Tim Cook: Alle Programmiersprachen außer Swift sind viel zu geeky

Die bisher verfügbaren Programmiersprachen machten bei den ersten Kontakten stets einen viel zu komplizierten Eindruck. Das hält einfach zu viele junge Leute davon ab, sich überhaupt mit ihnen auseinanderzusetzen, ist Apple-Chef Tim Cook überzeugt. mehr... Apple, Ceo, Tim Cook, Interview, ABC Bildquelle: ABC News Apple, Ceo, Tim Cook, Interview, ABC Apple, Ceo, Tim Cook, Interview, ABC ABC News

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Die meisten Leute sind mit dem Anwenden des Computers und Fütterung der Daten schon massiv überfordert. Und da sollen die jetzt ihr Facebook-Handy aus der Hand legen um auch noch selbst zu programmieren? HA HA HA! Cook kennt wohl unsere Gesellschaft nicht und schon gar nicht unsere Jugend.
 
@SunnyMarx: Kleine Kinder lernen und begreifen aber schneller als Erwachsene. Es spricht nichts dagegen Kinder zumindest mal Programmieren ausprobieren zu lassen, um fest zu stellen, ob sie Talent und Interesse dafür haben. Wenn nicht, lässt man das Thema sein.

Ist mit Kindern die Fußball oder Klavier spielen auch nicht anders.
 
@artchi: Aber selbst da gibt es wesentlich bessere (und einfachere) Prog. Sprachen als Swift, z.B. Python + RPi zum spielerischen lernen und handfesten (Hardware) Ergebnissen. Ich hab mir grade mal die Syntax von Swift angeschaut, das ist ja fast schlimmer als C/C++
 
@Saphareas: Ich bin 30 Jahre in der IT tätig. Der Spruch den ich am häufigsten gehört habe und den ich überhaupt nicht ausstehen kann ist "ich hab es mir mal angeschaut". Bedeutet in 99% der Fälle "absolt keine Ahnung".
 
Also ich finde, dass diejenigen, die nicht programmieren wollen, es auch nicht sollten. Nicht alle können ein komplettes Sanitäranlagensystem für ein Haus planen - das müssen sie auch nicht. Dafür gibt es Spezialisten, die so etwas machen und können. Das gibt es in der IT ebenfalls.

Folglich wäre ich als Entwickler gar nicht daran interessiert, dass möglichst alle so etwas können.
 
@divStar: Absolut Deiner Meinung, zusätzlich ist es mir aber recht egal wieviele Menschen "programmieren können". Eine App, die zwei TextBoxen und einen Button hat, der den Zahlen-Inhalt beider TextBoxen addiert, bring ich schnell jemanden bei, egal ob die Programmiersprache "geeky" ist oder nicht. . Ein echter Entwickler wird man nicht in einer Woche, egal in welcher Programmiersprache man schreibt. Also, von mir aus (kann ich nicht beurteilen, da ich Swift gar nicht kann) ist die Einstiegshürde niedriger. Ich bezweifel, dass eine komplexere App in Swift leichter zu programmieren ist als z.B. in c# und UWP, aber von mir aus. Soll sein. Aber wir hatten damals Logo, GW-Basic oder Pascal als "Einstiegshürden", und die waren vermutlich mindestens genauso niedrig, einen Cobol Code kann (konnte?) man mit englisch Kenntnissen und dem Wissen was eine Variable ist, lesen. Also wieder mal von Apple so tun als ob sie das Rad erfunden hätten,...
 
@divStar: Schlimmer noch was unsere Regierung mit der Bildungspolitik anrichtet. Nämlich Masse statt Klasse. Es lernen tonnenweise Leute Java aber keiner kanns richtig. Billige aber auch schlechte Programmierer hat die Welt jetzt schon genug.
 
@MancusNemo: Der Staat ist auch gar nicht dafür verantwortlich, Spezialisten auszubilden. Das Schulsystem soll Grundlagen vermitteln. Wer tiefer in eine Materie eintauchen will, muss schon etwas Eigeninitiative zeigen bzw sich um eine tiefgreifendere Ausbildung kümmern.
 
@topsi.kret: Programmieren ist doch wie Autofahren. Man lernt die Basics, aber so richtig lernt man nur in dem man es tagtäglich einsetzt. Ich bezweifel, dass es viele Top Entwickler gibt die direkt von der Schule kommen, da braucht man schon ein paar Jahre Erfahrung.
 
@Tintifax: Genau das meinte ich
 
@divStar: "Folglich wäre ich als Entwickler gar nicht daran interessiert, dass möglichst alle so etwas können."
Du nicht, dein Chef aber schon, das sorgt nämlich für niedrigere Gehälter.
 
@Link: Nein, sorgt es nicht. Kurzfristig ja. Aber ein guter, erfahrener Entwickler braucht im Normalfall für Problemstellungen (weil er es schon hundertmal gemacht hat) nur einen Bruchteil der Zeit die ein Junior braucht. Wenn man einem guten Entwickler (als Beispiel) das doppelte eines Juniors zahlt, aber der Senior schafft viermal so viel, dann ist im Endeffekt der Senior günstiger.
 
@divStar: Deswegen ist es z.B. auch nicht richtig alle zwangsweise mit "richtigem" Informatik Unterricht zu quälen. Den vorhandenen ausbauen und modernisieren - von mir aus auch als zusätzlichen Wahlkurs anbieten. Aber nicht jeder ist für die Informatik bzw. IT gemacht. Genau wie du es schreibst.
 
@divStar: Es geht ja darum es herausfinden ob sie wollen bzw. ob es ihnen Spass macht. Ich finde das gut.
 
@alh6666: also ich habe als Kind nicht einmal Informatik als Wahlfach gehabt... ich habe mit LEGO gespielt - sehr viel - und Dinge gebaut, die nicht in Anleitungen, sondern nur in meiner Fantasie standen... und auch die wurden immer komplexer (Verknüpfung von verschiedenen LEGO-Systemen (Technik usw.)).

Es geht also sehr gut ohne, dass jeder durch ne Informatik-"Prüfung" muss. Wenn sie glauben Spaß daran zu haben oder haben zu können, sollten sie sich entsprechend organisieren und engagieren. Es ist kein Meister vom Himmel gefallen - aber es sollte ein gewisser Ehrgeiz da sein. Es muss ja auch nicht jeder alles im Sport machen oder machen können (zumindest war es zu meiner Zeit so). Warum sollte das bei IT anders sein.
 
Wenn du und die anderen es nicht tun, werden es eure kinder, Fortschritt bzw Evolution, nennt sich sowas, aber ganz ehrlich, erstens bullshit gelabber, von einem "BOSS" Der Wirtschafft, sollte man nicht trauen, sowie der politik!, zu UNSOZIAL!!!! Ich würrde allerdings auch keinen Macho typen als Alpha tier haben, der über unser aller leben bestimmt, haben wollen! dann lieber ein geek! Mcho eier sprüche kann ich nicht gebrauichen am frühen morgen!!!! :(
 
Programmieren an sich ist doch eigentlich kein Problem sondern das ganze drumherum: IDE mit Workspace aufsetzen, ggfs. Server installieren/konfigurieren usw.
 
@Dreadlord: jupp, zumal seid den 80ern, hat sich kaum was geändert, immer noch das gleiche prinzip. dachte das da mal sowas wie Asstenz ki kommt, dazu ein HOLO Display, verschiedene Nodes, die zusammen gesteckt werden, aber nö....daran sieht man die abhängigkeit von leuten die der meinug sind sie bräuchten das geld oder sowas, das ist nicht unabhängig. das ist abhängigkeit!!!!
 
@Dreadlord: Beides ist kein Problem, wenn man es gelernt hat :)
 
Schlangenöl-Verkäufer: "Unser Schlangenöl schmeckt am besten!"
 
Und was ist mit Python oder Ruby? Ich dachte die wären auch easy?
 
@Surtalnar: seit wann sind Esoterische Programmiersprachen denn einfach?
 
@Alexmitter: Das Python esoterisch ist, ist mir jetzt neu.
 
@Surtalnar: Es entspricht der definition von Esoterischen Programmiersprachen.
 
@Alexmitter: Bitte? Python ist eine der verbreitesten Programiersprachen sowohl in der Forschung als auch in Industrie. Ruby ist ebenso verbreitet. Momentan sogar wohl noch mehr als Swift. Grundsätzlich ist Swift sicher eine gute Programmiersprache, aber es ist eben bei weitem nicht die einzige einfach zu verwendente Programmiersprache.
 
@Surtalnar: Kennst du Java? Ist auch eine verbreitete sprache..
ObjectivC war auch mal eine verbreitete sprache...
 
@Alexmitter: Eine Esotherische Programmiersprache dreht sich um ungewöhnliche Konzepte und wird in der Regel nicht dafür entwickelt produktiv zu sein oder wirklich damit zu programmieren. Wie kommst du darauf das Python oder Ruby Esotherische Programmiersprachen sind?

Wie ist denn überhaupt deine Definition für eine Esotherische Programmiersprache? "Mag ich nicht"?
 
@James8349: Nenene, Esoterische Programmiersprachen haben die definition das sie so unnötig schwer wie möglich sein sollen, und dazu zähle ich die beiden.
 
@Alexmitter: Gerade Python ist nicht unnötig schwer. Astreine klare Syntax, super für Anfänger. Einzig die Self-Konstrukte sind unelegant, und es ist natürlich recht langsam als (üblicherweise) Interpretersprache.

Ruby kann ich da nicht beurteilen, damit hab ich noch nicht gearbeitet. Vielleicht verwechselst du Python auch mit Perl? Perl ist schon ein ziemliches Monster.
 
Da ist sicher wo der Wurm drin.
 
Breaking News: Chef von Unternehmen behauptet sein Produkt sei das beste.
 
Schon interessant, dass Cook ausgerechnet eine Apple-Sprache für nicht geeky hält. Trotzdem hat er irgendwie recht. All die Formalien, die in Java, C# & Co. nötig sind, um "Hallo Welt" auf der Konsole auszugeben, sind schon abschreckend.
 
Apps (Smartphone/Tablet) programmieren... gibts was langweiligeres? Jo, Webseiten vielleicht.
Ich programmiere mit Python meine Elektronik-Projekte und Steuerungen, die "echte" Funktionen haben und einen "echten" Zweck erfüllen.
Aber das Wichtigste: Python ist Hardware-unabhängig - Swift geht nur auf Apple - nein Danke!
 
@Zonediver: Würde ich so nicht ganz unterschreiben. Zwei Beispiele aus meinem Umfeld: eine "App" liest Daten aus Excel und steuert damit elektronische Messgeräte an, die andere ist eine Webseite - zur Prüfmittelverwaltung mit allem drum und dran. "Langweilig" würde ich das nicht gerade bezeichnen und mit den beiden Programmen erledigt man auch sehr viele echte Dinge. ;-)
Ich finde die Definition von "App" = "Spielzeug-Klickie-Buntie-Anwendung" immer etwas fragwürdig. Und Webseiten müssen nicht nur bissl statischen Content und ein CMS im Hintergrund haben, gute Business-Anwendungen auf Web-Basis können durchaus eine echte Herausforderung sein.
 
@Zonediver: ...ja weil Apps und Webseiten ja keine "echten" Funktionen haben. Mehr Unsinn und Selbstverliebtheit in 3 Sätzen habe ich lange nicht gesehen.
 
@gordon2001: Hab hier tatsächlich 5 Apps, die richtige Funktionen haben - der Rest ist Müll - schau dir mal an, was in den Stores angeboten wird...
 
@Zonediver: Blödsinn
 
@Zonediver: Also, hier ist ein beispiel für jemanden der mit Python ein wenig GPIO steuert, und mit halbwissen um sich wirft.
Erstmal, Python ist genauso wie Swift Hard und Software unabhängig, Python ist aber nur eine Scriptsprache während Swift zu Binary Übersetzt wird.
So wie ich dich verstehe ist also dein Elektroprojekt etwas ganz "echtes", ganz real und deep während dinge wie Google, Facebook oder (Hier beliebige Software einfügen) nicht so real und nicht so echt sind.
Komm mal runter von deinem ego trip, scripterkind.

Hier ist ein Switft Complier für nicht Apple Hard/Software:
https://swiftforwindows.codeplex.com/
 
Also so rein von der Verständlichkeit finde ich hier ja, das Excel-VBA für den der Excel kennt (also jeder BWLer) erheblich weniger geekig wirkt. Auch wenn ich VB von allen .NET-Sprachen am wenigsten mag, ist es doch für kleine Programme verständlicher als alles andere.

Auf Platz zwei kommen dann Scriptsprachen wie PHP oder Ruby, platz drei wären wohl C# und Swift, dann die C-Familie und Java.
 
Ich denke, es ist nicht falsch Kinder/Jugendliche zumindest das Programmieren schmackhaft zu machen. Zwingen sollte man niemanden es weiter zu lernen, wenn die Kinder kein Gefallen daran finden.
Aber nur wenn sie es mal _ausprobieren_, können sie überhaupt feststellen, ob sie ein Talent oder Interesse daran haben, oder?

Ich habe damals als Kind auch diverse Dinge ausprobiert, und dann fest gestellt, das es nichts für mich ist. Bin dann beim Programmieren geblieben.

Das aber Swift die einzige Sprache sein soll, die verständlich ist, halte ich aber für weit hergeholt. Damals auf dem C64 hatte ich als 10 jähriger schon BASIC programmiert und mir dieses alleine durch Bücher (Markt & Technik Verlag, 64'er Magazin) beigebracht. Internet und Youtube gabs gar nicht. Da sollte das heute für Kinder noch einfacher sein einzusteigen.

Natürlich sind heutige BASIC-Dialekte durch die komplexeren Systeme auch komplexer geworden. Aber das Ur-BASIC könnte man heute immer noch als Einstiegssprache verwenden. Kinder brauchen keine Hi-End-3D-Grafik, die haben genug Fantasie für Block-Grafik.
 
@artchi: Das Ur-BASIC ist zwar für Spaghetti-Code berüchtigt, aber ich denke auch, dass es eine gute Einstiegssprache ist. Wenig Formalitäten, schnelle Erfolge. Und das B in BASIC steht nicht unsonst für "Beginners".
 
@Der Lord: Richtig, wenig Formalitäten und schnelle Erfolge sind das Rezept um Kinder das Programmieren schmackhaft zu machen. Wenn mir jemand damals mit 10 J. erzählt hätte, ich soll modular, strukturiert, gekapselt, mit Patterns usw. programmieren, um meine kleinen C64-Programme zu schreiben, hätte ich den C64 dann doch nur zum spielen benutzt.

Beim Lego steht auch kein Haus-Achitekt daneben und passt darauf auf, das die Statik und die Proportionen vom Lego-Häuschen korrekt sind.
 
@artchi: "die haben genug Fantasie für Block-Grafik" ............ wieso hab ich jetz an minecraft gedacht? *gg*
 
@artchi: Ich finde den Trend es allen immer möglichst einfach zu machen eher bedenklich, das beobachtbare Resultat ist ja auch das die Qualität nach lässt. Gab es ja hier erst von ein paar Wochen einen Artikel zu.
Wenn es zu einfach ist, bleibt das Erfolgserlebnis eben auch aus.
Weil es am Ende halt dann jeder kann.
 
@Toerti: Es geht hier um _Kinder_ (nicht mal Jugendlichen)! Es geht nicht um erwachsene Azubis oder Studenten. *kopfschüttel*
 
@artchi: Gerade bei Kindern ist Fördern und insbesondere Fordern wichtig.
 
Früher lag jedem System eine einfache Programmiersprache bei: BASIC. Swift könnte man dessen Nachfolge antreten lassen.
 
@Der_da: Nein bitte nicht. Dann lieber Python, das läuft schon auf allen Plattformen und ist auch noch einfacher zu lernen als Swift.
 
Ich weiß nicht, ob Swift einfacher ist, aber ich hatte zur Schulzeit mit C# angefangen. Das hatte mich damals angelächelt und ich fand den Einstieg nicht schwer. Was Captain Cook schreibt ist wohl eher Selbstvermarktung. Programmieren zu lernen ist so einfach wie nie zuvor.
 
@EdHunter712: In C# programmiere ich wahnsinnig gerne. Der Einstieg fällt durch die grandiose IDE-Unterstützung (VS) relativ leicht, es fördert gutes objektorientiertes Programmieren und "hinten heraus" ist die Sprache in Verbindung mit dem .NET-Framework unglaublich mächtig.
 
@ethernet: Ja, ich finde auch, dass Visual Studio eine der besten Entwicklungsumgebungen ist. Seit der letzten, großen Version ist es auch nicht mehr so behäbig und langatmig in der Installation/Updaten. Für die kleinen Dinge gibt es dann VS Code.
 
Nun,
ich möchte wetten, der gute Herr Koch hat noch kein Programm mit Swift gecoded, wenn er sowas behauptet.
Es geht ja nicht nur um die formale Sprache sondern auch die Anbindung an das User-Interface, etc. und da kann man beim besten Willen nicht behaupten, daß Swift (und XCode) wenig "geeky" wären.

Ich würde zustimmen, daß es deutlich "leichtere" Einstiege in die Programmierung gibt - und sei es mit Skriptsprachen oder auch VB.net ...

Aber klar: Alles doof ausser meins :-) - kennen wir ...

Weipe
 
@Weipe: Die breite Masse wird trotzdem davon überzeugt sein.
Immerhin hat es ihr Sektenführer gesagt.
 
Lieber Cook, für das gibt es die Anwendung Scratch:
https://scratch.mit.edu/

https://www.youtube.com/watch?v=6X-XuPzJ2Yk
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