Andy Rubins Smartphone-Startup entwickelt sich zur Blase

Der Hype um das neue Smartphone-Startup des Android-Gründers Andy Rubin birgt die Gefahr, dass um die Firma vor allem eine riesige Blase entsteht. Das Unternehmen namens Essential darf jetzt bereits als Unicorn bezeichnet werden - es wird also auf ... mehr... Smartphone, Andy Rubin, Essential, Essential Phone Bildquelle: Essential Smartphone, Andy Rubin, Essential, Essential Phone Smartphone, Andy Rubin, Essential, Essential Phone Essential

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Ich hoffe und denke das er so richtig auf die schnauze fliegt
 
@Alexmitter: Das wird er. Denn die Leute werden feststellen, dass er auch nur mit Wasser kocht.
Das Ding ist schon eine Luftnummer seit es erdacht wurde.
Aber die Presse muss ja alles hochhypen.
 
@Alexmitter: Warum hoffst du, dass er und sein Team scheitert?
 
@Jonas_D: Weil er ein hoffnungsloser Fall von Dogmatiker ist.
 
@Jonas_D: Weil er der OSS software welt etwas unverzeiliches angetahn hat, er hat sie gespalten und die Unfreiheit in den Mainstream getrieben, alle hoffunungen die daran gebunden waren hat er verraten.
 
@Alexmitter: Ok, wünsch ich dir mit deiner beruflichen Zukunft dann auch.
 
@mh0001: Sehr gerne.
 
Die Firmenanteile werden scheinbar nur außerbörslich gehandelt und ich schätze mal, dass die hohe Bewertung zum Großteil aus der Tatsache resultiert, dass andere spannende Anlageobjekte eher rar sind, wobei gleichzeitig das Unternehmen durch den Namen Andy Rubin erhebliche Mittel akkumulieren kann. Obs ein Erfolg wird, sei mal dahingestellt, gut sieht das Handy jedenfalls aus. Aber reicht das?
 
Es wird dringendst Zeit, die Systeme zu überarbeiten, die solche Luftnummern überhaupt erst ermöglichen.

Immerhin hat keiner was davon und am allerwenigsten die komplett überbewerteten Unternehmen selber.

Ich könnt auch Millionen Kinder auf einmal in die Welt setzen: Die Ressourcen dafür sind von meiner Seite auf jeden Fall da. Also hab ich das Potential und mir steht selbstverständlich für jedes einzelne dieser Millionen potentieller Kinder entsprechendes Kindergeld und ein Kitaplatz zu.

.... Normalsterbliche würden sich bei sowas an den Kopf fassen. In der Wirtschaft ist das üblich.
 
@RalphS: Wie willst du das bewerkstelligen? Wenn du heute ein Unternehmen aufbaust, daraus ordentlich Profit ziehst und deine Gewinne anlegen willst, dabei zufällig Essential als gutes Investment einschätzt, warum sollte das dann verboten werden? IMMER verfügen die Investoren über mehr Wissen zu ihren Investitionszielen als wir hier in solch einem dünnen Berichtchen wie oben zu lesen bekommen. Wenn wieder ein System eingeführt wird, das solche Investitionsmöglichkeiten verbietet und die Geldströme lenkt, dann hast du erstens genauso eine Oberschicht, die dann aber politischer Natur ist und zweitens eine überregulierte Wirtschaft, die aber kaum mehr Leistung bringt.
 
@elbosso: Wenn das Ergebnis davon ist, daß nicht mehr "nichts" sehr viel wert ist? Sofort.

Es sind doch nicht die Investoren, die das bewerten. Es sind andere, die das Interesse der Investoren bewerten, und daraus dann irgendwelche Werte bestimmen wollen. Sinngemäß: Zwei Investoren interessiert das => nix wert; zwanzig Investoren interessiert es => viel wert.

Klar, Angebot und Nachfrage. Nur: Hier sind wir noch nicht bei der Nachfrage angekommen. Das ist bestenfalls formloses Interesse, welchem irgendein Wert beigemessen wird.

Und das Ergebnis? Essential kann wegen Übererwartung nicht mehr erfüllen. Selbst wenn sie das Nonplussuperduperultra abliefern würden, war es am Ende hinter den absurden Erwartungen zurückgeblieben und die Blase platzt. Was dann mit Essential passiert... steht in den Sternen.

Also, ja; es ist insbesondere im Interesse eines Unternehmens, eben NICHT überbewertet werden zu können - und schon gar nicht in dieser Form. Eine gute Idee ist, egal wie man sich das dreht, erstmal nichts wert: Sie ist erst dann was wert, wenn sie erfolgreich umgesetzt wurde.
 
@RalphS: So ist das halt im Kapitalismus. Das zu ändern ist nicht möglich es sei denn man wandert wieder zum Sozialismus oder anderen Staatsformen. Wäre aber manchmal besser :) Vor Ort hatten wir einen Haufen Firmen die es deswegen jedenfalls nicht mehr gibt. Wir hatten eine Firma die es seit 120 Jahren gab...solide...Mittelständisch...als der alte Firmenlenker starb und die geistig minderbemittelten aber gierigen Kinder übernahmen und der Aktienboom losging dachten die sich huiiii...die Welt gehört uns...ab an die Börse. Bewertung zum Börsengang 30 Millionen. 3 Jahre später waren sie 150 Mio. wert...Partystimmung. Doch dann musste man die Anleger glücklich machen...150 Mio. waren nicht genug...also hat man das Kerngeschäft durch schwachsinnige Zukäufe von andere Firmen verwässert...Börse Jubel...Wert 220 Mio. und daaaaaan schlechte Zahlen jagen schlechte zahlen...Kurs stürzt ab....panische Gegenreaktionen der ach so schlauen BWL-Studenten und Berater --> Man macht Schulden um noch mehr zu expandieren...Fazit. 15 Jahre nach Börsengang war es das mit der 120jährigen Firma und die Fabrikhallen stehen auch heute noch zu 70% leer (Rest hat die Post angemietet).
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