Oktober-Update: So kam der Datei-Lösch-Fehler ins finale Release

Microsoft hat nach dem erneuten Release des Oktober 2018-Updates für Windows 10 zwar auch einige Entschuldigungen für die jüngsten Probleme veröffentlicht, wollte aber dann doch schnell zur Tagesordnung übergehen. Es bedurfte schon einiger ... mehr... Microsoft, Betriebssystem, Windows 10, Windows, Update, Redstone 5, Windows 10 Oktober Update, Oktober, Oktober-Update Microsoft, Betriebssystem, Windows 10, Windows, Update, Redstone 5, Windows 10 Oktober Update, Oktober, Oktober-Update Microsoft, Betriebssystem, Windows 10, Windows, Update, Redstone 5, Windows 10 Oktober Update, Oktober, Oktober-Update

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So was kenne ich als Entwickler irgendwie aber auch. Ich fixe etwas, kriege einen Bugreport zu etwas ähnlichem bzw. gleichem, denke die User sind diesmal nur zu blöd, was ja nicht selten auch der Fall ist und am Ende ist es dann doch mein Problem und Fehler gewesen. Auch jeder Admin kennt dies glaube ich zur genüge. Sollte aber eigentlich eher nicht der Fall sein und jedes Problem sollte direkt noch mal nachgeprüft werden, auch wenn es manchmal lästig ist.
 
@Knarzi81: Und wie peinlich das ist, wenn man nach einem kurzen Ausraster den eigenen Fehler bemerkt... ;-)
 
@Thomas Höllriegl: Oh ja... die plötzliche Demut die einen übermannt, ist unbezahlbar. :D
 
@Knarzi81: Genauso, wie die niagara-mäßigen Schweißausbrüche vorm Kunden, wenn man durch den selbst gebauten Fehler "erwischt" wurde :D ...
 
@Knarzi81: Ich habe zu Studienzeiten mal in einer IT-Schrauberbude gearbeitet, die auch für diverse Monitorhersteller Garantiereparaturen durchführte. U.a. für eine Serie TFT-Bildschirme, die Aldi (Medion) verkaufte. Am Tag als die Monitore erhältlich waren, klingelte bei uns das Telefon plötzlich Sturm. Alle Kunden meldeten der Service-Hotline den gleichen Fehler: Der Stromstecker passt nicht. Es nahm gar kein Ende. Wir glaubten schon an einen Serienfehler und standen schon in Kontakt mit dem Hersteller. Irgendwann wurde es uns zu bunt und wir sahen uns einen dieser Monitore mal näher an und fanden schnell den "Fehler": Zahllose Kunden versuchten den Stecker des externen Netzteils in die Audio-Cinch-Buchse einzustecken, obwohl in der Bedienungsanleitung eindeutig und korrekt beschrieben war wo welcher Stecker hin gehört.
 
@KnolleJupp: Und genau solche Geschichten führen dann zur Haltung, dass der Kunde einfach mal wieder zu dämlich ist. :)
 
@KnolleJupp: So ein ähnliches Ding hatte ich auch schon. Anruf, dass der Rechner nicht mehr ins Netz kommt. Erste Frage also, ob die Stecker alle richtig drin stecken.
Da wurde ich erst mal richtig angemacht, ob ich die Leute für Blöde hielt.
Nachdem das am Telefon nicht zu klären war also rein ins Auto und hin zum Kunden.
Erste Massnahme: Ethernetkabel in die Buchse gesteckt - und bumm - Verbindung steht.
Diskussion gabs dann bei der Rechnung. Die 10 Sekunden Arbeitszeit habe ich nicht berechnet. Aber die Anfahrt wollten sie auch nicht zahlen.
Könnte noch mehr solcher Geschichten erzählen. Manchen Leuten sind solche Fehler dann richtig peinlich (zurecht). Aber einige meinen dann immer noch sie wären im Recht und hätten nichts falsch gemacht. Und genau diese Klientel muss man bluten lassen.
Hab auch schon arbeiten mittendrin abgebrochen, weil der Kunde mir klar gemacht hat, dass er dafür nix zahlen will. Schliesslich habe die Technik ja anstandslos zu funktionieren. Tut sie normalerweise auch - solange keine Amateure daran rumpfuschen.
 
@PiaggioX8: Der Klassiker: "Soll nichts kosten", aber dafür "lebenslange Garantie". Und wenn man dann doch darauf hinweist, dass es kostenpflichtig ist, heißt es dann rotz frech "Wieso? Gehört das nicht zum Service?". Das Dumme ist nur, dass dieser "Service" nie bezahlt wurde...
 
@TheSven: Meine Preisliste:

Liebe Kunden, unser Stundenlohn kann sich situationsbedingt ändern:

-wenn sie zuschauen 47.-€
-wenn sie Ratschläge geben 57.-€
-wenn sie mithelfen 67.-€
-wenn sie bereits "vorgearbeitet haben 87.-€
-wenn sie vorgearbeitet und es verschwiegen haben 107.-€
-wenn sie es im Internet geshen haben und leicht aussah 137.-€"
 
@PiaggioX8: DAS ist doch schon mal eine Basis... :D
 
Ich finde es gar nicht so tragisch das Entwickler fehler machen, das ist sogar ganz normal, denn diese Schimpfen sich auch Menschen ;) ABER... bei einem Betriebsystem wie Windows, von denen nicht nur Privatnutzer gebrauch machen, da sollte es einfach nicht solche gedanken geben dürfen (die user sind Schuld, oder blind oder sonst was...). Nun ja, hoffen wir einfach mal, das durch dieses Ereignis die Entwickler nun umdenken und aus Erfahrung lernen. Microsoft könnte doch bestimmt 1-2 Entwickler nur für die Bugreports einstellen? Das Geld sollte bei dem Konzern ja nicht das Problem darstellen, aber so hätte Microsoft immer 1-2 Mann, die alles nachgehen, egal ob es schon mal vorkam, egal wie es aussehen mag, wer Schuld oder nicht Schuldig ist. So hätte es auffallen können, das Die User diesmal Recht haben und alles wäre noch gut verlaufen, im besten falle hätte von den Fehler die Öffentlichkeit kaum etwas mitbekommen. Na ja, hoffen wir die Lernen aus ihren Erfahrungen. Fehler sind dazu da, diese zu beheben und nicht noch einmal zu machen. Ich hake das ganze als Lernprozess ab.
 
Das ist halt der Unterschied zwischen echten Testern und dem Feedbackhub. Die Nachrichten dort haben ja nicht allzuviel mit einem echten Test-Feedback zu tun.

Und Feedback zurück gibt es auch kaum, weiß nicht ob das in den Insider-Ringen besser ist, das häufigste Feedback, was ich erhalten habe (neben kein Feedback) war: wir haben es zur Kenntnis genommen. Wenn es eine Feedbackschleife gäbe a la: wollen wir nicht, hat ein Ticket, in Bearbeitung, in Version X.Y gefixed, dann könnte man ja reagieren und sagen, dass es immer noch nicht funktioniert.
 
Es zeigt sich aber immer wieder, dass das Insider-Programm Marketing von Microsoft ist, das den Benutzer suggerieren soll, für Microsoft wichtig zu sein. Nur bringt das alles nichts, wenn die Meldungen zu Fehlern ignoriert werden und dann beim nächsten Buillid wieder rausgehen und noch mehr Nutzer beeinträchtigen. Das Fehler gemacht werden, gehört zu Neuentwicklungen dazu, aber im Wissen darum, muss man dann bei der Auslieferung etwas sorgfältiger prüfen.
 
@Norbertwilde: wieso, man hat doch auf die Insider gehört und den Fehler beim ersten Mal gefixed. Kann ja keiner ahnen, dass sich Nutzer ausnahmsweise zweimal zu Recht über den selben Fehler beschweren.
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