John McAfee schickt nun Poser-Fotos aus dem Karibik-Knast

Der inzwischen schon regelrecht berüchtigte Firmengründer John McAfee hat einmal mehr mit skurrilen Ereignissen von sich Reden gemacht. Die Befürchtung eines Mitarbeiters, US-Behörden wären seiner Habhaft geworden, bestätigten sich allerdings nicht. Deren Ambitionen bei der Fahndung nach dem Mann halten sich offenbar in Grenzen.
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John McAfee
Alles begann damit, dass ein Mitarbeiter McAfees über dessen Twitter-Account von einer möglichen Verhaftung berichtete. Zügig machte das Gerücht die Runde, dass US-Behörden ihn geschnappt hätten. Allerdings zeigte sich recht schnell, dass dies nicht der Fall ist. Vielmehr handelte es sich um die Polizei der Dominikanischen Republik, die ihn inzwischen auch wieder auf freien Fuß gesetzt hat.

Wie McAfee dann selbst mitteilte, sei er binnen einer Woche im Grunde zweimal festgesetzt worden und habe sich vier Tage lang im Gefängnis aufgehalten. Von dort postete er sogar Fotos, die ihn in seiner Zelle und mit einem Mithäftling zeigen. Auch seine Frau wurde demnach verhaftet. "Janice wird im Zellenblock nebenan festgehalten. Sie hat allerdings vergessen, wie man Handys richtig hineinschmuggelt", führte der Unternehmer aus und begründete so, warum es von ihr keine Bilder gibt.

Es ging wohl um Waffen

Hintergrund der ganzen Sache ist wohl der Verstoß gegen die Waffengesetze der Dominikanischen Republik. McAfee war mit seiner Yacht in Richtung der Küste des Landes unterwegs und bei einer Durchsuchung, wie sie bei der Einreise normal ist, fanden die Beamten verschiedene Waffen. Für die Dauer der Untersuchung hielt man die kleine Besatzung fest und beschlagnahmte die Fundstücke.

McAfee machte in den letzten Jahren immer wieder von sich Reden. Erst ging es um Ermittlungen aufgrund des Verdachts, dass er in irgendeiner Form in einen Mordfall verwickelt sei. Das Interesse der US-Behörden dreht sich hingegen wohl eher um den Tatbestand der Steuerhinterziehung.

Siehe auch: John McAfee will zum Belize-Mordfall aussagen
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