iPhone-Trackingschutz umgangen: Milliarden-Forderung gegen Google

Der Plattform-Anbieter kann noch so viel dafür tun, dass die Nutzer nicht übermäßig ausspioniert werden: Dem Datenhunger Googles kann das letztlich nur bedingt etwas entgegensetzen. Notfalls greift der Such­maschinen­konzern auch zu unschönen ... mehr... Apple, Iphone, Apple iPhone, iPhone 7, iPhone 7 Plus, Apple iPhone 7 Bildquelle: Alexander Böhm Apple, Iphone, Apple iPhone, iPhone 7, iPhone 7 Plus, Apple iPhone 7 Apple, Iphone, Apple iPhone, iPhone 7, iPhone 7 Plus, Apple iPhone 7 Alexander Böhm

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Finde ich richtig. Wenn der User explizit kein Tracking möchte (per Opt-In), dann haben sich Firmen daran zu halten. Das ist eine eindeutige Willenserklärung.
 
@ger_brian: Als ob google das ineressieren würde was der User will
 
@MasselTopf: sicher aber dann sollen die sich auch dafür verantworten, vor dem Gesetz.
 
@MasselTopf: Und genau deswegen die Klage. Google hat zu interessieren, wenn ein User sein ihm zustehendes Recht in Anspruch nimmt.
 
"heimlich getrackt"

So so.
Da kann ich eigentlich aufhören mit arbeiten und sämtliche Firmen auf Millionen verklagen...
 
@marcol1979: theoretisch ja; nur das Beweisen ist nicht immer so einfach..
 
@Driv3r: das schöne ist ja, dass im Rahmen der DSGVO zumindest die Datenspeicherer verpflichtet sind, Daten rauszugeben, die über jemanden gespeichert sind, wenn derjenige entsprechend nachfragt. Nur wird sich google den Schummeltrick leisten, dass man die erhobenen Daten nicht mit konkreten Personen in Verbindung bringen kann (wers glaubt)
 
In welchem Namen will Richard Lloyd (https://www.resolver.co.uk/news/new-uk-chair-for-resolver) Google verklagen?
Einer älteren News von 30-11-2017 (https://mashable.com/2017/11/30/google-class-action-iphone-users-cookies-safari/) entnehme ich, dass es sich noch um Which? handelt oder ist es nun Resolver?

... was genau wollen Verbraucherschützer eigentlich mit 3.200.000.000 GBP? Betroffene Nutzer ermitteln und ihnen etwas davon abgeben, wird es ja wohl nicht sein.
 
@erso: Es geht mehr darum, den Unternehmen, die gegen Gesetze verstoßen, eine spürbare Strafe aufzuerlegen, damit sie sich weitere Gesetzesbrüche nicht leisten werden. Das Geld können die Verbraucherschützer sinnvoll verwenden, um die teuren Gerichtsverfahren gegen solche großen Konzerne mit ihren Staranwälten überhaupt erst im Interesse der Verbraucher führen zu können. Diese Gelder dienen auch dem zukünftigen Verbraucherschutz.
 
@DocDbase: Weswegen Google verklagt wird, wofür Google steht und dass Verbraucherschützer Geld sinnvoll nutzen können ist klar und nicht Teil meiner Frage.

Mir geht es darum zu Wissen, wer bzw. welche Organisation Google verklagt und was diese mit den Einnahmen plant.
 
@erso: Falls das eine Strafanzeige ist und ins Strafrecht fällt, werden die 3,2 Mrd GBP nicht an die Verbraucherschützer sondern an den Staat gehen. Ansprüche an die Verbraucherschützer müssen in einer zivilrechtlichen Klage beansprucht werden.
 
Die Strafe finde ich angemessen.

Google soll Bluten, denn die sind nicht besser als andere Datenkraken wie Facebook. Wer was anderes behauptet belügt sich selbst.
 
@Edelasos: bzgl daten sammeln sicher, und während ich FBs genaue policys nicht kenne, versucht es google zumindest gut indem sie diese (laut eigenem versprechen) nur anonymisiert (bspw als statistik) weitergeben.

wenn das der fall wäre wäre es schonmal besser als einige andere.
 
@My1: Es gab eine Studie die zeigte, dass die Google Anonymisierung besser als die Differential Privacy der Apple-Kundenanalyse anonymisiert.
 
@floerido: nett. und wenn die dann auch wirklich nur diese anon daten weitergeben isses noch netter
 
@My1: Ein Artikel dazu: https://www.macobserver.com/analysis/google-apple-differential-privacy/
 
@My1: Das ist aber egal. Wenn sie die Daten grundsätzlich nicht erheben durften, ist egal, was sie damit machen.
 
@ger_brian: im speziellen bezug auf DIESE daten mag das sein, und ist auch klar.

Jedoch sagte Edelasos einen sehr generellen satz und zwar das google nicht besser ist als die anderen kraken.
 
Wer kann mir jetzt mal genau erklären was Google gemacht hat? Also technisch?

Ist nicht eher Apple Schuld dass man das überhaupt umgehen konnte? Google kann ja schliesslich nur die Funktionen nutzen die Apple in der API bereitstellt...

Somit stellt sich vermutlich die Frage: Kann es illegal sein die von einer offiziellen API bereitgestellen Funktionen zu nutzen?
 
@Stefan1979: Was ist denn das für eine Logik. Wenn der User "nein" eingibt, dann haben sich die Firmen daran zu halten. Es gibt kein "bisschen falsch".
 
@CoolMatze: Du hast die Frage von Stefan kein bisschen verstanden. Und die Frage die er in den Raum wirft ist die mit abstand interessanteste und diese wird vom Artikel auch nicht ganz genau geklärt. Google hat sicher nicht sauber gespielt. Aber wenn man bei iOS einstellt, dass man nicht mitverfolgt werden möchte, dann erwarte ich als iOS User, dass das auch klappt. Da hat also Apple genau so gepfuscht.
 
@FatEric: Ich habe das schon genau richtig verstanden. Nur weil Apple - nicht wissentlich - einen Fehler gemacht hat (oder funktioniert etwa das heute auch noch?), ist es lange nicht richtig, solche Lücken auszunutzen.
 
@CoolMatze: naja die "Lücke" wird sicher sein dass der versucht erwünschte, bspw login cookies zu erkennen und diese nicht zu werfen (aus gutem grund),

google nutzte dies aus, und da ist das problem.
 
@FatEric: Wie sieht es mit serverseitigen Tracking aus? Was für einen Score bekommt man bei Whoer, wenn man die Tracking-Funktion ein-/ausgeschaltet hat?
 
@Stefan1979: Habs noch nicht alle durchgelesen. Eventuell stehen da ein paar mehr Details https://www.theguardian.com/technology/2012/feb/17/google-admits-tracking-safari-users
 
@Stefan1979: Google hat in dem Fall eine Backdoor verwendet um Sicherheitseinstellungen des Safari Browsers auszuhebeln.

https://www.wired.com/2012/02/google-safari-browser-cookie/ beschreibt das Ganze recht gut.
 
@Stefan1979: Natürlich kann es illegal sein eine offiziell bereitgestellte API zu benutzen. Hacker machen meistens auch nur genau das.

Die Lücke in der API wurde von Apple wahrscheinlich bewusst in Kauf genommen damit der Browser für die 0815-User benutzbar bleibt. Google ist da draufgekommen und hat's ausgenutzt.
 
@Verbrutzelmann: die API zu nutzen selbst ist nicht illegal. das problem kommt aber daher dass man versucht hat durch bestimmte wege um sachen rum zu kommen die extra dafür geschaffen wurden um kandidaten wie google fernzuhalten.

das problem ist das datensammeln gegen den willen der User und sicher auch gegen Apples AGB.
 
@My1: Genauso hätte ich das gemeint. War vielleicht ungeschickt formuliert.
Es sollte dann eher heissen "Natürlich kann eine offiziell bereitgestellte API in einer illegalen Weise verwendet werden"
 
@Stefan1979: Genau das habe ich mich auch gefragt, da IOS so abgeschottet und sicher sein soll, ist es mir ein Rätsel wie das dann bitte ohne das Zutun von Apple funktionieren sollte?
Wenn da Google dran ist, sollte Apple auch dran sein..
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