supraleiter, der bei normalen Raumtemperaturen einen widerstandslosen Stromtransport ermöglicht. Dieser Sache sind Wissenschaftler in Mainz jetzt einen großen ... mehr... Energie, Licht, Supraleiter Bildquelle: wonder-ing (CC BY-SA 2.0) Energie, Licht, Supraleiter Energie, Licht, Supraleiter wonder-ing (CC BY-SA 2.0)

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Wieder ein Medium, was die nächsten Jahre untergehen wird...
 
@winman3000: das einzige was unter gegangen ist war die Titanic...

nur weil du keine 1,7mbar in deinem Handy hast, wirst du das nicht nächstes Jahr auch gleich kaufen können...

Forschung denkt auch manchmal weiter als nur an deine Akku und Empfangsprobleme
 
@bear7: Grundlagenforschung und allgemein Forschung und Wissenschaft, die nicht sofort ein für jedermann kaufbares Produkt zur Folge hat, ist leider für manch einen ein Buch mit sieben Siegeln... ^^
 
@DON666: Gerade hier ist Grundlagenforschung extrem wichtig, denn eine der größten Hürden um unsere Energieprobleme zu lösen ist der verlustfreie Transport besagter Energie über weite Strecken.
Was hilft es dir wenn Sonnenkollektoren in der Sahara massenhaft Strom erzeugen können, wenn du diesen Strom nicht zum Kunden bringen kannst?
Ist das kaufbar genug? ;)
 
@moribund: Ich bezog die sieben Siegel nicht auf mich! Bin da zu 100% deiner Meinung. ;)
 
@DON666: Ah sorry, hab mich bei deinem Posting irgendwie verlesen und aus "manch einen" ein "mich" gemacht. :)
 
@moribund: Ich bin wie gesagt nicht gegen solch eine Forschung, im Gegenteil. Nur schade ist, dass es wie fast alles versinkt. dachte ich zumindest bis jetzt. Ich lass mich gerne des besseren belehren. Es wir dimmer etwas erfunden und geforscht, nur um nachher herauszustellen, dass es nichts ist, was ja auch völlig normal ist. Nur würde ich an deren Stelle warten, bis es wirklich spruchreif ist, das meine ich damit. Ich woltle es also grundsätzlich nicht schlecht machen.
 
@winman3000: Zwischen dem Arpanet der 60er und dem Durchbruch des Internets in den 90ern liegen drei Jahrzehnte.
In dem Zeitraum gabs sicher auch Leute wie du die daran herummoserten. ;)

Ich verfolge das Thema Supraleiter schon seit über 10 Jahren gespannt und hoffe auf Durchbrüche, weil das den Umgang der Menschheit mit Energie revolutionieren wird.
 
@winman3000: wieso untergehen? Das ist Grundlagenforschung, die dahin zielt, dass man irgendwann ohne großartige Kühlung Strom verlustfrei über weite Strecken transportieren kann. Das wird den Endkunden im Grunde sowieso nie betreffen aber künftige globale Energienetze, die eben regenerativ und damit besonders solar betrieben werden. Dass dieses Material mit größter Wahrscheinlichkeit nicht genutzt wird, ist klar ... aber darum geht es in der Grundlagenforschung. Und wenn man bedenkt wie weit die in den letzten Jahren gekommen sind, ist das mehr als beeindruckend ...
 
Mir war durchaus klar, worum es hier geht. Das Ding ist aber, dass es schon sehr viele vielversprechende Materialien gab und jetzt hört man nichts mehr davon.. Das ist halt schade.
 
@winman3000: Dann lies Fachliteratur und nicht Winfuture, dann liest du auch was davon, das sind doch immer nur Spitzen die in der Mainstreampresse landen.
 
@winman3000: Du hörst doch gerade davon. Dieses Material ist derzeit halt das Beste. Die anderen, älteren Versionen wurden am Rande erwähnt. Warum sollte man auch von den andren Materialien hören? Bei 0-50 Kelvin sind sie eh nur im Labor brauchbar. Also warum sollte man ständig darüber schreiben?
 
@winman3000: Diese Aussage ist ziemlicher Unsinn! Wenn man sich mit diesem Teil der Wissenschaft beschäftigt, dann erkennt man sehr schnell wie viel hier passiert. Bei Supraleitung geht es um Transport über weite Strecken. Die hier vorgestellte Situation ist schon im längen besser, als alles davor, dennoch aber für den Produktiveinsatz nicht nutzbar. Wenn Du Dich also nicht mit diesem Thema aktiv beschäftigst, dann wirst Du nur zufällig über die nächste Entwicklung stolpern ... bis das dann in einigen Jahren eben die Reife hat, dass es eingesetzt wird. Dieser Teil ist nun wirklich ein Gebiet, in dem die Entwicklung sogar sehr schnell voranschreitet.
 
@winman3000: "Das Ding ist aber, dass es schon sehr viele vielversprechende Materialien gab und jetzt hört man nichts mehr davon."
Vielversprechend? Nein, nicht wirklich, das meiste funktioniert nur unter Laborbedingungen. Das da oben ist auch nicht wirklich außerhalb des Labors zu gebrauchen und damit nur der nächste von vielen weiteren Schritten zu supraleitenden Stromtrassen und vielleicht irgendwann sogar supraleitender Stromleitungen in jedem Haus.
 
@winman3000: Schon einmal etwas von Kernfusionsreaktor gehört?
 
@winman3000: Wenn man keine Ahnung hat...
 
@moribund: Ich wollte hier nichts schlecht reden. Die Forschung an sich ist doch gut und habe auch nichts dagegen. Aber wenn jemand einmal gegen einen anfängt...
 
@winman3000: OK, du hast dir hier wirklich einiges anhören müssen für einen harmlosen Kommentar. ^^
Typisch Internet halt. ;)
 
allein der explosionsdruck von 1,7mbar. wahnsinn.
 
@freakedenough: M nicht m.
 
Angeblich soll auch Supraleitung für Audio interessant sein. Wie und wieso hab ich aber leider auch nie verstanden.

Ich bin auch mal gespannt, wann eine Grundlagenforschung zu einem Produkt führt. Das das gut und gerne mal 50 Jahre dauern kann ist mir auch klar. Aber es zu erleben wäre noch schöner. Heute gelesen und in 10 Jahren zu Hause, das wärs.
 
@MancusNemo: Du kannst eben verlustfrei übertragen ... sprich ... so gut wie keine Störungen. Und damit könnte man eben analoge Signale ideal übertragen, ohne den Digitalisierungsumweg gehen zu müssen. Ist aber wohl eher im Ethusiastenbereich einzuordnen ;)
 
@JoePhi: Danke.
 
@JoePhi: Nein, verlustfrei. Verluste sind keine Störung.
 
@JoePhi: Nö, Störungen bekommst du da immer noch genauso rein. Nur brauchst du dann keine dicken Kabel mehr.
 
@Link: korrekt. war von mir nicht wirklich sauber formuliert.
 
@MancusNemo: Du benutzt doch schon so einiges was der Grundlagenforschung entsprungen ist. Dein Computer zum Beispiel würde ohne Quantenforschung gar nicht funktionieren.
 
@Tomarr: Völliger Humbug.
Computer funktionieren immer noch nach dem gleichen Prinzip wie zu anbeginn.
Nämlich Schalter an, Schalter aus. Also 0 und 1.
Das einzige was sich geändet hat sind die Schalter. Nämlich von Realais über Röhren hin zu Transistoren.
 
@PiaggioX8: computer funktionieren trotzdem nach dem Quantenprinip. Das bedeutet nicht das es ein Quantencomputer sein muss.
 
@Tomarr: Das ist ausgesprochenr Blödsinn.
 
@PiaggioX8: Nö, warum? Ohne Quantenforschung gäbe es keine Coumputer. Zumindest nicht in dieser Form, höchstens mit Röhre und dicken Kabeln. Aber diese kleinen Architekturen sind nur durch solche Erkentnisse möglich.

