Nächste Milliarden-Übernahme im deutschen Telekom-Markt läuft an
Im deutschen Telekommunikationsmarkt steht die nächste Milliarden-Übernahme ins Haus. United Internet wird den Mobilfunk-Provider Drillisch schlucken, der durch den Zusammenschluss von E-Plus und Telefonica/O2 gerade erst begonnen hat, richtig stark zu werden.
Das bedeutet in erster Linie, dass die United Internet-Tochter 1&1, die in den letzten Jahren zum Festnetz- und Internet-Provider ausgebaut wurde, zukünftig auch verstärkt Mobilfunk anbieten wird. Das Unternehmen vermarktet zwar auch schon Smartphones und zugehörige Tarife, ist aber eher ein Nischenanbieter, während Drillisch ein wichtiger Name im Mobilfunkmarkt ist.
Durch den Zusammenschluss würde im Grunde eine klare Nummer 4 hinter den drei großen Netzbetreibern Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica entstehen. Drillisch ist für United Internet vor allem auch deshalb interessant, weil das Unternehmen über feste Kontingente im Telefonica-Netz verfügt. Der Zusammenschluss der Infrastrukturen von O2 und E-Plus war immerhin unter anderem auch daher genehmigt worden, weil ein Teil des Netzes fest an den Wettbewerber ohne eigene Infrastruktur abgegeben wird.
"1&1 verfügt über eine starke Marke, einen riesigen Kundenstamm und enorme Vertriebskraft. Drillisch ist ein schnell wachsender Mobilfunkanbieter mit einem attraktiven Produktportfolio", sagte United Interent-Chef Ralph Dommermuth. "Gemeinsam können wir unseren Kunden künftig die komplette Produktpalette auf Basis heutiger und künftiger Netztechnologien aus einer Hand bieten."
1&1 Die Flatrate für unterwegs
Durch den Zusammenschluss würde im Grunde eine klare Nummer 4 hinter den drei großen Netzbetreibern Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica entstehen. Drillisch ist für United Internet vor allem auch deshalb interessant, weil das Unternehmen über feste Kontingente im Telefonica-Netz verfügt. Der Zusammenschluss der Infrastrukturen von O2 und E-Plus war immerhin unter anderem auch daher genehmigt worden, weil ein Teil des Netzes fest an den Wettbewerber ohne eigene Infrastruktur abgegeben wird.
Gemeinsam mehr verkaufen
United Internet war bisher schon an Drillisch beteiligt und hielt 20 Prozent der Aktien. Für rund 2,2 Milliarden Euro sollen nun die übrigen Anteile aufgekauft werden. Allerdings müssen die Wettbewerbsbehörden dem Deal noch zustimmen. Ein Schlag dürfte die Transaktion vor allem für Freenet als direkten Konkurrenten beider Firmen darstellen."1&1 verfügt über eine starke Marke, einen riesigen Kundenstamm und enorme Vertriebskraft. Drillisch ist ein schnell wachsender Mobilfunkanbieter mit einem attraktiven Produktportfolio", sagte United Interent-Chef Ralph Dommermuth. "Gemeinsam können wir unseren Kunden künftig die komplette Produktpalette auf Basis heutiger und künftiger Netztechnologien aus einer Hand bieten."
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