Google rüstet seinen Allo-Messenger jetzt mit Meme-Maschine aus

Google hat seinen Messenger Allo um einen neuen KI-Bot erweitert, der eine wesentlich unterhaltsamere Kommunikation mit anderen Nutzern erlaubt. Das Feature sorgt dafür, dass man seinem Gegenüber jederzeit mit passenden GIFs und Meme-Bildern antworten kann.
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Allo wurde im letzten Jahr gestartet und wartet seitdem mit einer ganzen Reihe von integrierten Bots auf, hinter denen KI-Algorithmen arbeiten. Dies ermöglicht es, dass die Nutzer beispielsweise Suchanfragen auslösen, indem sie dem Bot mit natürlicher Sprache mitteilen, worum es sich bei ihrem Anliegen handelt.

Hinzu kommt jetzt ein Bot namens "Lucky", der nach dem "I'm Felling Lucky"-Button (Auf gut Glück) auf der Google-Startseite benannt ist. Auch dieser lässt sich nun ansprechen, indem man in einem Einzel- oder Gruppenchat @lucky gefolgt von einer Aussage abschickt. Die KI im Hintergrund analysiert dann den Inhalt der Mitteilung an den Bot und sucht das passende Bild heraus, berichtete 9to5Google.

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Einfach fragen

Wie auch schon bei der Allo-Funktion, die bei Bedarf verschiedene Standard-Antworten anhand des bisherigen Gesprächsverlaufes vorschlägt, ist Lucky nicht auf konkrete Begriffe angewiesen, sondern kann in den meisten Fällen den Kontext des Geschriebenen zur Suche verwenden. Dabei stellt sich der Bot mit der Zeit immer besser auf den Nutzer ein und lernt so, bessere Vorschläge zu unterbreiten.

Aktuell dürfte noch nicht jeder Nutzer des Allo-Messengers mit dem Lucky-Bot in Kontakt kommen. Google stellt diesen aber in den kommenden Tagen schrittweise einer immer größeren Gruppe von Anwendern zur Verfügung. Das dürfte der Tatsche geschuldet sein, dass die KI-Systeme dann doch relativ komplex sind und vor allem zum Start oft besonders intensiv daran arbeiten müssen, sich auf neue Kommunikations-Partner einzustellen.

Google hatte Allo im September des letzten Jahres gestartet. Der Konzern versucht damit erneut, eine eigene Plattform auf die Beine zu stellen - was dem Unternehmen im Social Media-Bereich bisher kaum gelungen ist. Ob Allo in dem bereits heiß umkämpften Messenger-Markt eine Zukunft hat, wird sich daher erst zeigen müssen.
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