Samsung scheffelt mit Displays für das Apple iPhone 8 viele Milliarden
Wie der Konzern am Freitag mitteilte, erwartet Samsung einen Gewinnanstieg vor Steuern von satten 12,1 Milliarden Dollar bzw. um 72% für das zweite Quartal 2017. Branchenkenner vermuten, dass dafür vor allem die Displayproduktion für Apples kommendes iPhone 8 verantwortlich ist, die anscheinend alleine von Samsung gestemmt wird.
Apple und Samsung sind zwar, was Smartphones betrifft, erbitterte Konkurrenten. Als Weltmarktführer für hochwertige Displays verdient Samsung aber als Zulieferer bei Produkten anderer Hersteller kräftig mit. Erst am Montag ließ Samsung daher auch verlautbaren, mit Hochdruck möglichst schnell eine OLED-Fertigungsanlage zu bauen.
Was die Profitabilität betrifft, verdient Samsung mit seiner Bauteilesparte deutlich besser als mit Endprodukten wie Smartphones und Tablets. Im Vergleich zu Konkurrenten hat Samsung hier einen Technologievorsprung. Der Konzern dominiert derzeit den Markt für die hochwertigen OLED-Displays mit einem Marktanteil von ungefähr 95 Prozent. Da Apple für das kommende iPhone 8 auf OLED-Technik setzt, sind die Kalifornier auf einen Deal mit Samsung angewiesen, da nur die Koreaner die hohen benötigten Stückzahlen liefern können. 160 Millionen OLED-Displays soll Apple bei Samsung vorbestellt haben, weitere 70 Millionen exklusiv für das iPhone 8.
Mit der Entscheidung macht sich Apple von Samsung abhängig, was bereits durch den wegen der aufwändigen Produktion nach hinten verschobenen Starttermins des iPhone 8 deutlich wurde. Um diese Abhängigkeit zu reduzieren, will Apple Medienberichten zufolge mehrere Milliarden US Dollar in den Samsung-Konkurrenten LG investieren, damit dieser exklusiv für Apple OLED-Displays in großen Stückzahlen fertigen kann. Noch vor fünf Jahren hatte Apple Chef Tim Cook geäußert, dass (die damaligen) OLED-Displays nicht gut genug für Apple wären.
Was die Profitabilität betrifft, verdient Samsung mit seiner Bauteilesparte deutlich besser als mit Endprodukten wie Smartphones und Tablets. Im Vergleich zu Konkurrenten hat Samsung hier einen Technologievorsprung. Der Konzern dominiert derzeit den Markt für die hochwertigen OLED-Displays mit einem Marktanteil von ungefähr 95 Prozent. Da Apple für das kommende iPhone 8 auf OLED-Technik setzt, sind die Kalifornier auf einen Deal mit Samsung angewiesen, da nur die Koreaner die hohen benötigten Stückzahlen liefern können. 160 Millionen OLED-Displays soll Apple bei Samsung vorbestellt haben, weitere 70 Millionen exklusiv für das iPhone 8.
Das steckt hinter der OLED-Technik
OLED- bzw. AMOLED-Displays für Mobilgeräte sind im Gegensatz zu LCD-Displays selbstleuchtend und bringen dadurch einige Vorteile mit sich. Mangels Hintergrundbeleuchtung ist die Verlustwärme und damit der Energiebedarf geringer, sie bieten einen höheren Kontrast, tiefere Schwarzwerte, einen größeren Farbumfang, eine exzellente Blickwinkelstabilität und eine bis zum Faktor 1.000 höhere Reaktionszeit. Während Samsung OLED-Displays bereits in seinen eigenen Smartphones verbaut, setzte Apple im iPhone bislang weiterhin auf hochwertige LCD-Displays mit IPS-Technik (In-Plane Switching) von LG, Sharp und Japan Display. Ab dem iPhone 8 soll dies nun anders werden.Mit der Entscheidung macht sich Apple von Samsung abhängig, was bereits durch den wegen der aufwändigen Produktion nach hinten verschobenen Starttermins des iPhone 8 deutlich wurde. Um diese Abhängigkeit zu reduzieren, will Apple Medienberichten zufolge mehrere Milliarden US Dollar in den Samsung-Konkurrenten LG investieren, damit dieser exklusiv für Apple OLED-Displays in großen Stückzahlen fertigen kann. Noch vor fünf Jahren hatte Apple Chef Tim Cook geäußert, dass (die damaligen) OLED-Displays nicht gut genug für Apple wären.
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