John McAfee kündigt sicheres 'Privacy Phone' an - inkl. Photoshop-Fail
Der bekannte, aber nicht wenig umstrittene Sicherheitsspezialist John McAfee sorgt in diesen Tagen einmal mehr mit einem neuen Projekt für Aufsehen. Mit dem "Privacy Phone" will er ein neues Smartphone auf den Markt bringen, welches das sicherste Gerät seiner Art sein soll und den Schutz der Privatsphäre des Nutzers in den Mittelpunkt stellt.
John McAfee zeigt sein neues 'Privacy Phone'
McAfee zeigte auf seiner Facebook-Seite kürzlich einen "ersten Prototypen", der von der Firma MGT entwickelt wird, welcher McAfee vorsteht. Auf deren Website sind einige erste Informationen zu den geplanten Geräten zu finden, darunter das Versprechen, dass man diverse "Schalter" integrieren will, mit denen sich verschiedene Hardware-Funktionen abschalten lassen sollen.
Unter anderem sollen so Akku, WLAN, Bluetooth und GPS, Kamera und die Mikrofone des Geräts abgeschaltet werden können. Darüber hinaus soll ein spezielles Android-ROM dafür sorgen, dass die Geräte gegen Spionagemaßnahmen immun sind. Hinzu kommt die Ankündigung, eine anonymisierte Websuche zu ermöglichen, bei der Werbung ausgesperrt werden kann.
Aktuell bieten McAfee und MGT über die Website des Unternehmens sogenannte "Voucher" an, die einen Rabatt in Höhe von 199 Dollar auf den noch nicht genauer benannten Preis des "Privacy Phone" garantieren sollen. Was genau der Kunde dafür bekommt, ist aktuell aber noch offen.
Einen ersten Hinweis geben allerdings das von McAfee auf Facebook präsentierte Bild und die Website selbst. So handelt es sich bei den gezeigten Geräten jeweils um die in Dänemark entwickelten Smartphone-Modelle Lumigon T3 und Lumigon T2, wobei man sich offenbar mit recht wenig Geschick daran versucht hat, den Namen von McAfee auf den Fotos bzw. Render-Bildern zu platzieren.
Entsprechend der Bilder ist auf der Website auch davon die Rede, dass die Geräte "in Dänemark designt", in den USA entwickelt und in Europa gebaut werden. Außerdem taucht eine Firma namens Nordic IT Investments als Partner auf der Website auf, hinter der wohl die dänischen Macher der Lumigon-Handys stecken dürften.
Technisch ist das Lumigon T2 bereits etwas veraltet, basierte es doch auf einem Dualcore-SoC von Qualcomm, der mit einem 4,3 Zoll großen 720p-Display kombiniert wurde. Beim Lumigon T3 handelt es sich um ein 4,7-Zoll-Smartphone, das auf dem MediaTek Helio X10 Octacore-SoC basiert und ebenfalls eine 720p-Auflösung bietet. Lumigon verpasst seinen Geräten einige Spezialfunktionen, darunter zusätzliche Infrarot-Sensoren auf der Front, die eine Bedienung mit Gesten ermöglichen sowie im Fall des T3 auch eine Nachtsichtkamera auf der Rückseite.
Bisher haben sich weder Lumigon noch McAfee oder MGT zu einer möglichen Zusammenarbeit geäußert.
John McAfee zeigt sein neues 'Privacy Phone'
McAfee zeigte auf seiner Facebook-Seite kürzlich einen "ersten Prototypen", der von der Firma MGT entwickelt wird, welcher McAfee vorsteht. Auf deren Website sind einige erste Informationen zu den geplanten Geräten zu finden, darunter das Versprechen, dass man diverse "Schalter" integrieren will, mit denen sich verschiedene Hardware-Funktionen abschalten lassen sollen.
Unter anderem sollen so Akku, WLAN, Bluetooth und GPS, Kamera und die Mikrofone des Geräts abgeschaltet werden können. Darüber hinaus soll ein spezielles Android-ROM dafür sorgen, dass die Geräte gegen Spionagemaßnahmen immun sind. Hinzu kommt die Ankündigung, eine anonymisierte Websuche zu ermöglichen, bei der Werbung ausgesperrt werden kann.
Aktuell bieten McAfee und MGT über die Website des Unternehmens sogenannte "Voucher" an, die einen Rabatt in Höhe von 199 Dollar auf den noch nicht genauer benannten Preis des "Privacy Phone" garantieren sollen. Was genau der Kunde dafür bekommt, ist aktuell aber noch offen.
Einen ersten Hinweis geben allerdings das von McAfee auf Facebook präsentierte Bild und die Website selbst. So handelt es sich bei den gezeigten Geräten jeweils um die in Dänemark entwickelten Smartphone-Modelle Lumigon T3 und Lumigon T2, wobei man sich offenbar mit recht wenig Geschick daran versucht hat, den Namen von McAfee auf den Fotos bzw. Render-Bildern zu platzieren.
Entsprechend der Bilder ist auf der Website auch davon die Rede, dass die Geräte "in Dänemark designt", in den USA entwickelt und in Europa gebaut werden. Außerdem taucht eine Firma namens Nordic IT Investments als Partner auf der Website auf, hinter der wohl die dänischen Macher der Lumigon-Handys stecken dürften.
Technisch ist das Lumigon T2 bereits etwas veraltet, basierte es doch auf einem Dualcore-SoC von Qualcomm, der mit einem 4,3 Zoll großen 720p-Display kombiniert wurde. Beim Lumigon T3 handelt es sich um ein 4,7-Zoll-Smartphone, das auf dem MediaTek Helio X10 Octacore-SoC basiert und ebenfalls eine 720p-Auflösung bietet. Lumigon verpasst seinen Geräten einige Spezialfunktionen, darunter zusätzliche Infrarot-Sensoren auf der Front, die eine Bedienung mit Gesten ermöglichen sowie im Fall des T3 auch eine Nachtsichtkamera auf der Rückseite.
Bisher haben sich weder Lumigon noch McAfee oder MGT zu einer möglichen Zusammenarbeit geäußert.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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