Die ersten mobilen Spiele von Nintendo werden F2P-Games sein
Der japanische Videospiele-Konzern Nintendo hat Ende April seine ersten beiden "echten" Smartphone-Games enthüllt, bisher hat Big N mit Miitomo lediglich eine Art spielerisches Social Network als App veröffentlicht. Fire Emblem und Animal Crossing werden im nächsten Herbst für iOS und Android veröffentlicht. Nun verriet der Entwickler erste Details zum Geschäftsmodell und dieses könnte für Diskussionen sorgen.
Denn laut Wall Street Journal wird man das Rollenspiel Fire Emblem und die Community-Simulation Animal Crossing als so genannte "Free-to-start"-Spiele veröffentlichen. Das sagte Isao Moriyasu, der Chef von DeNA, dem Entwickler, der für Nintendo die Arbeit an mobilen Spielen übernimmt. Ob man "Free-to-start" tatsächlich mit dem von vielen ungeliebten "Free-to-play"-Modell (F2P) gleichsetzen kann, wird sich erst zeigen, das ist aber einigermaßen wahrscheinlich.
Den besten Ruf haben "Free-to-play"-Titel nicht, wirtschaftlich ergeben sie für die Anbieter aber zweifellos Sinn. Es ist also wahrscheinlich, dass bei beiden Games der Einstieg kostenlos ist, im Verlauf des Spielerlebnisses aber Echtgeldkäufe notwendig werden.
Einen ersten vorsichtigen Hinweis gibt das Mitte März veröffentlichte "sozial-spielerische" Netzwerk Miitomo ab: Dessen Nutzung ist ebenfalls kostenlos, man kann aber seine Mii-Figur mit diversen neuen Kleidungsstücken (gegen Echtgeld) ausstatten. Natürlich ist Miitomo kein Spiel im herkömmlichen Sinn, man muss also erstmal sehen, wie das bei Fire Emblem und Animal Crossing gelöst sein wird.
Den besten Ruf haben "Free-to-play"-Titel nicht, wirtschaftlich ergeben sie für die Anbieter aber zweifellos Sinn. Es ist also wahrscheinlich, dass bei beiden Games der Einstieg kostenlos ist, im Verlauf des Spielerlebnisses aber Echtgeldkäufe notwendig werden.
Wie fair ist Nintendos F2P?
Hier wird sich natürlich erst zeigen müssen, wie fair Nintendo mit solchen In-App-Käufen umgeht: Denn bei F2P gibt es durchaus große Unterschiede. So werden beispielsweise kosmetische In-Game-Artikel zumeist toleriert, hingegen sind Gegenstände, mit denen sich zahlungskräftige Kunden spielentscheidende Vorteile sichern können, eher verhasst.Einen ersten vorsichtigen Hinweis gibt das Mitte März veröffentlichte "sozial-spielerische" Netzwerk Miitomo ab: Dessen Nutzung ist ebenfalls kostenlos, man kann aber seine Mii-Figur mit diversen neuen Kleidungsstücken (gegen Echtgeld) ausstatten. Natürlich ist Miitomo kein Spiel im herkömmlichen Sinn, man muss also erstmal sehen, wie das bei Fire Emblem und Animal Crossing gelöst sein wird.
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