Frauen & IT: Nur 15 % Bewerberinnen, immer weniger IT-Studentinnen

In der Welt der IT ist weiterhin ein echter Mangel an Frauen zu verzeich­nen - auch um Gleichberechtigung bemühte Unternehmen finden einfach nicht genug weibliche Bewerber. Für diesen Zustand ist so schnell auch kein Ende in Sicht: Die Zahl der ... mehr... Frau, Schmerz, Angst Bildquelle: Sebastian Wallroth (CC BY 2.0) Frau, Schmerz, Angst Frau, Schmerz, Angst Sebastian Wallroth (CC BY 2.0)

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Ehrlich gesagt ist es mir relativ egal, welches Geschlecht den Code der von mir genutzten Software schreibt. Es muss lediglich funktionieren.
 
@topsi.kret: Das hören die Quotenfetischisten aber gar nicht gern :)
 
@topsi.kret: Aber Frauen designen sicher hübschere UIs... Ach verdammt... Egal was man dazu sagt, man steht doch immer als der Chauvi da ^^
 
Das ist das Problem bei der "Gleichberechtigung".
Es bringt eben nichts Frauen zu etwas zu zwingen was sie nicht wollen nur weil es politisch nicht sein darf.

Das ist in anderen Bereich, zb. Müllmann, nicht anders.
Dort wird aber komischerweise keine Frauenquote gefordert, warum eigentlich? :-)
 
@marcol1979: Mir geht diese Gleichheitsdebatte auch aufn Keks. Männer und Frauen sind einfach in Summe nicht gleich. Gleichwertig natürlich, aber ansonsten sind Männer und Frauen teilweise grundverschieden. Und das ist völlig in Ordnung.
 
Gleichberechtigung ist ja nicht Bevorzugung, dementsprechend kann es keine "Gleichberechtigung" sein, wenn man ein Geschlecht bevorzugt!

Mal vom End-ist-Zustand abgesehen, was ist die Ursache?
An eine Geschlechtsspezifischen Veranlagung glaube ich nicht, also muss schon am Anfang des Bildungsweges die Weichen auf "Ablehnung" gestellt worden sein, hat da irgendwer schon mal nachgeforscht?
 
@Kribs: Ja ich. Ist Quatsch.
 
@Kribs: Natürlich gibt es eine geschlechtsspezifische Veranlagung. Die hat natürlich nicht jedes einzelne Individuum gleich ausgeprägt, aber man braucht ja nur in die Welt zu schauen. Aber weltweit sind die Interessen für bestimmte Themenfelder schon sehr ähnlich verteilt.
 
@FatEric: Wenn wir uns auf eine >>Persönlichkeitsspezifischer Veranlagung<< einigen, stimme ich dir zu, eine Geschlechtsspezifische bezweifle ich bzw. bestreite ich!
 
@Kribs: Da kann man ja drüber diskutieren. Ich bin fest davon überzeugt, dass Frauen und Männer anders sind. Während sich Männer bei Konflikten zum Beispiel untereinander eher Schlägern, werden Konflikte bei Frauen eher psychisch ausgetragen. Mag sein, dass die körperlichen Unterschiede da eine Rolle spielen, überzeugt bin ich davon nicht. In der Tierwelt verhalten sich Männlein und Weiblein auch unterschiedlich.
 
@FatEric:
Der Vergleich mit der Tierwelt hinkt jetzt aber gewaltig, hab jetzt noch kein Mathematisches Balzverhalten gesehen.
Oder ein Männliches Tier, das sagte "der Klügere gibt nach", um dann den Beruhigten Nebenbuhler eine Ausgeklügelte Falle zu stellen.

Menschen haben unabhängig vom Geschlecht Befähigungen oder nicht, die Ausbildungen erleichtern erschweren oder vereiteln.
Mathematisch/Technische Befähigungen sind bei Frauen genau so verbreitet wie bei Männern, nur anders Strukturiert.
Ich nehme an das Ausbildung darauf nicht eingestellt ist.
 
@Kribs: Die Befähigung ist da, da widerspreche ich dir in keinster Weise, aber diese Befähigung muss auch trainiert werden und da liegt meiner Meinung nach dann eben der Unterschied. Dadurch, dass sich die Interessen (meiner Meinung nach) eben unterscheiden, werden diese Befähigungen aber auch unterschiedlich trainiert.
Und ich verstehe jetzt nicht, warum man Interessen auf Teufel komm raus aufbauen will, wo es eben keine gibt. Ein Mensch ist bekanntlich dann am besten, wenn er das tut, was er will und ihm Spaß macht.
Und dein Balzverhalten ist eigentlich ein gutes Beispiel. Da verhalten sich eben männlein und weiblich je nach Tierart unterschiedlich, weil die Interessen andere sind.
 
@FatEric: Interessen werden erwiesenermaßen antrainiert. Kinder interessieren sich normalerweise auch als Erwachsene für die Sachen, die sie als Kind kennengelernt haben. (Sozialisation). Als Beispiel: Jungs bekommen den Bagger geschenkt, Mädchen die Puppe. Jungs haben die Star Wars Bettwäsche, Mädchen die Einhörner mit Regenbogen. Von Jungs wird erwartet sich zu behaupten, Mädchen wird erzählt vorsichtig zu sein... Das wird von weiten Teilen der Gesellschaft vorgelebt, von Familien, in Kindergärten, in Schulen, von Verwandten, Nachbarn, im Fernsehen, ... Daher reicht es auch nicht, wenn die Eltern ihre Tochter mit Technik infizieren, der gesellschaftliche Druck ist viel größer.
 
@Nunk-Junge: Da wäre ich vorsichtig mit dieser Aussage, dass interessen antrainiert sind. Glaubst du, das Interesse an Frauen oder Männern ist antrainiert? Die Kirche behauptet auch, dass man dieses Interesse umtrainieren kann.
Es ist auf jeden Fall ein komplexes Thema.
 
@FatEric: "The National Center for Education Statistics reports that women made up just 18 percent of undergraduate computer science majors in 2010-2011.

As recently as 1983-1984, though, that number was 37 percent. In fact, the proportion of female computer science majors rose steadily along with the proportion of women enrolling in programs for medical school, law school and the physical sciences through the early 1980s. But in 1984 the percentage of women in computer science plunged-just look at the graph NPR's Planet Money created to get a sense of the dramatic drop.

What happened? The answer isn't straightforward, but Planet Money's hosts lay out some potential contributing factors. In the early and mid-1980s, personal computers entered the home. But these Commodore 64s, Radio Shack TRS-80s and others were marketed to boys. As NPR reports, you couldn't do much with these early computers, and they were sold as toys-machines to play games on.

This idea that computers are for boys became a narrative. It became the story we told ourselves about the computing revolution. It helped define who geeks were and it created techie culture."
https://www.smithsonianmag.com/smart-news/what-happened-all-women-computer-science-1-180953111/

https://www.npr.org/sections/money/2014/10/21/357629765/when-women-stopped-coding?t=1551892368426
 
@Goodplayer: klingt plausibel. Es ist halt nur so, dass es dafür auch ein andere Erklärung geben könnte, eben die, dass durch Computerspiele noch mehr Jungs auf Computer aufgesprungen sind. Der absolute Anteile der Frauen müsste sich ja nicht veringert haben, reicht ja, wenn absolut gesehen mehr Jungs sowas machen.
Auch wenn vieles anerzogen sein mag, es macht schon aus evolutionärer sicht Sinn, wenn Frauen und Männer unterschiedlich sind. Es geht dabei nicht um besser oder schlechter, das muss man ja leider immer dazu sagen, sondern einfach unterschiedlich. sieht man ja weltweit in den unterschiedlichsten Kulturen, die früher nichts voneinander wussten.
 
