Dark Mode im Netz: Apple will, dass alle Webseiten die Augen schonen

Der Nachtmodus, auch Dark Mode genannt, ist bei vielen Nutzern eine sehr beliebte Option, die Entwicklung und Verbreitung der augen-freundlichen Interface-Anpassung geht aber nur schleppend voran. Mit der Veröffentlichung des "Dark Mode Support in ... mehr... Safari, Dark Mode, Webkit, Dunkler Modus, Dunkelmodus Bildquelle: Apple Safari, Dark Mode, Webkit, Dunkler Modus, Dunkelmodus Safari, Dark Mode, Webkit, Dunkler Modus, Dunkelmodus Apple

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So ein Quatsch! Ich hab vor 18 Jahren bereits Projekte im Netz gehabt, die neben hellen auch dunkle Darstellung ermöglichten. Ganz nach Nutzerwunsch. Und im HTTP-Header wird so viel Müll übertragen, so dass man dort problemlos noch eine Angabe setzen könnte. Somit wäre es für Seitenbetreiber ohne weiteres möglich, diesen Header auszuwerten und entsprechend der Nutzereinstellung ein helles oder dunkles Design auszuliefern.
 
@Hanni&Nanni: Na sag das doch mal zum Beispiel der Website auf der wir uns gerade bedinden! ^^
 
@Hanni&Nanni: Im HTTP-Header die Anforderung zu übertragen ist quatsch. Anwendungen werden immer mehr auf den Client verlagert (Angular, View, ...). Server liefern Anwendung nur noch als statischen Content aus und der Browser speichert diese zwischen. Die Realisierung über CSS ist konsistent und hat auch den Vorteil, dass sich die Einstellungen im Browser direkt auf alle geöffneten Websites auswirkt - ohne das Code neu geladen werden muss.
 
@Hanni&Nanni: Wenn der Nutzer für eine dusselige Webseite mehrere MB laden muss, dann macht das bisschen CSS mehr für den Darkmode auch nichts aus....

(PS: Ich finde selbst, dass man mit Ressourcen schonen der umgehen sollte. Bei Web, REST, JAVA etc. interessiert das aber niemanden....)
 
Ich bin ziemlich zufrieden mit der Extension Dark Reader. ;)
 
@blume666: Dark Reader ist sehr gut. Noch besser ist es aber wenn häufig besuchte Sites einen nativen Dark Mode anbieten. Machen ja viele auch.
 
@blume666: Danke für deine Super Tip! Bin seit eh und je Dark Mode Fan, aber dies kannte ich noch nicht...
 
@blume666: Hab ich mir grad installiert und zumindest Winfuture sieht damit grauenvoll aus.
 
@Link: Wenn du den Modus auf "Filter+" stellst statt "dynamic, gehts.
 
@Bautz: Hmm... also jetzt hat der Rahmen um deinen Kommentar die Farbe "Durchfallgelb" und den hellblauen Text drauf (Nickname, Datum, Uhrzeit) kann man kaum lesen. Ja, ist schon etwas besser, von gut wurde ich aber da noch nicht sprechen. Auch hab ich den Eindruck, dass die Seiten etwas träger laden.
 
@Link: bei mir siehts wunderbar aus. Danke für die tipps! :)
 
@Link: Komisch, bei mir hats geholfen. Trotzdem ist WF eine der hässlicheren Umsetzungen, da gebe ich dir schon recht.

Ja, es kostet etwas performance, aber das ist vertretbar (Edgium wird damit in etwa so langsam wie Vivaldi).
 
@Bautz: Ja, es hilft, aber schön ist es nicht, auch werden auf manchen Seiten die Bilder teilweise nicht angepasst, so dass dann irgendwelche helle Kacheln da sind. Also unterm Strich schalte ich lieber Licht an als im dunklen Zimmer hässlich-dunkle Seiten anzuschauen. :D
 
Monitor aus = auch dunkel :)
 
Solange Apple nicht selbst mit gutem Beispiel voran geht, kann ich das nicht ernst nehmen.
Außerdem verstehe ich nicht, warum es noch eine weitere technologische Unterstützung geben muss: Webdesigner müssen auch weiterhin daran arbeiten, das ihre Webseiten in einem dunklen Modus gut aussehen, und das wird ihnen keine noch so gut gemeinte Spezifikation abnehmen können. Wo ist also der Benefit?
 
@Rob Otter: Ich kann als Entwickler auslesen, was der Nutzer im System eingestellt hat und bei bedarf gleich die dunkle Version der Seite zur Verfügung stellen
 
@glurak15: Ok, ist ein Punkt. Das erspart dem Anwender, die Einstellung für jede besuchte Webseite einstellen zu müssen.
Mal sehen, ob sich das großflächig durchsetzt, wenn die Technik erstmal in den Browsern angekommen ist. Denn die Entwickler / Designer haben ja weiterhin Mehraufwand, nur die Implementierung für die Umstellung durch den User reduziert sich etwas. Ich bin gespannt.
 
"Eine Vielzahl der Webseiten wird auch heute noch mit vielen weißen Bereichen dargestellt" ->
Ach, tatsächlich?
Ist mir gar nicht aufgefallen, WINFUTURE...
 
@moribund: And I wear my sunglasses at night
So I can, so I can
See Winfuture News before my eyes :D
 
@ElGonzales: Wieso fühle ich plötzlich so einen 80er Jahre Synthesizer Vibe... ;)
 
@moribund: Who can it be now...
 
"Eine Vielzahl der Webseiten wird auch heute noch mit vielen weißen Bereichen dargestellt"
Stimmt, liegt an meinem AdBlocker.
 
@Morku90: Dann nimm einen, der die gleich mit entsorgt bzw. den restlichen Inhalt entsprechend zusammenschiebt.
 
Nun soll es aber auch Webseiten geben, die Aufgrund von Werbekampagnen ab und zu den KOMPLETTEN Hintergrund in dezentem Magenta, Mediamarkt-Rot oder grellem Grün gestalten. Dennoch lese ich hier gerne News ;-).
 
https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8zNzU4MQ/
Eine Studie die sich mit diesem Thema befasst auch wenn sie bis jetzt noch nicht bestätigt ist.

Ich persönlich habe alles, wo es ein schwarzes Theme gibt, umgestellt. Es ist einfach weniger anstrengend Text zu lesen, gerade hier auf WF kann ich nicht lange hinsehen.
 
@Odi waN: Was da wahre Wunder vollbringen kann, ist die Reduzierung der Monitor-Helligkeit auf ein angenehmeres Niveau...
 
Es gibt nichts Augen schonenderes als ausreichend große schwarze Schrift auf einem weißen, nicht zu grellen Untergrund. Alles andere variiert zw. hübsch Anzusehen bis grober Unfug. Weiße Schrift auf schwarzem Grund scheint eher eine Art verkapptes Energiesparprogramm zu sein? Vlt. will man so den Co2-Ausstoß absenken???
 
@Hobbyperte: "Es gibt nichts Augen schonenderes als ausreichend große schwarze Schrift auf einem weißen, nicht zu grellen Untergrund."
Nein, jedenfalls nicht auf einem leuchtenden Bildschirm, auf Papier ist das OK. Das hat man früher zu DOS-Zeiten deswegen auch nicht gemacht, obwohl es technisch überhaupt kein Problem wäre, aber es war nun mal wesentlich angenehmer sich vom etwas weißem Text anflackern zu lassen als von einer großen weißen Fläche mit etwas schwarzem Text drauf. Falls du noch einen alten Röhrenmonitor irgendwo rumstehen hast, kannst du das ganz leicht im Selbstversuch überprüfen. Heutige Monitore flackern zwar nicht mehr, aber trotzdem macht es einen Unterschied, wie stark sie einem in die Augen leuchten. Der Dark Mode ist zwar in den ersten Minuten etwas gewöhnungsbedürftig nach >25 Jahren schwarz auf weiß, aber danach wirklich angenehm. Ich meine, der Unsinn mit schwarz auf weiß kam damals doch nur, weil man irgendwann der Meinung war es muss alles wie auf Papier aussehen, einen anderen Sinn hatte das eigentlich nicht. Man wollte halt aus dem dunklen DOS raus, mehr nicht. Das mag auch in z.B. Word, wo man Dokumente erstellt, die ggf. auf Papier ausgedrückt werden sollen, durchaus Sinn machen, aber bestimmt nicht bei allem, was man praktisch ausschließlich auf dem Monitor betrachtet.
Mit CO2-Ausstoß hat das eher wenig zu tun, wenn überall weißer Text ist muss die Hintergrundbeleuchtung auch über den gesamten Bildschirm mit maximaler bzw. der vom Nutzer gewählten Leistung leuchten (falls die überhaupt zu irgendwelchen Anpassungen fähig ist, ich hab das weder am Laptop noch am Desktop).
 
@Link: Gibt inzwischen aber schon so'n paar Displays, wo die Leuchtkraft jedes Pixel einzeln gesteuert wird ...
Ja die guten alten DOS-Zeiten ... Norton Commander ... weiße Schrift auf blauem Hintergrund ... davon gab's nach geraumer Zeit dann aber auch schummrige Augen. Die Sache mit der Leuchtkraft stimmt natürlich prinzipiell. Allerdings verstehe ich nicht, warum die Leute ihre Monitore alle an die hellsten Plätze stellen, am besten noch so dämlich, das die Sonne durchs Fenster drauf knallt ... und dann immer schön noch heller stellen und sich über die begrenzte Lebensdauer der Geräte ärgern ... man könnte meinen, je heller der Monitor eingestellt ist, desto weniger helle sind die davor sitzenden Personen?!

Also ich werd' komischer Weise trotzdem müde, wenn's später Abend ist ... auch ohne Blaulicht-Reduzierung, Nachtmodus und solchem Quark. Im Gegenteil fällt mir das Lesen schwer, wenn ich solche verzerrten Darstellungen aktiviere, daher nutze ich so etwas nicht! Dafür sind die Monitore weit unter den Werten im Auslieferungszustand eingestellt, was ich teils immer noch als recht hell empfinde.
 
@Hobbyperte: "Gibt inzwischen aber schon so'n paar Displays, wo die Leuchtkraft jedes Pixel einzeln gesteuert wird"
OLED ja, gibts nur als PC-Bildschirm praktisch nicht, alles andere nein, oder kannst du mir da ein Beispiel nennen?
 
@Link: War die Technik nicht speziell zur Steigerung des Kontrast ins Rennen geschickt worden? Damit man vom HDR(+) der BD's auch was hat? Mag sein das eher Fernseher damit Ausgestattet sind und vlt. auch nicht gerade die preisgünstigen ... ggf. wird sich diese Technik aber weiter verbreiten, günstiger werden und dadurch noch weiter verbreiten ...
 
@Hobbyperte: Aber es werden Bereiche des Bildschirms abgedunkelt und nicht einzelne Pixel, jedenfalls ist mir kein solches Gerät bekannt. Deswegen auch der Umstieg auf OLED, da leuchet jeder Pixel für sich, für einen LCD wäre das ein riesen Aufwand.
 
@Link: Die OLED-TVs sind doch der große Renner - dachte ich? Nun kauf' ich mir nicht dauernd neue Sache, bin daher auch nicht permanent im Bilde was gerade mit welchen Anteilen am Markt ist. Von einem LED-TV mit einzelner Pixel-Ansteuerung habe ich auch mal was gelesen.
 
@Hobbyperte: "Die OLED-TVs sind doch der große Renner - dachte ich?"
Deswegen sind die noch lange nicht weit genug verbreitet, um da jetzt über den CO2-Ausstoß zu reden, schon gar nicht wenns um Webseiten geht, die hauptsächlich auf PC-Monitoren und Smartphones betrachtet werden.

"Von einem LED-TV mit einzelner Pixel-Ansteuerung habe ich auch mal was gelesen."
Mal gelesen ist nix, was auch nur ein fertiges Produkt sein könnte, geschweige denn eine nennenswerte Verbreitung fand und in solchen Diskussionen/Überlegungen beachtet werden muss.
 
@Link: Nun gut, es gibt LCD-Displays mit Kaltkathodenröhren zur vollflächigen Hintergrundbeleuchtung. Und es gibt LCD-Displays mit entweder vollflächiger oder in Bereiche unterteilter "lokaler" LED-Hintergrundbeleuchtung. Und dann gibt es die QLED-TV's die den OLED's ähnlich sind.

Ich dachte nun nicht, hier ein Referat über vorhandene Technologien abhalten zu müssen... gehe davon aus, das das Bekannte eben bekannt ist.
 
@Hobbyperte: Du sollst auch kein Referat über die vorhandenen Technologien halten, du sollst nur nicht mit solchen kommen, die praktisch nichts mit dem vorher geschriebenen und auch mit dem Thema zu tun haben. Es geht hier um Webseiten. Wenn man also über den CO2-Ausstoß durch das Betrachten dieser Webseiten reden möchte, dann braucht man nur über Geräte zu reden, die zu diesem Zweck auch im nennenswerten Umfang verwendet werden, also normale LCD-PC-Monitore, von denen die meisten nicht mal einzelne Bereiche dimmen können.
 
@Link: Sorry, aber diese Night-Modi gibt es auch an Fernsehgeräten ... wenn wir da nun weiter Erbsen zählen wollen, müssen wir mal drüber nachdenken ob am Abend mehr Leute vorm PC-Monitor oder vorm Fernseher sitzen? Und wie viele ihren Fernseher zugleich als PC-Monitor verwenden ...
 
@Hobbyperte: Du hast mit dem CO2-Erbsenzählen angefangen, in meiner ersten Antwort an dich hab ich die Theorie, das man damit Strom sparen möchte angezweifelt und in allen anderen eigentlich auch. Meiner Meinung nach ist das einfach nur angenehmer für die Augen und das nicht nur am Abend.
 
Dieser Hype um den Darkmode, und diese rumgeprahle der Firmen "schaut wie hip wir sind, wir können jetzt Darkmode " kot...t mich nur an.

Android, die von Donut bis KitKat ihr System im Darkmode hatten, haben beim Sprung auf Lollipop plötzlich auf Light umgestellt.

Internetseite waren in meinen WWW-Anfangszeiten (1996) auch beinahe alle im Darkmode, wie die Oberflächen der Server auf denen das WWW lief auch, denn das waren Unix/Linux-Konsolen. Selbst unter Windows 3 konnte man die Oberfläche farblich anpassen wie man es selbst mochte und schon hatte man seinen eigenen Darkmode umstellen.

Aber dann musste irgendwie alles heller und lighter wedern. Worauf man dann wiederum feststellte, das bei diesem vielen weiß jede Menge blaues Licht an das Auge kommt was durch die viele Screentime der User als schädlich "erkannt" wurde.

Als erste Gegenmaßnahmen wurden Nichtshift und Co azf dir Systeme geklatscht, damit dem armen User die Augen nicht schmerzen, auch wenn er am Tag (freiwillig) 16 Stunden oder mehr aud einen Bildschirm starrt.

Und jetzt kommen alle mit ihrem schicken Darmmode hinter dem Ofen vorgekrochen und verkaufen ihn als ob man das Rad neu erfunden hätte.

Ich sage: alles nur Poser. Denn das hatten wir alles schon bei den ersten Computern, Andoids, Internetseiten usw.

Manche Dinge gehören einfach nicht verändert....
 
Ein inkonsistenter Dark Mode ist eigentlich ziemlich unbrauchbar - ich meine, wenn nur ein paar Webseiten den Modus unterstützen. Das grelle Weiß stört viel mehr, wenn man von einer dunklen Seite kommt - ähnlich wie aus dem dunkle der Nacht in einen hellen Raum ...
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