Microsoft soll die größte Bremse beim "Recht auf Reparatur" sein

Über ein faires und freies "Recht auf Reparatur" wird auch in den USA schon seit längerem gestritten. Da es für Verbraucher viele Vorteile hätte, aber für Hersteller und ihre Reparaturdienste nicht, wird der Kampf um entsprechende Gesetze hitzig ... mehr... Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Bildquelle: Getty Images / Microsoft Presse Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Getty Images / Microsoft Presse

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Ich bin nicht enttäuscht, denn von einem Entwickler proprietärer Software erwarte ich nichts anderes als Verbraucherfeindlichkeit, gezielte Herbeiführung von Abhängigkeiten bei Kunden und Lobbyismus gegen Verbraucherrechte, wo es nur geht. Gibt keinen Grund zu glauben, dass MS da anders oder besser als Apple wäre. Aber gut, dass es trotzdem mal öffentlich festgestellt wird.
 
@dpazra: Was hat denn bitte proprietäre Software mit Verbraucherfeindlichkeit zu tun?
 
@Tomarr:
1. Kunde hat keine Wahlfreiheit beim zukünftigen Softwaresupports (Updates können nur vom Hersteller oder von Firmen, die der Hersteller dazu ermächtigt hat, geliefert werden, da Source Code/Lizenz für Weiterentwicklung fehlen). Kunde ist für den Betrieb der Software von der wirtschaftlichen Lage, der Produktpolitik des Herstellers (vielleicht streicht er das genutzte Produkt zum Vorzug eines anderen), etc. abhängig. Bei freier Software kann der Kunde bei Bedarf jemand anderes mit der Weiterentwicklung/dem Support beauftragen --> Abhängigkeitsverhältnis.
Gegenbeispiel: Wer auf GNU/Linux-Server setzt kann Softwaresupport von Red Hat, von Canonical, von SUSE oder von unabhängigen kleineren Firmen bekommen und diese auch mit Weiterentwicklungen beauftragen.

2. Kunde hat keine wirkliche Möglichkeit sich gegen das Streichen von Features zu wehren, siehe Windows Update (offensichtlich stören sich einige daran, dass frühere Features zur Steuerung der Updates gestrichen wurden), oder auch gegen ungewünschte Veränderungen (siehe Windows Update).
Gegenbeispiel: Als Gnome-User sich an Gnome 3 störten, war es kein Problem in dem Fork MATE von Gnome 2 die gewohnte User Experience weiterzuentwickeln.

3. Kunde hat keine Möglichkeit, die Software unabhängig auditieren zu lassen, da ihm der Zugang zum Source Code fehlt. Dem Hersteller muss blind vertraut werden (Fehler und absichtliche Backdoors können nicht effektiv gesucht werden).
Gegenbeispiel: Projekte wie TrueCrypt oder KeePass wurden unabhängigen Audits unterzogen, man kann der Sicherheit dieser Software vertrauen ohne dem Entwickler vertrauen zu müssen.

4. Kunde hat keine effektive Möglichkeit zu erkennen (und sich entsprechend zu wehren), wenn der Hersteller seine Software bewusst sabotiert um ihn z.B. zum Kauf eines neuen Produkts zu bewegen, z.B. hat das proprietäre iOS jahrelang bei Updates iPhones basierend auf dem Zustand der Batterie heimlich verlangsamt, bis Apple dieser Praxis überführt wurde.
Gegenbeispiel: Als Canonical per Default eine Schnittstelle zu Amazon in die Suchmaschine in Ubuntu eingebaut hat, was viele User störte, fiel dies rasch auf (weil man in offener Entwicklung Sachen nicht so einfach verheimlichen kann) und es gab sofort Patches und Canonical wurde dazu gezwungen, das zurückzunehmen (ansonsten hätte man einfach das entsprechende Paket aus dem PPA ohne diese Schnittstelle installieren können).