@Kribs: Geschlechterspezifische Unterschiede gibt es zwar, werden aber meist überschätzt.
Man weiß, dass Männer einen genetischen Vorteil bei der bildlich-räumliche Intelligenz haben. Bei sprachlicher und logisch-mathematischer Intelligenz jedoch nicht. Das Potential wäre also bei beiden Geschlechtern gleich.
Eine wirkliche Antwort lässt sich leider auch noch nicht formulieren. Einerseits ist die aktuelle Situation schon ein historisches Novum, da Frauen früher stärker vertreten waren. Andererseits zeigt sich in Egalitären Ländern (z.B. im Skandinavischen/Nordischen Raum), dass dort wo echte Chancengleichheit herrscht, Frauen eher "traditionelle" Berufe wahrnehmen. Sozialisierung spielt aber auch eine Rolle (Mädchen tun oftmals nur so, als seien sie das mathematische Dummchen, auch wenn das gar nicht der Fall ist).
 
Bei mir in der Firma das gleiche. Hunderte Bewerbung, aber nur 1% davon sind Frauen. Die, die eingestellt werden, bewerben sich nach der Probezeit sofort auf eine andere interne Position, die aber nichts mehr mit Technik zu tun hat
 
Gibt's da nicht was von genderpharm?
 
Und was hat nun der Mangel an Frauen in der IT-Wirtschaft mit Gleichberechtigung bzw. dem Fehlen ebendieser zu tun?
Ich haue jetzt mal eine Raus: Es gibt (mindestens) zwei verschiedene Geschlechter die oft zu Interessen in unterschiedlichen Gebieten neigen. Und ja, auch zu unterschiedlichen Fertigkeiten in unterschiedlichen Gebieten. Zu verlangen, dass hier 50/50 Männer und Frauen arbeiten ist einfach Schwachsinn.
 
@Jon2050: Ich glaube nicht, dass es wirklich an unterschiedlicher Befähigung scheitert. An meiner Uni hatten die Studiengänge mit hohem Frauenanteil dieselben Grundkurse in Mathematik wie die Informatiker. Die Nicht-Informatiker schneideten fast immer besser ab, als die Informatiker, was unsere Profs. an den Rand der Verzweiflung brachte.

Ich denke auch nicht, dass die Einteilung 50/50 gewünscht ist. Es wäre aber schön, wenn es mehr Informatiker gäbe und da liegt bei den Frauen eben noch viel Potential brach.
 
Ich verstehe das Problem nicht. Wenn bestimmte Aufgaben genetisch oder erzieherisch bedingt eher Männern oder eher Frauen liegen, na und? Es soll doch jeder einen Job machen können, auf den er Bock hat und der ihm liegt (generisches maskulinum). Wenn jemand beispielsweise auf Grund seines Geschlechts bei gleicher Leistung benachteiligt oder bevorzugt wird (und ja, darunter fällt auch eine Frauenquote), dann sollte meiner Meinung nach dagegen vorgegangen werden. Wenn Beispielsweise die Gesellschaft insgesamt davon profitiert, dass sich vorallem Männer um IT und Ingenieursjobs kümmern und vor allem Frauen um Therapie und Pflege, warum dann nicht dadurch den Gesamtnutzen maximieren?
(Ja, das Lohnniveau bzw. die Arbeitslast z.B. in der Pflege muss sich bessern)

Nebenbei: Das in den MINT-Berufen mitunter frauenfeindliches Klima hängt in meinen Augen auch damit zusammen, dass die MINTler meistens die schmächtigen oder übergewichtigen Außenseiter in der Schule waren, die von den Mitschülerinnen bei der Partnerwahl eher nicht berücksichtigt worden sind. Natürlich ist das Verhalten deswegen nicht "in Ordnung", aber doch sehr viel verständlicher.
 
Quoten und Bevorzugungen, um einen aktuellen Missstand zu bekämpfen, mag ja rechtlich zulässig sein, hat aber nichts mit Gleich-"Berechtigung" zu tun.

Die Berechtigung ist gegeben, Frauen dürfen ohne Probleme IT-Berufe erlernen und natürlich auch ausüben. Es gibt in diesem Bereich aktuell keine Diskriminierung bei den Behörden oder den Firmen.

Ich bilde selbst in der IT aus (über 20 Jahre). Der Anteil an weiblichen Auszubildenden war dabei immer erheblich geringer, als der männlichen. Vom 3. Geschlecht hatte ich in der Zeit zwei Auszubildende.

Jeder Mensch darf selbst entscheiden, welchen Beruf er erlernen und ausüben möchte.