Halt noch nicht so direkt wie ein Quantenprozessor, das mag schon sein.
 
@Tomarr: Computer sind derzeit reine Elektrotechnik. Und Transistoren haben mit Quantentechnologie erst mal gar nichts zu tun.
Denn Transistoren gab es schon lange bevor man ernsthaft über Quantentechnologie überhaupt nachgedacht hat.
 
@PiaggioX8: Ich rede von den kleinen Strukturen. Bisschen mehr ist es halt doch. Zumindest muss man vieles berücksichtigen wenn man Chips baut die halt Transistoren so eng beherbergen. Das ist nicht mehr nur einfach noch mehr drauf packen.

Wie gesagt, mit der Quanten CPU hat das natürlich noch nicht viel gemein. Trotzdem war halt Quantenforschung unumgänglich um heutige Computer so bauen zu können wie sie heute sind.
 
Was wären denn die Folgen eines Supraleiters bei Raumtemperatur? Verlustfreie Stromtrassen schön und gut, aber gibts da spektakuläreres?
 
@DRMfan^^: Und wie es das gibt:

Generatoren bekommen einen extrem hohen Wirkungsgrad.

Ein Supraleiter kann quasi ein statisches Magnetfeld aufbauen, wenn er durch eines bewegt wird. Du hast vielleicht schon mal ein Video gesehen bei dem ein Supraleiter über einer Magnetbahn schwebt und dampft, weil er mit flüssigem Stickstoff gekühlt wird?
Diese Effekt lässt sich beliebig skalieren. Schwebende Möbel, Fahrzeuge usw... die Anwendungsmöglichkeiten sind zahlreich...

Elektromotoren die winzig sind, aber eine Leistung entwickeln, die nur durch die Belastungsgrenze des Materials limitiert wird, da der Motor unabhängig vom durch ihn gehenden Strom nicht warm wird. Man könnte einen Motor mit 1 MW bauen, der dann vielleicht so groß ist wie eine Coladose.
Die Anwendungsmöglichkeiten wären endlos.

Man stelle sich eine Batterie ohne Eigenwiderstand vor...

Wir könnten ohne Probleme Elektroplasmadynamische Antriebe für Raumschiffe bauen: Man kann enorme Magnetfelder ohne unerwünschte Hitzeentwicklung erschaffen -> Und damit ein Plasma erzeugen und es mit einem extremen Impuls im fünf bis sechsstelligen Bereich ausstoßen -> Reise zum Mars in einer Woche? Kein Problem.

Wir können Fusionsreaktoren bauen, die ohne Verluste keine oder kaum Energie benötigen um das Magnetfeld aufrechtzuerhalten. Man könnte es beinahe beliebig steigern. Es wären auch deutlich kompaktere Reaktoren möglich.

Ein Raumschiff damit, und einem entsprechenden Antrieb würde uns Menschen das gesamte Sonnensystem eröffnen...

Geschwindigkeiten im niedrigen Prozentbereich der Lichtgeschwindigkeit wären möglich...

Du siehst also: wenn wir es schaffen einen raum oder gar Hochtemperatur Supraleiter zu erschaffen, wäre das wie die zweite Entdeckung der Elektrizität. Ein Meilenstein, vergleichbar zur Nutzbarmachung des Feuers.

Eine neue Ära der Menschheit würde anbrechen!
 
@Speggn: "Man stelle sich eine Batterie ohne Eigenwiderstand vor."
Also zumindest hier bringt ein Supraleiter nicht wirklich was, der Widerstand und Hitzeentwicklung einer Batterie ergibt sich hauptsächlich aus der Trägheit der chemischen Reaktion dadrin und nicht aus dem ohmschen Widerstand der Elektroden, der ist vernachlässigbar.
 
