Sonys Gaming-Chef: Cross-Play ist eine geschäftliche Entscheidung
Microsoft hat vor kurzem eine höchst interessante Ankündigung gemacht und die Möglichkeit für Plattform-übergreifendes Gaming bekannt gegeben. Das betrifft nicht nur das (naheliegende) Cross-Play zwischen Xbox One und Windows 10, sondern theoretisch auch in Richtung der Konkurrenz-Konsole PlayStation 4. Die Frage ist: Will das Sony überhaupt?
Das bekannte Spiele-Magazin Eurogamer wollte es genauer wissen und befragte mit Shuhei Yoshida, dem Chef der Sony Worldwide Studios, jemanden, der es definitiv wissen sollte. Yoshida wiederholte teilweise das, was sein Unternehmen bereits gestern ausrichten hat lassen: Man lasse so etwas schon lange zu und zwar zwischen PS3 und PC sowie PS4 und PC. Als Beispiele für die aktuellsten Spiele nannte er Street Fighter 5 und Rocket League.
Eurogamer bohrte aber nach und meinte, dass man diese Antwort bereits gehört habe, diese aber nicht sagt, ob das auch PlayStation 4 und Xbox One vorstellbar ist. "Weil der PC eine offene Plattform darstellt, ist das hier wesentlich geradliniger", sagte Yoshida. Hingegen ist das Verbinden zweier unterschiedlicher geschlossener Netzwerke "wesentlich komplizierter", so der Sony-Manager.
Zum Schluss deutete Yoshida aber an, was der eigentliche Grund ist oder sein könnte: "Wir müssen uns dabei auch strategische und geschäftliche Belange ansehen." Langer Rede, kurzer Sinn: Es sind wohl keine technischen Probleme, die im Weg stehen, sondern unternehmenspolitische. Sony muss sich wohl erst entscheiden, ob das zum Vorteil des Konzerns ist oder nicht.
Siehe auch: Microsoft lässt Xbox-Gamer gegen PC- und PS4-Zocker antreten
Jein!
Gestern hat sich Sony dazu bereits geäußert und mit einem klaren Jein zu Wort gemeldet. Denn man zeigte sich grundsätzlich interessiert, vermied aber ansatzweise so etwas wie eine Zusage in Richtung Microsoft. Daraus hatten viele Beobachter geschlossen, dass Sony sich um eine konkrete Aussage drückt, weil man eigentlich kein Interesse hat, man aber auch nicht als Spielverderber dastehen will.Das bekannte Spiele-Magazin Eurogamer wollte es genauer wissen und befragte mit Shuhei Yoshida, dem Chef der Sony Worldwide Studios, jemanden, der es definitiv wissen sollte. Yoshida wiederholte teilweise das, was sein Unternehmen bereits gestern ausrichten hat lassen: Man lasse so etwas schon lange zu und zwar zwischen PS3 und PC sowie PS4 und PC. Als Beispiele für die aktuellsten Spiele nannte er Street Fighter 5 und Rocket League.
Eurogamer bohrte aber nach und meinte, dass man diese Antwort bereits gehört habe, diese aber nicht sagt, ob das auch PlayStation 4 und Xbox One vorstellbar ist. "Weil der PC eine offene Plattform darstellt, ist das hier wesentlich geradliniger", sagte Yoshida. Hingegen ist das Verbinden zweier unterschiedlicher geschlossener Netzwerke "wesentlich komplizierter", so der Sony-Manager.
Zum Schluss deutete Yoshida aber an, was der eigentliche Grund ist oder sein könnte: "Wir müssen uns dabei auch strategische und geschäftliche Belange ansehen." Langer Rede, kurzer Sinn: Es sind wohl keine technischen Probleme, die im Weg stehen, sondern unternehmenspolitische. Sony muss sich wohl erst entscheiden, ob das zum Vorteil des Konzerns ist oder nicht.
Siehe auch: Microsoft lässt Xbox-Gamer gegen PC- und PS4-Zocker antreten
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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