Nationale Bedrohung: Iran und Malaysia verbieten jetzt Pokemon GO
Wie aus einem kleinen, harmlosen Spiel eine "nationale Bedrohung" werden kann, müssen gerade die Entwickler von Pokemon GO erleben. Denn nachdem es aus islamisch geprägten Ländern zunächst nur einige Rügen für das Spiel gab, hat der Iran Pokemon GO nun verboten.
Ausgesprochen hat dieses Verbot die für Internet und Sicherheit zuständige Behörde des Iran. Pokemon Go ist dort nun auf dem Index gelandet und soll laut einem Medienbericht seit heute offiziell gesperrt werden. Nutzern wird der Zugriff auf die Server verwehrt, sodass das Spiel ohne weitere Tricks nicht mehr nutzbar ist. Wie unter anderem der Independent online berichtet, geht es damit Pokemon GO so wie schon einer ganzen Reihe anderer Smartphones-Apps, die aus den verschiedensten Gründen von der iranischen Regierung verbannt wurden.
Siehe auch: Saudischer Religionsrat: Pokémon ist eine Ansammlung übler Sünden
Offiziell hatte sich bislang aber nur Malaysia als Staat der Meinung der religiösen Führer angeschlossen und Pokemon Go als unzüchtiges Spiel verboten. Nun folgt mit dem Iran ein weiteres Land, in dem mehrheitlich Muslime leben, wenn auch mit einer vermutlich vorgeschobenen Erklärung.
Sieht man einmal von dieses religiösen Fundamentalisten ab, gibt es auch Bedenken von anderen Behörden weltweit - sogar in Deutschland. Ende Juli überraschte so die Meldung, dass die "Sicherheitsinteressen der Bundeswehr unmittelbar berührt werden". Hintergrund war, dass die ersten Personen zum Jagen der kleinen Monster in militärische Sicherheitsbereiche eingedrungen waren.
Mehr dazu: 75 Millionen Downloads: Pokémon Go pulverisiert alle Rekorde
Pokémon GO für Android Pokémon GO für iOS
"Nationale Bedrohung"
Zur Erklärung heißt es offiziell, das mobile Game wäre "gefährlich" und müsse als "nationale Bedrohung" eingestuft werden. Man habe ausreichende Sicherheitsbedenken gegen die Augmented Reality App und werde das Spiel daher im Land nicht mehr zulassen. Wie diese Bedenken genau aussehen, ist derzeit nicht offiziell bekannt.Sicherheitsbedenken
Pokemon GO arbeitet sowohl mit Augmented Reality als auch mit der Nutzung von GPS. Man kann aber nur vermuten, dass damit in Verbindung stehende Sicherheitsbedenken nur vorgeschoben wurden. Islamische Meinungsführer wurden schon vor zwei Wochen wegen Pokemon Go auf den Plan gerufen. Es wurden Stimmen laut, dass das Spiel nichts weiter als eine Ansammlung üblicher Sünden sei. Ein gläubiger Muslim dürfe nicht mit Pokemon in Berührung kommen.Siehe auch: Saudischer Religionsrat: Pokémon ist eine Ansammlung übler Sünden
Offiziell hatte sich bislang aber nur Malaysia als Staat der Meinung der religiösen Führer angeschlossen und Pokemon Go als unzüchtiges Spiel verboten. Nun folgt mit dem Iran ein weiteres Land, in dem mehrheitlich Muslime leben, wenn auch mit einer vermutlich vorgeschobenen Erklärung.
Sieht man einmal von dieses religiösen Fundamentalisten ab, gibt es auch Bedenken von anderen Behörden weltweit - sogar in Deutschland. Ende Juli überraschte so die Meldung, dass die "Sicherheitsinteressen der Bundeswehr unmittelbar berührt werden". Hintergrund war, dass die ersten Personen zum Jagen der kleinen Monster in militärische Sicherheitsbereiche eingedrungen waren.
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