Copyright: Google hat bisher Links zu 1,75 Mrd. Seiten entfernt
Der Suchmaschinenriese Google steht immer wieder in der Kritik, er würde nicht genug unternehmen, um Links zu Seiten mit diversen Urheberrechtsverstößen aus seinem Index zu entfernen. Dem widerspricht der Konzern aus Mountain View aber regelmäßig und das ist wohl auch der Hintergrund eines neuen Web-Tools, das Google veröffentlicht hat.
Mit der neuen Google-Seite will das Suchmaschinenunternehmen vor allem den Rechteinhabern signalisieren: Wir löschen mehr als genug. Die Kalifornier wollen aber sicherlich auch interessierten Nutzern die Möglichkeit geben, einzusehen, wer welche Takedowns beantragt. Insgesamt verweist Google auf 1,75 Milliarden entfernter Links, als betroffene Seiten nennt man zusammengerechnet die Zahl von rund 888.000.
Interessant sind auch die Informationen, die man über "Daten durchsuchen" bekommt: Dort kann man drei Reiter einsehen, nämlich Inhaber, Domains und "meldende Organisationen", ein Klick auf die jeweiligen Einträge bringt einen dann auf weitere Details im Google- Transparenzbericht.
Die aktuelle Gesamtzahl der von Google entfernten URLs
Die für Endanwender vermutlich relevanteste Kategorie ist jene mit den Domains: Hier ist 4shared.com klarer Spitzenreiter, hier musste Google mehr als 47 Millionen URLs entfernen. Die Nummern 2 und 3 sind auch bekannte Namen, nämlich Rapidgator.net und dahinter Uploaded.net.
Eine ganz klare Nummer 1 haben die betroffenen Urheberrechtsinhaber, nämlich die Mitglieder der British Phonographic Industry, auf dieses Konto gehen 232 Millionen Links. An zweiter Stelle kommt mit 95 Millionen Links ein Unternehmen namens MG Premium Ltd (das scheint ein im Erotikbereich tätiger Copyright-Troll zu sein) und dahinter erst die Recording Industry Association of America (RIAA) mit rund 80 Millionen URLs.
40 Millionen nicht berücksichtigt
Fährt man mit der Maus über die Grafik, dann kann man Details zu den Zahlen erfahren, darunter die genaue Anzahl genehmigter, abgelehnter, doppelter und ungültiger URLs. Interessant dürfte die Zahl der Anfragen sein, die nicht durchgegangen sind, das waren knapp 40 Millionen, also etwa 1,2 Prozent der Gesamtzahl.Interessant sind auch die Informationen, die man über "Daten durchsuchen" bekommt: Dort kann man drei Reiter einsehen, nämlich Inhaber, Domains und "meldende Organisationen", ein Klick auf die jeweiligen Einträge bringt einen dann auf weitere Details im Google- Transparenzbericht.
Die aktuelle Gesamtzahl der von Google entfernten URLs
Die für Endanwender vermutlich relevanteste Kategorie ist jene mit den Domains: Hier ist 4shared.com klarer Spitzenreiter, hier musste Google mehr als 47 Millionen URLs entfernen. Die Nummern 2 und 3 sind auch bekannte Namen, nämlich Rapidgator.net und dahinter Uploaded.net.
Eine ganz klare Nummer 1 haben die betroffenen Urheberrechtsinhaber, nämlich die Mitglieder der British Phonographic Industry, auf dieses Konto gehen 232 Millionen Links. An zweiter Stelle kommt mit 95 Millionen Links ein Unternehmen namens MG Premium Ltd (das scheint ein im Erotikbereich tätiger Copyright-Troll zu sein) und dahinter erst die Recording Industry Association of America (RIAA) mit rund 80 Millionen URLs.
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