Amoklauf-Opfer von Jacksonville verklagt EA und Veranstalter

Der tragische Amoklauf, der sich vor gut einer Woche in Jacksonville, Florida ereignet hat, kostete drei Menschen das Leben, elf Personen wurden verletzt. Eine von ihnen hat den Veranstaltungsort sowie den Publisher Electronic Arts verklagt, weil ... mehr... Electronic Arts, Ea, Madden, Madden NFL, Madden Nfl 19 Bildquelle: Electronic Arts Electronic Arts, Ea, Madden, Madden NFL, Madden Nfl 19 Electronic Arts, Ea, Madden, Madden NFL, Madden Nfl 19 Electronic Arts

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Ist wohl in der Vorrunde rausgeflogen und hofft das er so noch an Kohle kommt.
 
Ich find es eher arm, dass man solche Sicherheitsmaßnahmen überhaupt braucht. Nehmen wir das Dynamo Spiel am Wochenende, was abgesagt wurde, weil die Polizei an Chemnitz gebunden war. Da wird sich über die Nazis und sonstwas aufgeregt, aber vergessen, dass es die eigenen Leute sind, die es überhaupt notwendig machen, dass man Polizei benötigt.
 
@xerex.exe: ja, wenn sie ganzen Idioten das einsehen würden, wäre vieles einfacher
 
Die Klage dient dazu, ordentlich Kohle zu machen. Man kann ja nicht an jeder Ecke einen riesigen Bohei mit Waffenkontrollen machen. Soll der Zugang zu Veranstaltungen in Zukunft nur durch Ganzkörperscanner laufen?
 
@der_ingo: Genau das. Das ganze gelaber von wegen "Sicherheit ist das wichtigste" ist einfach leeres gewäsch. Mal sehen mit wie vielen Millionen der nach Hause geht.
Und am ende sind alle anderen neidisch, weil die nicht schnell genug auf die Idee gekommen sind EA zu verklagen.
 
Nach der Logik hat genauso das Einkaufszentrum Jacksonville Landing versäumt für eine sichere Einkaufsumgebung zu sorgen und muss verklagt werden (und das lässt sich freilich noch weiter skalieren). Und wie kam der Täter eigentlich an die Waffe? ... ah Moment: USA
 
@erso: Hatte seine eigene zuhause vergessen und ist schnell vorher noch zu WalMart rein. Ohne Kontrollen oder sonstiges noch schnell eine Waffe gekauft und ab zum Amoklauf.
Es ist so lächerlich, traurig, dass es für mich schon fast wieder lustig ist.
Wie die USA einfach die Augen verschließen und behaupten mit schärferen Kontrollen würde sich nichts ändern.... natürlich ändert sich danach nichts mehr. Die Leute haben alle bereits ihre Waffen, die brauchen keine schärferen Kontrollen beim Kauf.
 
@sunrunner: und bei uns kommst du nicht ganz so leicht an Waffen, aber ebenso legal wenn man möchte Waffenbesitzkarte beantragen und gut ist ... und was ändert sich? Nimmt man halt den LKW! Wenn ich töten will, tue ich das egal wie streng die Gesetze sind und nix und niemand kann das verhindern! Das ist Realität!

Den Typen sollte man ebenso verklagen er hat ja schließlich ohne sich ausreichend für Selbstschutz zu sorgen an nem öffentlichen Ereignis teilgenommen! Dann würden solche idiotischen Klagen bald der Geschichte angehören!
 
@serra.avatar: Na so einfach ist das nicht mit der Waffenbesitzkarte. Einfach so beantragen schonmal gar nicht. Ich weiß ja nicht wie es jetzt ist, aber ich habe sie aus beruflichen Gründen. Dazu wird noch psychologisch begutachtet, du musst regelmäßig trainieren mit der Waffe und ein Bedürfnis nachweisen.
 
@Tomarr: In den Staaten?
Also als wir mal im Urlaub waren hat unser Tourguide bei einem Walmart eine Schrotflinte gekauft und wir sind damit in der Landschaft schießen gegangen.
Ob er jetzt irgend eine karte oder sonst was vorlegen musste hatten wir zwar nicht direkt gesehen, aber es war definitiv kein großer check erforderlich.
 
@sunrunner: Genau - der hat nur seine ID-Card vorgelegt und das reicht.
Ist aber von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich.
Es reicht aber auch manchmal, wenn du dem Waffenhändler persönlich bekannt bist. Dann kriegst eine Knarre auch so.
Allerdings müssen die meisten Waffenhändler in den USA dokumentieren, welche Waffe an wen verkauft wird.
Da der Schwarzmarkt aber mehr als riesig ist, ist das auch ein Witz.
 
@sunrunner: Wieso in den Staaten? Worauf habe ich wohl geantwortet?
 
@Tomarr: Was du hier in Deutschland einfach bekommst, ist der "kleine Waffenschein" für Schreckschusswaffen. Den kannst du bei der Gemeinde beantragen, die checken dann dein polizeiliches Führungszeugnis, und wenn das sauber ist, kriegst du den Schein. Aber an die "große" Version für richtige, scharfe Waffen kommst du nicht so einfach.
 
@DON666: Das ist richtig. Aber was darfst du denn mit dem kleinen Waffenschein machen? Eigentlich gar nichts. Du darfst deswegen noch immer nicht die Schreckschußwaffe spazieren führen. Und von daher ist das wiederum absolut absurd. Weil eigentlich ist das nur eine Registrierung wer so eine Schreckschußwaffe besitzt.
 
@Tomarr: Doch, du darfst sie damit auch mit dir führen. Ich weiß das sicher, weil ein guter Freund von mir das Ding u. a. aus dem Grund vorletztes Jahr geholt hat.
 
@DON666: Dann hat sich das geändert. Als ich die Waffensachkunde gemacht habe durfte man eine Schreckschußwaffe nur auf befriedeten Gebiet führen, egal ob mit oder ohne kleinem Waffenschein. Aber vielleicht hat ja jemand doch mal gemerkt dass der Schein dann keinen Sinn macht.
 
@erso: Das Einkaufszentrum ist ja ebenfalls verklagt worden.
 
@witek: Ich dachte mit Veranstaltungsort war das Restaurant Chicago Pizza gemeint.
 
@erso: Nö. steht aber recht eindeutig so im Text: "(...), die an der Veranstaltung Beteiligten verklagt. Genauer gesagt handelt es sich um das Einkaufszentrum Jacksonville Landing und das dort befindliche Restaurant Chicago Pizza sowie Electronic Arts.
 
@erso: Vielleicht haben dann auch die Besitzer des World Trade Centers versäumt, für eine sichere Arbeitsumgebung für die in den Türmen arbeitenden Menschen zu sorgen.
 
@chris899: Danke für den Kommentar. Bringt meine Meinung genau auf den Punkt.
 
@chris899: da muss ich mal einen Liedtext zitieren
"Dreitausend tote Menschen,
wie oft ist denn das schon passiert?
Irgendwo am Arsch der Welt,
das hat euch auch nicht interessiert

Der 11. September war für mich
ein wunderschöner Tag
Ich weiß noch genau, dass die Sonne schien
und die Vögel sangen im Park"
 
@chris899: Amokläufe mit Waffen sind Alltag und können praktisch von jedem durchgeführt werden.
Dass jemand Verkehrsflugzeuge entührt und in Hochhäusern landet eher nicht.

Und wie willst dich dagegen absichern? Mit Fakgeschützen oder Raketen? Und wer entscheidet wann gefeuert wird?
 
@LastFrontier: du tust dich es echt schwer mit Ironie -.-
 
@erso:
Oder der Amerikanische Staat hat es versäumt eine sichere Lebensumgebung zu erschaffen. Wieso also nicht den Staat verklagen?
 
Man sollte wohl erstmal feststellen, das es, wegen der laxen Waffengesetze in den USA, keinen sicheren Ort auf US-Boden gibt.
 
Es war ein Amoklauf, dagegen kann man sich nicht absichern und "sicher fühlen" kann man sich demnach auch "nirgendwo". Man kann auch bei einem Amoklauf im Spielzeugladen erschossen werden wenn man eigentlich nur kurz ein Spielzeug für die Nichte kaufen will. Das ist zwar tragisch und für den Betroffenen nicht zufriedenstellend, aber er geht hier nunmal von einer unmöglichen Anforderung aus.
 
Verklagt doch bitte den Milchhersteller... der ist bestimmt dran schuld, dass der Kerl AMok gelaufen ist
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte