Anschlag in Schweden forderte auch das Leben eines Spotify-Managers
Bei dem Anschlag, der sich am Freitag in Stockholm ereignete, hat der Streaming-Anbieter Spotify einen seiner Manager verloren. Unter den vier Todesopfern befindet sich auch Chris Bevington aus dem Führungs-Team des schwedischen Unternehmens, teilte Spotify-Gründer Daniel Ek mit.
"Unter Schock und mit schwerem Herzen muss ich bestätigen, dass Chris Bevington von unserem Spotify-Team sein Leben durch den sinnlosen Angriff vom Freitag in Stockholm verlor", erklärte Ek. Bei dem Manager handelte es sich um einen 41-jährigen britischen Staatsbürger, der seit fünf Jahren bei dem schwedischen Unternehmen arbeitete und dort für die Weiterentwicklung von Partnerschaften in aller Welt zuständig war.
Bevington lebte mit seiner Frau und zwei Kindern seit einiger Zeit in Stockholm. In einer kurzen Stellungnahme äußerte sich auch der Vater des Verstorbenen in der BBC und bat um Zurückhaltung gegenüber der Familie, die nun genug damit zu tun habe, den Tod ihres Angehörigen zu verarbeiten. Auch Ek kündigte an, dass man der Familie jede Unterstützung zukommen lassen wolle, die sie für die Verarbeitung des Trauerfalles benötige.
Ob hinter dem Beschuldigten noch mehr Leute stehen, ist aktuell noch unklar. Bekannt ist bisher, dass dieser seit 2014 in Schweden leben soll. Sein Antrag auf einen Schutzstatus wurde allerdings im letzten Jahr abgelehnt. Der Mann soll mehrfach seine Sympathien für eine ganze Reihe von extremistischen Organisationen bekundet haben. Dadurch war er den Sicherheitsbehörden zwar bekannt, er wurde allerdings als relativ geringes Risiko eingestuft.
Bevington lebte mit seiner Frau und zwei Kindern seit einiger Zeit in Stockholm. In einer kurzen Stellungnahme äußerte sich auch der Vater des Verstorbenen in der BBC und bat um Zurückhaltung gegenüber der Familie, die nun genug damit zu tun habe, den Tod ihres Angehörigen zu verarbeiten. Auch Ek kündigte an, dass man der Familie jede Unterstützung zukommen lassen wolle, die sie für die Verarbeitung des Trauerfalles benötige.
Insgesamt vier Tote
Neben Bevington starben am Freitag zwei Menschen aus Schweden, darunter ein elfjähriges Mädchen, sowie ein belgischer Staatsbürger. Bei dem Anschlag wurde nach dem bisherigen Stand der Erkenntnisse ein gestohlener Lastkraftwagen durch einen Verdächtigen, der aus Uzbekistan stammen soll, in eine Einkaufsmeile gelenkt. 15 weitere Menschen seien verletzt worden.Ob hinter dem Beschuldigten noch mehr Leute stehen, ist aktuell noch unklar. Bekannt ist bisher, dass dieser seit 2014 in Schweden leben soll. Sein Antrag auf einen Schutzstatus wurde allerdings im letzten Jahr abgelehnt. Der Mann soll mehrfach seine Sympathien für eine ganze Reihe von extremistischen Organisationen bekundet haben. Dadurch war er den Sicherheitsbehörden zwar bekannt, er wurde allerdings als relativ geringes Risiko eingestuft.
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