Neue Cracks: Denuvo-Kopierschutz bekommt immer mehr Risse
Das Kopierschutzsystem Denuvo gilt als das bisher effektivste seiner Art, es dauerte über ein halbes Jahr, bis es im Fall von Rise of the Tomb Raider Anfang August dann doch gelang, es auszuhebeln - früher dauerte es Tage, maximal Wochen, bis man einen Kopierschutz am PC knacken konnte. Doch nun scheint der "Zauber" von Denuvo verflogen zu sein.
Die in Österreich entwickelte Kopierschutzfunktion, die genau genommen eine Sekundär-Maßnahme, also eine Verschlüsselung für den eigentlichen Kopierschutz, ist, galt über lange Zeit als unknackbar. An Denuvo bissen sich viele bekannte Szene-Gruppen die Zähne aus. Anfang August tauchten dann aber doch erste per Denuvo geschützte Games in einschlägigen Tauschbörsen auf, das DRM galt also als "durch".
Im Fall des Lara Croft-Abenteuers hat es aber etliche Monate gedauert, bis das gelang. Für die Entwickler und Publisher geht es auch nicht um einen "unknackbaren" Kopierschutz, sondern darum, möglichst viel Zeit zu gewinnen. Was im Fall von Rise of the Tomb Raider auch bestens gelang.
Auch dem bestens vernetzten Filesharing-Blog ist es bisher nicht gelungen, Kontakt zu CONSPIR4CY aufzunehmen, man konnte also nicht nachfragen, wie offen diese Denuvo bereits haben. Für Insider ist es aber klar, dass die Cracker dabei sind, Denuvo ganz zu schlagen bzw. auszuhebeln. Allerdings können die Österreicher jederzeit eine neue Version ihrer DRM-Maßnahme einführen und das Katz-und-Maus-Spiel beginnt von vorne.
Siehe auch: Denuvo-Kopierschutz nun doch durch - Spiele tauchen in Börsen auf
Im Fall des Lara Croft-Abenteuers hat es aber etliche Monate gedauert, bis das gelang. Für die Entwickler und Publisher geht es auch nicht um einen "unknackbaren" Kopierschutz, sondern darum, möglichst viel Zeit zu gewinnen. Was im Fall von Rise of the Tomb Raider auch bestens gelang.
Wochen statt Monaten
Doch laut einem Bericht von TorrentFreak ist es der für den Rise of the Tomb Raider-Crack verantwortlichen Szene-Gruppe namens CONSPIR4CY gelungen, den Puzzle-Plattformer Inside zu knacken. Dieser ist Anfang Juli veröffentlicht worden, für den Crack brauchte man "nur" noch (maximal) sechs Wochen, ein Branchenkenner meint, dass es sogar nur zwei Wochen waren. So oder so: Das ist eine für die Piraterie-Szene wesentlich "interessantere" Zeit als die etwa sieben Monate von Tomb Raider.Auch dem bestens vernetzten Filesharing-Blog ist es bisher nicht gelungen, Kontakt zu CONSPIR4CY aufzunehmen, man konnte also nicht nachfragen, wie offen diese Denuvo bereits haben. Für Insider ist es aber klar, dass die Cracker dabei sind, Denuvo ganz zu schlagen bzw. auszuhebeln. Allerdings können die Österreicher jederzeit eine neue Version ihrer DRM-Maßnahme einführen und das Katz-und-Maus-Spiel beginnt von vorne.
Siehe auch: Denuvo-Kopierschutz nun doch durch - Spiele tauchen in Börsen auf
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