Fake-News: LinkedIn-Geschäftsführer erklärt, warum es sie nicht gibt
Nach der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten von Amerika sind Fake-News ein großes Thema. Falschinformationen, welche sich rasant in den sozialen Netzwerken verbreitet haben, sollen die Wahl von Donald Trump bekräftigt haben. Nun bezieht auch der Geschäftsführer des Karriereportals LinkedIn Stellung hierzu.
Nicht alle sozialen Netzwerke seien von der Flut an sogenannten Fake-News, also bewusst oder unbewusst herbeigeführten Falschmeldungen, betroffen. So erklärt der Geschäftsführer von LinkedIn, Daniel Roth, in einem Podcast mit Recode nun, wieso auf dem Karriereportal keine Falschinformationen kursieren. Zum einen kommen 25 sogenannte Editoren zum Einsatz, welche auf der gesamten Welt verteilt sind und für das Netzwerk arbeiten, um politische Diskussionen möglichst zu vermeiden. Generell ist LinkedIn weniger bekannt für politische Themen. Wenn jemand beginnt, über ein solches Thema zu reden, reagieren die meisten Nutzer mit Sätzen wie: "Dies hier ist nicht Facebook. Wir befinden uns auf LinkedIn, also redet über geschäftliche Themen." Viele Mitglieder sehen LinkedIn als Teil ihrer professionellen Arbeit.
Gerade in den kommenden Monaten wird sich die Debatte über Fake-News hierzulande aufgrund der bevorstehenden Bundestagswahl Ende des nächsten Jahres weiter entfachen. Es steht im Raum, absichtlich herbeigeführte Falschmeldungen generell unter Strafe zu stellen. Allerdings stößt dieser Vorschlag auch auf starke Kritik. Gegenstimmen argumentieren mit einer Einschränkung der Presse- und Meinungsfreiheit, da der Wahrheitsgehalt von Informationen nicht immer eindeutig bestimmt werden kann. Wie Facebook inzwischen gegen Fake-News vorgeht, haben wir in einem weiteren Beitrag zusammengefasst.
Wie der Unterschied zwischen Büro und Zuhause
Es gibt zudem einen weiteren entscheidenden Unterschied, welcher LinkedIn im Gegensatz zu beispielsweise Facebook nicht anfällig für Fake-News macht: Wenn jemand auf der Plattform einen Kommentar zu einem sensiblen Thema schreibt, sehen für das Karriereleben wichtige Leute das sofort: Der Chef, die Mitarbeiter, die Angestellten und auch zukünftige Geschäftspartner. Daher überlegen es sich die meisten hier lieber zweimal, bevor sie ein Thema kommentieren und schlecht fundierte Informationen weitergeben. "Der Unterschied zwischen LinkedIn und Facebook ist eben wie der Unterschied zwischen der Arbeit und dem Zuhause", so Daniel Roth.Gerade in den kommenden Monaten wird sich die Debatte über Fake-News hierzulande aufgrund der bevorstehenden Bundestagswahl Ende des nächsten Jahres weiter entfachen. Es steht im Raum, absichtlich herbeigeführte Falschmeldungen generell unter Strafe zu stellen. Allerdings stößt dieser Vorschlag auch auf starke Kritik. Gegenstimmen argumentieren mit einer Einschränkung der Presse- und Meinungsfreiheit, da der Wahrheitsgehalt von Informationen nicht immer eindeutig bestimmt werden kann. Wie Facebook inzwischen gegen Fake-News vorgeht, haben wir in einem weiteren Beitrag zusammengefasst.
Thema:
Beliebte Downloads
Videos zum Thema soziale Netzwerke
- The Social Reckoning: Erster Trailer zum brisanten Facebook-Thriller
- Super Bowl 2026: Oakley Meta-Brillen halten epische Sportmomente fest
- Mehr als eine Kamerabrille? Die Ray-Ban-Meta-Smart Glasses im Test
- Super Bowl 2022: Meta schickt Animatronics ins Metaverse
- "Schnelle Lacher": Netflix kopiert TikTok und erweitert mobile Apps
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Großer Juni-Sale: Neue Weekend-Deals jetzt bei Media Markt & Saturn
- Unreal Engine 6: Epic enthüllt das Release-Jahr und neue Features
- Epic Games Store 2.0: Launcher bekommt riesiges 'Rettungs'-Update
- Gutachten: Reiches neues Heizungsgesetz ist verfassungswidrig
- Geld-Glitch in Forza Horizon 6: Studio bestrafte Exploit-Nutzer
- Dann geh doch zu DuckDuckGo! Googles eigene KI empfiehlt Konkurrenz
- Valve Steam Controller: Lieferung bei Bestellung heute erst 2027
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen