Qualcomm 205: LTE & Co. jetzt auch für billigste Feature-Phones
Billigste Mobiltelefone sollen zukünftig ebenso LTE-Verbindungen nutzen können, wie es bei Smartphones inzwischen Standard ist. Dafür soll die neue 205er-Plattform von Qualcomm sorgen, die heute vorgestellt wurde. Dieser Schritt ist dabei aus mehreren Gründen extrem sinnvoll.
Zum einen bekommen so auch Nutzer wichtige Informationen schneller geliefert, die aus Kostengründen keine Smartphones verwenden können. In vielen Entwicklungsländern sind es durchaus die Feature-Phones, die den Hauptkanal ins Internet darstellen. Weiterhin werden in der nächsten Zeit schrittweise die alten 2G-Netze abgeschaltet, so dass auch einfache Handys besser Sprachverbindungen über LTE realisieren.
Die neuen SoCs der Qualcomm 205-Reihe kommen mit einem integrierten LTE Cat 4-Modem daher. Mit diesem lassen sich Datenverbindungen mit 150 Megabit pro Sekunde im Downstream und 50 Megabit pro Sekunde im Upstream realisieren. Neben LTE werden aber auch die vorhergehenden 2G- und 3G-Standards weiterhin mit unterstützt.
Für den Betrieb von Software - Qualcomm geht hier von einem Linux-basierten Betriebssystem als Standard aus - stehen zwei Prozessor-Kerne zur Verfügung, die jeweils mit 1,1 Gigahertz getaktet sind. Unterstützt werden diese von einer einfachen Adreno-Grafikeinheit. Die Grafikausgabe ist darauf ausgelegt, Inhalte bis zum 480p-Format mit bis zu 60 Frames pro Sekunde wiederzugeben. Direkt unterstützt wird auch die grundlegende Hardware, die in billigen Telefonen verbaut wird. Dazu gehören Kamera-Kombinationen mit jeweils 3-Megapixel-Sensoren und eine Dual-SIM-Konfiguration.
Die neuen SoCs der Qualcomm 205-Reihe kommen mit einem integrierten LTE Cat 4-Modem daher. Mit diesem lassen sich Datenverbindungen mit 150 Megabit pro Sekunde im Downstream und 50 Megabit pro Sekunde im Upstream realisieren. Neben LTE werden aber auch die vorhergehenden 2G- und 3G-Standards weiterhin mit unterstützt.
Ordentliches WLAN und 480p-Grafik
Weiterhin unterstützt die Plattform von Haus aus auch einige anderen Technologien - dazu gehört natürlich WLAN nach den 802.11 b/g/n-Standards, Bluetooth 4.1 sowie der klassische Rundfunkempfang über UKW. Hinzu kommt Support für ANT+, das ist ein Bluetooth-ähnliches Protokoll mit sehr geringem Energieverbrauch, das häufig für medizinische Sensoren und Sportgeräte zum Einsatz kommt.Für den Betrieb von Software - Qualcomm geht hier von einem Linux-basierten Betriebssystem als Standard aus - stehen zwei Prozessor-Kerne zur Verfügung, die jeweils mit 1,1 Gigahertz getaktet sind. Unterstützt werden diese von einer einfachen Adreno-Grafikeinheit. Die Grafikausgabe ist darauf ausgelegt, Inhalte bis zum 480p-Format mit bis zu 60 Frames pro Sekunde wiederzugeben. Direkt unterstützt wird auch die grundlegende Hardware, die in billigen Telefonen verbaut wird. Dazu gehören Kamera-Kombinationen mit jeweils 3-Megapixel-Sensoren und eine Dual-SIM-Konfiguration.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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