Mark Zuckerberg: Mehr als 99 Prozent des Inhalts auf Facebook ist echt
Gerade in der aktuellen Debatte um gefälschte Meldungen im US-Wahlkampf steht Facebook stark in der Schusslinie von Kritikern. Viele sehen Facebook in der Verantwortung für dessen Verbreitung. Nun hat sich Konzernchef Mark Zuckerberg in einem eigenen Post ausführlich zu dem Thema geäußert. Demnach seien wesentlich mehr als 99 Prozent des Inhalts, den die Nutzer auf der Seite sehen, echt und unverfälscht. Seine Behauptung: Den News auf seinem Netzwerk könne man trauen.
Dabei seien nur eine wirklich sehr kleine Menge Falschmeldungen. Diese seien zudem nicht auf den politischen Inhalt beschränkt. Es gelte laut ihm als extrem unwahrscheinlich, dass das Resultat der Wahl durch diese Nachrichten beeinflusst wurde. Allerdings gesteht er ein, dass das System, welches momentan anderen Nutzern ermöglicht Beiträge mit falschen Informationen zu markieren, nicht wirklich perfekt sei und deshalb noch eine Verbesserung erfahren müsse. Einen konkreten Lösungsansatz nannte er in seinem Beitrag für dieses Problem nicht.
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Facebook in der Kritik
In den vergangenen Monaten schwirrten viele verfälschte Nachrichten in dem sozialen Netzwerk mit Bezug zu der US-Wahl umher. Nun wurde Facebook beschuldigt, das Wahlergebnis verfälscht zu haben, indem das Netzwerk Beiträge automatisiert priorisierte. Dabei arbeiten die meisten Algorithmen vorzugsweise nach Beliebtheit der Meldungen - nicht jedoch nach ihrem Wahrheitsgehalt. Dies ist allerdings zwangsläufig auf das Nutzerverhalten zurückzuführen. Bereits zuvor hatte Facebook betont, dass das Unternehmen keine Schuld für die Verbreitung von Falschinformationen treffen würde. Auch wenn das System für das Melden von Beiträgen nicht optimal ist: Sobald der Konzern davon Wind bekommt, sind diese Nachrichten ziemlich schnell und sicher gelöscht.Power to Share - um jeden Preis?
Voraussichtlich wird noch eine Zeit lang weiter darüber diskutiert werden, inwiefern Facebook für die Verhinderung von Falschnachrichtenverbreitung verantwortlich ist. Sollte dem Nutzer nur angezeigt werden, was ihn interessieren könnte oder sollte er auf alle Informationen gleichermaßen Zugriff haben? Auch wie man gegen diejenigen effizienter vorgeht, die das Netzwerk absichtlich für Propaganda und Finten nutzen, werde man überlegen müssen.WinFuture.de auf Facebook Immer gut informiert.
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