Proprietäre Software geht immer (auch wenn das Maß variiert) mit einem "Friss oder stirb" einher, was für alles gilt, was man sich in Abhängigkeit zu dieser proprietären Software aufbaut, egal ob das Workflows, Kompetenzen, eigene Plugins oder dergleichen sind. Alles, was beim Kunden von einer proprietären Software abhängig ist, führt in zu einem gewissen Maße in die Abhängigkeit des Entwicklers dieser Software. Und natürlich gibt es zahllose Beispiele dafür, wie Hersteller diesen Umstand zu Lasten des Kunden ausnutzen, um sich einen wirtschaftlichen Vorteil zu verschaffen. Freie Software kann man immer von jemand anderem weiterentwickeln lassen, wenn man ein Problem mit dem ursprünglichen Entwickler hat.

Software hat viele Aspekte, die verbraucherfreundlich oder -feindlich sein können, aber in der Frage des Lizenzmodells, wenn man sie von allen anderen Fragen isoliert betrachtet, ist proprietär immer die verbraucherfeindliche Wahl.

PS: Nenn mir doch mal einen Nachteil für den Verbraucher, der sich aus dem Umstand ergibt, dass ein Softwarepaket unter einer freien Lizenz steht, ich habe ja oben genügend Nachteile genannt, die so nur bei proprietären Lizenzen auftreten können.
 
@dpazra: Alles schön und gut, aber alle Aspekte von dir laufen darauf hinaus, das...

1. Zwingend der Sourcecode einsehbar sein sollte. Wenn ich Entwickler wäre würde ich das aber nicht unbedingt wollen.

2. Jeder den Sourcecode eines komplexen Betriebssystems Versteht, oder zumindest jemanden kennt der das tut. Ich persönlich kann es nicht und ich kenne auch niemanden. Demzufolge ist der Sourcecode für mich uninteressant.

3. Wenn Funktionen gestrichen werden, was bei Open Source laut deiner Beschreibung auch ab und zu der Fall ist, und man sich jemanden suchen und unter umständen bezahlen muss der diese Funktionen deinen Bedürfnissen anpasst, so bin ich mir sicher das du da auch jemanden finden würdest der eine entsprechende Software für dich unter einem Closed Source Betriebssystem erstellen kann.
 
@Tomarr: Zu 1. Ich habe ja gesagt, dass es verbraucherfreundlich ist, wenn Software frei ist. Dass einige Entwickler es möglicherweise vorziehen ihren Source Code nicht zu veröffentlichen, ist kein Argument gegen meine Aussage. Freie Software hat auch Vorteile für Entwickler, aber ja, es gibt Entwickler, die es vorziehen Software proprietär zu lizensieren.

Zu 2. Nein, denn zu freier Software gehört nicht nur öffentlicher Source Code sondern auch eine freie Lizenz, die es erlaubt, veränderte Versionen zu teilen. Du musst also weder selbst in der Lage sein, eine Änderung vorzunehmen, noch musst du jemanden persönlich kennen, der das tut. Es genügt, dass eine solche Person existiert und diese Person ihr Werk öffentlich macht. Und z.B. eine Version des Windows Updaters so zu modifizieren, dass sie Updates optional nur bei Zustimmung installiert, ist eine vergleichsweise einfache Änderung. Wäre Windows freie Software, wäre es eine Sache weniger Tage nach dem Release von Win10 gewesen, bis du einen modifizierten Updater auf GitHub hättest finden können.

Zu 3.: Eine Software zu forken um einige Punkte zu ändern und diesen Form zu maintainen ist etwas völlig anderes, als eine Software von Grund auf neu zu schreiben. Der Fork kann oft die meisten Commits von der alten Software übernehmen (und oft profitiert auch die alte Software von Bugfixes, die im Fork stattfinden). Und die offene Natur der freien Software sorgt (siehe 2.), dass es genügt, wenn sich eine Handvoll Leute weltweit zusammenfinden, welche die Motivation haben, das zu tun. Wenn ein beliebtes Feature aus strategischen Gründen gestrichen wird, musst du nicht alleine einen Entwickler suchen.
 
