Nadella: Roboter werden Menschen nicht ersetzen - also nicht alle

Wie die Zukunft unter dem Einfluss fortgeschrittener KI-Technologien aussieht, ist nicht einfach auf das Problem mit den Arbeitsplätzen zu reduzieren. Es gebe hier viel wichtigere Themen, die in der Debatte eine zentrale Rolle spielen müssen. mehr... Ceo, Satya Nadella, Nadella, Microsoft CEO Bildquelle: Microsoft Ceo, Satya Nadella, Nadella, Microsoft CEO Ceo, Satya Nadella, Nadella, Microsoft CEO Microsoft

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Fangen wir doch mit der Chef-Etage an, weil die heutigen Chefs sind nur noch zu repräsentativen Zwecken angestellt. Diese kann man leicht durch Roboter ersetzen, braucht dazu nur wenig KI. Nicht so ein Patron, siehe neustes Beispiel, die Familie Mack/EU Park, sogar der Chef kann noch schweißen, dass braucht dann schon ein bisschen mehr KI.
 
@AlexKeller:
Das sagst du weil du in der Chefetage sitzt oder vom Hören-Sagen ;)?
Wenn es so einfach wäre, könnte ja jeder seine 100k+ dort abstauben.
Ein Unternehmen zu lenken stelle ich mir nicht leicht vor.
Gerade in der heutigen Zeit ist der Preisdruck wahnsinnig hoch.
Verhandlungen gleichen einem Verhör.
Wenn ein Kunde am Sonntag um 4 Uhr aus dem Bett klingelt (da andere Seite der Welt) hat man freundlich zu sein und das Problem zu beheben.

Das was als erstes wegfallen wird, sind die einfach Jobs, die einen großen Teil der Bevölkerung ernähren.
Das werden echte Probleme sein.
So wie es Nadella beschrieben hat kann ich es mir nicht vorstellen.
Warum sollte man neben einem hochautonomen Roboter noch einen Menschen stellen, der dann auf den grünen Knopf haut?
 
@Mixermachine: "Immer wenn ich gucke was der Chef macht, dann ist er nur am labern. Der macht ja nix"

Ich schätze mal das ist die Denkweise vieler. Die verstehen einfach nicht, dass ein Unternehmen die Mitarbeiter sind und ein Unternehmensleiter die Mitarbeiter leitet und sowas macht man durch Kommunikation.
 
@Mixermachine: da hilft nur eindämmung des globalisierennden wachstumswahns und territorial zumindest eingäschränkte wildwuchsexpansion. Wozu dieser Irrsinn führt sieht man an unzähligen flugmeilen, dem abfallexport bis hin zu lokalen milchprodukt exporten nach china - als ob die dort zu blöd wären, selber kühe zu halten. Aber der mensch verhält sich umwelttechnisch so asozial als hätten wir ne zweite welt in reserve
 
@Rikibu: Der Bewohner eines vom Export abhängigen Landes fordert Eindämmung des Exports. Das nenne ich mal Ironie.
 
@iPeople: wo bin ich abhängig von export in meinem kleinen kosmos? Wenn autofuzzis ihr dasein nur noch dadurch vrechtfertigen können, indem sie in anderen territorien ihren schund verticken weil die heimische zielgruppe zur Abdeckung der wahnvorstellung in puncto umsatzerwartungen nicht mehr reicht, ist es doch ein klares zeichen von *am bedarf vorbei produziert*. Ganz zu schweigen vom wegkauf von patenten die wirkliche innovation, umweltschonung etc mit sich brächte. Für produkte die tatsächlich exklusiv irgendwo gefertigt werden ohne konkurrenz wäre import sinnvoll, aber doch nicht von zig fach gleichartigen waren. Aber was wäre die deutsche waffenschmiede ohne belieferung von krisenherden
 
@Rikibu: Da war er wieder, der egoistische Mikrokosmos auf kleinem Teller mit hohem Ramd.
 
@iPeople: egoistisch? erklär mal genauer... wer denn von diesem Konstrukt ist egoistisch, wenn die EU zb. mit dem Freihandelsabkommen mit Afrika seine ungewollten billigen Hähnchenreste nach Afrika verkauft und das billiger als afrikanische Geflügelbauern es können... ganz weit weg von Anstand und Moral, das ist Egoismus - aber aus dem gleichen Sektor kommt dann die zynisch gemeinte Aufbauhilfe für Afrika? da wird mir ganz ganz ganz schlecht bei so viel doppelmoral
 
@AlexKeller: Sicher trifft das nicht auf alle Chefs zu, aber die meisten sind schon notwendig und labern nicht nur. Die meisten Leute außerhalb der Führungsebene haben schlicht keine Vorstellung, was "Chef-sein" eigentlich bedeutet. Spätestens die Haftung kann kein Roboter übernehmen.
 
@larsh: ebensowenig haben viele chefs keine ahnung von der arbeit und eeren komplexität und zeitaufwending in den einzelnen abteilungen, sonst würd nicht so viel künstlicher druck erzeugt werden der die produktivität und arbeitsmoral senkt
 
@Rikibu: Das Eine schließt das Andere nicht aus. ;-) Ich würde die Aussage generalisieren: kaum ein Mensch kann sich in den Anderen wirklich richtig rein versetzen, wenn er nicht einen ähnlichen Hintergrund oder Erfahrungen gemacht hat.
 
@larsh: das problem sind hierarchien und damit verbundene macht gefüge die natürlich auch ausgespielt werden
 
@larsh: "Spätestens die Haftung kann kein Roboter übernehmen."

Warum eigentlich nicht? Die Idee ist doch perfekt. Fall Guy Enterprises präsentiert jetzt für alle Branchen den neuen CEO-Ersatz: den JAILbot 3000.
 
KI wäre doch perfekt, wenn es nicht darum geht kreative Entwicklungsarbeit zu leisten sondern nur Aufgund vorhandener Daten rationale Entscheidungen zu treffen. Also beispielsweise einem Konzern vorstehen.
Bringt man der KI noch ein paar SocialBot-Skills bei, könnte MS dann schon bald Satya Nadella wegrationalisieren.
 
@erso: Hab gefühlt Jahre lang keine Kommentare mehr gelesen auf Technik-Blogs. Jetzt weiß ich wieder, warum.
 
@erso: Für nicht-Kreative Arbeiten bei denen es nur um Analysen und Schlussfolgerungen
geht, reichen normale statistische/stochastische Methoden aus. Und da gibt es auch schon
längst jede Menge Werkzeuge und Algorithmen.

Beispiel:
https://shiny.rstudio.com/
https://shiny.rstudio.com/gallery/

Diese Algorithmen werden teilweise auch im Bereich KI/ML eingesetzt.

Beispiel:
https://cloud.withgoogle.com/next18/sf/sessions/session/156709

Und im Alltag gehört das schon längst zum selbstverständlichen Arbeitsmittel von z.B. Versicherungen. KI ist also längst da...und die weitere Durchdringung der Arbeitswelt
wird nichts und niemand aufhalten.Und irgendwie wird das nur ein ganz normaler
Wandel der Arbeitswelt sein, wie es ihn schon immer gab. Es wird dabei Gewinner und
Verlierer geben(wie bei jedem Wandel)...aber KI wird keine Katastrophe am Arbeitsmarkt werden.Das ist nur das Märchen von Gewerkschaften die um ihre Daseinsberechtigung fürchten.
 
So gut kann keine KI werden um die Dummheit der Menschen zu ersetzen.
 
@Alphawin: Der Spruch ist super, muss ich mir unbedingt merken *rofl*
 
@Alphawin: Aber sie wird ihre miesmuscheligen Aussagen sicherlich im perfekten Deutsch formulieren können. Damit ist sie dann einigen Menschen schon voraus ;)
 
Ich sehe dies etwas anders. Wer entscheidet in wie weit wird sich ein Mensch ersetzen lassen wird? Der Unternehmenseigner? / der Arbeitnehmer ?
Jeder wird dies aus seiner Sicht tun wollen. Und ob dies gesellschaftlich dann einvernehmlich geschieht, wage ich zu bezweifeln. Denn ein Unternehmer wird versuchen soviel wie möglich Geld zuverdienen, dies kann man mit Maschinen welche 24\7 bereitstehen sicher besser als mit Menschen.
Wie schon weiter oben geschrieben, wird es erst die einfachen Arbeiten treffen, welche automatisiert werden. Danach werden auch immer komplexere Aufgaben den Maschinen übergeben werden. Hier muss mit Vernunft entschieden werden. Ansonsten wird die Spaltung der Gesellschaft so groß werden, dass es durchaus ungemütlich werden könnte.
 
@skyjagger: "Wer entscheidet in wie weit wird sich ein Mensch ersetzen lassen wird?"

Meist sicher der Geldbeutel mancher Unternehmer
 
@wertzuiop123: Genau das meine ich ja. Dann entscheidet der, der das Geld besitzt. Und dies sicher nicht zum Vorteil derer die wenig / kein Geld besitzen. Und so eine Maschine ist auf Dauer billiger als der Mensch. In der Anschaffung teuer aber im Betrieb wesentlich "besser/günstiger" als ein Mensch.
 
@skyjagger: kommt drauf an was man unter "einfacher" Arbeit versteht. Heute gelten Programmierer noch als qualifizierte Arbeitskräfte, durch KI sind die meisten davon sehr einfach zu ersetzen. Ich denke es wird dieses Mal Menschen aus allen Schichten treffen, denn auch der Banker wird irgendwann nicht mehr benötigt.
 
@FuzzyLogic: Gerade die Banker fürchten die KIs, denn eine Entscheidung auf diesem Sektor kann heute schon eine KI besser/fundierter treffen als ein Mensch. In MEINEN Augen ist es Sache der gesamten Gesellschaft hier ein gesundes Maß zu treffen.
 
@skyjagger: was nützt aber die 24/7 arbeitstier roboter armee, wenn damit im grunde die zielgruppe der von robotern generierten Produkte und Dienstleistungen minimiert wird, die sich die menschen auf grund eines eigenen jobs der ja faktisch nicht mehr vorhanden ist, nicht mehr leisten können? Werden wir quasi ki gesteuerte konsumenten brauchen die das maximierungsstreben eine Rechtfertigung geben? Und was macht der mensch den ganzen tag lang wenn er keine erwerbstätigkeit hat? Reparieren können sich ki systeme schließlich selbst
 
@Rikibu: MIR brauchst du das nicht sagen. Ich sehe diese Probleme genauso, aber sag dies den Eignern der Maschinen. Im real existierenden Kommunismus wäre dies möglich, aber in der Welt des real existierenden Kapitalismus nicht. Genauso kritisch sehe ich aber auch ein generelles Grundeinkommen. Denn das würden nur die Leute gnadenlos ausnutzen, welche heute auch schon die H4 Leistungen ausnutzen. Eine Person die arbeiten will/tut, hat davon relativ wenig.
 
@skyjagger: arbeiten muss sich eben lohnen. Das gegenteil ist aber der fall. Der falsche schluss der aber daraus gezogen wird ist, das untere Ende weiter zu beschneiden statt am oberen was drauf zu legen. Wie wärs mit zufriedenheitsquten der angestellten? Sinkt ein unternehmen am jahresende bei befragungen ab, gibts auflagen zur verbesserung nebst strafzahlung. Ändert ein madiges unternehmen daraufhin seine strategie nicht zum besseren, schafft es sich faktisch selbst ab
 
@skyjagger: Das Problem ist, KI und die Digitalisierung wird kaum den Arbeiter treffen und auch kaum Führungsetagen. Das mit den Maschinen ist zu einfach gedacht, da es keine Maschine gibt die z.B. einen Dachdecker ersetzt, der Müll wird weithin von Menschen abgeholt und auch an Fahrrädern wird irgendeine Person rumschrauben. Gut, ob es die Verkäuferin bei Rewe noch lange gibt, das wäre eine Frage.
Wie du auch schon schriebst, z.B. Banker, Verwaltung, Buchhaltung und noch vieles mehr.
Ich glaube es werden sich noch etliche umschauen wenn sie bemerken, dass die Aussage das Ki, Digitalisierung & Co überwiegend "gering qualifizierte Arbeitskräfte" nicht stimmt, sondern es eben doch überwiegend eher den "beruflichen Mittelstand" trifft.
 
Es ist nicht ein Arbeitnehmer, der sagt "ich will mehr Freizeit, ich lasse meinen Job von einer KI machen". es ist der Arbeitgeber, der eine Stelle nicht neu besetzt oder einen Menschen gar entlässt. Die Frage, ob der Arbeitnehmer für seine "Würde" weiter arbeiten will oder nicht ist doch bei dieser Entwicklung gar nicht entscheidend (relevant ja, aber wird das Ergebnis eher mäßig beeinflussen)
 
@DRMfan^^: Also ich kenne niemanden, der für seine würde arbeiten geht.
 
@iPeople: Einige scheinen es dann aber doch zu tun. Ich selber arbeite ja auch nur um mein Geld zu verdienen. Allerdings finde ich es schon erstaunlich.

Ich selber arbeite ja inzwischen nicht mehr in der Technik, sondern im Sicherheitsdienst wegen Burnout usw. Was meinst du wie schief ich von einigen angesehen werde. Das ist ja kein Beruf usw. Und das muss ich mir sogar von einer Person anhören die seit 7 Jahren Berufsunfähigkeitsrente wegen Burnout kassiert.

Seit ca. 9 Monaten bin ich wegen meiner Bandscheibe krank geschrieben. Seitdem habe ich hier in der Straße komplett verschissen.

Also gilt für viele offensichtlich der Beruf wirklich als Statussymbol, das sogar frei nach dem Motto lieber Berufsunfähig anstatt einen besch... Job, und dann sind offensichtlich bestimmte Krankheiten/Krankschreibungen sogar noch mehr wert als andere.
 
@Tomarr: Es wäre mir sowas von egal, was andere darüber denken. Es gibt für mich genau 2 Gründe, einer Arbeit nachzugehen. Einer davon ist Spaß an der Tätigkeit und der andere ist das Verdienen des Lebensunterhaltes. Wer meint, mich über meinen Job zu beurteilen zu müssen oder diesen gar als Status anzusehen, sollte mal in seinem Oberstübchen aufräumen. Solche Leute haben nämlich ansonsten nichts zwischenmenschliches zu bieten. Mir ist auch egal, was andere für Jobs haben. Ich zähle ein breites Spektrum an Jobs in meinem fru des- und Bekanntenkreis , das reicht von Arzt, Anwalt über elbstständige , Besmte, Bauarbeiter, Kassiererin bei Aldi bis hin zu Empfängern von Sozuslleostungen (aus gutem Grund und legitim) . Was ich allerdings verabscheue, sind sozialschmsrotzer, die nur die Hand aufhalten,und jammern.
 
@iPeople: Sehe ich sehr ähnlich, um nicht zu sagen gleich.
 
Schade. Was für eine verpasste Gelegenheit für eine "Bier"-Titelzeile...

"Nadella: KI wird nicht alle Menschen ersetzen - Roboter so: "Hold my beer"
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