Risiko Smombie: Bodenampeln helfen kaum gegen Smartphone-Zombies

Nach einem tödlichen Unfall in Karlsruhe taucht das Thema "Smombie" (Smartphone-Zombie) wieder verstärkt in den Medien auf. Ein 17-jähriges Mädchen war, soweit bekannt, abgelenkt durch Smartphone und Kopfhörer vor eine Straßenbahn gelaufen und hatte ... mehr... Smartphone, Verkehr, Fußgänger, Laufen Bildquelle: Public Domain Smartphone, Verkehr, Fußgänger, Laufen Smartphone, Verkehr, Fußgänger, Laufen Public Domain

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Ist doch klar, wenn man sich so auf etwas fokussiert, nimmt man auch nur das wahr, was sich im direkten Blickfeld befindet und auch das nur, wenn es hinreichend auffällig ist. Am besten also die Bildschirme der Smartphones selbst "rot schalten"? Oder beim Laufen, Rad- und Auto fahren doch ganz einfach das Gerät weg packen! Ist schon komisch, früher gab es eine riesen Diskussion über ein generelles Verbot von Walkman, eben auch für Fußgänger. Und obwohl es ein "bisschen" was anderes ist, ob man sich "nur" die Ohren zu dröhnt oder ohne Augen durch den Verkehr bewegt, war das für Smartphones bislang kein Thema. Naja - dann könnte man auch schlecht die Navi-App nutzen oder einen Tourismus-Führer oder ähnliches. Allerdings sollte eigentlich jeder so intelligent sein, das man "ab und zu" auch mal Aufschauen und sich orientieren muss, bzw. natürlich besser umgekehrt! Nur ab und zu mal ein kurzer Blick auf's Display ... und dabei vlt. einfach kurz stehen bleiben?
 
Ich find es richtig wenn die Leute überfahren werden. Nennt sich natürliche Selektion.
 
@NagasakiGG: Na dann wollen wir mal hoffen, dass deine Kinder nicht mal die natürliche Selektion trifft. Und du dann im Internet was von natürlicher Selektion liest.
 
@feikwf: Wenn die wie so Tiere nur mit ihren Smartphones rumlaufen, dann hätten die nichts anderes verdient. Das ist wie mit den Leuten die irgendwo saufen gehen und dann verunglücken.
 
@NagasakiGG: Ich möcht gern sehn, wie du solche Worte wiederholst, wenn du mal das Glück haben solltest, eigene Kinder zu haben.
 
@bigspid: Ich glaube es wäre besser wenn nicht.
 
@bigspid: Dann sollte man sich selbst die schuld geben und fragen warum man seinen Kindern nicht beigebracht hat erst auf dei Straße zu schaunen. Unerhört das das Handy nicht das Problem ist, sondern fehlende Bodenampeln.

Man kennt es doch selbst, fährt man nur nach Navi lernt man die Strecke nicht. Warum sollte ich überhaupt auf die Straße gucken, wenn es Bodenampeln gibt? Damit wiegt man sich am Ende in falscher Sicherheit weil die Technik einen ja in Watte packt.

Wie wäre es wenn man die STVO ändert und Smombies vorfahrt lassen muss?
 
@bigspid: bekannte von mir haben auch Kinder, die inzwischen 16 und 18 sind. Beide haben ihr Handy ganztägig im "Bitte nicht stören Modus" weil sie von den Eltern gelernt haben das es eine Welt neben der digitalen Welt gibt. Zweimal am Tag schauen sie meistens ins Handy und beantworten alles. Und ja, die beiden haben Freunde und nehmen am Leben teil!
 
@donald2603: Das beschreibt auch den Normalfall, den ich bei bspw. meinem kleinen Bruder und seinen Freunden (17/18J) beobachten kann. Die schauen zwar schon deutlich häufiger drauf, als 2x am Tag, müssen aber nicht sofort antworten und das Handy kann auch mal im Flur stehen bleiben, ohne dass es mit ins Zimmer muss. Diese Smombies beschreiben schon einen ordentlichen Anteil, sind aber alles andere als normal.
 
@feikwf: Wieso denn das? Ein konsequenter Darwinist bedankt sich für die frühe Information und wechselt den Partner zum Kinder zeugen, denn die Natur hat ihm ein klares Signal gegeben, dass diese Kombination nicht gut ist.
 
@feikwf: Auch kinder trifft die natürliche selektion, ist nichts neues...
 
@NagasakiGG: Naja, so hart muss man es nun auch nicht formulieren. Wenn man die Chance hat zu bremsen sollte man das schon tun. Der Gesetzgeber sollte aber dafür Sorge tragen, dass dem Unfallgegner bei schwerwiegenden Pflichtverstößen des Anderen nicht noch rechtlich eine drauf gegeben wird. Bei einem Auffahrunfall ist auch erstmal grundsätzlich der auffahrende schuld, es sei denn der Vordermann hat den Unfall provoziert. So sollte das auch in anderen Situationen geregelt sein (Fahren ohne Licht, über rot, aufs Handy geguckt, [...])
 
@NagasakiGG: wow. Ich hoffe dass deine Kinder / Eltern auch gerne am Smartphone sind :)
 
@whater: Bin ich, sind meine Eltern auch, und meine Kinder werden es womöglich auch sein. Jedoch kann ich wohl, zumindest wenn ich an einer Ampel stehe und weiß, dass da viel Verkehr ist, auch mal auf die 10 Sekunden WhatsApp verzichten :) D
 
@NagasakiGG: Gut vielleicht nicht. Aber natürlich Selektion ein Stück weit schon.

Warum nicht so: Die Gesetze so anpassen, dass jemand der wegen Smartphone Nutzung in einen Unfall verwickelt ist automatisch mindestens ne Teilschuld bekommt und ggf. Schmerzensgeld bezahlen muss, wegen des Seelischen Schocks für den, der alle Regeln beachtet hat und zwar saftig.
 
@pcfan: Das kann ich anstandslos unterschreiben!
 
@NagasakiGG: bisher fand ich solche Äußerungen immer sehr zynisch.
Aber, nachdem mir heute früh wieder mal so ein unbeleuchteter Biker vors Auto geradelt ist, kann ich dem inzwischen nur noch zustimmen. So langsam sollte es sich rumgesprochen haben mit "sehen und gesehen werden"!
 
Die Gerätschaften werden vielfältiger und die Nutzer einfältiger.
Das Smartphone wird noch viele Opfer fordern.Wer ein wenig beobachtet
im Strassenverkehr der sieht das immer mehr Fahrer/innen den Kopf nach unten
senken.Das andere Übel sind Kopfhörer auf -alles ausblenden und drauf los.
Können ja die anderen aufpassen.
Leider ist es nicht nur "Selektion"da fast immer andere PErsonen involviert sind.
 
@Anrek: Ich beobachte das täglich...kaum einer im Berufsverkehr achtet noch wirklich auf die Straße. Wie oft ich hupen muss, weil mir jemand sonst aufs Auto rollt, ist nicht mehr feierlich. Pro Woche darf ich mindestens einmal Nothupen oder Notbremsen. Ich frag mich eh, warum nicht längst schon 1 Monat Fahrverbot + 500€ Strafe nicht schon das Mindestmaß für Handy-am-Steuer ist.
 
@bigspid: Sollten die Strafen eher Gehalts abhängig machen. Handy am Steuer 20% Brutto Gehalt Strafe.
Aber es sollten auch mal Fussgänger und Biker bestraft werden und nicht nur die Autofahrer. Komme jeden Tag an einem Zebrastreifen vorbei und jedesmal verhalten sich die Fussgänger oder Biker da falsch. Aus langeweile Hupe ich manchmal aber meist kein Bock dazu :)
 
@deischatten: Wie kann man sich denn am Zebrastreifen falsch verhalten :D Entweder man läuft drüber, oder eben nicht^^
 
@bigspid: Die robben vielleicht über die Straße oder machen Hüpfspiele auf den Streifen. :)
 
@bigspid: Z.B. Radfahrer, die übern Zebrastreifen radeln und dabei vergessen, dass Sie so KEINE "Vorfahrt" haben. Radfahrer müssen absteigen, um als Fussgänger zu gelten und damit die Zebrastreifenvorfahrt zu erhalten.
Desweiteren hat der Fussgänger die Pflicht, erst sich zu vergewissern, ob die Verkehrssituation es erlaubt, die Fahrbahn zu betretem (hat mich der Fahrer registriert, etc).
 
@Odyssee: Ja das stimmt natürlich. Radfahrer in der Stadt sind eh das schlimmste....pendeln zwischen Verkehrsgesetzen hin und her, achten teils nicht mal auf rote Ampeln.
 
Einfache Lösung - wenn sich das Handy bewegt (GPS und weitere Sensoren) sperrt es sich und kann nicht bedient werden...

Aber ich vermute die wäre auch in eine Grube gefalllen, in einen leeren Fahrstuhlschacht oder wie die in Japan (glaube ich) von einem Park-Aufzug zerquetscht worden...

Die Frage ist - wie weit muss man Leute vor sich selbst schützen... (Und sie weiterhin auf die Menschheit loslassen - aber vermute wir haben nicht genug geschlossese Anstalten für alle die nicht auf sich selbst aufpassen können)...
 
@Stefan1979: Warum soll ich im Bus, Straßenbahn, als Beifahrer, [...] kein Handy benutzen dürfen?
 
@Memfis: genau das war die Aussage von Stefan1979. Einfache Milchmädchenrechnung als lösung.
 
@Stefan1979: Ist ne total tolle Lösung wenn man keine 5 Sekunden nachgedacht hat.
Ich nutze Handy als Navi und Tacho auf dem Biker wenn ich radel. Wie soll das gehen mit deiner tollen Lösung :)
 
Egoismus und Selbstdarstellung.Virtuelle Welt wird wichtiger als die eigene Umgebung.
 
Natürliche Selektion
 
Natürlich hilft's nicht. Ist auch Zynismus, insbesondere für die Eltern.

Gott behüte, daß man da wirklich was an der StVO ändern könnte.

Den Autofahrern das Radfahren verbieten, wenn sie nicht 0.0‰ haben und ihnen den Lappen wegnehmen, wenn sie angetüdelt aufm Radweg fahren (nicht im Auto!)... das geht.

Aber den Fußgängern Aufmerksamkeit im Straßenverkehr einfordern? Gott behüte.
 
Noch schädlicher sind Kopfhörer musik an und Fahrrad fahren!
 
@pl4yboy_51: Ach, wenn man halbwegs nüchtern ist und sich an den Radweg hält, dann geht das schon, man kann ja immer noch normal gucken - zumindest tagsüber. Auf der Straße zu fahren sollte man sich natürlich verkneifen. Hängt natürlich auch von der Gegend ab. Hier in meinem Kaff kann man das machen, in einer Großstadt würde ich da auch lieber drauf verzichten.
 
@DON666: Seh ich genau so. Ich genieße ne Radtour mit Musik schon sehr, andererseits nehm ich auch mindestens einen Kopfhörer raus, sobald ich im Straßenverkehr neben Autos unterwegs bin.
 
Mir tut bei solchen Fällen immer nur die Gegenseite leid, die für ein derart krasses Fehlverhalten anderer neben der Gewissheit jemanden tot gefahren zu haben auch noch den rechtlichen Stress abbekommt. Meiner Meinung nach muss bei einem derart krassen Fehlverhalten des Unfallgegners ein Verfahren eingestellt werden. Nix Teilschuld oder "er war ja auch 2km/h zu schnell". Das gilt auch insbesondere für meine Freunde auf den Zweirädern, die nachts ohne Licht fahren und erwarten, dass man sie schon sieht oder Vorfahrtsregeln wie selbstverständlich missachten (gerne auch über rote Ampeln) in der Erwartung, dass der andere schon bremst.
 
@Memfis: Sehe ich auch so. Zumal der Fahrer sowieso psychisch am Arsch ist, wissend, ein Kind tot gefahren zu haben - selbstverschuldet hin oder her.
 
Zwei Möglichkeiten.

Lasst sie einfach laufen. Es ihr vielleicht kurzes Leben.
Sie haben sich ihre Internetscheinwelt verdient, sie wollen nichts mehr von der Realität.

Hier der Zaubertrick mit dem Smartphone, wie sie sich aus unserer Welt fast jeden Tag materialisieren werden/können/dürfen.

https://www.youtube.com/watch?v=P9UxWcZbGMQ

Oder wie es O2 in seiner Werbung so treffend sagt: Freiheit ist, wenn ihr nur noch in euer Handy starrt.

https://www.youtube.com/watch?v=2PvKYGWmmVw

Connection resettet by peer.

Möglichkeit zwei.

An den Fußgängerüberwegen wird ein Warnimpuls auf dem Smartphone aktiviert, wenn es rot ist.
Wer die App nicht installiert, Möglichkeit eins.

Nennt man die Spreu vom Weizen trennen.
 
@Nibelungen: Ist halt nicht so schön für den unfreiwillig Beteiligten.Jonas verschwindet ist natürlich überspitzt köstlich ;-)
 
Verstehe nicht, warum man nicht einfach Bußgelder einführt. Hat man doch in anderen Bereichen auch hinbekommen. (OK, Kontrolle und Wirksamkeit ist was anderes, aber man würde mal ein Zeichen setzen. Als Fußgänger ist man im Straßenverkehr eben nicht immer das Opfer und der Kraftfahrer der Täter)
 
@Memfis: Bußgelder für diese dummen Zmombie-Toten? Unnötig.

Der Kraftfahrer, der Straßenbahnfahrer ist nicht der Täter.
Die Smombies sind es, weil sie die Schlafmütze sind, die sich durch den Internetdreck auf ihrem Gerät ablenken lassen und die Realität um sich herum vernachlässigen.

Ein Süchtiger erkennt nicht, wenn er süchtig ist. Nein, nicht er.
Die Gesellschaft, anderen sind immer Schuld.
Schon so oft gehört.
 
@Memfis: Bußgelder dafür gibt's in Südkorea schon, samt der Erkenntnis, dass das nicht hilft.
 
@crmsnrzl: Doch, der Stadtkasse hilft es. Mit dem gleichen Argument könnte man die Abkassiererei für zu schnelles fahren oder falsch parken wieder einstellen.
 
@Memfis: Falschparkertickets helfen. Zumindest bei mir in der Straße hat es die Zahl der Falschparker spürbar reduziert. Leider nur so lange, wie regelmäßig kontrolliert wird.
 
@crmsnrzl: Womit wir wieder am Anfang der Diskussion wären - Kontrolle und Wirksamkeit
 
@Memfis: Es ist trotz Kontrollen, Warn- und Verbotsschildern weitestgehend unwirksam in Südkorea. Das Problem lässt sich eben nicht mit Falschparkern vergleichen.
 
@crmsnrzl: Alles eine Frage der Strafen. Es macht natürlich einen Unterschied, ob man für das Vergeben (bei dem man nur alle Jubeljahre erwischt wird) nen 10er abdrücken muss oder ggf. zum Sozialdienst einer Notaufnahme verdonnert wird.
 
@Memfis: Warum Seoul dich nicht einfach um Hilfe gebeten hat, wird ewig ein Rätsel bleiben.
 
@crmsnrzl: Ich bin zu teuer ;)
 
Es gibt in dieser Geschichte nicht eine Antwort (Auch wenn hier viele leicht eine Antwort finden, die sie zufrieden stellt), weil es nicht nur eine Frage gibt.

Was ist die Aufgabe des einzelnen? Auf sich und die Umgebung zu achten, das ist ja klar. Insbesondere darauf, dass er niemandem vors Auto läuft, beziehungsweise, dass er bremst und Unfälle verhindert, wenn ihm jemand vors Auto läuft.

Was ist die Aufgabe der Regierung? Einen statistischeren Blick auf die Dinge zu haben. Und statistisch gibt es eine Garantie dafür, dass es immer Leute gibt, die in offensichtlicher Weise bei der Eigenverantwortung versagen. So, wie wir Leute vor Stromschlägen schützen, die sie mit Kentnissen der 6. Klasse vermeiden könnten, oder vor diversen Vergiftungen, die man mit etwas nachdenken vermeiden könnte, so sollte sie auch darüber nachdenken, wie man mit angemessenem Aufwand neuen Unfallursachen entgegentreten kann. Bei allen Leuten, die hier den Tod ihrer Meinung nach genetisch minderwertiger Menschen befürworten (nichts anderes bedeutet das Begrüßen der "natürlichernSelektion" im Bezug auf Menschen), so ist der Gesellschaft nicht geholfen, wenn ein Kind 12 Jahre lang die Schullaufbahn auf Kosten des Staats durchläuft, nur um dann überfahren zu werden.

Was ist die Aufgabe der Hersteller? Tote Kunden kaufen nichts, also lohnt es sich zu gucken, was man tun kann. Einem autonom fahrenden Auto traue ich zu, einer langsam laufenden Gestalt auszuweichen, vielleicht auch einer autonom fahrenden Straßenbahn (bzw. zu bremsen). Ein Smartphone könnte durchaus erkennen, ob es gerade im Gehen auf der Straße bedient wird... Accelerometer meldet das Muster eines gehenden Users, über's Mikrofon könnte man versuchen zu erkennen, ob man gerade Autogeräusche hört und über den Standort kann man abschätzen, ob der User wohl gerade Verkehrsteilnehmer ist oder nicht. Wenn die Autos dann noch ein Warnsignal bei über 30 km/h in einem Kegel nach vorne senden, dann wäre es noch leichter für das Handy, dem User das Bild abzudrehen, mit dem Hinweis darauf, dass er gerdae Verkehrsteilnehmer ist.
 
@dpazra: Absolut richtig... aber ignorier nicht die Eigenverantwortung.

Ist die nicht da, muß man sie fördern, zB mit Regelungen und eben auch Strafen, und das kostet natürlich auch Geld (um das kontrollieren zu können).

Probleme verstecken, indem man vor Kontakt schützt, löst doch das Problem nicht.
 
@dpazra: Wieso wird das Problem wieder auf Andere abgewälzt - Stadt, Auto-/Handyhersteller etc.?
Ist doch ganz einfach:
Handybenutzung beim Autofahren ist verboten
Handybenutzung beim Fahrradfahren ist verboten
Handybenutzung (außer Telefonieren mit Handy am Ohr bzw. Kopfhörer/externes Mikro) beim Gehen/Laufen wird verboten
Es müßten einfach mal alle den Smombies nicht ausweichen, dann würden die vorsichtiger.
 
@buntehose: das Nichtausweichen verursacht meist aber Probleme - ich bin nicht deren Erzieher. Die Erzieher müssten halt ihren Nachwuchs unter Kontrolle bringen und halten und die Polizei - mit Ermahnungen, Verwarnungen und saftigen Geldstrafen. Leider passiert da wo ich wohne fast nix davon.

Andererseits fahre auch ich mal abends Fahrrad (mit Licht und Katzenaugen an den Speichen) mit Kopfhörern - aber dann eben "defensiv" (siehe Antwort 13). Aber dann auch noch aufs Handy schauen? Da fordere ich mein Schicksal ja quasi heraus - das hat das Mädchen wohl auch gemacht. Schuld würde ich in der Erziehung suchen - die Eltern sind dazu da so etwas aufzuklären und an zu mahnen. Polizei müsste eben öfter kontrollieren und rigoros durchgreifen - mit Strafen von 50€+ beim ersten Vergehen (hauptsächlich weil aufs Smartphone schauen und vorwärts laufen eine ungesunde Kombination ist - die Kopfhörer setzen dem ganzen einfach noch die Krone drauf).

Ansonsten: wenn ihr das Leben (und die Realität) so unwichtig war.. selbst Schuld.
 
@divStar: Hab letzte Woche so nen Affen auch einfach mal auflaufen lassen. Der hat blöd geguckt das er dann am Boden lag und sein schönes Handy in der Pfütze.
Manchmal haben 140k doch einen Vorteil wenn man einfach mal stehen bleibt :)
 
@buntehose: Ich persönlich würde sagen, dass jemand der mit Headset telefoniert noch abgelenkter ist, als jemand der auf sein Display schaut, aber die Ohren frei hat.

Ohren sind unser wichtigstes Mittel für die 360 Grad Wahrnehmung, Drum macht man auch beim Einparken aus Reflex die Musik leiser. - Nicht, weil man dann besser sieht :-)
 
Also man kann durchaus von natürlicher Selektion reden - allerdings nicht genetisch-bedingt, sondern "antrainiert". Daran sind meist die Erziehungsberechtigten schuld, denn es ist DEREN Aufgabe ihrem Nachwuchs zu vermitteln, dass man - selbst wenn man Smartphone und Kopfhörer benutzt - dann umso mehr auf die Umgebung zu achten hat, denn man hat mindestens einen, meist sogar 2 Sinne weniger für das was einen umbringen kann.

Auch ich fahre manchmal Fahrrad und habe Kopfhörer drin. Aber dann fahre ich "defensiv", d.h. ich rechne immer damit, dass das Auto, das Fahrrad (eines anderen oder mein eigenes) oder der Fußgänger irgendeine Grütze baut. Also: Sicherheitsabstand, Licht, Zebrastreifen, links und rechts schauen (mehrmals), ausschließlich grüne Ampeln... ODER: ich nehme Kopfhörer raus und kann dann auch mal bei rot rüber oder generell etwas "offensiver" fahren - die Autofahrer sind nämlich auch oft mindestens mit der Freisprechanlage, manchmal gar mit dem Handy am Steuer beschäftigt und könnten mich überfahren. Die haben schließlich mehr Metall als ich.

Man braucht keine neuen Gesetze. Die Polizei müsste halt mal die Gesetze, die es gibt, durchsetzen. Hier in Nürnberg sehe ich jeden Tag mindestens ein halbes Dutzend Fahrradfahrer, die ohne Licht fahren. Ich hätte jedem von denen sehr saftige Strafen (beim wiederholten Vergehen - mit 1-jährigem "Ablaufdatum" der "Strikes") verhängt. Gilt auch für dämliche 2- und 3-Reihe-Parker, die teils echt so parken, dass man an der Kreuzung steht und NICHT sieht, ob ein Auto kommt. Und natürlich sieht die Polizei das alles und tut... nahezu gar nichts. Mal ein paar Strafzettelchen mit ~20€ Strafe und gut? Ich hätte denen Falschparkern 200€+ Strafe aufgebrummt.

Und ja: falls ein Smombie an- oder überfahren wird und es ist klar nachgewiesen, dass die Zeit zum besseren Reagieren zu kurz war, dann sollte jenen, der einen Smombie angefahren hat, keine Schuld treffen (immerhin wird diese Person damit leben müssen unverschuldet jemanden überfahren zu haben - schwer genug).
Das Zauberwort heißt Eigenverantwortung bzw. die Verantwortung der Erziehungsberechtigten (siehe oben). Früher konnte man auch mit nem Walkman, CD-Player usw. "die Welt um sich herum vergessen" - aber bei beidem hatte man meist trotzdem noch Augen auf der Straße. Das ist beim Smartphone anders - aber das ist eben Erziehungsarbeit und die sollten die Verantwortlichen leisten. Aber auch hier sollten Polizisten hart durchgreifen: haben die nen Smombie entdeckt (läuft vorwärts, Kopfhörer an, schaut längere Zeit aufs Smartphone) - ermahnen, verwarnen oder eben bestrafen. Wo ist da das Problem? Nichts dergleichen passiert - zumindest nicht in Nürnberg. Keine Ahnung was die Polizei hier macht - aber sicher nichts dergleichen.
 
Wie wäre es mit einer integrierten Klingel im Kopf? Also wer einfachste Regeln zu seiner Sicherheit nicht selbst einhalten kann, den brauch man nicht mit zusätzlichen Bodenampeln zu helfen.
 
Warum muss man Leute eigentlich immer ständig vor ihrer eigenen Dummheit beschützen?
Wenn, dann sollte man vielleicht in Grundschule und Kindergarten einführen, dass die Lehrer beibringen, dass Handy während dem Laufen im Stadtverkehr nicht anzuglotzen.
 
Früher(TM) wurden Kinder noch mit diversen Geschichten auf das Leben vorbereitet. Eine davon war "Hans Guckindieluft".
Vielleicht sollte man die mal wieder unters Volk bringen.
Für die ganz Begriffsstutzigen und die SJW müsste man sie wohl etwas modifizieren zu "Chantal Guckaufssmartphone"
 
@gutenmorgen1: Heutzutage wird ja eher danach geschaut das die Kinder nicht mit den "Geschichten / Märchen konfontriert werden,weil Sie sonst Schaden nehmen könnten.Ich sehe aber keine besorgten Eltern die gegen exzessive Handynutzung und dem damit einhergehend Realitätsverlust.Muss man jetzt wirklich auf Apps warten die den Nutzer schützen?Was für eine Generation rückt dann nach?Erschreckend
 
Bei solchen News und Gedankenmacherei fällt mir immer wieder der Spruch aus Tron ein:
"Die Maschinen fangen an zu denken und der Mensch hört damit auf".

Es ist schon erschreckend wie schnell wir diesen "Standard" ereicht haben bzw. noch weiter voranschreiten.
 
In so einem Fall würde ich, als Behörde, den Fall als "angewandter Darwinismus" zu den Akten legen. Und das ist übrigens mein voller Ernst, einem derart bescheuerten Menschen kann man ohnehin nicht helfen.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles