Apple will Leaks wieder hart bekämpfen - auch mit NSA-Agenten
Apples Fähigkeiten, neue Produkte geheimzuhalten, haben in den letzten Jahren offensichtlich massiv gelitten. Um das zu ändern arbeitet ein ganzes Team aus Spezialisten, die der Konzern aus Behörden und Geheimdiensten rekrutiert.
Das geht aus der Aufnahme einer internen Präsentation mit dem Titel "Stopping Leakers - Keeping Confidential at Apple" hervor - die natürlich geleakt ist und dem Magazin The Outline vorliegt. Darin legen einige hochrangige Führungskräfte aus der Konzernsicherheits-Abteilung dar, wie man wieder zu einer besser funktionierenden Geheimhaltung kommen will.
Daraus geht hervor, dass man inzwischen Leute im Einsatz hat, die zuvor für den Geheimdienst NSA, die Bundespolizei FBI, den Secret Service und im Militär tätig waren. Diese arbeiten weltweit daran, die Sicherheit der internen Kommunikation zu verbessern und Lecks ausfindig zu machen.
Neben solchen konkreten Maßnahmen sollen aber eben auch die Präsentationen, wie jene, von der die fragliche Aufnahme stammt einen wichtigen Beitrag leisten. Bei dem Pilotdurchlauf sprachen die Manager noch zu rund hundert Teilnehmern. Ähnliche Veranstaltungen soll es aber zukünftig häufiger und in größerem Rahmen geben.
Zu Lebzeiten von Steve Jobs war die Geheimhaltung Apples regelrecht legendär. In den letzten Jahren gab es auf den Keynotes aber fast nichts mehr zu sehen, was nicht vorher schon bekannt gewesen wäre. "Das ist für Tim (Cook) zu einer großen Angelegenheit geworden", berichtet Greg Joswiak, der Marketing-Chef für iOS-Produkte. Leaks sollen daher nicht länger toleriert werden. Infografik: Vom Prügelknaben zum Superstar - Steve Jobs' Leben im Überblick
Daraus geht hervor, dass man inzwischen Leute im Einsatz hat, die zuvor für den Geheimdienst NSA, die Bundespolizei FBI, den Secret Service und im Militär tätig waren. Diese arbeiten weltweit daran, die Sicherheit der internen Kommunikation zu verbessern und Lecks ausfindig zu machen.
Neben solchen konkreten Maßnahmen sollen aber eben auch die Präsentationen, wie jene, von der die fragliche Aufnahme stammt einen wichtigen Beitrag leisten. Bei dem Pilotdurchlauf sprachen die Manager noch zu rund hundert Teilnehmern. Ähnliche Veranstaltungen soll es aber zukünftig häufiger und in größerem Rahmen geben.
Cook ist auf Anti-Leaker-Linie geschwenkt
Neben Informationen zu den möglichen Folgen, die es haben kann, Firmengeheimnisse an Außenstehende zu verraten, wird hier auch an die Loyalität gegenüber dem Konzern und auch den Kollegen apelliert. Für den kurzzeitigen Ruhm eines Leaks riskiere der jeweilige Mitarbeiter beispielsweise, dass die Arbeit eines ganzen Teams nicht mehr mit dem Effekt präsentiert werden könne, die es verdient hätte, bekommt man dort beispielsweise in einem Video von anderen Apple-Mitarbeitern erklärt.Zu Lebzeiten von Steve Jobs war die Geheimhaltung Apples regelrecht legendär. In den letzten Jahren gab es auf den Keynotes aber fast nichts mehr zu sehen, was nicht vorher schon bekannt gewesen wäre. "Das ist für Tim (Cook) zu einer großen Angelegenheit geworden", berichtet Greg Joswiak, der Marketing-Chef für iOS-Produkte. Leaks sollen daher nicht länger toleriert werden. Infografik: Vom Prügelknaben zum Superstar - Steve Jobs' Leben im Überblick
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