Nintendo zu SNES Classic Mini:
"Keiner sollte mehr als 80 Dollar zahlen"
Demnächst ist die zweite Retro-Konsole von Nintendo zu haben, die Neuauflage des Super Nintendo Entertainment System (SNES) wird offiziell am 29. September veröffentlicht. Der japanische Hersteller beteuert, dass sich die Geschichte der NES-Rückkehr aus dem Vorjahr nicht wiederholen soll, entsprechend soll auch keiner astronomische Preise zahlen müssen.
Die Retro-Konsole Nintendo Entertainment System war im Vorjahr ein riesiger Erfolg für das japanische Unternehmen, das dabei die Nachfrage aber offenbar stark unterschätzt hat. Denn wer eine NES Classic Mini haben wollte, der musste entweder viel Glück haben oder sich auf eBay und Co. umsehen und teilweise astronomische Preise bezahlen.
Nintendo beteuerte, dass man die Nachfrage unterschätzt hat, blieb aber damals dennoch bei seinen Plänen, die Neuauflage in limitierten Stückzahlen anzubieten. In einem aktuellen Interview wurde der Nordamerika-Chef von Nintendo, Reggie Fils-Aimé, darauf angesprochen und er dementiert, dass der Hersteller hier mit künstlicher Verknappung gearbeitet habe.
Fils-Aimé meinte gegenüber der Financial Times, dass man die ursprünglichen Produktionszahlen der NES-Neuauflage auf den historisch eher niedrigen Verkäufen von Retro-Spielgeräten anderer Hersteller basiert hat. Man war also vom riesigen Erfolg selbst überrascht, das wiederum freute den "Graumarkt". Warum man die Produktion nicht im Nachhinein angepasst hat, dazu äußerte sich der Nintendo-manager aber nicht.
Nintendo beteuerte, dass man die Nachfrage unterschätzt hat, blieb aber damals dennoch bei seinen Plänen, die Neuauflage in limitierten Stückzahlen anzubieten. In einem aktuellen Interview wurde der Nordamerika-Chef von Nintendo, Reggie Fils-Aimé, darauf angesprochen und er dementiert, dass der Hersteller hier mit künstlicher Verknappung gearbeitet habe.
Fils-Aimé meinte gegenüber der Financial Times, dass man die ursprünglichen Produktionszahlen der NES-Neuauflage auf den historisch eher niedrigen Verkäufen von Retro-Spielgeräten anderer Hersteller basiert hat. Man war also vom riesigen Erfolg selbst überrascht, das wiederum freute den "Graumarkt". Warum man die Produktion nicht im Nachhinein angepasst hat, dazu äußerte sich der Nintendo-manager aber nicht.
"Nicht mehr als 80 Dollar zahlen"
Viele Fans waren verärgert, doch laut Fils-Aimé soll sich die Sache nicht wiederholen. Denn bei der SNES Classic Mini will man ausreichend Geräte herstellen, man habe die Produktion entsprechend "dramatisch erhöht". Der US-Chef von Nintendo sagte, dass er Kunden "dringend raten würde, auf Auktionsplattformen nicht zu viel für SNES Classic zu bieten. Keiner sollte mehr als die (regulären) 79,99 Dollar zahlen müssen."
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