Nokia macht Facebooks dicke Leitungen noch sehr viel schneller
Die Inhalte von Kontakten in Übersee werden zukünftig wesentlich schneller auf euren Endgeräten landen. Der finnische Netzwerkausrüster Nokia arbeitet daran, bestehende Untersee-Verbindungen des Social Networks durch den Atlantik deutlich zu beschleunigen.
Wie Nokia mitteilte, setzt man auf das so genannte Probabilistic Constellation Shaping (PCS), das von den Bell Labs entwickelt wurde. Die renommierte Forschungseinrichtung gehörte zuletzt zu dem inzwischen übernommenen Konkurrenten Alcatel-Lucent. Diese wurde auf einem Kabel zum Einsatz gebracht, das von Irland nach New York verläuft und dabei eine Strecke von rund 5.500 Kilometern überbrückt.
In dem Feldversuch ist es gelungen, die Bandbreite um das 2,5-Fache zu steigern. Auf den im kommerziellen Betrieb des Kabels genutzten Wellenlängen wurden 200 Gigabit pro Sekunde erreicht. Eine experimentelle Verbindung konnte sogar auf 250 Gigabit pro Sekunde hochgetrieben werden.
Das klingt noch nicht nach der riesigen Bandbreite, wenn man sich im Vergleich ansieht, mit welchen Durchsätzen neue Kabelprojekte durch die Ozeane kalkulieren. Allerdings besteht nach Angaben der Partner noch deutlich Luft nach oben. Die PCS-Technologie kann es hier längerfristig zumindest theoretisch auf 32 Terabit pro Sekunde auf jeder Faser im Kabel bringen.
Facebook benötigt ständig bestimmte feststehende Verbindungen für die Übertragung seiner Daten. Dabei geht es eher weniger darum, die Nutzer direkt zu bedienen - auch wenn dies in Ausnahmefällen durchaus vorkommen kann. Vielmehr läuft über den Glasfaser-Backbone eine ständige Synchronisation der weltweit verteilten Facebook-Datenzentren.
Download Facebook-Messenger für Windows-PCs
In dem Feldversuch ist es gelungen, die Bandbreite um das 2,5-Fache zu steigern. Auf den im kommerziellen Betrieb des Kabels genutzten Wellenlängen wurden 200 Gigabit pro Sekunde erreicht. Eine experimentelle Verbindung konnte sogar auf 250 Gigabit pro Sekunde hochgetrieben werden.
Das klingt noch nicht nach der riesigen Bandbreite, wenn man sich im Vergleich ansieht, mit welchen Durchsätzen neue Kabelprojekte durch die Ozeane kalkulieren. Allerdings besteht nach Angaben der Partner noch deutlich Luft nach oben. Die PCS-Technologie kann es hier längerfristig zumindest theoretisch auf 32 Terabit pro Sekunde auf jeder Faser im Kabel bringen.
Sparsame Alternative
Hinzu kommt natürlich der große Vorteil, dass PCS sich zur Bandbreiten-Steigerung auf den bereits vorhandenen Kabeln einsetzen lässt. Hier kommt man vergleichsweise billig zu deutlich höheren Kapazitäten - vor allem wenn man es damit vergleicht, was der Bau einer schnelleren Kabeltrasse durch den Ozean verschlingen würde.Facebook benötigt ständig bestimmte feststehende Verbindungen für die Übertragung seiner Daten. Dabei geht es eher weniger darum, die Nutzer direkt zu bedienen - auch wenn dies in Ausnahmefällen durchaus vorkommen kann. Vielmehr läuft über den Glasfaser-Backbone eine ständige Synchronisation der weltweit verteilten Facebook-Datenzentren.
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