Number26: Aus für kostenlose Kontonutzung ohne Bedingungen
Das Berliner Banking-Startup Number26 hat seinen Kunden neue "'Fair Use'-Regeln auferlegt. Damit beendet die Bank die bisher bedingslos möglichen kostenlosen Bargeldabhebungen an Geldautomaten in Deutschland und führt Gebühren ein.
Zuvor hatte es eine Reihe verärgerter Kunden gegeben, denen das Unternehmen gekündigt hatte - Hintergrund waren laut Number26 "auffällig häufige Bargeldabhebungen von Geldautomaten". Diese Abhebungen waren eigentlich laut AGB bei der Privatkundenbank inklusive, kosten dem Unternehmen aber nach eigene Angaben zu viel Gebühr, um sie weiterhin für jeden Nutzer kostenlos ohne Einschränkungen anbieten zu können.
Kunden mit regelmäßigem Eingang von Gehalts- oder Sozialleistungen oder mit anderweitigen Einnahmen in Höhe von mindestens 1000 Euro (in einem Zeitraum von zwei Monaten) und junge Leute unter 26 Jahre können fünf Mal je Kalendermonat kostenlos an Geldautomaten in Deutschland abheben. Andere Bestandskunden die diese Regeln nicht erfüllen können künftig nur noch drei Mal kostenlos zum Geldautomaten. Darüber hinaus werden jeweils zwei Euro je Abhebung fällig. Die Fair-Use-Regeln wurden nach Kundenbefragungen zusammengestellt. Dabei hatte sich laut Number26 ein Großteil der Kunden für eine Einschränkung bei den Bargeldabholungen ausgesprochen.
Weiterhin bedingslos kostenlos bleibt die Abhebung bei den CASH26 Einzelhandelspartnern wie Rewe, Real, Budni oder Penny.
Hinzu kommt laut den Informationen von Mobiflip ein neues Flex Konto, das Kunden bei fehlender Bonität ab dem 11. Juli nutzen können. Das Flex Konto kostet demnach monatlich sechs Euro, hinzu kommen zwei Euro je Abhebung am Geldautomat sowie ebenfalls zwei Euro für Abhebungen bei einem der CASH26 Einzelhandelspartner.
Modernes Banking-Startup: Wer Bargeld mag wird gekündigt
Kunden durften mitabstimmen
Für eine Abhebung bei einem Geldautomaten in Deutschland sollen die Servicebanken laut Number26 bis zu zwei Euro je Vorgang berechnen, daher kommt nun eine auf den ersten Blick recht komplizierte Regelung für alle Number26-Bestands- und Neukunden:Kunden mit regelmäßigem Eingang von Gehalts- oder Sozialleistungen oder mit anderweitigen Einnahmen in Höhe von mindestens 1000 Euro (in einem Zeitraum von zwei Monaten) und junge Leute unter 26 Jahre können fünf Mal je Kalendermonat kostenlos an Geldautomaten in Deutschland abheben. Andere Bestandskunden die diese Regeln nicht erfüllen können künftig nur noch drei Mal kostenlos zum Geldautomaten. Darüber hinaus werden jeweils zwei Euro je Abhebung fällig. Die Fair-Use-Regeln wurden nach Kundenbefragungen zusammengestellt. Dabei hatte sich laut Number26 ein Großteil der Kunden für eine Einschränkung bei den Bargeldabholungen ausgesprochen.
Änderungen starten im September
Die Änderungen treten zum 7. September 2016 in Kraft.Weiterhin bedingslos kostenlos bleibt die Abhebung bei den CASH26 Einzelhandelspartnern wie Rewe, Real, Budni oder Penny.
Hinzu kommt laut den Informationen von Mobiflip ein neues Flex Konto, das Kunden bei fehlender Bonität ab dem 11. Juli nutzen können. Das Flex Konto kostet demnach monatlich sechs Euro, hinzu kommen zwei Euro je Abhebung am Geldautomat sowie ebenfalls zwei Euro für Abhebungen bei einem der CASH26 Einzelhandelspartner.
Modernes Banking-Startup: Wer Bargeld mag wird gekündigt
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