Frauen interessieren sich im Verhältnis zu ihrem prozentualen Anteil an der Gesellschaft weniger für die IT-Themen.

Wenn sie einen IT-Beruf ergreifen, kommt es genauso wie bei den Männern auf die Befähigungen und Eignungen an. Es gibt Frauen mit sehr guten Abschlüssen. Aber genauso wie bei Männern... nicht alle haben das Zeug für den Job.
 
Keiner fragt sich warum Frauen sich nich als Dachdecker oder Lagerist bewerben.. ganz schön sexistisch wie ich finde.
 
@Disto4711: Gibt es beides bei Frauen. Guck mal bei Amazon, wie viele Frauen da in den Versandlagern als Lageristinnen und Packerinnen rumlaufen.
 
Kann den meisten Kommentaren oberhalb nur zustimmen.
Es ist hald nun mal so, dass Frauen eher Berufe die mit Menschen und Kommunikation zu tun haben, ausüben. Während Männer eher zu technischen/mechanischen Berufen tendieren, mit mehr oder weniger geringer Kommunikation.
Bestes Beispiel ist hier, passend zur News, eben Männerüberschuss in IT-Berufen, während Frauen z.B. die Kindererziehung dominieren. 50/50 Beteiligung wäre bei der Kindererziehung deshalb ebenso utopisch, weil sich dazu einfach nicht genug Männer finden könnten, die das interessiert. So ist das eben.

Wenn man weiter geht, erkennt man das auch in der Gesprächsform. Während Männer gerne über technisches reden und sich im Themenmilieau wohlfühlen, dass er mit Logik versteht, langweilt das Frauen nach einer Zeit eher. Frauen wiederum bringen viel mehr persönliche Themen und Gefühle ein. Das Konstrukt Best-Friends-Forever bei Frauen gibt es bei Männern schlicht nicht, weil sie von der Gesprächsform dazu einfach nicht in der Lage sind, diese starke Bindung aufzubauen. Übrigens ein Grund, warum viele Männer nicht Glück mit einer Beziehung haben. Die bleiben nur auf der technischen Ebene im Gespräch stecken, was einfach irgendwann langweilt.
 
Verstehe das Problem nicht ganz: 15% der Bewerbungen kommen von Frauen und 17% der Beschäftigten IT-Spezialisten/-innen sind Frauen.
Passt doch?!

Die Zahl der Beschäftigten Frauen in der Branche kann man erhöhen, wenn es mehr Bewerberinnen gibt. Also ist nicht eine Frauenquote bei den Betrieben notwendig, sondern die Frage, wieso sind es nur 15% Frauen, die sich bewerben.
Dazu gibt es mit Sicherheit nicht die eine Antwort, sondern es existieren verschiedene Gründe. Einen könnte ich mir vorstellen, dass es vielleicht einfach nicht so viele junge Frauen in technische Berufe zieht, wie junge Männer. Wie gesagt, dass ist mit Sicherheit nicht der einzige, aber mMn doch einer, der von den Quotenschreiern gerne unterschlagen wird.
 
Mist. Da die Berufswahl für mind. 10 Prozentpunkte des Gender Pay Gaps verantwortlich ist, ist das keine gute Entwicklung.
 
Die Grünen, Linken und Roten werden toben. Schliesslich muß es in jedem lukrativen Bereich 50% Frauenquote geben. Notfalls müssen die Damen zur IT gezwungen werden. Ok, bei den Kanalarbeiten und Müllarbeitern wird das natürlich nicht angestrebt, die Saujobs bleiben den Schwanzträgern vorbehalten.
 
@Athelstone: du verstehst das falsch. Nicht die Damen werden dazu gezwungen es zu tun, sondern die Herren werden dazu gezwungen es nicht zu tun. Wenn sich 100 Menschen bewerben, davon 10 Frauen und 90 Männer, werden im Sinne der Gleichberechtigung 10 Frauen und 10 Männer genommen.
 
'Die Welt der IT scheint für viele Frauen als mögliches Arbeitsfeld aktuell immer noch schwer zugänglich' Ob da wieder der Mann drann schuld ist?
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles