Safari in neuen MacOS- und iOS-Versionen endlich mit WebRTC-Support
Mit den kommenden Updates seiner beiden Betriebssystem-Plattformen wird der Computerkonzern Apple nun ebenfalls vollen Support für das WebRTC-Protokoll in seinem Safari-Browser mitbringen. Die Unterstützung für das Protokoll wurde direkt in die WebKit-Engine eingebaut.
Wie der Apple-Entwickler Youenn Fablet mitteilte, werde WebRTC in den Safari-Varianten für MacOS High Sierra und iOS 11 enthalten sein, die in den kommenden Monaten veröffentlicht werden. In der Safari Technology Preview 32, die gerade für Entwickler und Tester veröffentlicht wurde, kann die Technologie bereits genutzt werden. Der Download steht allen Interessierten offen.
WebRTC ist vom World Wide Web Consortium (W3C) als offener Standard für das Web spezifiziert und gilt auch als Kernbestandteil kommender HTML5-Anwendungen und wird entsprechend auch in diversen Kompatibilitäts-Tests abgefragt. In der öffentlichen Wahrnehmung wird die Technologie meist darauf reduziert, dass mit ihr Videokonferenzen direkt im Browser umgesetzt werden können.
Zum Start wird WebKit laut Fablet verschiedene ältere WebRTC-Schnittstellen unterstützen. Damit trägt man der Tatsache Rechnung, dass diese noch von vielen Anwendungen, die bereits mit der Technologie arbeiten, eingesetzt werden. Allerdings arbeite man bei Apple bereits daran, die Implementierung auf den aktuellsten Stand der Standards zu bringen, so dass zukünftige Safari-Versionen einige ältere APIs nicht mehr unterstützen werden.
WebRTC ist vom World Wide Web Consortium (W3C) als offener Standard für das Web spezifiziert und gilt auch als Kernbestandteil kommender HTML5-Anwendungen und wird entsprechend auch in diversen Kompatibilitäts-Tests abgefragt. In der öffentlichen Wahrnehmung wird die Technologie meist darauf reduziert, dass mit ihr Videokonferenzen direkt im Browser umgesetzt werden können.
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Allerdings geht WebRTC weit darüber hinaus. Der Standard umfasst eine ganze Reihe von Verbindungen, bei denen der Browser nicht klassisch mit einem Server, sondern mit dem Browser eines anderen Anwenders kommuniziert. Das wird sicherlich am häufigsten für direkte Kommunikations-Verbindungen genutzt werden, aber auch die Übertragung von Dateien oder das Desktop-Sharing sind so möglich.Zum Start wird WebKit laut Fablet verschiedene ältere WebRTC-Schnittstellen unterstützen. Damit trägt man der Tatsache Rechnung, dass diese noch von vielen Anwendungen, die bereits mit der Technologie arbeiten, eingesetzt werden. Allerdings arbeite man bei Apple bereits daran, die Implementierung auf den aktuellsten Stand der Standards zu bringen, so dass zukünftige Safari-Versionen einige ältere APIs nicht mehr unterstützen werden.
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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