Gute Aussichten für den PC-Markt? Intel hebt Umsatzprognose an
Der weltgrößte Halbleiterhersteller Intel hat seine Umsatzprognose für das dritte Quartal seines Geschäftsjahres angehoben, weil man deutliche Zeichen für eine Besserung der Verkaufszahlen im PC-Markt sieht. Allmählich nehmen außerdem die Bestände in den Lagern des Handels ab, was zu mehr Verkäufen der Hersteller führt.
Wie das Wall Street Journal berichtet, sieht Intel nach eigenen Angaben "einige Anzeichen für eine steigende Nachfrage für PCs". Darüber hinaus würden die Mengen, der in den Lagern der Händler vorhandenen Systeme, allmählich sinken. Dies bedeutet, dass der Handel bald beginnen dürfte, wieder mehr neue Geräte von den Herstellern nachzuordern, um die Nachfrage auf Seiten der Kunden zu befriedigen.
Für Intel und seine Gerätepartner sind dies natürlich gute Nachrichten, denn sie leiden nach wie vor unter einer gesunkenen Nachfrage, die auch vom Trend zu 2-in-1-Geräten, Mini-PCs und meist hochpreisigen aber eben auch sehr edlen Notebooks bisher nicht gestoppt werden konnte. Auch im zweiten Quartal hatten die Marktbeobachter wie IDC und Gartner sinkende Verkaufszahlen gemeldet.
Allerdings waren die Rückgänge bei weitem nicht mehr so stark wie zuvor, so dass die Talsohle allmählich erreicht scheint. Natürlich darf sich auch Microsoft freuen, wenn sich die Lage im PC-Markt verbessert, schließlich erzielt die Windows-Sparte den Großteil ihrer Einnahmen durch den Verkauf von Lizenzen für Windows 10 an die PC-Hersteller.
Intel erwartet für das dritte Quartal 2016 nun einen Umsatz in Höhe von rund 15,6 Milliarden US-Dollar, nachdem man zuletzt von "nur" 14,9 Milliarden ausgegangen war. Zwar versuchte Intel zuletzt seine Abhängig von den hauseigenen PC-Prozessoren zu verringern, doch erzielt das Unternehmen den Löwenanteil seiner Einnahmen noch immer in diesem Bereich. Unter anderem hatte man Mitarbeiter entlassen und die Prozessoren der "Atom"-Reihe weitestgehend aufgegeben.
Für Intel und seine Gerätepartner sind dies natürlich gute Nachrichten, denn sie leiden nach wie vor unter einer gesunkenen Nachfrage, die auch vom Trend zu 2-in-1-Geräten, Mini-PCs und meist hochpreisigen aber eben auch sehr edlen Notebooks bisher nicht gestoppt werden konnte. Auch im zweiten Quartal hatten die Marktbeobachter wie IDC und Gartner sinkende Verkaufszahlen gemeldet.
Allerdings waren die Rückgänge bei weitem nicht mehr so stark wie zuvor, so dass die Talsohle allmählich erreicht scheint. Natürlich darf sich auch Microsoft freuen, wenn sich die Lage im PC-Markt verbessert, schließlich erzielt die Windows-Sparte den Großteil ihrer Einnahmen durch den Verkauf von Lizenzen für Windows 10 an die PC-Hersteller.
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