Automatische Deinstallation von Windows 10-Updates kommt (Update)

Microsoft hat ein neues Support-Dokument veröffentlicht, in dem der Konzern ein interessantes Feature von Windows 10 beschreibt, das so bislang gar nicht bekannt war. Dabei geht es um die automatische Deinstallation von Windows 10-Updates, die bei ... mehr... Microsoft, Windows 10, Update, Deinstallation Bildquelle: Microsoft Microsoft, Windows 10, Update, Deinstallation Microsoft, Windows 10, Update, Deinstallation Microsoft

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Wow - es hat also mal jemand mitgedacht! Und dann auch noch eine automatische Update-Sperre und vermutlich das direkte Reporting an MS, wodurch allgemein kaputte Updates sehr schnell erkannt werden können. Ich bin beeindruckt!
 
@max06.net: Aber, aber wir sind hier doch sehr strikt gegen Telemetrie und jegliche Verbindung zu M$..
Also ich finds auch gut, da eine Bootschleife ziemlich doof ist und sich manuell nur schwer beheben lässt, wenn man sich vorher die cmd befehle und nummern das Updates aufgeschrieben hat..
 
Noch einfacher wäre es, dem User selbst zu überlassen, wann er Updates überhaupt einspielen will.
Durch verpatzte Updates entstehen mehr Schaden und Ausfallkosten als durch irgendwelches Ausnutzen von Sicherheitslücken.
 
@PiaggioX8: Dort wo nennenswerte Schäden durch Updates entstehen, hat die IT-Abteilung versagt. Ich kann mich an keine Meldungen zu Schäden durch fehlerhafte Updates erinnern, die auch nur ansatzweise an die durch WannaCry alleine herankommen und das war ja nun auch nicht die einzige Malwarewelle, die einzig und allein durch nicht eingespielte Updates zustande kam.
Ich bin zwar auch nicht überglücklich mit den automatischen Updates, aber unterm Strich sind sie doch eher das kleinere Übel, nur automatische Upgrades müssten nicht unbedingt sein, zumindest solange die installierte Win10-Version noch supportet wird.
 
@Link: sorry, aber das ist weltfremder schwachsinn! woher weiß die it-abteilung vorher bitte, was ms mit dem nächsten update wieder kaputtpatcht? da kann die it mal GAR NICHTS machen, außer eben updates verhindern!
 
@Warhead: Die Updates testen bevor sie in der Firma ausgerollt werden.
 
@Warhead: Da sieht man, das du keine Ahnung von einer IT Abteilung hast. Die Abteilung ist dafür da um sowas vorher zu testen. Erst nach dem testen werden die Updates freigegeben. Und ja, dies bedeutet Aufwand. Die IT Abteilung ist nicht nur dafür da, deine kaputte Installation zu supporten oder die defekte Internetanbindung wieder ans laufen zu bringen.
 
@skyjagger: Im Zeitalter wo die IT Abteilung für 4000 User aus 3-4 Leuten besteht ist das nicht machbar ;). Ich arbeite selbst in der IT und wir rollen Updates einfach 1-2 Wochen später aus, damit umgeht man schonmal 80-90% aller fehlerhaften Updates.
 
@skyjagger: es gibt mehrere hundert millionen Anwender und kleine Unternehmen, die sich eine IT-Abteilung gar nicht leisten können.
Und millionen von Privatanwendern werden von vornherein von dieser Möglichkeit ausgeschlossen - selbst wenn sie wollten.
IT ist ein Zweiklassensystem. Firmen und Privatanwender.

Oder sollen die Privatanwender nun auf teure Firmenlizenzen umstellen?
Ich finde es einfach grotesk die Leute zu Zwangsupdates zu nötigen.
Bisher war es gängige und gute Praxis, dass man Updates beliebig verzögern konnte um eben solche vermurksten und ärgerlichen Dinge zu umgehen.
Was hiere von MS aufgezogen wird, ist einfach nur Augenwischerei und ein weiterer Schritt zur endgültigen Entmündigung des Anwenders. Egal ob privat oder Firma.
 
@Naesh: Kenne ich, mach ich ähnlich. Bzw. ich installiere das Update bei ein paar User, warte ob was passiert. Zusätzlich schaue ich in diverse Foren, ob bei anderen was passiert. Danach wird alles ausgerollt.

Und wie oben schon gesagt, lieber ein oder zwei Rechner durch Updates zerschossen, als die ganze Firma lahmgelegt durch ein Exploit.
 
@PiaggioX8: Wenn man fürs Internet einen "Computerführerschein" bräuchte, würde ich dir zustimmen. Braucht man aber nicht. Und man wird auch nicht bestraft wenn man durch nachlässigkeit oder Unwissenheit andere "gefährdet". Die Praxis Updates zu verzögern oder erst gar nicht installieren zu müssen war nie gut. Nicht für den 08/15 Anwender der überhaupt keine Ahnung hat.

Das mit den Firmenlizenzen ist nicht ideal, aber es ist definitiv eine Hürde notwendig. Das reine verstecken der Option zum aussetzen der Updates, wie tief sie auch im System verborgen sein mag, reicht einfach nicht. Das spricht sich rum, und schon setzen Möchte-gern-Profis das um.

Das ist schon fast so wie die Anti-Vaxxer. Es kann nicht sein das irgendwelche Idioten den Herdenschutz unterminieren.
 
@Link: Da stelle ich doch mal eiskalt die Frage: wieso darf eingewisser Kundenkreis das vorher testen und ein anderer nicht?
 
@PiaggioX8: Weil ein gewisser Kundenkreis bisher die Updates nie installiert hat. Bei dem anderen gibts wenigstens die Hoffnung, dass da jemand daran arbeitet, dass die schnellstmöglich ausgerollt werden, wobei wie das in der Praxis aussieht, hat WannaCry mal wieder gezeigt.
 
@PiaggioX8: … und dann haben wir in Mai Masseninfektionen durch einen Wurm, der eine im März geschlossene Sicherheitslücke nutzt, weil der Nutzer grundsätzlich Updates für verpatzt hält, egal ob diese es sind. Geil.
 
warum neue Funktion?
diese Funktion hatte ich bis jetzt bei WIN XP, vista,7,8 Und 10!
einfach über die Problem Behandlung - diese ist nicht nur in der Lage bei Störungen Updates zu installieren, sondern diese zu deinstallieren/deaktivieren!
bei der Installation von WIN 10 wurde ich sogar gefragt ob ich die Funktion aktivieren möchte ?
 
@Andy1605: Und wie kommst Du in die 'Problem Behandlung', wenn Windows nicht mehr startet?
 
@DK2000: Naja, wenn Windows GAR NICHT MEHR startet, wird wohl auch die in der News beschriebene, neue Funktion nicht mehr zum Tragen kommen können ...
 
@departure: Doch, genau dafür ist sie ja da. Wenn nach dem Update das System nicht mehr startet (BSOD o. Bootloop), startet das WindowsRE ein und deinstalliert das Update wieder und sperrt es für 30 Tage.

Diesen Mechanismus gibt es ja jetzt auch schon, dass das WindowsRE nach 2 Fehlstarts automatisch startet. Nur fehlt im Moment noch das automatische Deinstallieren der Updates. Das muss man hier noch manuell über DISM erledigen.
 
@DK2000: O. K., verstehe. Danke für die Aufklärung, da hab' ich den Newstext nicht richtig gelesen, sorry.
 
Grundlegend ja nett, aber wie wäre es MS einfach mal funktionierende Updates bringt.
Dann ist so eine Funktion nicht nötig.

Automatische Updates sind ja auf der einen Seite ganz gut, damit eben auch nicht versierte User das Win auf aktuellem Stand haben. Es geht ja um Sicherheit.

Nur was ich nicht verstehe:
Warum kann ich Updates beim Win 10 Pro nicht abschalten?
Es gibt gute Gründe warum man das will.
Ein Beispiel wäre eine Internetanbindung man sehr schlechter Bandbreite (384er DSL.
Über diese Leitung läuft dann noch Telefonie usw.
Win zieht dann auch mal eben ne Menge Updates, dann geht nix mehr.
In solchen Fällen möchte man Win Updates genre abschalten.
 
@flocke74: Man kann die Updates unter Pro doch eigentlich lange genug verschieben, daher doch kein Problem oder?
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