@Link: Das stimmt allerdings. Nur steigt der ohmsche widerstand der Elektroden (und Verbindungen innerhalb der Batterie) steigt mit der Temperatur der Batterie. Und steigt schnell in den selbstverstärkenden Bereich, bei dem er sich dank thermischer Isolierung in der Batterie immer stärker erwärmt, und eine immer höher Spannung an ihm abfällt. Abhängig vom Stromfluss wird eine immer höhere Leistung umgesetzt, bis zur Zerstörung der Batterie. Ohne diesen Anstieg (dafür benötigen wir allerdings HT Supraleiter) wäre das Limit nur die Temperatur der chemischen Entladung. Und diese kann dann je nach Temperaturbelastbarkeit des Supraleiters und der Gehäuses kurzzeitig extrem sein. Es gibt den "runaway Effekt" an den Elektroden nicht mehr.

Aber prinzipiell geb ich dir recht. So einfach wäre das dann doch nicht.

Aber hey, man könnte auf der anderen Seite einen extremen Wirbelstrom in einem komplett isolierten Supraleiter beliebig lange "auffangen" und diese Energie in beliebiger Rate entnehmen. Das Magnetische Feld des Leiters baut sich dann langsam wieder ab. Er muss natürlich magnetisch isoliert werden. Ob man das mit KT oder gar MT an Feldstärken schafft, weiß ich nicht.

Dies wäre eine Form der Batterie mit beinahe unendlicher Kapazität, wobei die Isolierung bei steigender Kapazität immer stärker sein muss, weil sich das Ding ab einer bestimmten Spannung über die Luft entlädt, und wenn man ihn bewegt ab einer bestimmten Feldstärke die Elektronik auf der anderen Seite des Antlatiks zerstört.
Aber das ist ja offensichtlich nur ein Extrembeispiel.
 
@Speggn: In Livemore (U.S.A.) arbeitet man an der Fusion per Laserlicht, ohne Magnet-Eindämmung ...

https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/physik/laser-erzeugt-kernfusion-in-mini-fusionsreaktor-13371936
 
@Hobbyperte: Ich weiß, aber das lässt sich nicht ohne weiteres verkleinern und ist eine gigantische Anlage. Zudem geht es dabei eher um die theorethische machbarkeit, als um ein Kraftwerk. Denn auch wenn hier ein positiver Energieertrag erreicht wird, gibt es noch keinerlei Ansätze daraus Elektrizität zu gewinnen, oder gar eine kontinuierliche Reaktion zu erzeugen.

Dafür müssten wir nach Frankreich zum ITER schauen. Stelleratoren oder Tokamaks sind dafür deutlich besser geignet, da sie mit Temperatur durch Plasmaheizung arbeiten und nicht durch Druck.

Im Prinzip möchten wir in einem Tokamak oder Stellerator eine Fusioun in einem Plasma mit extrem geringer dichte durchführen. Und in Livermore möchte man ein vielfaches des Druckes im inneren der Sonne nachbilden um zu einer Fusion zu kommen.

Denn in der Sonne ist der Druck nicht annähernd hoch genug um Wasserstoff effektiv fusionieren zu lassen. Ein Kubikmeter Kernplasma erzeugt durch Fusion etwa soviel Abwärme wie ein verrottender Komposthaufen von einem Kubikmeter. Wäre dies nicht so, würde die Sonne ihre Hüllen abstoßen (Strahlungsdruck>Gravitation), und ihren Brennstoff viel schneller aufbrauchen. Gibt halt nur verdammt viele Kubikmeter Plasma.

Also joa, es ist interessant was in Livermore passiert. Und ein Quantensprung inder Grundlagenforschung.

Aber mit Supraleitern wären kompakte Tokamaks oder Stelleratoren möglich, die eine kontinuierliche Fusion und damit Energieabgabe ermöglichen. Und das brauchen wir zur Stromerzeugung. Stell dir vor man könnte irgendwann Fusionsreaktoren so klein wie Nuklearreaktoren bauen. Die kann man so klein oder gar kleiner bauen als ein Frachtcontainer. Und das fast ohne radioaktiven (und wenn nur kurzlebigen) Abfall bei deutlich höherem Ertrag.

Wobei Firmen wie General Fusion und andere auch sehr interessanten und aussichtsreiche Ansätze verfolgen!
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles