Verhütungs-App nach 37 ungewollten Schwangerschaften gemeldet

"Du, Schatz, wir müssen reden." Diesen Satz dürften Nutzer einer App namens Natural Cycles des Öfteren zu hören bekommen, je­denfalls legen das die Erfahrungen eines schwedischen Krankenhauses nahe. Denn dieses hat sich bei Behörden über die App, ... mehr... App, Schwangerschaft, Natural Cycles, Verhütung Bildquelle: Natural Cycles App, Schwangerschaft, Natural Cycles, Verhütung App, Schwangerschaft, Natural Cycles, Verhütung Natural Cycles

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Aha, die Verhütung ist so relativ sicher, dass es nun vermehrt zu Schwangerschaften kam?
Dann behaupte ich mal dass die Art der Verhütung zu nichts taugt, naja aber mit dem Smartphone ist das was gaaanz anderes!
 
@bebe1231: 37 Schwangerschaften ... und wie oft wurde die App genutzt? 100fach, 1000fach? Ohne die Zahl der zufriedenen Nutzer zu kennen, kann man das in kein Verhältnis setzen.
 
@Der_da: Nunja...wenn in der News steht, das die dahinter stehende Methode insich unzuverlässig ist, würde ich da tatsächlich die Frage stellen: gibts jene wirklich berechtigter Weise zufriedenen Kundinnen in nennenswerter Zahl ?
Denn das offensichtlich unzuverlässig funktioniert haben, in die Richtung Verhütung, lässt nur den Schluss zu, das es andersrum genauso ist = es gut möglich schlicht Zufall sein kann (auch wenns der App zugeschoben wird) das da die gewünschte Schwangerschaft eingetreten ist.
 
@DerTigga: die news sagt aber, dass die Methode zuverlässig ist. Nur 100% zuverlässig ist keine Methode und am Ende kann's ja auch an menschlichem Versagen liegen. Manche sind evtl einfach zu blöd um die Temperatur zu messen.
 
@Wuusah: Nein, es steht da: "...Diese Methode gilt zwar als relativ zuverlässig,...."
Relativ ist so dehnbar, da kannst deine 4 ungewollten Kinder damit 8 mal einwickeln.
 
@bebe1231: Warum diskutiert ihr darüber und schaut nicht einfach auf Fakten.
NFP (so der deutsche Name der Methode, natürliche Familienplanung, übrigens auch genau die Sache, mit der Beate Uhse ihren ersten Verkaufsschlager hatte) hat einen Perl-Index von 0,7. Also zuverlässig für 99,3% der Anwenderinnen.

Problematisch könnte es sein, dass durch die App das Nachdenken weggefallen ist. Auch nutzt man nicht nur das Thermometer sondern auch noch die Konsistenz des Zervixschleims um eine höhere Sicherheit zu haben.
Wie bei jeder Verhütungsmethode gilt aber, dass der Anwender viel falsch machen kann - so muss hier jeden morgen noch im Bett gemessen werden, misst man falsch trägt die App es einfach ein, wenn man es selbst in einem Büchlein einträgt sieht man solche Schwankungen und könnte misstrauisch werden.
 
na das diese Methode nicht zuverlässig funktioniert wußte man schon lange bevor es Smartphones ja sogar lange bevor es Mobilphones gab. Wie kommt man auf die bescheuerte Idee das dies mit Smartphone anders wäre?
 
@serra.avatar: Chronologisch und faktisch gesehen hast du durchaus Recht.
Ich schätze mal, das sich da einfach Wunschdenken mit Technikgläubigkeit und eine Art von prophylaktischer Sündenbocksuche für den 'Schiefgehfall' miteinander paar(t)en ;-)
Ob es da in jenem Krankenhaus nicht ein paar Fälle gegeben haben könnte, wo das in Wahrheit eigene Versagen bzw. zu undiszipliniert gemessen haben dem Krankenhaus oder dem beteiligten Samenspender gegenüber kaschiert wird und wurde, eben per es nachträglich auf jene App abwälzen, lasse ich mal in dem Sinne offen - unmöglich ist es aber bestimmt nicht.
 
@bebe1231: Bei der Verwendung einer App ist das durchaus etwas anderes weil es dadurch einen Sündenbock gibt.

Frau A misst die Temperatur und führt selber Buch. Sie wird schwanger und vermutet entweder den Fehler bei sich oder das Thema wird als Pech gehabt abgehakt.

Frau B nutzt die App, und wird schwanger. Folglich ist die App Schuld.

Im Krankenhaus läuft das ganz genauso.
Frau A erzählt, dass sie ungewollt schwanger ist, obwohl sie sich die Tage doch so sorgfältig war, Krankenhaus denkt sich "alles klar, du dumme Trine hast nicht richtig aufgepasst...".
Frau B erzählt, dass sie ungewollt schwanger ist, obwohl sie die App nutzt, Krankenhaus denkt sich "App funktioniert nicht, müssen wir melden".

Editiert: "rechnen" durch "Buch führen bzw. aufpassen" ersetzt.
 
@gutenmorgen1: Laut der Seite: https://www.svt.se/nyheter/inrikes/p-app-anmals-till-lakemedelsverket gibt der Hersteller die Quote mit 93% an. Also von hundert werden 7 Schwanger.
Dann empfehle ich dir das hier noch: http://www.welche-verhuetungsmethode.de/verhuetungsmethoden/verhuetung-ohne-hormone/temperaturmethode

Wer da nicht höllisch aufpasst ist Schwanger. Mit Rechnen hat das überhaupt nichts zu tun.
 
@bebe1231: die methode gilt als relativ sicher, ob hier der app entwickler auch die methode richtig angewendet hat, soll ja erst geklaert werden.
 
@laforma: Ja relativ, weil es relativ oft auf die Genauigkeit der Messung ankommt.
 
@bebe1231: 1.000.000 mal benutzt 37 Schwangerschaften, d.h. zu 99,996% sicher. Kondome werden auch "nur" zu 99% als sicher bezeichnet. Also doch sehr sicher....
Aber wer nur die Hälfte liest und den Rest mit Wunschdenken füllt, kann eben keine validierte Aussage machen.
Aber das ist die Gesellschaft von heute, keine Ahnung aber felsenfest von der eigenen Meinung überzeugt.
 
@Gelegenheitssurfer: Auf Basis von was bist du denn von dem zurecht benutzt haben deiner vielstelligen Zahl am Beginn deines Beitrags überzeugt ? IN der obigen News finde ich die nämlich irgendwie nicht, hinterfrage also einfach mal deine diesbezügliche felsenfestigkeit.. ;-)
 
@DerTigga: Ich hab mal nen Schuss in Blaue gewagt... So da du und @ DPX nicht Ruhe geben wollen :P Ich hab mal nur die Downloads aus dem Playstore genommen, da Apple nicht die Downloads sondern nur Reviews zeigt... 6012 sinds, 37 Schwangerschaften: sind 0,615%. Dumdidum.... Immer noch unter 1%.
Und wenn wir Apple nochmal 6000 unterstellen sind wir bei ca sind 0,5%.
Ich spiele genau so mit halben Informationen wie der Rest, ich glaube persönlich auch nicht das es sicher ist. Nur ich bin angewiedert von den Leute die 0 Ahnung haben und sich künstlich über die App aufregen.
 
@Gelegenheitssurfer: Nen Schuss in Blaue hast du also gewagt bzw. praktiziert. Hmm .. während ich so drüber nachdenke, was du wohl damit meinst, fällt mir auf: Ohaaa ...die Kondomis oben in der News sind eindeutig Blaue !?
Fangen die nun wegen deinem Beschuss und wegen mit der Öffnung nach unten hängend womöglich an zu tropfen oder so ? *duckundwechflitz*

Und falls nicht: sind die immernoch sicher oder gibts wegen lauter Schußlöcher drin demnächst über 6000 klitzekleine Appelchens mehr auf dieser Welt ? :-P
Dann würde es aber echt und nicht nur künstlich befruchtet App-gehn ;-))
 
@Gelegenheitssurfer: Naja, 37 Schwangerschaften in einem einzigen Krankenhaus (Stockholmer Krankenhaus Södersjukhuset), bei dem die Patientin auf die APP verwiesen hat. Heißt, die Dunkelziffer allein in diesem einen Krankenhaus ist nicht berücksichtigt.
 
@DPX: Eventuell waren der Rest der Leute so schlau und konnten sich denken: "So ne App ist kein 100% Schutz, da müssten wir schon enthaltsam sein... Kondome können ja auch platzen usw..." und haben deswegen nichts gesagt.
Wir haben einfach zu wenig Informationen um validierte Aussagen zu treffen, aber die ganzen Leute haben aufgrund dieser Brotkrumen an Infos die der Artikel hergibt, ihre total-fundierte Meinung abgeben...
Ich finde es, gelinde gesagt, suboptimal wie sich der ganze Pöbel so künstlich echauffiert ohne eine Ahnung haben, deswegen bin ich einfach nur gegen den Pöbel. Ich glaube persönlich nicht das die APP ein wirksamer Schutz ist...

Und wenn mir wer sagen würde: "Wir haben mit ner App vehütet und ich bin trotz Schwanger geworden.", könnte ich diese Person nicht ernst nehmen. Die lässt auch ne App für sich denken...
 
@Gelegenheitssurfer: So ganz verstehe ich deine Rechnungen nicht. Du setzt eine ins blaue geratene Zahl an und setzt die ins Verhältnis zu den 37 Schwangerschaften.
Das macht wenig Sinn, wenn ich es richtig verstanden habe. Hier ist die Rede von einem Krankenhaus. Wir haben alle keine Ahnung wieviele Frauen dort im Frage kommenden Einzugsbereich verwendet haben. Vermuten würde ich nicht allzu viele bei 100.000+ Downloads im Play Store. Auch denke ich wird das Krankenhaus auch wissen wieviele ungewollte Schwangerschaften bei Anwendung der Temperatur Methode in diesem Zeitraum bei ihnen vorliegen. Und wenn dann die Zahl bei Frauen die die App genutzt haben signifikant höher ist dann hal ist, dann halte ich es für dringend notwendig bei diesem existenziellen Thema dies zu überprüfen.
Ob die Methode als solche sicher ist oder nicht spielt erst einmal keine Rolle, es kommt drauf an ich es einen Unterschied gibt bei der Anwendung mit der App.
 
@Orka: Nein, die Zahlen habe ich nicht aus dem Blauen geraten. Die Zahlen hab ich aus dem Google-Play-Store bzw Apple-Appstore.

Genau du hast´s erkannt: "Ob die Methode als solche sicher ist oder nicht spielt erst einmal keine Rolle, es kommt drauf an ich es einen Unterschied gibt bei der Anwendung mit der App." Dazu fehlen uns aber die Infos um darüber fundiert zu diskutierten, allerdings reichen den meisten hier diese Halbwahrheiten und Vermutungen um sich ihre Meinung zu bilden, die sie dann felsenfest vertreten.
 
Da muss echt ein Termometer mit dem Handy verbunden werden, damit die App das auslesen kann? Was ist aus dem guten alten selber messen und sich vorher belesen geworden?
 
@Der_da: Selber denken? Damit warens sicher 49,453 Schwangerschaften, hat dann nur keinen interessiert. Und jetzt hat ja jemand Schuld
 
@Der_da: Möglicherweise nichtmal das. Es gibt so einige Apps, die gewisse Puls und Blutdruckmessungen per die Cam des Phones eine gewisse Zeitspanne lang direkt auf die Haut einer Fingerspitze pressen ermitteln. Wie genau das Messergebnis wohl ist, will ich hier nicht diskutieren.
 
@DerTigga: Das liegt an der Position, WO und WANN gemessen wird. Es gibt extra feuchtigkeitsabgeschirmte Sensoren, die permanent an der Position gelassen werden können - so muss Frau nicht jeden Morgen nach dem aufstehen sofort ans messen denken. An sich praktisch.
 
Wenn es funktioniern würde, wäre das Problem ja gelöst:

https://www.focus.de/gesundheit/bundesrat-laender-wollen-kostenfreie-verhuetung-fuer-einkommensschwache_id_7990802.html

Ein Smartphone haben ja auch die meisten H4 Empfänger und die "ausländischen Fachkräfte" sowieso...
 
@Stefan1979: Und wieso zerrst du das ganze rüber nach Deutschland ? Können jene schwedischen Frauen, von denen die News 'nur' schreibt, deiner Ansicht nach in ihrem eigenen Land ausländische Fachkräfte sein / gibts in Schweden H4 ?
 
@Stefan1979: Wenn man sich die Problematik im Gesamtkontext betrachtet, z.B. die Zahlen zur Kinderarmut einbezieht ... dann fragt sich wer in Zukunft überhaupt noch für Nachwuchs sorgen soll, wenn das die Einkommens -Schwachen bzw. -Losen durch Anwendung "besserer" Verhütungsmittel ebenfalls vermindert tun? Dann können wir Deutschland auch gleich auf die umliegenden EU-Staaten Aufteilen oder den Einwanderern überlassen ...

Denn worüber die Intelligenzbestien (nicht nur) in der Politik gar nicht nachdenken, ist die nicht neue Erkenntnis, das der Mittelstand im Durchschnitt offenbar "zu intelligent" ist um in so einem systemischen Umfeld Kinder zu produzieren? Als kinderloser Single lebt es sich eben angenehmer und besser ... weil es mit Kind/ern oft nicht mal für das Notwendigste reicht ...

Kinder auf H4 ist somit nur Folgerichtig, da die Kosten auf diesem Umweg dann doch auf die Allgemeinheit verteilt werden, so wie es vernünftiger Weise besser gleich über das Steuer und Rentensystem geregelt sein sollte.... Familie muss sich ja nicht unbedingt übermäßig "lohnen", aber es sollte auch nicht zu diesen erheblichen Nachteilen führen, was für die allermeisten Einkommensgruppen jedoch der Fall ist, wenn sie sich für Kind/er entscheiden. Und diese Nachteile sind keineswegs nur monetär, sondern spiegeln sich vielfach in der Ablehnung gegenüber Kindern wider ... sei es beim Versuch eine passende Wohnung zu bekommen oder was Lärmbeschwerden aus der Nachbarschaft betrifft ... vielen scheint eine Wohnung an der sechsspurigen Hauptverkehrsstrasse mit Trambahn lieber, als eine Familie mit Kindern im gleichen Haus ...
 
Naja, das ist ja von Haus aus schon eine Glücksspielmethode, da hilft sicher auch eine "App" nicht wirklich weiter, das sollte doch wohl den Usern eigentlich von vorneherein klar sein.
 
@DON666: Wenn man sich eingeredet kriegen möchte, das solch eine App doch sicher nicht erlaubt wäre, wenn sie sooo derbe unsicher ist bzw. das in heutigen modernen Zeiten sowas doch sicher viel besser und genauer als "damals" funktioniert, und evt. ziemlich dringend nach einer chemiefreien Problemlösung gesucht wird, dann malt sich da sicher jemand nen Darfschein draus..
 
@DON666: Wie so viele hier liegst du ziemlich daneben.
Verhütungsmethoden werden mit dem Pearl-Index bewertet. Je niedriger der Wert um so besser. Die Basaltemperaturmethode liegt da mit 0,8 - 3 ziemlich gut. Die Pille liegt natürlich besser, aber z. B. das Kondom liegt da mit 2 - 12 deutlich schlechter.
Das was die Methode unsicher macht ist der menschliche Faktor. Misst man nicht regelmäßig und geht bei der Interpretation der gemessenen Werte weit an die empfängniskritischen Tage heran, je wahrscheinlicher ist eine Schwangerschaft.
Wenn allein im Bereich eines Krankenhauses 37 ungewollte Schwangerschaften innerhalb kürzester Zeit auftreten, ist bei der App deutlich was falsch programmiert worden. In den USA würde es sicherlich reichlich Schadenersatzklagen hageln.
Wer wissen möchte wie riskoreich er verkehrt:
https://www.profamilia.de/erwachsene/verhuetung/pearl-index.html
 
@Abzdef: Danke aber solch sehr leicht zu findenden Fakten interessieren scheinbar nicht mehr alle.
Noch zur weiteren Erklärung: Der Index berechnet sich wie folgt: 100 Frauen 1Jahr Eine Verhütungsmethode. Faktor 1 gibt die zu Zahl der Schwangerschaften bei korrekter Anwendung an, Faktor 2 rechnet Anwendungsfehler mit ein.
 
@DON666: Die Methode steht und fällt mit der Frau - kennt sie ihren Körper und hat keine Berührungsängste mit sich selbst, ist das nahezu perfekt. Allerdings sollte man die Temperatur noch mit ein oder besser zwei anderen Faktoren kombinieren. Nenne ich hier jetzt nicht, was das ist, kann man nachlesen. ^^
 
ich will nur wissen ob sie Bluetooth nutzen. ^^
 
Play stupid games, win stupid prizes!
 
Wie wäre statt Apps zu vertrauen, mal wieder mit gesundem Menschenverstand? Die nächste App "sagt" einem womöglich das jetzt die optimale Zeit zum pinkeln ist? Die Menschheit verblödet zunehmenst
 
@Zwerg7: Aber eine funktionierende App oder Verhütung würde uns vor ... ach den Rest schenk ich mir, nützt ja eh nix.
 
Beschweren sich auch Abschleppdienste, weil sie Autos zum Bsp. aus Gewässern bergen müssen, deren Fahrer sich blind auf ihr Navi verlassen haben und nur deshalb dort gelandet sind? Das hätte die gleiche Qualität, wie die o.g. Beschwerde.
 
Das kommt davon wenn man sein Hirn ins Smartphone zu Google, Apple und Co outsourced.
 
wer sich in tagen der pille und des kondoms auf tage zählen verlässt ist selber schuld.
 
Es kommt gerade eine Verhütungsmethode namens "Cybersex" immer mehr in große Mode, die ist sogar zu 100% sicher ...

IRONIE off
 
Die App kann sicher nicht die Ursache sein, weshalb die Frauen nun schwanger sind und auch kann man es der App sicherlich nicht ankreiden, wenn man schwanger wird weil diese "Verhütungsmethode" relativ unsicher ist.
Drum eben: Willst du artgerecht verhüten, nimm Melitta Filtertüten!
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