@dpazra: Warum sollte ich als Entwickler denn meine Software und meine Ideen frei zur Verfügung stellen? Das erschließt sich mir nicht so ganz.

Ich weiß das man mit Open Source zwar auch Geld verdienen kann, aber mich würde es auch stören wenn jemand meinen Code einfach so für seine Zwecke benutzen kann.

Ich verstehe halt nicht warum auf der Welt alles unter einer freien Lizenz laufen sollte. Vom Bäcker kriege ich ja auch kein Brot geschenkt oder was auch immer.
 
@Tomarr: Du bekommst kein Brot geschenkt, das Rezept fürs Brot ist aber bekannt...
 
@ThreeM: ...und wenn man Glück hat, melden sich sogar noch erfahrene Bäcker, die einem beim Teig anrühren, Teiglinge formen oder beim backen unterstützen.
 
@Tomarr: Bist du denn ein Entwickler? Diese Denkweise kenne ich nämlich eigentlich nicht von anderen Entwickeln. Seine Ideen sollte man immer teilen, schon aus Eigennutz um von dem Feedback zu profitieren und Verbesserungsvorschläge zu kriegen, es ist nämlich ziemlich unwahrscheinlich, dass eine Person alleine auf die besten Ideen kommt. Das ist ja in anderen Disziplinen der "Kopfarbeit" (Mathematik, Physik, etc.) auch so, dass man üblicherweise Ideen diskutiert und gemeinsam verbessert.

Es ist ohnehin selten, dass man völlig neue Ideen hat, meistens verbindet man vorhandene Ideen und dazu muss man lernen (dabei helfen Tipps in die richtige Richtung von anderen Entwicklern). Wenn die eigene Idee wirklich neuartig ist, wie etwa eine tolle neue Hashfunktion oder eine neuartige Datenstruktur, verewigt man sich ohnehin mit einem Paper in einem Fachjournal.

Es gibt viele Motivationen dafür, zu freier Software beizutragen. Persönliche Motive, wie Prestige und Anerkennung (das ist ja auch das Motiv für viele Handlungen in anderen Lebensbereichen), das Verbessern des eigenen Lebenslaufes mit Softwareprojekten, die Verbesserung der eigenen Fähigkeiten, Netzwerken, usw. Man profitiert persönlich in vielerlei Hinsicht. Man wird ja letztendlich nirgends für ein paar Ideen eingestellt, die man als Geheimnis in sich trägt, sondern für die Fähigkeit Probleme zu lösen und die kann man öffentlich einsehbar demonstrieren.

Als nächstes profitiert der Arbeitgeber von Beiträgen zu freier Software. Üblicherweise (außer bei sehr trivialer Software) nutzt man bei der Entwicklung externe Bibliotheken. Wenn ich eine kleine Erweiterung einer Funktion einer externen Bibliothek brauche, programmiere ich sie. Es ist im Interesse meines Arbeitgebers, dass ich meine Erweiterung zur Bibliothek beitrage, damit sie mit zukünftigen Versionen weiterhin funktioniert und weil man auf Dauer in der Meritokratie der freien Softwareentwicklung Einfluss auf die Entwicklungsrichtung nimmt. Das beste Beispiele ist die Linux-Kernel-Entwicklung. Die Endungen der E-Mail-Adressen der Contributors ist das Who-Is-Who der weltweiten Hardwarehersteller, die allesamt von Linux profitieren und dementsprechend sicherstellen wollen, dass ihre Interessen in der Entwicklung berücksichtigt werden.
 
@dpazra: Natürlich, ich kann dich ja auch verstehen. Nur ich behaupte mal ein höherer Prozentsatz von Software steht halt nicht unter einer freien Lizennz.

Und was Betriebssysteme angeht ist es glaube ich auch nur Linux oder welche die auf Linux basieren. Und da gibt es eigentlich keine Distrie wo ich jetzt sagen würde Hurra, gut dass da so viele mit dran arbeiten, das ist nun das Betriebssystem das ich mir immer gewünscht habe.

Und auch andere Software, von Open Office bis hin zu free Sim City oder was auch immer, begeistert mich persönlich einfach nicht.
 
@ThreeM: Aber nicht unbedingt das Rezept dieses Bäckers das besonders lecker ist. Du bekommst ja auch freie Betriebssysteme und freie Officeanwendungen etc... aber eben halt nicht das von Microsoft.

Und das ist halt eine Entscheidung von MS die man auch respektieren sollte. Wer Alternativen möchte kann diese bekommen, genau wie beim Brot, aber man bekommt eben halt nur Ungefähr-Rezepte kostenlos.
 
@Tomarr: Vermutlich sind die meisten Programme proprietär, wenn du sie stückweise zählst. Wenn man nach Nutzung gewichtet, wird die Frage vermutlich ein bisschen komplizierter.

Bei freien Betriebssystemen gibt es nicht nur GNU/Linux, was abgesehen von 1% (vermutlich vor allem Entwickler) der Desktops auch die meisten großen Webserver, Supercomputer, Router, Modems, etc.pp. betreibt, und Android, was relativ unangefochten den Smartphone-Markt beherrscht (Android und GNU/Linux sind aber in weiten Teilen unterschiedliche Betriebssysteme, die den Linux-Kernel teilen). Relevante freie Betriebssysteme sind mindestens noch die BSDs (FreeBSD, OpenBSD, NetBSD), die in vielen Industrieanwendungen relevant sind und die Grundlage für einige andere Betriebssysteme bilden (z.B. das PS4 Betriebssystem). Abgesehen davon gibt es noch einige weniger relevante freie Betriebssysteme (Hurd, ReactOS, Haiku OS...).

Aber auch sonst sollte man nicht unterschätzen, wo man überall freie Software nutzt. Die am meisten genutzte Anwendung dürfte bei den meisten Usern Firefox (freie Software) oder Chrome sein, was (die freie Software) Chromium + Google Branding + ein paar proprietäre Plugins ist.

Die meisten Webanwendungen, die man mit seinem Browser ansteuert, werden in PHP, Ruby, Django oder HHVM mithilfe von MySQL oder PostgreSQL (alles freie Software) ausgeführt, benutzen im Frontend Javascript-Bibliotheken wie jQuery (freie Software) und die meisten CMS/Frameworks (Wordpress, Drupal, Joomla, Typo3, Symfony etc.) auf denen die meisten kleinen und mittleren Webseiten aufbauen sind ebenfalls freie Software.

Bei Endprodukten, die mit nichts weiter interagieren, wie Computerspielen ist freie Software wahrscheinlich weniger relevant.
 
@dpazra: Das ist wohl der Unterschied unserer Ansichten, mich interessiert hauptsächlich die Endanwendung, auch wenn ich für meinen Internetzugang natürlich eine Router nutze, oder für meine Hausautomation Shelly-Produkte. Nur mit denen habe ich nicht viel zu tun.

Mich interessiert mein Betriebssystem, das ist halt Windows 10, mit dem kann ich gut umgehen. Bei meinem Rapsberry würde ich mir in der Tat ein besseres Windows Iot wünschen, weil dort Touchscreens usw einfach nicht gut funktionieren. Nur mit der Programmierung unter Windows komme ich irgenwie besser klar.

Und um noch einmal ein Beispiel zu nennen das ich gerne nutzen würde ist Blender. Den Vorgänger von Blender kenne ich noch als es von Autodesk gepflegt wurde. Seitdem die Community es ausgelöst und weiter entwickelt hat finde ich es total überladen. Als nicht professioneller Anwender der es halt nach Bedarf ab und zu mal anwenden will finde ich dass es einfach zu unübersichtlich geworden ist, weil halt jeder irgendwann mal seine Ideen, Verbesserungen etc. eingebracht hat und dann halt auch so wie er meinte das es umgesetzt werden müsste.
Klar, das Webserver/Server gerne Linuxbasiert sind und MySQL auch super funktioniert ist mir bewusst. Nur mit dem habe ich wenig zu tun.

Ich kann hier natürlich nur über das schreiben mit dem ich viel zu tun habe. Nur ich finde da halt das Windows nicht schlechter zu bedienen ist als Linux, im Gegenteil Mag natürlich auch Gewohnheit sein. Aber ich probiere Linux immer mal wieder aus. Und spätestens wenn es etwas tiefer geht und ich nur noch über den Paketmanager und die Eingabeaufforderung etwas machen kann finde ich es einfach vie zu unhandlich. Spätestens dann wenn ich feststelle ich befinde mich auf dem Holzeg in meinem Vorhaben und einiges wieder rückgängig machen will.

Und Open Office oder Libre Office, probier ich ja auch gerne mal aus. Ich stelle aber trotzdem fest dass dort oftmals Fehler enthalten sind die trotz Open Source schon Jahre lang enthalten sind und die dann das Fortführen dieses Dokument anständig zu schreiben unmöglich machen. Ich hatte z.B. schon auf mehreren Rechnern das Problem mit einer durchgezogenen Linie, drei mal - , die auf einmal doppelt vorhanden war und sich auch nicht wieder als einfach darstellen ließ. Entweder man löschte beide Linien oder sie waren beide wieder da. Und das Problem gibt es schon seit Jahren.
 
@Tomarr: Du kannst dir halt das Brot so backen und verfeinern wie du es gern hättest.
 
@ThreeM: Dazu müsste ich dann aber auch wiederum richtig backen können. Es ist ein Unterschied ob man Zutaten in eine Rührschüssel geben kann oder ob man noch Zutaten hinzu packt die auch passen.
 
@Tomarr: Dafür kann ja weder das Rezept noch das Brot was
 
@ThreeM: Das ist grundsätzlkich natürlich richtig. Nur vom Grundkonzept kommt das Gleiche raus.

Wenn man nicht genug über Betriebsysteme weiß um selber Verbesserungen zu programmieren ist es dementsprechend kein Faktor den man berücksichtigen müsste.

Wobei ich jetzt noch nicht einmal weiß wieso wir so tief in die Materie gekommen sind, weil eigentklich ging es ja um die Verbraucherfeindlichkeit. Und im Artikel ging es um reparierbare, oder halt auch nicht reparierbare Hardware, das hat ja mit Open Source mal gar nichts zu tun. Wenn ich auf ein iPad oder Surface Linux drauf spiele ist es doch genau so wenig reparierbar.

Ich glaube wir sind da ein wenig vom Thema abgewichen. Aber nur ein kleines Stück.
 
@dpazra: Alle Markenhersteller wehren sich gegen Fremdreparaturen. Nicht nur in der IT.
Die dutsche Autoindustrie hat man in dieser Beziehung berits vor Jahren in die Knie gezwungen.
Gerade bei den Grau- (Rück-) Importewn aus der EU.

Ich denke mal jeder Hersteller versucht durch mehr oder weniger Tricks die Kunden da auszubremsen.

Apple geht sogar soweit. das sie ihre Techniker betsrafen, wenn ein Gerät zu oft repariert wird (auch wenn die Fehler nichts miteinander zu tun haben).
Sogar wenn ein Techniker zu viele Garantiereparaturen durchführt gibt es Druck bis zum persönlichen Aufschlagen von Apple-Führungs-Personal aus der jeweiligen Zentrale.
Über Apples Marotten und Gängelungen könnte ich Bücher schreiben.
 
@PiaggioX8: Die Autoindustrie in die Knie gezwungen? Ohne die richtige Sodtware zur Kommunikation mit dem Boardcomputer kannst du viele Dinge an modernen Autos gar nicht mehr durchführen....
 
@DRMfan^^: Und diese Software zu beschaffen ist ja wohl das kleinste Problem.
Jedenfalls einfacher als einen bestimmten Spezialschlüssel um eine popelige Zündkerze oder sonst ein Teil auszuschrauben.
Mal davon ab lasse ich sicherheitsrelevante Arbeiten in der Fachwerkstatt machen und bastel da nicht selber dran rum. Auch wenn ich es kann.
In jungen Jahren mit Geldknappheit war das rumfummeln am Auto ja noch irgendwie lustig. Für so einen "Scheiss" hätte ich heute gar nicht mehr die Zeit.
 
@PiaggioX8: Die Software zu beschaffen ist das kleinste Problem? Die wird einfach nicht lizensiert an freie Werkstätten und wer so blöd ist, eine Raubkopie kommerziell einzusetzen und Dienste anzubieten, die ohne diese Software nicht möglich sind, der kriegt noch ganz anderen Spaß. Kenne ich aus anderen Branchen zumindest so.
 
natürlich arbeiten sie dagegen. imagine sie müssten deswegen noch xp supporten, dann tät keiner windows 10 sich aufzwingen lassen
 
@freakedenough: "imagine","supporten" o.O
 
@freakedenough: ich korrigiere dich mal... natürlich worken sie dagegen. imagine sie müssten deswegen noch xp supporten, dann tät keiner windows 10 sich imposen lassen.
 
@mrem: fett, older
 
@freakedenough: Sorry, Dude, auch in meinem Wortschatz sind schon einige Anglizismen vorhanden. Aber man muss die deutsche Sprache ja nun nicht vollkommen kaputt machen.
 
@mrem: Zu dem Thema poste ich gern folgendes Video: https://bit.ly/2ZabfcX
Von wegen urdeutsche Sprache... die gibt es eben nicht. xD
 
@blume666: Nimm es mir nicht übel, aber so einen NPD Landtagsabgeordneten möchte ich mir jetzt nicht wirklich ansehen. Ich denke, die meisten wissen, was ich damit gemeint habe. Und Du vermutlich auch. Falls nicht: Anglizismen sind inzwischen ein Bestandteil der modernen deutschen Sprache. Aber man muss nicht auf Teufel komm raus irgendwelche englischen Wörter innerhalb eines Satzes einbauen. Das hat nicht mal etwas mit Anglizismen zu tun...
 
@mrem: Da ist kein NPD Abgeordneter zu sehen...
 
@ThreeM: Oh, das tut mir Leid. Der ist ja bei den Grünen. Ach, was so ein falsch interpretierter Video-Titel doch alles bewirken kann...
 
@blume666: Die Entwicklung von Sprachen hat ja schon so einige Studenten und Wissenschaftler an den Rand der Verzweiflung gebracht, wenn nicht sogar in die Klapse. Natürlich haben sich heutige Sprachen entwickelt, und die eigentliche Ursprache der menschen kennt ja niemand mehr, keiner weiß wie die mal war.

Nur so einige Anglizismen fühlen sich einach nicht wirklich gut an, wie in o2. Das unterbricht den ganzen Satzbau nur um da ein Wort rein zu bringen das noch nicht einmal annähernd gebräuchlich ist. Oder wie hieß dieser eine Typ noch? Honey oder so? Der der sich immer für ganz toll und auf der Wellt berühmt hielt. Wenn ich den hab reden hören kam mir immer das Grausen.

Deswegen bin ich zwar für die Weiterentwicklung, schließlich gibt es auf der Welt ja auch immer wieder etwas neues wofür es noch kein Wort gab, aber so Jugendsprache wie Alter, Digga, imagine oder sonstiges muss es halt auch nicht werden. Es muss nicht die e-Post werden, oder das e-Werberundschreiben, nur übertreiben, das sollte man dann auch nicht.
 
@freakedenough: Was hat das mit XP bzw. mit dem OS an sich zutun?
 
@PakebuschR: Ist doch ziemlich klar. freakedenough meint, dass mit "Recht auf Reparatur" einher gehen würde, dass alte Hardware mit XP weiterhin genutzt werden kann. Damit sie genutzt werden kann, müssten aber weiterhin Sicherheitsupdates zur Verfügung gestellt werden.

Das "Recht auf Reparatur" sich im für gewöhnlich auf die Zerlegbarkeit von Hardware und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen bezieht ist eben nicht jedem bekannt.

Da gibts aber auch ganz andere Fragen. Muss z.B. nVidia alte GPUs, die nicht mehr verkauft werden, als Ersatzteil weiterhin anbieten? Es wird schwer, ein gesetz so zu formulieren, dass die Kosten für die Hersteller nicht explodieren (und damit am ende die Produktpreise natürlich)
 
Aus dem Medium-Artikel: "Microsoft was going around telling our members that they wouldn't sell Surface Tablets in Washington any longer if we passed the bill."

Das klingt doch mehr nach Microsofts Problem als das von Washington, also wieso droht Microsoft damit?

Ich verstehe nicht, wieso Microsoft glaubt, die Surface-Geräte so bauen zu müssen, dass man absolut nichts reparieren kann. Andere Hersteller und sogar Apple kriegen das doch auch besser hin.

Vielleicht bräuchte ja Microsoft so ein Gesetz, um in die Pfuschen zu kommen und sich endlich mal ernsthafte Gedanken um die Reparierbarkeit ihrer Hardware zu machen. Vielleicht auf EU-Ebene?
 
@adrianghc: Heißt zwar, "in die Puschen" kommen, aber ansonsten stimme ich Dir voll und ganz zu.
 
@Hanni&Nanni: Haha, da hatte ich den Spruch doch tatsächlich falsch im Kopf. Vielen Dank für den Hinweis!
 
@adrianghc: Apple ist da eher ein vergleichbares schlechtes Beispiel, quasi die Erfindet der "unreparierbarkeit".
 
@PakebuschR: Du kannst bei Apple immer noch mehr reparieren als bei jedem Surface (außer dem Studio vielleicht). Beim Surface geht nämlich absolut nichts, 0.
 
@adrianghc: Am schlimmsten finde ich persönlich das Surface Laptop, bei dem man die komplette Tastatur zerstören muss, um an's Innere zu gelangen.
 
@SouThPaRk1991: Nicht viel anders als das Surface Pro und Go, wo man dafür den Bildschirm zerstören muss.
 
Ja, natürlich sind immer die bösen Firmen schuld, wenn für den Verbraucher selbst Nachhaltigkeit überhaupt keine große Rolle mehr spielt und den Wegwerfmüll kauft, der produziert wird.
 
@Candlebox: Sind sie ja auch. Sie könnten ja als Beispiel voraus gehen und keinen Wegwerfschrott produzieren. Die Qualität müsste jedoch dann auch passen. Und schon hat man ein Gerät in den Händen, dass den Beruf des Radio-Fernsehtechnikers nicht hätte aussterben lassen. Die Umwelt hätte was davon, man selbst auch, weils nicht ständig verreckt und auch die Firma hätte was davon, weil sich die Qualität herum sprechen würde.
 
@Hanni&Nanni: Ja, so ist das. "Die anderen sollen", "die anderen müssen" "wir müssen" predigen, solange bis es einen selber betrifft, dann isses blöd. "Wieso soll ich ?" kommt da überhaupt nicht vor. Statt Verzicht wird trotzdem konsumiert und dann auf die anderen geschimpft. Typisch.

Du kannst Dich mal mit dem Begriff Kausalität auseinandersetzen.
 
@Candlebox: Jedes Kind versteht das Konzept der Kausalität. Anstatt das allgemein in den Raum zu stellen, teile uns doch mit, wie die Kausalitätskette deiner Meinung nach aussieht. Aber bitte keine fehlerhaften Annahmen verwenden, wie etwa das Kaufentscheidungen primär rational getroffen werden würden und bitte in deiner Erläuterung der großen, kausalen Zusammenhänge, die du ja offenkundig vollumfänglich durchschaut hast, auch auf die Rolle des Milliardengeschäfts "Werbung" und des Faktors Psychologie eingehen, wir wollen uns hier ja nicht mit naiv vereinfachten Weltbildern abgeben, oder?

Und wenn der Verbraucher erkennt, dass es mit der kollektiven Machtausübung an der Kasse erfahrungsgemäß nicht so gut klappt und er sich andere Mittel sucht, um die Umstände zu verändern (z.B. politische Mittel), dann ist das doch nur rational und folgerichtig (also den tatsächlich beobachteten statt den naiv angenommenen Kausalzusammenhängen Rechnung tragend).
 
@dpazra: Mit den Faktoren Werbung gepaart mit Psychologie bist schon ganz nah am Anfang Kette. Und wenn Du noch die 10 Gebote mit hinein baust, kriegst es hin. ;-)

Elektrische Zahnbürste daheim?
Akku einfach wechselbar?
Warum gekauft, gibt es keine Handzahnbürsten mehr?
Wenn keiner mehr Handzahnbürsten kauft, was passiert dann wohl?
 
@dpazra: Vielen Dank für diesen exzellenten Kommentar! Eine wohl fundierte Antwort auf das (neo-)liberale Märchen, der Verbraucher könne immer und jederzeit komplette Märkte umkrempeln.
 
@Candlebox: Mois, ich dachte, du erklärst uns jetzt wie die Welt funktioniert, nachdem du alle darauf hinweist, dass sie über Kausalität nachdenken sollen, wie sind denn nun die großen Kausalzusammenhänge? Lass uns doch nicht rätseln.

Ich habe jetzt Werbung, Psychologie, die 10 Gebote, wie komme ich damit jetzt zu der Schlussfolgerung dass der Verbraucher allein an allem Schuld hat und Nachhaltigkeit nicht auch mit gesetzlichem Initiativen angestrebt werden soll?

Die 10 Gebote kriege ich nicht ganz reingebastelt und Werbung und Psychologie kriege ich irgendwie nicht dem Verbraucher angelastet. Was muss ich da jetzt machen?

PS: Habe eine Handzahnbürste.
 
@Candlebox: das Angebot ist aber nicht 50:50 aufgeteilt in nachhaltig und nicht-nachhaltig. Als Verbraucher hat man in der Realität so wenig Wahl auf reparierbarkeit bei bestimmten Geräten. Daher gehört es reglementiert. Bei Laptops fällt mir zb nur Lenovo ein, deine ich aktuell noch bedenkenlos ein Plus bei reparierbarkeit geben würde. Und selbst das ist durch die rosarote Brille betrachtet.
 
@mil0: Auch Du darfst Deine Aussage hernehmen und die Kausalität erötern, warum das wohl so ist.
 
@Candlebox: Mir sind die Marktmächte bekannt. In meinem Studium kamen sie mir regelmäßíg über den Weg und begleiten mich täglich bei Modellen, die ich im Alltag zwecks Asset-Bewertungen einsetze. Du vergisst ein kleines Detail und zwar, dass Märkte nur in einer Traumwelt wirklich frei entscheiden. Die Behauptung, dass der Kunde unendlich viel Marktmacht hat, wenn er denn nur möchte, trifft nur in einer sterilen Gedankenwelt zu. In der Realität gibt es nur wenige Märkte, wo Kunden wirklich das absolute Sagen haben.
 
@Candlebox: Sagt mal, hast du einen Wort-des-Tages-Kalender, weil du hier jedes Mal mit dem oberflächlichen Spruch von der Kausalität daherkommst und meinst damit alles zu erklären?
Die Welt ist etwas komplizierter, und was bei komplexen Problemen meist nicht zutrifft ist Monokausalität *Bamm!* wie du sie nahelegst.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles