Surface Laptop vorgestellt:
Alles zu Microsofts erstem echten Laptop
Microsoft hat heute wie erwartet seinen ersten hauseigenen Laptop präsentiert, der langfristig zu einem Vorbild für günstige und dennoch leistungsfähige Notebooks werden soll, der unter anderem im Bildungsbereich zum Einsatz kommt. Günstig wird der Microsoft Surface Laptop jedoch nicht.
Der Microsoft Surface Laptop besitzt ein 13,5 Zoll großes Display im 3:2-Format, das immerhin 3,4 Millionen Pixeln bietet und somit eine für Notebook-Verhältnisse sehr hohe Pixeldichte aufweist. Der Bildschirm arbeitet mit 2256 x 1504 Pixeln und verfügt deshalb auch über einen Touchscreen und die PixelSense-Technologie, mit der über den Surface Pen auch handschriftliche Eingaben möglich sind. Der Stift ist jedoch nicht ab Werk im Lieferumfang enthalten.
Technisch bewegt sich das Surface Laptop auf dem Niveau aktueller Ultrabooks. Dank einer aktiven Kühlung können hier Intel Core-Prozessoren aus der U-Serie bis hin zum Core i7 verbaut werden, die aus der aktuellen "Kaby Lake"-Reihe stammen und somit reichlich Performance bieten können. Konkret handelt es sich beim Basismodell um den Intel Core i5-7200U, der mit einem Basistakt von 2,5 Gigahertz arbeitet und bei Bedarf auf bis zu 3,1 Gigahertz hochtaktet.
Im Spitzenmodell steckt mit großer Wahrscheinlichkeit der Intel Core i7-7660U, der bei 2,5 GHz Basistakt auf bis zu 4,0 GHz TurboBoost beschleunigen kann. Die Kühlung erfolgt zusätzlich per Vapor-Chamber-Cooling, also mit gasgefüllten Heatpipes, wobei diese direkt in die Bodenplatte des Geräts integriert sind, um die sehr geringe Bauhöhe zu erzielen.
Der Arbeitsspeicher ist hier bis zu 16 Gigabyte groß und es sind PCIe-SSDs mit bis zu einem Terabyte Speicherkapazität an Bord. Gefunkt wird hier Mittels Bluetooth 4.0 LE und Gigabit-WLAN. Über dem Display sitzt eine 720p-Webcam und gleichzeitig hat man hier auch eine Gesichtserkennung für die sichere Anmeldung über Windows Hello integriert.
Der Surface Laptop kommt in einem klassischen Clamshell-Design daher, verfügt also nicht über ein komplett umlegbares Display. Wer lieber ein Tablet wünscht, kann somit weiterhin zum Microsoft Surface Pro oder dem Surface Book greifen. Stattdessen stehen hier lange Laufzeit, dünne Bauweise und attraktives Design im Mittelpunkt.
Dem entspricht dann auch das Äußere des Surface Laptop. Das Gerät soll in vier Farben auf den Markt kommen, die Microsoft als "Platin", "Burgund", "Kobalt" und "Graphitgold" bezeichnet. Während die Außenhülle aus einer Aluminium-Legierung besteht, wird die Handballenauflage mit dem gleichen Alcantara-Material bezogen, das auch bei den Alcantara-Tastatur-Covern für das Surface Pro verwendet wird.
Microsofts erster "echter" Laptop - schließlich ist das Surface Book auch "nur" ein 2-in-1-Gerät - ist angenehm dünn geraten. Die keilförmige Bauweise sorgt dafür, dass das Notebook an der Front nur 9,9 Millimeter dick ist, während die Dicke am hinteren Ende bei 14,47 Millimetern liegt. Das Gewicht wird mit 1,25 Kilogramm angegeben, womit der Surface Laptop für ein 13-Zoll-Notebook tatsächlich relativ leicht ausfällt.
Bei den Ports ist Microsoft erstaunlich geizig, denn der Surface Laptop soll nur einen einzigen USB-3.0-Port von voller Größe mitbringen. Außerdem befinden sich an dem Gerät nur noch ein MiniDisplayPort und ein kombinierter Audio-Anschluss. Zusätzliche USB-Ports oder einen USB Type-C-Anschluss sucht man hier vergebens. Die dünne Bauweise wird auch deshalb möglich, weil die Lautsprecher hier unter der Tastatur versteckt sind und durch das Alcantara auf den Nutzer abstrahlen.
Trotz der geringen Bauhöhe und der potenziell sehr hohen Leistung soll das Surface Laptop bis zu 14,5 Stunden Laufzeit bieten. Realistisch betrachtet dürften wohl 7-8 Stunden Laufzeit drin sein. Microsoft richtet sich mit dem Surface Laptop ausdrücklich an weiterführende Schulen und Studenten und professionelle Anwender. Die Redmonder installieren hier deshalb grundsätzlich das etwas abgespeckte Windows 10 S, wobei der Nutzer über den Store jederzeit auf Windows 10 Professional umsteigen kann. Bis zum 31. Dezember 2017 ist dies sogar kostenlos möglich.
Dass der Surface Laptop ein absolutes Premium-Produkt ist, macht die Preisgestaltung deutlich. Das Gerät wird in den USA mit einem Intel Core i5-Prozessor, vier Gigabyte Arbeitsspeicher und einer 128 GB fassenden SSD zu einem Einstiegspreis von 999 US-Dollar auf den Markt kommen. Für die Ausgabe mit 8 GB RAM und 256 GB fassender SSD sowie Core i5-CPU werden 1299 Dollar fällig. Für 1599 Dollar gibt es die gleiche Speicherkonfiguration mit Core i7-CPU. Für 2199 Dollar kann man zudem die Top-Version mit Core i7, 16 GB RAM und 512 GB SSD erwerben.
Der Microsoft Surface Laptop kann in den USA ab dem heutigen 2. Mai 2017 vorbestellt werden, bevor der Vertrieb dann ab dem 15. Juni 2017 offiziell beginnt. Inzwischen steht auch fest, dass das Gerät anders als alle anderen Surface-Geräte zuvor direkt zur Markteinführung auch in Deutschland startet. Noch heute abend soll die Vorbestellung auch über den deutschen Microsoft Store möglich sein - zur Lieferung ab dem 15. Juni. Hierzulande wird allerdings zunächst nur die silbergraue "Platin"-Farbvariante angeboten. Der Einstiegspreis liegt bei 1149 Euro, während man für das nächstbessere Modell mit 8 GB RAM und 256 GB SSD 1449 Euro hinblättern muss.
Korrektur: Eine frühere Version dieses Artikels enthielt einen Fehler. Der Surface Laptop verfügt anders als von uns behauptet nicht über einen SD-Kartenleser.
Technisch bewegt sich das Surface Laptop auf dem Niveau aktueller Ultrabooks. Dank einer aktiven Kühlung können hier Intel Core-Prozessoren aus der U-Serie bis hin zum Core i7 verbaut werden, die aus der aktuellen "Kaby Lake"-Reihe stammen und somit reichlich Performance bieten können. Konkret handelt es sich beim Basismodell um den Intel Core i5-7200U, der mit einem Basistakt von 2,5 Gigahertz arbeitet und bei Bedarf auf bis zu 3,1 Gigahertz hochtaktet.
Im Spitzenmodell steckt mit großer Wahrscheinlichkeit der Intel Core i7-7660U, der bei 2,5 GHz Basistakt auf bis zu 4,0 GHz TurboBoost beschleunigen kann. Die Kühlung erfolgt zusätzlich per Vapor-Chamber-Cooling, also mit gasgefüllten Heatpipes, wobei diese direkt in die Bodenplatte des Geräts integriert sind, um die sehr geringe Bauhöhe zu erzielen.
Der Arbeitsspeicher ist hier bis zu 16 Gigabyte groß und es sind PCIe-SSDs mit bis zu einem Terabyte Speicherkapazität an Bord. Gefunkt wird hier Mittels Bluetooth 4.0 LE und Gigabit-WLAN. Über dem Display sitzt eine 720p-Webcam und gleichzeitig hat man hier auch eine Gesichtserkennung für die sichere Anmeldung über Windows Hello integriert.
Der Surface Laptop kommt in einem klassischen Clamshell-Design daher, verfügt also nicht über ein komplett umlegbares Display. Wer lieber ein Tablet wünscht, kann somit weiterhin zum Microsoft Surface Pro oder dem Surface Book greifen. Stattdessen stehen hier lange Laufzeit, dünne Bauweise und attraktives Design im Mittelpunkt.
Dem entspricht dann auch das Äußere des Surface Laptop. Das Gerät soll in vier Farben auf den Markt kommen, die Microsoft als "Platin", "Burgund", "Kobalt" und "Graphitgold" bezeichnet. Während die Außenhülle aus einer Aluminium-Legierung besteht, wird die Handballenauflage mit dem gleichen Alcantara-Material bezogen, das auch bei den Alcantara-Tastatur-Covern für das Surface Pro verwendet wird.
Microsofts erster "echter" Laptop - schließlich ist das Surface Book auch "nur" ein 2-in-1-Gerät - ist angenehm dünn geraten. Die keilförmige Bauweise sorgt dafür, dass das Notebook an der Front nur 9,9 Millimeter dick ist, während die Dicke am hinteren Ende bei 14,47 Millimetern liegt. Das Gewicht wird mit 1,25 Kilogramm angegeben, womit der Surface Laptop für ein 13-Zoll-Notebook tatsächlich relativ leicht ausfällt.
Bei den Ports ist Microsoft erstaunlich geizig, denn der Surface Laptop soll nur einen einzigen USB-3.0-Port von voller Größe mitbringen. Außerdem befinden sich an dem Gerät nur noch ein MiniDisplayPort und ein kombinierter Audio-Anschluss. Zusätzliche USB-Ports oder einen USB Type-C-Anschluss sucht man hier vergebens. Die dünne Bauweise wird auch deshalb möglich, weil die Lautsprecher hier unter der Tastatur versteckt sind und durch das Alcantara auf den Nutzer abstrahlen.
Trotz der geringen Bauhöhe und der potenziell sehr hohen Leistung soll das Surface Laptop bis zu 14,5 Stunden Laufzeit bieten. Realistisch betrachtet dürften wohl 7-8 Stunden Laufzeit drin sein. Microsoft richtet sich mit dem Surface Laptop ausdrücklich an weiterführende Schulen und Studenten und professionelle Anwender. Die Redmonder installieren hier deshalb grundsätzlich das etwas abgespeckte Windows 10 S, wobei der Nutzer über den Store jederzeit auf Windows 10 Professional umsteigen kann. Bis zum 31. Dezember 2017 ist dies sogar kostenlos möglich.
Dass der Surface Laptop ein absolutes Premium-Produkt ist, macht die Preisgestaltung deutlich. Das Gerät wird in den USA mit einem Intel Core i5-Prozessor, vier Gigabyte Arbeitsspeicher und einer 128 GB fassenden SSD zu einem Einstiegspreis von 999 US-Dollar auf den Markt kommen. Für die Ausgabe mit 8 GB RAM und 256 GB fassender SSD sowie Core i5-CPU werden 1299 Dollar fällig. Für 1599 Dollar gibt es die gleiche Speicherkonfiguration mit Core i7-CPU. Für 2199 Dollar kann man zudem die Top-Version mit Core i7, 16 GB RAM und 512 GB SSD erwerben.
Der Microsoft Surface Laptop kann in den USA ab dem heutigen 2. Mai 2017 vorbestellt werden, bevor der Vertrieb dann ab dem 15. Juni 2017 offiziell beginnt. Inzwischen steht auch fest, dass das Gerät anders als alle anderen Surface-Geräte zuvor direkt zur Markteinführung auch in Deutschland startet. Noch heute abend soll die Vorbestellung auch über den deutschen Microsoft Store möglich sein - zur Lieferung ab dem 15. Juni. Hierzulande wird allerdings zunächst nur die silbergraue "Platin"-Farbvariante angeboten. Der Einstiegspreis liegt bei 1149 Euro, während man für das nächstbessere Modell mit 8 GB RAM und 256 GB SSD 1449 Euro hinblättern muss.
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| 1.149,00 € | 1.449,00 € | 1.799,00 € | 2.499,00 € |
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