Linus Torvalds schießt sich auf Intel ein: Die sind komplett irre!

Linux-Gründer Linus Torvalds kann zuweilen durchaus etwas undiplomatisch in seinen Äußerungen sein. Die Dichte, mit der er aktuell aber über Intel schimpft, ist aber selbst für ihn etwas ungewöhnlich. Erneut hat der Umgang des Halbleiter-Konzerns ... mehr... Logo, Linux, Maskottchen, Pinguin Bildquelle: Linux Foundation Logo, Linux, Maskottchen, Pinguin Logo, Linux, Maskottchen, Pinguin Linux Foundation

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Hat man Torwards schonmal gesagt, dass es im frei steht seine eigene Firma zu gründen um es besser zu machen? Er mag zwar Recht haben, aber seine Klugscheißerei nervt gewaltig. Mit seinem eigenen Betriebssystem kam er in nie auf >= 5% Marktanteil (Desktop), weshalb wir immernoch von Microsoft geknechtet werden. Soll erstmal auf seiner eigenen Baustelle aufräumen.
 
@Memfis: Seid wann bemisst man Technische Kompetenz mit der Unternehmerischen? Ganz besonders dann, wenn man ihm in der Sache sogar Recht gibt "Er mag zwar Recht haben".
 
@Memfis: desktop ist ja nur ein teil vom ganzen. im ganzen gesehen dürfte linux auf mehr systemen laufen als windows...
 
@Memfis: Ich bin froh, dass eine solche "Wildsau" bei den Grossen dabei ist und ab und an mal ordentlich die Sau raus lässt (diesen Aspekt vermisse ich an Steve Balmer... mehr aber auch nicht).
Manchmal hat er weniger recht. Manchmal - wie hier - aber genau ins schwarze. Ich meine Intel? Hallo? Das kanns nicht sein.
 
@Memfis: Ich denke das er genug mit Linux zu tun hat. Wenn ein milliardenschwerer Konzern unzureichenden Code beitragen will dann darf und soll er sich darüber auch beschweren.
 
@Memfis: Der Linux-kernel und das GNU-System dominieren fast alle Computer-Märkte, bis auf den PC-Markt. Linus Torvalds managed einen Entwicklungsprozess, bei dem zuverlässig Jahr für Jahr, alle paar Monate ein neuer stable-release kommt, für eine wachsende Anzahl an Architekturen und mit einer stetig wachsenden Anzahl an Treibern und hunderten Entwicklern verschiedenster Firmen, der Linuxkernel ist seit Jahrzehnten weitgehend binärkompatibel mit seinen alten Releases, ohne dass es dafür irgendwelche Subsysteme, wie etwa bei Windows bräuchte und auf diesen Kernel verlassen sich die Betreiber von Millionen Kleinstgeräten und millionenteuren Supercomputern.

Seine Art des Umgangs mit anderen Menschen ist ein Problem, aber wenn er einen Kommentar im Bezug auf Systemprogrammierung und Entwicklungsprozess abgibt, dann lohnt es sich mitzuschreiben und zu überprüfen, ob man vielleicht einen Fehler macht.
 
@dpazra: Ich denke nicht, dass jemand, der den Namen Torvalds nicht einmal abschreiben kann und von Microsoft "geknechtet" wird, an Details interessiert ist.
 
@Memfis:
Ein Opfer eines Chirurgenfehlers muss nicht Medizin studieren um sagen zu dürfen, dass die ihm das falsche Bein amputiert haben.
 
@Memfis: Torvalds ist ein Großmaul, der weiß wovon er redet! Soll ja Präsidenten geben die zwar eine große Klappe haben aber letzteres fehlt. :P
 
Das Erstaunliche daran ist einfach nur das man sich erst jetzt zu diesen Fehler bekennt , sind sie doch schon seit Jahren bekannt ! Vermutlich werden Fehler erst dann zugegeben wenn man sie nicht mehr totschweigen kann. Das Linux Systeme allerdings sofort korrigiert werden spricht eine klare Sprache.
Es geht wirklich auch anders und nicht immer nur nach Microsoft Vorgaben. Torvalds hat das Problem offen angesprochen während andere schweigend darüber hinwegsehen.
 
@Samu: Klar verschweigt man das so lange wie möglich. Sobald es groß bekannt wird, ist die Gefahr eines Angriffs viel höher. Und AMD hat es im selben Zeitraum nicht mal hinbekommen festzustellen, ob die eigenen CPUs auch betroffen sind.
 
@Jon2050: Auf Bekanntheit warten und schweigen ? Den guten Ruf verlieren und das Vertrauen der Kunden ? Von anderen (AMD) erwarten das sie es besser machen ?
Wenn das die Zukunft von Firmenpolitik ist, dann................gute Nacht Leute
 
@Samu: Das Linux-System ist auch gar nicht so toll wie Du es beschreibst. Schau Dir mal die Bugtracker an. Auch da sind viele sehr sehr alte Bugs drin, auch Dinge die überhaupt nicht mehr gefixt werden sollen. Die Zahl der bekannten Bugs wächst stark an, wie Wolfram Sang (Maintainer z.B. I2C-Subsystem) vor gut 1 Jahr auf der Linuxcon mitteilte. In der Linux-Community gab es schon häufiger richtig heftigen Zoff mit Torwalds, weil er eigene sehr eigene Meinung hat und nicht unbedingt fachlich fundiert mit anderen umgeht. Torwalds hat schon zahlreiche Beitragende aus der Community beschimpft und zum Teil vertrieben. Beispiele die Kernel-Entwickler Sarah Sharp (Maintainerin z.B. USB 3.0) und Matthew Garret (Maintainer z.B. Power Management), beide Mitglieder des Linux Technical Advisory Board. Oder Daniel Vetter (Maintainer z.B. Grafik-Subsystem DRM) oder Kai Sievers (z.B. systemd) und viele weitere.
 
@Nunk-Junge: Verzeihung ??? Das war nicht meine Aussage. Das hast Du hinein interpretiert. Muss ich das jetzt kommentieren oder darf ich es als Deine persöhnliche Meinung stehen lassen und mich davon distanzieren ?
 
@Samu: "Das Linux Systeme allerdings sofort korrigiert werden spricht eine klare Sprache." - Das ist eben nicht der Fall.
 
wie war das damals bei den ersten Intel Pentium Prozessoren...die falsch gerechnet hatten...da hat Intel auch kleinlaut nachgegeben...obwohl sie schon Monate den Fehler kannten..und dann neue Prozessoren rausgebracht....
 
So recht er (vielleicht) auch hat. Mit seinen Tiraden wird er auf keinen Fall mehr ernst genommen.

Ich finde die Informations- und Patchpolitik von Intel auch falsch, aber als Unternehmen hat man leider auch noch andere Dinge zu berücksichtigen als die rein technischen. Und dass es dabei zu Fehlentscheidungen kommt, ist auch klar.

Und als letztes: Thorwalds ist groß im Rummeckern - aber eine wirkliche Lösung hat er auch noch nicht geliefert.
 
@Karmageddon: Davon abgesehen, dass ein Herr "Thorwalds" mit der Sache überhaupt nichts zu tun hat, ist es auch nichts Torvalds Aufgabe, eine Lösung zu suchen, sondern die Lösung zu bewerten und falls für gut befunden, in den Linux-Kernel einfliessen zu lassen.
 
@gutenmorgen1: vollkommen richtig erkannt, danke.
 
@Karmageddon: das Problem an der dekadenten westlichen Welt ist, dass ein Mensch mit viel Wissen und von hoher Intelligenz nur wegen ein paar Kraftausdrücken sofort als weniger wissend und weniger intelligent betrachtet wird.
Wenn also der Prof vorträgt und ein von Winfuture zensiertes, da geblacklistetes Wort sagt, ist sein IQ plötzlich niedriger und seine Dissertation abgeschrieben ...
Oder?

Und wer sich in seiner Materie auskennt und dies nachdrücklich zum Ausdruck bringt, wird als "Klugscheisser" bezeichnet -> siehe o1
 
@Druidialkonsulvenz: Ja, na und? Die Welt ist halt nicht 0 oder 1. Dementsprechend muss auch ein Herr Thorwalds langsam mal lernen, dass er sich auch passend zu benehmen hat. Ich halte mich auch für intelligenter als viele in der Firma in der ich arbeite; aber ich kann auch nicht einfach drauflospoltern. Damit erreicht man auf jeden Fall gar nichts, auch wenn man Recht hat.
 
@Karmageddon: "drauflospoltern" per se ist ja auch nicht angebracht, aber wenn die anderen dauernd auf ihre Fehler bestehen, dann kann man als "Besserwisser" getrost mal einen dicken Hals bekommen.
 
@Karmageddon: Wie oft platzt einem intelligenten die Hutschnur? Und Thorwalds hält es nicht hinter verschlossenen Türen, sondern macht sich seinem Frust mit Kraftausdrücken Luft. Und ehrlich gesagt, sind die bei Intel total irre, Kopfkrank und belämmert. Die sollten einfach bei Google anrufen, nach dem Lösungsweg fragen, etwas Kohle rüberwachsen lassen und die Sache wäre erledigt.

Die Lösung ist doch bereits vorhanden! Man muss nur mal über seine Arroganz hinweg sehen und fragen.
 
@SunnyMarx: In der Tat geht das an die Hutschnur. Die Reaktion vollkommen verständlich.
Satirisch gesehen könnte man es mit der Diesel Schummellei der Automobilbauer vergleichen. Motto: Kauft unsere wunderbare Hardware und lasst Euch überraschen was alles für Hintertürchen noch aufgemacht werden können.
Ich denke das war erst der Anfang.
 
Was Intel da abzieht ist wirklich übelst - dann lassen wir eben wieder einige Generationen aus, bis der Fehler behoben wurde. Allerdings glaube ich auch, dass diese Bugs im privaten Bereich kaum eine Rolles spielen - anders im Unternehmensbereich - wenn ich als Unternehmer weiß, dass meine Firmengeheimnisse in Gefahr sind, würde ich auch rot sehen...

Aber irgendwie muss ich auch etwas schmunzeln, erzählt doch jeder Softwareentwickler seit meiner HTL-Zeit, dass Hardware nur eine untergeordnete Rolle spielt... ja sicher! Dieser Intel-Supergau ist der beste Beweis dafür, dass dem nicht so ist - und wenn die Hardware mal spinnt, dann können die tollen Programmierer ihren Müll-Code auf Zetteln kritzeln und schaun, wie sie das zum laufen bringen ;-)))
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