Malware: MacOS hat ein Problem mit Safari- und E-Mail-Hijacking
Malwarebytes, das Unternehmen hinter der gleichnamigen Anti-Malware-Software, warnt jetzt vor einem neuen Angriff auf macOS. Apples Betriebssystem sei dabei in einigen älteren Versionen vor macOS Sierra anfällig für das Hijacking von Mail und Safari, um mit einem Denial-of-Service-Angriff das System zum Absturz zu bringen.
Apple habe das Problem demnach mit der aktuellen Version 10.12.2 ausgemerzt, so heißt es bei Malwarebytes. Ältere Versionen haben aber nicht durchgängig die nötigen Schutzmechanismen, um das Problem, das die Malware erzeugt, zu umgehen. Die Schadsoftware bringt soweit bekannt den Mac zwar nur zum Absturz und hat keine weiterreichende Kompetenz auf das System zuzugreifen und echten Schaden zuzufügen. Ärgerlich ist das Problem aber schon, weitere Schäden sollen aber nicht zu befürchten sein.
Nutzer können aktuell am Mac nur aufpassen, keine unbekannten Links zu klicken. Laut einem Bericht von 9to5mac stehen die Angriffe in Verbindung mit den beiden E-Mail-Adressen dean.jones9875@gmail.com und amannn.2917@gmail.com sowie mit den Domains safari-get .com, safari-get .net, safari-serverhost .com und safari-serverhost .net. Die Malware wird per E-Mail von den beiden Adressen verteilt und breitet sich über die Domains aus.
Denial-of-Service-Angriff
Dabei geht es vor allem um Safari und um Mail. Die Schadsoftware erzeugt soweit bekannt ist eine stetig anwachsende Zahl an E-Mail-Entwürfen und flutet damit das System. Zum einen wird dadurch der Arbeitsspeicher irgendwann überlastet, sodass das System zum Absturz gebracht wird. Zum anderen bietet die Malware den Betroffenen an, eine angebliche Support-Hotline zu kontaktieren. Solch ein Verhalten von Schadsoftware ist unter Windows schon häufiger zu sehen gewesen.Nutzer können aktuell am Mac nur aufpassen, keine unbekannten Links zu klicken. Laut einem Bericht von 9to5mac stehen die Angriffe in Verbindung mit den beiden E-Mail-Adressen dean.jones9875@gmail.com und amannn.2917@gmail.com sowie mit den Domains safari-get .com, safari-get .net, safari-serverhost .com und safari-serverhost .net. Die Malware wird per E-Mail von den beiden Adressen verteilt und breitet sich über die Domains aus.
Aufpassen
Ob es Antiviren-Software gibt, die die Malware am Mac erkennt, ist nicht bekannt. Nutzer sollten die Augen offen halten und sehr vorsichtig sein bei E-Mails von ihnen unbekannten Absendern. Wer auf Nummer Sicher gehen will, aktualisiert auf die neuste macOS-Version Sierra 10.12.2 oder eine entsprechend höhere Beta-Version.
Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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