Brexit: Zahlreiche TV-Sender brauchen neue Lizenzen für die EU

Durch den bevorstehenden Austritt des Vereinigten Königreiches aus der Europäischen Union bekommen nun auch die Landesmedienanstalten ordentlich zu tun. Aktuell sind beispielsweise in Bayern von NBC Universal mehrere Sendelizenzen für ... mehr... Eu, Europa, Großbritannien, Brexit Bildquelle: Public Domain Eu, Europa, Großbritannien, Brexit Eu, Europa, Großbritannien, Brexit Public Domain

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Ich habe immer noch den Verdacht, die Briten wollen in letzter Minute aus dem Ausstieg aussteigen.
Find das immer wieder lustig, wie sie sich dann wundern, dass sie nicht einfach aussteigen können und dabei alle Vorteile behalten dürfen ;)

"Wie, wir müssen dann für ein EU Visum zahlen?"
"Wie, die TV Rechte gibts auch nicht mehr umsonst?"
"Wie, wir können nicht mehr so einfach Handel treiben?"
 
@pcfan: tja, hätten die Medien nur mal die Vorteile der EU vor der Wahl deutlich gemacht, anstatt ständig nur die Kosten zu erwähnen, dann hätten evtl auch mehr Leute dagegen gestimmt. Aber die Medien sind ja fein raus. Durch den Brexit haben sie sich eine goldene Nase verdient, denn nichts verkauft sich besser als Panikmache.
 
@Wuusah:
Naja, ein bißchen Selbstständigkeit muss man von den Bürgern auch erwarten dürfen.
Ich meine wenn man hört, wie viele am Tag NACH der Wahl auf die Idee gekommen sind vielleicht mal die Google-Suche anzuschmeissen, um zu sehen was es mit dieser EU überhaupt auf sich hat... Idiocracy!
 
@pcfan: Der Anfang vom Brexit war doch schon sehr merkwürdig. Es wurde abgestimmt für den Brexit und hinterher gehen die Politiker die es am meisten befürwortet haben. Frei nach dem Motto Schaden angerichtet und Schuldigkeit getan.
 
@Tomarr: Was dazu kommt ist ja, dass auch bei den konservativen Tories niemand erwartet hatte dass es zu einem Brexit kommen würden, weswegen sie das Thema genutzt haben gegen die EU Stimmung zu machen und politisches Kleingeld für sich selbst zu sammeln. Manche von denen (wie zB. Boris Johnson vs. David Cameron) haben das für persönliche Egotripps genutzt oder um einem Rivalen eins auszuwischen.
Unglaublich eigentlich, dass hier Leute das Schicksal eines Landes für private Schwanzvergleiche aufs Spiel setzen.
 
@Tomarr: So sind Populisten halt.

Zunächst immer "so geht da nicht", aber Lösungen gibt es nicht bei Fragen.
 
@floerido: Das ist halt das Problem dabei. Populisten zählen immer zig Probleme auf die es zu lösen gilt, und sie mögen ja auch irgendwie recht haben, aber Lösungen bieten sie leider auch nicht. Deswegen schaudert es mir ja immer vor solchen Sprüchen wie "Protestwahl, wir müssen AFD und Co. wählen". Nur dann haben wir halt mindestens 4 Jahre eine Partei die mal so gar keine Lösung bietet, bis auf vielleicht die Holzhammermethode.
 
@Tomarr: https://smbc-comics.com/comic/why-3
 
@pcfan: Naja, vielleicht gibt ja auch die EU in letzter Minute noch nach. Der bisherige Deal, aussteigen, aber alle Nachteile behalten, ist wohl hauptsächlich als Abschreckung gedacht.

Bei aller hämischer Vorfreude der EUler, darf man ja nicht vergessen, das GB für sehr viele europäische Unternehmen ein wichtiger Absatzmarkt ist, der bei einem harten Brexit auch erstmal wegbricht.
 
@Overflow: Die EU kann nicht in letzter Sekunde nachgeben, weil sie dann ja ihre eigenen Regeln brechen würde.

Wenn man intern mal eine Regel "etwas locker sieht", geht das ja meistens klar, aber wenn man dann ein Nicht-EU Land (in dem Fall GB) regelwidrig bevorzugt behandelt, hat man sofort den Zorn aller anderen Staaten auf sich gezogen, die das dann auch wollen aber nicht bekommen.
 
@john-vogel: GB ist ja ein EU-Land (aus dieser Position wird ja verhandelt), und bei nicht EU-Ländern wie Norwegen sieht man die Sachen ja auch etwas lockerer...
 
@Overflow: Sie behalten nach dem aktuellen Deal keineswegs nur die Nachteile, sondern auch sehr viele Vorteile. Nur mitentscheiden wäre halt nicht drin. Also ein ähnlicher Status wie z.B. Norwegen.
 
"Offcom" - irgendwie ein passender Name in dem Zusammenhang :D
 
Hier trifft wirklich das alte Sprichwort zu: Das ganze wäre sehr lustig, wenn es nicht so verdammt traurig wäre. :/
 
Es ist sehr schön zusehen, wie nach und nach immer mehr Punkte aufgezeicht werden, die die EU ausgeübt hat, und die nun bald selbst übernommen werden müssen.
 
Oh Horror... neue TV-Lizenzen! Jetzt müssen bestimmt alle Briten sterben!!!!!

