Privatsphäre: Edward Snowden warnt eindringlich vor Google Allo
Heute ist der neue Messenger von Google gestartet und dieser bietet auch eine Vielfalt an Funktionalitäten. Diese basieren auf Künstlicher Intelligenz und dem so genannten maschinellen Lernen, Fundament dafür sind unter anderem Google-Dienste wie Gmail. Doch Kritiker wie der Aufdecker des NSA-Schnüffelskandals Edward Snowden warnen eindringlich vor Google Allo.
Der neue "Über-Messenger" Allo des Suchmaschinenriesen aus dem kalifornischen Mountain View hat in zahlreichen Tests und Ersteindrücken für seine Funktionalität Lob und Bestnoten erhalten. So praktisch Allo auch ist: Datenschützer sehen die App überaus kritisch.
Auch Edward Snowden, der seit der NSA-Affäre wohl bekannteste Whistleblower der jüngeren Geschichte, ist alles andere als ein Fan von Google Allo und rät allen, denen ihre Privatsphäre wichtig ist, die Anwendung zu meiden. In einem Tweet schreibt Snowden: "Was ist Allo? Eine Google-App, die jede Nachricht aufzeichnet, die man jemals verschickt, und die diese der Polizei auf Anfrage zur Verfügung stellt."
Snowden bezieht sich in seiner Kritik unter anderem auf einen Artikel von The Verge: Dort stellt man fest, dass Google seine Ankündigung, Nachrichten nicht in identifizierbarer Form bzw. dauerhaft zu speichern, zurückgezogen habe und nun doch alle Nachrichten aufhebt - bis ein Nutzer diese aktiv löscht. Nichts ändert sich allerdings am Inkognito-Modus, hier gibt es weiterhin vollständige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.
Als Grund für die Änderung im normalen Modus gibt Google an, dass man dadurch die Möglichkeit zu "intelligenten" Antworten verbessern wollte. Das ist nachvollziehbar, da maschinelles Lernen besser funktioniert, je größer der Datensatz ist. Google hat hier offenbar festgestellt, dass unter der nur temporären Speicherung der Nachrichten die Performance leidet. Die dauerhaft gespeicherten Daten stellen aber für Behörden (bei Bedarf) eine Fundgrube dar, wenn diese gerichtlich abgesegnet darauf zugreifen wollen.
Siehe auch: Allo - Googles 'Über-Messenger' mit Assistent & Privatsphäre startet
Download Google Allo - Messenger schon jetzt laden
Auch Edward Snowden, der seit der NSA-Affäre wohl bekannteste Whistleblower der jüngeren Geschichte, ist alles andere als ein Fan von Google Allo und rät allen, denen ihre Privatsphäre wichtig ist, die Anwendung zu meiden. In einem Tweet schreibt Snowden: "Was ist Allo? Eine Google-App, die jede Nachricht aufzeichnet, die man jemals verschickt, und die diese der Polizei auf Anfrage zur Verfügung stellt."
"Verwendet Allo nicht"
In einem weiteren Tweet schreibt er, dass Allo "Google Mail, Google Maps und Google Überwachung" in einem sei und warnt: "Verwendet Allo nicht." Stattdessen rät Snowden allen, auf das Tor-Netzwerk zu setzen oder den Messenger Signal zu nutzen. Zum letzteren merkt er zwar an, dass das eine "komplexe Frage" sei, auf die es nicht eine "richtige" Antwort gebe, aber im Vergleich zu Allo sei Signal für normale Nutzer sicherer.Snowden bezieht sich in seiner Kritik unter anderem auf einen Artikel von The Verge: Dort stellt man fest, dass Google seine Ankündigung, Nachrichten nicht in identifizierbarer Form bzw. dauerhaft zu speichern, zurückgezogen habe und nun doch alle Nachrichten aufhebt - bis ein Nutzer diese aktiv löscht. Nichts ändert sich allerdings am Inkognito-Modus, hier gibt es weiterhin vollständige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.
Als Grund für die Änderung im normalen Modus gibt Google an, dass man dadurch die Möglichkeit zu "intelligenten" Antworten verbessern wollte. Das ist nachvollziehbar, da maschinelles Lernen besser funktioniert, je größer der Datensatz ist. Google hat hier offenbar festgestellt, dass unter der nur temporären Speicherung der Nachrichten die Performance leidet. Die dauerhaft gespeicherten Daten stellen aber für Behörden (bei Bedarf) eine Fundgrube dar, wenn diese gerichtlich abgesegnet darauf zugreifen wollen.
Siehe auch: Allo - Googles 'Über-Messenger' mit Assistent & Privatsphäre startet
Download Google Allo - Messenger schon jetzt laden
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Google Drive und Google Docs können jetzt mit Markdown arbeiten
- Prime Day 2026: Die besten Deals auf Amazon im Überblick
- Prime Deal Days: Amazon und Lefant mit frischen Smart-Home-Deals
- OpenAI plant unsichtbares Wasserzeichen für ChatGPT in der EU
- Windows 11 26H2: Endpoint-Verwaltung erhält offizielle Freigabe
- Absurder Softwarefehler: Formel-1-Autos verweigern Gasannahme
- Qualcomm lizenziert Huaweis Technik zum "Falten" von Chips
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Darktable die freie Software zur Aufbereitung
d-hubs - Heute 00:05 Uhr -
LibreOffice News: V 26.8.1 freigegeben
rawjpeg - Gestern 13:30 Uhr -
WPP-kompatible Etikettendrucker
rawjpeg - Gestern 13:28 Uhr -
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
riq - Gestern 09:47 Uhr -
removed-paywall-Links erlaubt?
rawjpeg - Vorgestern 22:39 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!












Alle Kommentare zu dieser News anzeigen