Neues LinkedIn Tracking-Tool:
Und anonymes Surfen war Geschichte
Wer im Internet surft, wird bereits durch Cookies und so genannte Tracking-Codes ziemlich überwacht. Personifizierte Daten werden dabei allerdings nur selten erhoben. LinkedIn will dies nun mit einem Analysetool namens Website Demographics zumindest teilweise ändern.
Ähnlich wie beim Gefällt-mir-Knopf von Facebook sollen sich Webseitenbesucher künftig bestimmten LinkedIn-Profilen zuordnen lassen. In einem Analysetool sollen sie künftig Job-Titel, Firmennamen des Arbeitsgebers und andere Details ihrer Besucher einsehen können. Wer also beim Besuch einer Website gerade bei LinkedIn eingeloggt ist, soll künftig über einen so genannten Tracking-Code erfasst werden können. Die auf diese Art gesammelten Daten will das Karrierenetzwerk den Seitenbetreibern über ein neues Analysetool mit dem Namen LinkedIn Website Demographics zur Verfügung stellen.
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Gerade bei kleineren oder mittleren Unternehmen dürfte es damit ein Leichtes sein, die exakte Identität bestimmter Seitenbesucher herauszufinden. Vielleicht hat das inzwischen zu Microsoft gehörende soziale Netzwerk deshalb erst vor kurzem seine von allen Nutzern zu akzeptierende Datenschutzerklärung angepasst. Diese setzt künftig eine Profil-Freigabe für Dritt-Anbieter vorraus.
Auf YouTube ansehenAnonym, oder doch nicht?
Wie LinkedIn betont, sollen die Daten anonym erhoben werden, den Klarnamen einer Person werden die Nutzer des Dienstes also nicht zu sehen bekommen. Durch die bereitgestellten Daten dürfte die Identifikation einzelner Besucher des sozialen Netzwerks aber über Umwege trotzdem möglich sein. LinkedIn Website Demographics wird nach Angaben des Unternehmens nämlich die Stellenbezeichnung, den Aufgabenbereich, Ort, Firmennamen und einige andere Daten anzeigen.Gerade bei kleineren oder mittleren Unternehmen dürfte es damit ein Leichtes sein, die exakte Identität bestimmter Seitenbesucher herauszufinden. Vielleicht hat das inzwischen zu Microsoft gehörende soziale Netzwerk deshalb erst vor kurzem seine von allen Nutzern zu akzeptierende Datenschutzerklärung angepasst. Diese setzt künftig eine Profil-Freigabe für Dritt-Anbieter vorraus.
Eine halbe Milliarde Nutzer
LinkedIn wird mittlerweile von über 500 Millionen Personen weltweit genutzt. Da es sich um ein Karrierenetzwerk handelt, sind die darüber erhebbaren Nutzerdaten von besonderem Wert, um etwa Werbung gezielt auf ein thematisch klar definiertes und zahlungskräftiges Publikum zuzuschneiden. Website Demogrpahics wird daher nicht ohne Grund als leistungsfähiges Werkzeug für Werber angepriesen um die Kapitalrendite (ROI) durch feinjustierte Kampagnen zu erhöhen.
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