Napster-Gründer will Kinofilme für zu Hause für 50 Dollar anbieten
50 Dollar pro brandaktuellen Kinofilm? Das klingt nach einer völlig absurden Idee und Abzocke, an der der Napster-Co-Gründer und Facebook-Investor Sean Parker derzeit arbeitet. Doch bei näherer Betrachtung ist die Sache womöglich nicht so abwegig, wie sie klingt, denn der angedachte oder geplante Dienst könnte sich sogar für einige Kunden rechnen.
Das Hollywood-Branchenblatt Variety berichtet, dass Sean Parker mit anderen Investoren einen Dienst namens Screening Room entwickelt. Dabei sollen Kunden die Möglichkeit bekommen, einen aktuellen Film sofort nach dem Kinostart auch zu Hause ansehen zu können (via TorrentFreak).
Dazu sollen Kunden zunächst eine spezielle und 150 Dollar teure Set-Top-Box installieren. Das Zusatzgerät soll mit spezieller Anti-Piraterie-Technologie ausgestattet sein, damit man die Inhalte nicht einfach so direkt von der Box rippen kann (etwaiges Abfilmen vom Bildschirm wird nicht explizit erwähnt).
Denn eine Familie mit zwei Kindern bezahlt heutzutage bereits rund 40 Euro für die Eintrittskarten ins Kino, dazu kommt dann noch ein halbes Vermögen für Knabbereien und Getränke, Kosten für Anfahrt sind ebenfalls noch zu bedenken. Mit Familie oder im Kreis von Freunden wäre Screening Room also sogar die günstigere Variante.
Natürlich kann auch das beste Heimkino die Atmosphäre eines echten Kinos nicht ersetzen, dennoch sind so manche Hollywood-Manager der Idee nicht abgeneigt. Kino-Betreiber sollen an den so eingenommenen Geldern beteiligt werden, zudem will man Kunden über "kostenlose" Zusatz-Tickets auch ins Kino locken. Natürlich gibt es auch Widerstand in der Branche, allerdings sehen viele auch Handlungsbedarf, da man Piraterie bisher auch nicht nachhaltig verhindern kann.
Dazu sollen Kunden zunächst eine spezielle und 150 Dollar teure Set-Top-Box installieren. Das Zusatzgerät soll mit spezieller Anti-Piraterie-Technologie ausgestattet sein, damit man die Inhalte nicht einfach so direkt von der Box rippen kann (etwaiges Abfilmen vom Bildschirm wird nicht explizit erwähnt).
50 Dollar?
Sobald ein Film in den Kinos anläuft, bekämen die Screening Room-Kunden für 50 Dollar die Gelegenheit, einen Streifen einmal in einem Zeitraum von 48 Stunden anzusehen. Der Preis klingt wie erwähnt unverschämt, könnte sich aber bei näherer Betrachtung durchaus auch rechnen.Denn eine Familie mit zwei Kindern bezahlt heutzutage bereits rund 40 Euro für die Eintrittskarten ins Kino, dazu kommt dann noch ein halbes Vermögen für Knabbereien und Getränke, Kosten für Anfahrt sind ebenfalls noch zu bedenken. Mit Familie oder im Kreis von Freunden wäre Screening Room also sogar die günstigere Variante.
Natürlich kann auch das beste Heimkino die Atmosphäre eines echten Kinos nicht ersetzen, dennoch sind so manche Hollywood-Manager der Idee nicht abgeneigt. Kino-Betreiber sollen an den so eingenommenen Geldern beteiligt werden, zudem will man Kunden über "kostenlose" Zusatz-Tickets auch ins Kino locken. Natürlich gibt es auch Widerstand in der Branche, allerdings sehen viele auch Handlungsbedarf, da man Piraterie bisher auch nicht nachhaltig verhindern kann.
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