Symantec kommt mit blauem Auge aus dem Zertifikate-Streit raus
Symantec hat es geschafft, sein Zertifikate-Geschäft loszuwerden. Letztlich gelang es, mit einem überschaubaren Verlust aus der Nummer herauszukommen. Zuvor bestand das Risiko, dass der gesamte Geschäftsbereich von den Browser-Herstellern in die Knie gezwungen wird.
Symantec hatte sein Zertifikate-Geschäft durch die Übernahme von VeriSign im Jahr 2010 bekommen. 1,28 Milliarden Dollar wurden damals gezahlt. Unter der Federführung des neuen Mutterkonzerns kam es allerdings mehrfach zu Problemen. Unter anderem war ein gefälschtes Zertifikat für die Domain Google.com auf ein Root-Zertifikat von Symantec zurückzuführen.
Das ist ein schwerwiegendes Problem, da die gesamte Verschlüsselung von Webseiten mit SSL/TLS auf einer Vertrauenskette basiert. Wenn es dann an der Spitze zu schwerwiegenden Fehlern kommt, können sehr viele Seitenbetreiber und Nutzer plötzlich ohne wirksamen Schutz dastehen. Deshalb drohten Google und auch andere Browser-Hersteller, den Root-Zertifikaten von Symantec schlicht das Vertrauen zu entziehen, was quasi das Aus für den gesamten Geschäftsbereich bedeutet hätte.
DigiCert will direkt damit beginnen, verschiedene Maßnahmen zur besseren Absicherung der Zertifizierungs-Sicherheit zu implementieren. "Wir sind überzeugt, dass die Vereinbarungen die Ansprüche der Browser-Community zufrieden stellen werden", hieß es in einer Stellungnahme. In den kommenden Tagen will man mit dieser in einen engen Austausch treten und so das verlorene Vertrauen schrittweise wieder aufbauen. DigiCert war bisher nur ein kleiner Teilnehmer am großen Zertifikate-Geschäft und hielt knapp über 2 Prozent Marktanteil. Jetzt kommen die 14 Prozent von Symantec hinzu.
Das ist ein schwerwiegendes Problem, da die gesamte Verschlüsselung von Webseiten mit SSL/TLS auf einer Vertrauenskette basiert. Wenn es dann an der Spitze zu schwerwiegenden Fehlern kommt, können sehr viele Seitenbetreiber und Nutzer plötzlich ohne wirksamen Schutz dastehen. Deshalb drohten Google und auch andere Browser-Hersteller, den Root-Zertifikaten von Symantec schlicht das Vertrauen zu entziehen, was quasi das Aus für den gesamten Geschäftsbereich bedeutet hätte.
Symantec bleibt im Boot
Bevor es zum Äußersten kam, gelang es dem Unternehmen nun, die Firmensparte abzustoßen. Für immerhin noch fast eine Milliarde Dollar wird die Abteilung an DigiCert verkauft, hieß es. 950 Millionen Dollar sollen es konkret sein, weiterhin erhält Symantec eine 30-prozentige Beteiligung am Käufer.DigiCert will direkt damit beginnen, verschiedene Maßnahmen zur besseren Absicherung der Zertifizierungs-Sicherheit zu implementieren. "Wir sind überzeugt, dass die Vereinbarungen die Ansprüche der Browser-Community zufrieden stellen werden", hieß es in einer Stellungnahme. In den kommenden Tagen will man mit dieser in einen engen Austausch treten und so das verlorene Vertrauen schrittweise wieder aufbauen. DigiCert war bisher nur ein kleiner Teilnehmer am großen Zertifikate-Geschäft und hielt knapp über 2 Prozent Marktanteil. Jetzt kommen die 14 Prozent von Symantec hinzu.
Thema:
Aktuelle Chrome-Downloads
Videos über den Chrome-Browser
- Chrome: Das sind die neun Feineinstellungen für das Werbetracking
- Chrome und Edge 100: So macht man den Browser bei Problemen fit
- Screenshots kompletter Webseiten im Chrome: So klappt es einfach
- Chrome: So holt ihr "https" und "www" zurück in die Adressleiste
- Chrome 70 bringt Progressive Web Apps für Windows 10-Desktops
Beiträge aus dem Forum
-
Erweiterung Post-it für Firefox oder Chrome
System -
Wie kann ich mir in Google Chrome Cookies anzeigen lassen?
DON666 -
PDF Icon / Logo / Symbol ändern von Chrome als PDF Viewer, nur das Ico
Liftboy -
Sollte ich von Chrome auf Firefox wechseln? Bitte um Hilfe
joe13 -
WIn11 aktiviert aber Updates gehen nicht und Chrome auch nicht
MSFreak
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Windows 11 schwächelt global - Windows-Nutzerzahlen im Juli 2026
- Auswärtiges Amt warnt konkret vor Nordkoreas IT-Profis in Deutschland
- Silicon Valley in Höchstform: KI-Firma bietet Jobinterview gegen Tattoo
- iPhone 18 Pro Preis: Hardware-Kosten machen es rund 300 Dollar teurer
- Nutzer drehten völlig frei: Google-Earth-KI-Update schnell entfernt
- Windows 11: Microsoft will RAM-Bedarf bis Ende 2026 massiv reduzieren
- Windows 11: Update bringt endlich die verschiebbare Taskleiste zurück
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen