PlayStation VR: Sony schreibt keine roten Zahlen bei seinem Headset
Der japanische Elektronikkonzern Sony hat es geschafft, Oculus Rift und HTC Vive ordentlich einen vor den Latz zu knallen. Denn PlayStation VR wird gerade einmal 399 Euro kosten, das ist fast die Hälfte dessen, was man bei den Hochleistungs-Konkurrenten zahlt. Durchaus erstaunlich ist auch, dass Sony hier kein Minus schreibt.
Dass Sony diese Ankündigung halten konnte, war aber dennoch erstaunlich, schließlich hatte auch Oculus-Chef Palmer Luckey einmal einen ähnlichen Launch-Preis für sein Headset anvisiert und konnte diesen nicht ansatzweise halten.
Man wollte dabei aber auch gar nicht extra den Preis der Konkurrenten unterbieten, sondern habe sich stets nur auf das eigene Produkt konzentriert. Boyes sagte, dass Sony schon lange im Elektronik-Geschäft ist und deshalb die Kapazitäten und Erfahrungen habe, wie man (günstig) große Stückzahlen hochwertiger Hardware produzieren kann.
Und wie Game Informer auf Nachfrage herausfand, meinte Boyes definitiv auch nicht das ganze "Ökosystem", sondern tatsächlich nur das Headset selbst. Denn in der Branche ist es üblich, Hard- und Software in einen Topf zu werfen, da man rote Zahlen bei Konsolen gerne durch Gewinne bei Spielen aufwiegt ("Hardware sells Software").
Siehe auch: PlayStation VR - Sonys VR-Headset startet im Oktober für 399 Euro
(Nicht-)Überraschung
Der Preis von 399 Dollar bzw. Euro ist keine echte Überraschung, jedenfalls nicht für jene, die Virtual Reality in den vergangenen Monaten näher verfolgt haben. Denn ein hochrangiger Sony-Manager hat bereits im Vorfeld angekündigt, dass PlayStation VR in etwa so viel wie eine Konsole kosten wird. Daraus konnte man auf einen Preis von rund 400 Euro schließen, das war auch der Preis der PlayStation 4 zum Start vor gut zwei Jahren.Dass Sony diese Ankündigung halten konnte, war aber dennoch erstaunlich, schließlich hatte auch Oculus-Chef Palmer Luckey einmal einen ähnlichen Launch-Preis für sein Headset anvisiert und konnte diesen nicht ansatzweise halten.
Keine Subvention
Sony ist dieses "Kunststück" gelungen und sogar mehr als das: Denn die Japaner erreichen diesen Preis nicht künstlich, indem man PlayStation VR subventioniert oder plus minus Null aussteigt. Laut Aussagen von Sony-Manager Adam Boyes verdient man sogar etwas an jeder verkauften Einheit.Man wollte dabei aber auch gar nicht extra den Preis der Konkurrenten unterbieten, sondern habe sich stets nur auf das eigene Produkt konzentriert. Boyes sagte, dass Sony schon lange im Elektronik-Geschäft ist und deshalb die Kapazitäten und Erfahrungen habe, wie man (günstig) große Stückzahlen hochwertiger Hardware produzieren kann.
Und wie Game Informer auf Nachfrage herausfand, meinte Boyes definitiv auch nicht das ganze "Ökosystem", sondern tatsächlich nur das Headset selbst. Denn in der Branche ist es üblich, Hard- und Software in einen Topf zu werfen, da man rote Zahlen bei Konsolen gerne durch Gewinne bei Spielen aufwiegt ("Hardware sells Software").
Siehe auch: PlayStation VR - Sonys VR-Headset startet im Oktober für 399 Euro
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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