Hollywood hat langsam Sorgen, dass man von Netflix überrollt wird
Der Streaming-Riese Netflix ist ohne Zweifel der größte Anbieter seiner Art. Bisher sahen Hollywood-Studios den Emporkömmling in Bezug auf dessen Eigenproduktionen noch gelassen, auch weil Netflix ein Partner war, dem man Inhalte verkauft und mit dem man zusammenarbeitet. Doch nun bekommt man langsam Angst und hofft, dass das Wachstum von Netflix sich irgendwie bremst.
Netflix macht die etablierten Hollywood-Studios immer nervöser: Denn immer mehr Leute konsumieren Filme und Serien auf Netflix statt ins Kino zu gehen oder die traditionellen TV-Sender einzuschalten. Schlimmer noch: Die Netflix-Kunden wählen immer häufiger Eigenproduktionen wie House of Cards, Daredevil, Narcos und wie sie alle heißen aus statt eingekaufte Produktionen. Natürlich wird sich daran nichts so schnell ändern, da Netflix-Kunden auch anderen Content sehen wollen, aber dennoch werden laut The Hollywood Reporter (THR) die Sorgenfalten bei den Studioverantwortlichen immer tiefer.
Laut THR-Autorin Kim Masters ist "das einzige, das schneller wächst als der Fußabdruck von Netflix, die Hoffnung des (Hollywood-)Establishments, dass irgendeine Kombination von Faktoren den unaufhaltsamen Giganten ('Juggernaut') bremsen kann".
Auch andere Zweige der Industrie blicken mit Sorge auf die wachsende Popularität von Netflix, darunter auch die US-Kabelanbieter: Denn der Streaming-Dienst bietet ein vollwertiges Unterhaltungsprogramm an und das zu einem Bruchteil des Preises, den man für einen Kabelanschluss bezahlt.
THR verweist aber auch auf den Umstand, dass vor einigen Jahren keiner in Hollywood Netflix ernst genommen hat: Vor sechs Jahren machte sich Time Warner-CEO Jeff Bewkes noch über den Emporkömmling lustig und bezeichnete Netflix als "albanische Armee". Doch diese ist, um beim Bild zu bleiben, zu einer Horde angewachsen und steht nun vor den Mauern Hollywoods.
Laut THR-Autorin Kim Masters ist "das einzige, das schneller wächst als der Fußabdruck von Netflix, die Hoffnung des (Hollywood-)Establishments, dass irgendeine Kombination von Faktoren den unaufhaltsamen Giganten ('Juggernaut') bremsen kann".
"Vielleicht"
Das Wie ist aber eine Sammlung von "vielleicht": Vielleicht halten die Studios eigene Inhalte zurück, vielleicht schafft es ein Konkurrent wie Amazon, Netflix aufzuhalten, vielleicht laufen dem Streaming-Riesen die Talente davon, vielleicht übernimmt sich Netflix mit den Ausgaben. Kurzum: Eigentlich hat man keine Ahnung, wie man Netflix stoppen kann.Auch andere Zweige der Industrie blicken mit Sorge auf die wachsende Popularität von Netflix, darunter auch die US-Kabelanbieter: Denn der Streaming-Dienst bietet ein vollwertiges Unterhaltungsprogramm an und das zu einem Bruchteil des Preises, den man für einen Kabelanschluss bezahlt.
THR verweist aber auch auf den Umstand, dass vor einigen Jahren keiner in Hollywood Netflix ernst genommen hat: Vor sechs Jahren machte sich Time Warner-CEO Jeff Bewkes noch über den Emporkömmling lustig und bezeichnete Netflix als "albanische Armee". Doch diese ist, um beim Bild zu bleiben, zu einer Horde angewachsen und steht nun vor den Mauern Hollywoods.
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