Der Brexit beudeutet mehr Freiheiten für GB, wen interessieren da die paar Verträge/Lizenzen, die neu verhandelt werden müssen?

Und so wie alle gleich wieder wie pawlowsche Hunde drauf anspringen, dass ein Ausstieg aus der Eu gleich wieder das Ende der Welt bedeuten würde...

Wann verstehen die Menschen endlich, dass die EU nicht Europa ist und dass man die wirklich geringen Vorteile dere EU auch ohne selbige hinbekommen würde, wenn es die Staaten denn ernsthaft wollten?

Stattdessen unterwirft man sich lieber einer noch höheren Gemeinschaftsdiktatur und lässt sich noch mehr durch deren Regelungen und den Euro kaputt wirtschaften.

Die Briten machen mit dem Brexit alles richtig, aber das werden die meisten wohl erst checken, wenn hier alles am Ende ist.
 
@bLu3t0oth: "Wenn es die Staaten denn ernsthaft wollten" - Wollen sie aber nicht. Und daher ist die EU nötig, sonst sitzt in Europa jedes kleine Kackland hinter seinen Grenzen und bewacht eifersüchtig die eigene inzestöse Wirtschaft. Wenn hier mal "alles am Ende" sein wird, dann sicher nicht durch Gemeinschaft und EU-Regelungen, sondern durch Abgrenzung und nationalen Starrsinn. Aber das werden die meisten wohl einfach nie checken.
 
@BurnedSkin: Wenn du dich ein wenig mit der EU-Wirtschaft beschäftigt hättest, dann hättest du mitbekommen, dass a) Deutschland aktuell für alle anderen schwachen EU-Länder den Zahlemann macht b) die Wirtschaft in allen EU-Ländern den Bach runter geht.
BIP 1998: ITA=122% / GER=125% / SPA=93%
BIP 2016: ITA=96% / GER=123% / SPA= 90%
[% in EU-Durchschnitt]
Griechenland ist bereits krachen gegangen und in Spanien und Italien sieht es richtig finster aus.. aktuell leben die alle davon dass die EZB und Germoney Geld ohne Ende reinpumpt.

Total erfolgreiche EU!

Es ging vor der EU allen Ländern der EU besser!

c) Der Euro letztlich neben anderen Faktoren der Grund dafür ist.
 
@bLu3t0oth: Ja genau, früher war alles besser. Seufz.

Ich hab nirgends behauptet, die EU sei perfekt - da gibt's jede Menge Baustellen. Mir jetzt alle Schwachstellen aufzuzählen ist völlig sinnlos, da ich da mit Dir übereinstimme. Mein Argument ist, dass die Alternative zur EU ein Geklüngel aus lauter Einzelstaaten wäre, die in verschiedenen Währungen und Grenzen mehr Wirtschaftsprobleme schaffen als lösen. Also, wenn Du mir schon widersprechen willst, dann tu es auf der Schiene - wo liegt denn Deiner Meinung nach der Vorteil an einem zersplitterten Europa, dass sich nicht als Einheit gegen Amerika und Asien präsentiert? Die Nachteile hab ich Dir ja schon genannt.
 
@BurnedSkin: Eine getrennte Währung wäre jedenfalls schonmal hilfreich, da man diese dann wieder gegeneinander Werten kann und so nicht überall die Wirtschaft kaputt machen würde(zu diesem Thema haben sich schon genug Leute geäußert - einfach mal suchen).
Gegen den Gedanken eines vereinten Europas haben ich prinzipiell auch nichts, aber ich habe etwas gegen dieses Skalvenkonstrukt, dass sich EU schimpft. Denn das basiert durch und durch auf Korruption und ist für keines aller Mitgliedstaaten ein Vorteil, sondern wieder nur für ein paar reiche Globalisten-Schnösel(wie immer).
 
@bLu3t0oth: "einfach mal suchen", äh, nein? Wenn Du mit mir diskutieren willst, dann musst Du mir die Argumente schon selber liefern. Warum soll ich denn bitte suchen, was Du mir sagen willst?

"Gegen den Gedanken eines vereinten Europas haben ich prinzipiell auch nichts" - wie gesagt, da sind wir uns einig. Ich sehe die EU durchaus kritisch, damit wir uns da nicht missverstehen, aber sie ist eben leider auch immer noch besser als ein Sammelsurium von Einzelstaaten. Oder glaubst Du, Korruption gibt es nur im EU-Konstrukt und nicht in einzelnen Nationen?

Der entscheidende Punkt ist: Die - Deiner Meinung nach - geringen Vorteile der EU würden die einzelnen Staaten nicht hinbekommen, wie Du es in Deinem ersten Post behauptest. Daher ist die EU nötig. Man muss sie nicht feiern, aber ihr ein Ende mit der Prognose "Dann wird's besser!" zu wünschen, das ist albern und - meiner Meinung nach - nicht wahr.
 
@BurnedSkin: Das der EURO das Problem schlechthin ist, sollte eigentlich schon lange klar sein.
Aber nun gut, hier hast du mal eine kurze Erklärung dazu: https://www.europa-magazin.ch/.3bb65122/cmd.14/audience.D

Dirk Müller(Mr. Dax) vertritt dieselbe Auffassung.. https://www.youtube.com/watch?v=dTcOfcmlR68
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