Semi: Neuer Tesla-Truck bewegt große Lasten wie ein Sportwagen

Der Elektroauto-Hersteller Tesla hat nun seinen ersten LKW vorgestellt. Dass ein solcher entwickelt wird, ist schon seit einiger Zeit klar - die Präsentation barg dann letztlich aber doch einige Überraschungen, die das Fahrzeug mit dem Namen "Semi" ... mehr... tesla, lkw, truck, Semi Bildquelle: Tesla tesla, lkw, truck, Semi tesla, lkw, truck, Semi Tesla

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Bin mal gespannt ob sich das so rechnet - ist eine Branche mit ziemlich heftigem Konkurrenzkampf. Für Komfort wird da sicher niemand groß was ausgeben.
 
@GarrettThief: Da geht's doch nicht vordergründig um Komfort. Wenn der Preis pro km niedriger ist, die geringere Zeit durch schnellere Zustellung, die bei Elektro-LKWs wesentlich niedrigeren Wartungskosten (inkl den höheren Einnahmen, die ein nicht in der Werkstatt stehender LKW mitbringt), das sind genau die Punkte die ein Entscheidungsargument sein können. Ich glaub nicht, dass alle sofort umsteigen werden. Aber bei Neuanschaffungen kann das sehr wohl eine wirkliche Alternative sein.
 
@Tintifax: Aber leider nur bei vorhandener Ladeinfrastruktur. Und wenn man sich die Autobahnraststätten nach 20 Uhr ansieht, kann ich mir schwer vorstellen, dass jeder LKW seine nötige Schnellladestation findet. Leider :/ Ich mag diese Ideen und eMobilität im allgemeinen.
 
@Tintifax: alle steigen sicherlich alleine schon nicht um, weil Tesla in den ersten Jahren wahrscheinlich wieder mal erhebliche Produktionsprobleme haben wird. Fraglich ist auch, ob die Batterie-Hersteller, namentlich Samsung SDI genügend Bauteile liefern können.
 
@GarrettThief: Was das Thema Komfort angeht, da wär ich mir gerade in den USA nicht so sicher. Die Trucks dort sind quasi wie ein 2. Zuhause eingerichtet und gehören den Fahrer meisten, und da sieht mir das Tesla Teil doch recht klein aus.
 
Wenn das Konzept wirklich funktioniert, könnte man hier tatsächliche viele Schadstoffe und auch Lärm! sparen. Dafür müssten diese Elektro LKWs natürlich auch im großen Stil eingesetzt werden.
 
@FlatHack: Welche Schadstoffe spart man denn bei der Akku Produktion? Und woher kommt die Energie für den Akku?
Nachdenken!!!
 
@Checki: Wieviele Ressourcen (und Schadstoffe) spart man beim weniger Komplexen Aufbau eines Elektro-Trucks? Wie rechnet sich das gegenüber eines Verbrennungsmotors?
Und saubere Stromerzeugung ist kein technologisches Problem, sondern ein politisches.
Selber nachdenken!!!
 
@vader2: naja, es ist schon auch ein technologisches Problem. Selbst wenn man unbegrenzte Geldmittel zur Verfügung stellen würde, könnte man in Deutschland nicht mal eben auf 100% erneuerbare Energie umsteigen.
 
@FuzzyLogic: Man fährt auch nicht "mal eben" elektrisch.
 
@gutenmorgen1: nach Vorstellung der Grünen schon. Bis 2030!
 
@FuzzyLogic: Die Grünen haben die Vorstellung, dass ab Punkt 2030 alle Deutschen ihren Verbrenner verschrotten und ausschliesslich elektrisch fahren? Das halte ich für ein Gerücht.
 
@gutenmorgen1: nein, aber es dürften keine mehr zugelassen werden. Da man gleichzeit bis dahin aber auch alle Kohlekraftwerke abschalten will, die immerhin fast die Hälfte des deutschen Stroms ausmachen. Die müssen dann mit erneurbaren Energien ersetzt werden. Gleichzeitig muss aber auch die Altagstauglichkeit von E-Autos für jeden gewährleistet sein. Fehlt mir ehrlich gesagt die Fantasie für.
Ich bin unbedingt für Fortschritt, aber man muss auch realistisch bleiben. Auch 2030 werden Verbrennungsmotoren noch gebraucht.
 
@gutenmorgen1: Habe ich anders verstanden, die Grünen wollen das ab 2030 keine neuen Verbrenner mehr gebaut werden, Ausgestorben sind die dadurch noch lange nicht. Zumal man damit rechnen darf, das die dann halt woanders weiter gebaut würden ... Aber naja - die Grünen - sind eine etablierte Spaßpartei, vielleicht fusionieren sie ja irgendwann mit "Die Partei" von der Titanic *lach*
 
@FuzzyLogic: das sind 13jahre, also recht lang und imho damit also zu geschättzen 80% realisierbar. die wahrheit liegt sowieso irgendwo dazwischen. würdest du jetzt 2040 sagen, würde die umstellung auch erst 2030 frühestens in angriff genommen werden. ohne druck passiert auch einfach nix und man muss schon ambitionierte ziele setzen.
 
@FuzzyLogic: Was erzeugt Wind und Sonne heutzutage? 20 %? Schon mal guter Anfang. Geht sicher weit mehr. Außerdem ist Erdgas auch ziemlich umweltfreundlich.
Müssen ja nicht direkt 100 % Wind und Sonne sein. Erdgas ist z. B. auch ziemlich umweltfreundlich(außer Frackinggas). Große Dinge die raus müssen ist nur Kohle und Erdöl. Wobei insbesondere Kohle richtig dreckige Energiequelle ist.
Und Kohlestrom ist eh gar nicht mal so billig, obwohl es in Deutschland vorhanden.
 
@Hobbyperte: Falls hier Sorgen bestehen, dass wir aufhören Verbrennungsmotorautos zu produzieren, während die anderswo produziert werden und hier verkauft werden. Nein, das wird nicht passieren. Es soll auch VERKAUF-VERBOT für Verbrennungsmotor geben. Am weltweiten CO2-Ausstoß ist Deutschland als kleines Land sicher nicht maßgeblich beteiligt. Es bringt nicht viel, wenn wir alleine vorstoßen und für nichts die eigene Wettbewerbsfähigkeit aufgeben. Das macht natürlich Sinn, wenn alle mitmachen. Nur ist Deutschland zur Zeit eher schon ein Spätzünder als ein Vorbild. Wir reden darüber, einige große Länder haben das schon im Gesetz. Das ist hier also nicht wie beim Atomausstieg.
 
@vader2: *nachdenk* ... So lange es keine adäquaten Lösungen dafür gibt, regenerativ erzeugten Strom denn auch in entsprechenden Mengen zwischenspeichern zu können, so lange behält Checki anteilig Recht. Denn so viele Pumpspeicherkraftwerke wie man sie bräuchte könnte man gar nicht bauen. Und die Nutzung der geparkten PKW-Akkus quasi als Teil des Netzes ist eher ein Witz. Da bei entsprechend vernetztem Verkehr (Carsharing, ÖPNV-Angebote usw.) sehr viel weniger PKW benötigt werden und diese dann entsprechend weniger Ruhephasen in irgendwelchen Garagen geparkt haben würden. Außerdem bedeutet Laden/Entladen eines Akku immer chemischen Verschleiß im Akku. Und bislang hat noch Niemand von den Träumern aus Politik und Wirtschaft erklärt, wer diese Verschleißkosten dem privaten PKW-Besitzer ersetzt? Vermutlich hofft man mal wieder darauf das die Leute blöd genug sind, nicht selber darauf zu kommen, das sie über den Tisch gezogen werden ... wie immer.

Was mich wundert ist, das kaum noch jemand vom Wasserstoff-Antrieb redet, bzw. der Brennstoffzelle als Alternative zum Akku. Denn der Wasserstoff könnte von den Solarzellen und Windkrafträdern immer dann produziert werden, wenn gerade Wind geht und die Sonne scheint und die Fahrzeuge könnten das Zeug wie gehabt an der Tanke binnen Minuten Aufnehmen, ohne eine Halbe Stunde lang "Schnell"-Laden zu müssen ... Von den begrenzten Resourcen für Akkumulatoren und deren eher negative Umweltbilanz ganz zu schweigen. Außerdem wurde seit Jahrzehnten gepredigt, man soll im Auto unnötiges Gewicht vermeiden, da dies den Kraftstoffverbrauch erhöht. Und mit den Batterien soll man jetzt plötzlich problemlos hunderte kilo Masso permanent umher karren ... das ganze Batterie-konzept ist komplett für'n Arsch! Wenn man E-Mobilität wirklich will, wird man um die Brennstoffzelle gar nicht herum kommen ... fragt sich nur, wann all die Schlaftabletten Aufwachen. Die Fahrzeughersteller wissen das sicher schon, die bauen aber gerne erstmal Batteriekisten um die dann später noch mal ersetzen zu können und dieser alte Hut wird dann als der letzte Schrei des Fortschritts verkauft werden ... na Hurra, die Dummheit ist im Gegensatz zum Universum halt ganz sicher UNENDLICH ... <g>
 
@Hobbyperte: "Was mich wundert ist, das kaum noch jemand vom Wasserstoff-Antrieb redet."

Weil es Stuss ist. Überflüssige Energie kann anders effizienter gespeichert werden - z.B Batterie oder Pumpspeicher.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Technik-Mythos-Wasserstoff-revolutioniert-die-Energieversorgung-3638549.html

https://www.golem.de/news/elektroauto-die-brennstoffzelle-ist-nur-theoretisch-effizient-1512-117792.html
 
@gutenmorgen1: Wieso ist das Stuss? Es geht hier als erstes erst einmal um die Umwelt und nicht um Effizienz. Und da ist die Wasserstoff-bzw. Brennstoffzelle klar an vorderster Reihe. Aber die Autobauer wollen erst einmal noch den Benzin (einschl. Diesel) Markt und dann den Elektromarkt abschöpfen. Aus diesem Grunde und zwar ganz alleine aus diesem Grunde (Geld regiert die Welt) wird man sich noch nicht näher mit einer sinnvollen weiteren Erforschung der Brennstoffzelle beschäftigen. Das ist ein unwiderruflicher Fakt!
 
@ossichecker: Liess die Links! Die Brennstoffzellen und Elektrolyse wird seit 50 Jahren erforscht und Strom wird noch nicht in solchem Überfluss produziert, als dass eine solch ineffiziente Energiequelle wie Wasserstoff Sinn macht.
 
@vader2: Wir haben aber noch lange keinen sauberen Strom, und Akkus sind vom Material wie der Herstellung ebenso ein Problem!

Solange die Grundversorgung an sauberem Strom und vernünftige Akkus nicht vorhanden sind, braucht keiner von sauberen tollen e-autos reden, bisher ist es eine Lüge und mal wieder voreiliges blabla.
 
@Checki: Kommt man rein mit "nachdenken!!!" zur richtigen Lösung? Ich würde meinen, dass man sich über diverse Studien verschiedener Universitäten informieren muss.
Das solltest du vielleicht mal machen, denn Schadstoffe in der Produktion und Bereitstellung von regenerativer Energie wird in Zukunft kein Problem werden.
 
@gutenmorgen1: Studien. Haha...

Danke, du bestätigst mich ha, hast du richtig gelesen! Jn Zukunft!
 
@Checki: Meine Fresse immer die gleichen Dummen "Argumente" gegen Elektromobilität.

Wieviele Tankstellen gabs denn damals als die ersten 1.000 Autos unterwegs waren? 10? 20?

Sowas braucht ZEIT, ebenso braucht die Umstellung auf 100% erneuerbare Energien Zeit. Bis zu dem Zeitpunkt wenn wirklich 20-30% Elektroautos unterwegs sind, wird auch die Energiewende dementsprechend fortgeschritten sein, ebenso die Ladeinfrastruktur.

Gerade letztens kam erst ein Bereicht, (Studie des Wirtschafts/Energieministeriums) das wir SOFORT diverse alte Kohlekraftwerke still legen könnten und immer noch mehr Strom hätten als wir brauchen. Aber da wird wieder das Totschlagargument "Arbeitsplatzvernichtung" kommen mit dem man ja jeden scheiß rechtfertigen kann.

Auch die Akku Technik entwickelt sich weiter, vorallem weil es da derzeit einen Riesen Konkurenzdruck gibt.

Wie verdammt Engstirnig muss man sein um sowas nicht selbst zu erkennen. *kotz*
 
@Conos: Zumal dieser Totschlagargument über Arbeitsplatzvernichtung für mich Bullshit ist. Was haben die Leute erwartet? Man beendet die Schule und Ausbildung und arbeitet danach leben Lang im denselben Betrieb? Hier sind die meisten aus der IT-Branche. Hier müssen die Meisten sich ebenfalls immer wieder fortbilden. Da verstehe ich nicht, wieso das bei Bergbauleuten anders sein muss. Wenn die Arbeit verlieren, müssen die sich halt andere Kompetenzen aneignen. Muss ich schließlich auch immer wieder. Müssen hier die Meisten. Wenn ich mit meinem Informatikstudium fertig bin, gehe ich auch nicht davon aus, dass ich ausgesorgt habe. Ich habe auch mit einer kaufmännischen Ausbildung angefangen.

Wer mit 50 nur Hauptschulabschluss, eine Ausbildung und sonst nichts in der Tasche hat, ist selber schuld, wenn er nichts mehr findet.
 
@yournightmare: Das Totschlagargument "Arbeitsplatzvernichtung" ist nicht weit genug gedacht. Man könnte die Tagebaue zuschütten, was eine Weile dauert und Arbeitsplätze sichert und dann darauf Wind- und Solarkraftwerke bauen, Ebenso wäre genug Platz für Fabriken die Akkus herstellen. Die riesigen Flächen der Tagebau könnte man also nutzen. Niemand müsste wegen der Umstellung arbeitslos werden, die Arbeiter müssten nur umlernen und könnten regional am gleichen Arbeitsort bleiben. Nur leider denken unsere Politiker anscheinend nicht so weit, dass es eben auch nach der Schließung noch weitergehen würde.
 
@Gispelmob: ja. bin ich total bei dir
 
@Conos: was regst du dich auf, ich sage genau das gleich. In Zukunft!
Aber erstmal die Grundlagen schaffen!
 
@Checki: ja, und genau das passiert aktuell. du sagst eben nicht das gleiche :) Außerdem war mein auskotzen nicht an dich persönlich gerichtet :) musste nur mal raus ^^
 
@FlatHack: Viel mehr Schadstoffe könnte man sparen, wenn man die ganzen (Möchtegern-Mittelklasse-)Bonzenschleudern mit sinnlos viel Diesel-PS unter der Haube und erschreckend wenig Hirn hinter dem Steuer aus dem Verkehr ziehen würde. In einem LKW Motor ist genug Platz um eine effektive Abgasreinigung zu betreiben. Je nachdem, was für einen Diesel-LKW du in der Stadt laufen lässt, kannst du am Auspuff sauberere Luft atmen als sonst wo in der Stadt. Aber in den Motorräumen der hochgezüchteten PS Diesel-PS-Monster á la Audi, BMW und Co ist einfach kein Platz für sowas... Dieser Müll müsste erstmal von der Straße.
 
@FlatHack: Lärm? Du kennst doch unsere Beamte. Bei Elektroautos wurde auch schon beschlossen, dass diese künstlich Lärm erzeugen müssen. Das ist jetzt kein Witz.
Man hat bei Elektroautos sich sorgen gemacht, dass es zu Personenunfällen kommt, weil diese zu leise sind.
 
Ganz nett aber sicher Made in China. Keine US-Arbeitsplätze. Und unter der Voraussetzung, daß sie nicht Pleite gehen.

https://www.bloomberg.com/news/articles/2017-11-02/evs-from-tesla-and-gm-may-start-losing-their-tax-credits
 
Mein Calibra obwohl schon 1989 ist immer noch eines der Serienfahrzeuge mit dem niedrigsten cw-Wert (0,26). 0,36 für einen LKW ist schon erstaunlich - das haben alte Ferraris.
 
@Paradise: Wobei man froh sein kann, dass es kaum noch Wagen wie den Calibra im Straßenverkehr gibt. Denn es hat einen Grund, warum bei modernen Autos für den Massenmarkt die Front so wuchtig hochgezogen ist. Mit so nem Keil, wie der Calibra einer ist, säbelst du bei nem Unfall nem Fußgänger den Unterschenkel weg und er knallt mit voller Wucht auf die Motorhaube. Die hochgezogenen Frontpartien sind passiver Unfallschutz, die knicken dir die Knie weg und du langst aus deutlich geringerer Höhe und mit viel weniger Wucht auf dem Wagen...
 
@LoD14: Dem Fußgänger der mir auf die Motorhaube knallt und ne Beule rein macht erzähl ich aber was :D
 
@Paradise: der wird aber nicht mehr sonderlich aufnahmefähig sein, ergo ganz schlechtes Publikum für deinen Vortrag :-P
 
@Drachen: Also hat er dann Glück im Unglück :D
 
@Paradise: .... ähem, das ist eine sehr interessante Sichtweise .... ROFL
 
@LoD14: naja, ob gebrochene Kniegelenke besser sind als gebrochene Schien- und Wadenbeinknochen, sei dahingestellt.
Interessant für Fußgängeraufprallschutz war mal ein Kleinwagen mit teil-gummierter Front, ich meine es wäre ein Fiat gewesen. Hat sich nicht durchgesetzt, vermutlich weils eh nur bei recht geringen Geschwindigkeiten Vorteile brachte.
 
@Drachen: Das hat was mit dem Aufprallwinkel und der Höhe zu tun. Je weiter unten es dich von den Beinen holt, desto höher schlägst du mit dem Kopf in der Windschutzscheibe ein. Außerdem ist der "Weg" des Kopfs bis zum Auto länger, du hast bei einem niedrigen Aufprall viel mehr Schwung beim Einschlag in der Windschutzscheibe/Motorhaube. Die Knochen der Beine sind da ziemlich wurst.
 
@LoD14: was für ein Schwachsinn. Der MX-5 hat mit den besten Fußgängerschutz überhaupt, was mit an der aktiven Motorhaube liegt, aber auch daran, dass er so flach ist. Wir können nicht froh sein, dass es weniger keilförmige Fahrzeuge gibt, sondern sollten mal überlegen, ob es unbedingt sein muss, dass man mit den Schrankwand-SUVs Fußgänger auf Hüft- oder Bauchhöhe erwischt! Pro-Tipp: im Bauch sind lebenswichtige Organe, in den Unterschenkeln nicht.
Wie kann man nur solche Fake News verbreiten!
 
@LoD14: Ein modernes Auto mit einen niedrigen cW-Wert ist der Mercedes CLA mit 0,23 bzw. 0,22. Er erhält 74% beim Fußgängerschutz, ein Golf nur 65%, man kann also auch sichere Autos mit niedrigen cW-Wert bauen.
 
@Paradise: man sollte aber beachten, dass der cw-Wert für sich dimensionslos ist. Wenn man wirklich den "Windwiderstand", also die Widerstandskraft vergleichen will, muss man den cw-Wert noch mit der Stirnfläche multiplizieren (und mit der Strömungsgeschwindigkeit und der Dichte von Luft, aber da würde ich mal von ausgehen, dass das gleich ist). Ein F1-Bolide hat übrigens etwa einen cw von 1,2 ;-)
 
Netter Marketingartikel, aber nichtglaubwürdig.

Die fahrende Schrankwand mit dem großen Querschnitt und zudem den harten Kanten hinten (die für Strömungsabriss und arge Verwirbelung sorgen) soll einen besseren cw-Wert als ein Sportwagen haben? Da sind wohl sehr unterschiedliche Berechnungsmethoden eingeflossen oder der Bugatti würde rückwärts und mit offenen Türen in den Windkanel gestellt für die Vergleichsmessung.
Wahrscheinlicher jedoch wurden windkanaloptimierte Aufbauten verwendet für die Zugmaschine oder eine Art Hütchen hinten am Auflieger, um die Abrissflächen aus der Rechnung zu kriegen. Mit der Praxis hat das dann wirklich sehr wenig zu tun. Dort nimmt sich das nicht mehr viel mit den bisherigen LKW. Nur der Truck mit dem von Colani gerundeten Cockpit dürfte wirklich einen besseren cw-Wert haben, da er sich nicht wie ein sehr grober Keil in den Wind schiebt und die Luftverdrängung nicht so abrupt ist.

Und die tolle Power an Steigungen glaube ich, aber das drückt die Reichweite wiederum drastisch und auch Rekuperation am Gefälle dürfte das nicht komplett ausgleichen.

Weniger glaube ich an die wiederholte schnelle Aufladung - wenn die vorgeschriebene Pause für 600 km reicht, dann sind das erstmal nur _bis zu_ 600 km. Und wenn der voher mit vollem Akku 800 km schaffen konnte, dann ist die maximale Etappe nach dem Aufladen wohl kürzer ... Effektiv muss der halt noch bei jedem echten Halt nachladen. Kein Drama, aber dann soll man das auch so hinschreiben.
 
@Drachen: Der cW-Wert hat nichts mit der Stirnfläche zutun.
 
@Drachen: Der Bugatti hat einen bewusst höheren Widerstand weil die Karosse Abtrieb generieren muss. Ein handelsüblicher Personenwagen liegt unter 0.30, moderne Fahrzeuge unter 0,25.
Moderne (europäische) Lkws von Mercedes und Co haben einen cW-Wert von ~0,40-0,45. Abhängig vom Trailer. Und DAS ist der springende Punkt: der Trailer verursacht den größten Beitrag zum Widerstand, zumal er durch gängige Verkehrsvorschriften, Größenbeschränkungen etc pp nicht einfach aerodynamisch gebaut werden kann. Die Paletten müssen da ja immer noch rein. Oder anderes Gut.
Prototypen/Projekte mit angepasstem Trailer, so wie Tesla es gezeigt hat, erreichen ähnliche Werte. Sind auf dem Markt aber kaum gefragt da Trailer nicht vom Zugmaschinenhersteller kommen.
Der genannte cW-Wert von "Diesel-Trucks" mag bei den amerikanischen Klassikern der Sorte Freightliner und Co mit der langen Schnauze durchaus plausibel sein. Zumal in den USA die Trucks z.T. in Privatbesitz sind und 30 Jahre oder länger gefahren werden. Ansonsten ist das wieder mal reinstes Marketing-Geblubber, da hat Tesla gutes Personal von Apple abgeworben.
 
@Stamfy: Lange Schnauze bzw. Langhauber ist besser für den Windwiderstand als diese "Wand" (Frontlenker), die in Europa üblich ist. Ganz besonders die moderneren mit ziemlich aerodynamisch angerunderter Haube. Zeitweise waren auch in den USA Frontlenker beliebt, inzwischen ist man aber wieder zu Langhaubern zurückgekehrt. Platz haben sie genug für die und Kraftstoffverbrauch ist wegen der aerodynamisch günstigerer Form niedriger.
 
@Stamfy: danke für den Hinweis mit dem Abtrieb des Sportwagens, den hatte ich icht berücksichtigt.
 
@Drachen: "wenn die vorgeschriebene Pause für 600 km reicht, dann sind das erstmal nur _bis zu_ 600 km"
Bin mir nicht mehr sicher, aber LKW-Fahrer dürfen glaub ich nicht länger als 4 Stunden am Stück fahren. An die 600 km kommen sie also nicht mal ansatzweise ran. Das ist also OK so und solange nicht zwei Fahrer abwechselnd fahren sollen vollkommen alltagstauglich, Ladeinfrastruktur vorausgesetzt.
 
@Link: 4,5 Stunden um genau zu sein, was bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 80km/h 360km Wegstrecke macht.
 
@Link: völlig richtig. Hatte ich auch im Sinn, dann aber doch noch vergessen einzubauen bzw. war ich abgelenkt und kam etwas durcheinander
 
Wieviele TEsla Lader gibts eigentlich in Osteuropa / Weiß Rußland schon? Da kommen ja die meisten Spediteure her.....
 
@lasnik: Die Spediteure in den USA kommen also aus Osteuropa?
 
@floerido: was haben wir mit den USA am Hut. ich rede von den Spediteuren die hier agieren....
 
@lasnik: und Tesla baut das Ding zuerst mal für die USA.
 
"Neuer Tesla-Truck bewegt große Lasten wie ein Sportwagen" => Also gar nicht? :)
 
Also wenn es um Optik geht macht Tesla keiner was vor. Sehen schon sehr "sexy" aus.
 
Den cw-Wert sollte man nicht mit Supersportwagen vergleichen, deren riesige Spoiler samt Abtrieb erzeugen gigantischen Luftwiderstand, sodass jeder Kompaktwagen heutzutage idR strömungsgünstiger ist als ein Veyron.
 
Diesen Elektro LKW haben wir schon... Nennt sich Zug! Man muss beide Vorteile zusammen ausspielen. Den Zug auf Strecke und den LKW auf den letzten Kilometer. DAS hat sich aber leider die Bahn selbst verspielt... -.-
 
@LeroyB: die Bahn ist zu unflexibel und diese Umladerei kostet erstens Geld und zweitens auch Zeit, die man öfters nicht hat. So ein Elektro-LKW ist schon eher die Zukunft.
 
@LeroyB: die BAHN hahhahahahaha
 
Geile Sache :)
 
Bisher haben sie noch nicht verraten, wie viel Nutzlast denn übrig bleibt. Am Ende zählt für die Spediteure nur, was das Ding denn wegschaffen kann.

Für Europa ist das ganze Design weder gedacht noch geeignet. Die langen Kabinen passen nicht zu den hier vergleichsweise kurzen Fahrzeugen. Bei maximal 18,50m kann man sich einfach nicht eine Zugmaschine mit solch einem langen Fahrerhaus leisten.
 
Ich überlege gerade wie praxistauglich der LKW wirklich ist. Extrem lange Zugamschine und dann aber null Komfort für den Fahrer. Abstellmöglichkeiten, Schlafkoje usw. fehlen vollends.
 
Und auch hier wird sich die Frage stellen, wer kauft sich das Fahrzeug freiwillig? Es wird, wie bei PKWs für LKWs vielleicht auch mal eine Wechselprämie, immense Steuererleichterungen o.Ä. geben. (Oder gibt es das schon? Ich weiß es nicht) Aber das ist ja dann nicht gerade freiwillig.
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