John McAfee will seinen Namen zurück, verklagt Chiphersteller Intel
Der Antiviren-Pionier John McAfee hat das von ihm gegründete und vor allem gleichnamige Sicherheitsunternehmen vor rund sechs Jahren an Intel verkauft, der Halbleiterhersteller hat damals rund 7,7 Milliarden Dollar dafür bezahlt. Inzwischen heißt die Sparte zwar "Intel Security", damals noch hat der Konzern aus Santa Clara den Markennamen McAfee aber mitgekauft.
Doch den Namen hätte John McAfee gerne zurück und hat rechtliche Schritte gegen Intel in die Wege geleitet. Denn inzwischen steht der exzentrische Unternehmer an der Spitze von MGT Capital Investments Inc., einer ebenfalls im digitalen Sicherheitssektor tätigen Firma, McAfee ist dort Vorsitzender und CEO.
Er hält diese Positionen seit Mai inne und würde als neuer starker Mann des Unternehmens nun gerne wieder seinen Namen auf dem Türschild ("John McAfee Global Technologies Inc.") sehen. Doch das sieht Intel anders und hat McAfee laut einem Bericht des Wirtschaftsportals Bloomberg davor gewarnt. Laut des Chipriesen gehören der Markenname und alles, was damit im Zusammenhang steht, Intel.
Denn laut Bloomberg will Intel diese Sparte aber loswerden und soll derzeit mit der Beteiligungsgesellschaft TPG über einen Verkauf verhandeln. McAfee, die Firma, wäre laut aktuellen Schätzungen an die drei Milliarden Dollar wert. Es soll allerdings auch noch andere Interessenten geben.
Und das ist auch ein Hintergrund, dass man den Namen McAfee behalten möchte, denn ein neuer Besitzer könnte Interesse haben, diesen wieder im Zusammenhang mit IT-Sicherheit zu verwenden. Zudem gibt es auch noch einige Produkte, bei denen "McAfee" weiterhin Verwendung findet.
Viele Details zur nun von John McAfee eingereichten Klage gegen Intel sind derzeit nicht bekannt. Man kann sich aber sicher sein, dass er sich dazu in den kommenden Tagen und Wochen ausführlich äußern wird - medienscheu ist John McAfee ja definitiv nicht.
Er hält diese Positionen seit Mai inne und würde als neuer starker Mann des Unternehmens nun gerne wieder seinen Namen auf dem Türschild ("John McAfee Global Technologies Inc.") sehen. Doch das sieht Intel anders und hat McAfee laut einem Bericht des Wirtschaftsportals Bloomberg davor gewarnt. Laut des Chipriesen gehören der Markenname und alles, was damit im Zusammenhang steht, Intel.
Verkauf geplant
Offiziell oder besser gesagt öffentlich benötigt Intel den Namen aber derzeit nicht, da deren Sicherheitssparte seit Anfang 2014 als "Intel Security" auftritt. Das bedeutet aber nicht, dass man den Namen nicht mehr braucht oder sich in der Hinterhand lässt, weil man ihn brauchen könnte.Denn laut Bloomberg will Intel diese Sparte aber loswerden und soll derzeit mit der Beteiligungsgesellschaft TPG über einen Verkauf verhandeln. McAfee, die Firma, wäre laut aktuellen Schätzungen an die drei Milliarden Dollar wert. Es soll allerdings auch noch andere Interessenten geben.
Und das ist auch ein Hintergrund, dass man den Namen McAfee behalten möchte, denn ein neuer Besitzer könnte Interesse haben, diesen wieder im Zusammenhang mit IT-Sicherheit zu verwenden. Zudem gibt es auch noch einige Produkte, bei denen "McAfee" weiterhin Verwendung findet.
Viele Details zur nun von John McAfee eingereichten Klage gegen Intel sind derzeit nicht bekannt. Man kann sich aber sicher sein, dass er sich dazu in den kommenden Tagen und Wochen ausführlich äußern wird - medienscheu ist John McAfee ja definitiv nicht.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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