Nintendo NX: Gegenwind zum "unreifen Rant" des Ori-Entwicklers
Gestern sorgten Aussagen des österreichischen Entwicklers Thomas Mahler zur nächsten Nintendo-Konsole mit dem Codenamen NX für einiges an Aufregung. Der Macher des vielgelobten Indie-Spiels Ori and the Blind Forest übte heftige Kritik und bezeichnete die Geheimniskrämerei rund um neue Konsolen (aller Hersteller) als "hirnverbrannt".
Das hat nicht nur im von vielen Insidern genutzten Forum NeoGAF (wo Mahler seine Aussagen per Beitrag gemacht hat) für Debatten gesorgt, sondern beschäftigt inzwischen größere Teile der Gaming-Szene. Denn nicht alle teilen die Meinung des Chefs der Moon Studios, wonach sich die Hersteller schaden, wenn sie ihre unveröffentlichten Konsolen möglichst wenigen Leuten und Entwicklern zeigen.
Im Fall der PlayStation 4 habe man vor der Veröffentlichung "viele Dev-Kits an viele Entwickler verliehen". Mahlers "unsinnige Aussagen" würden auch sicherlich nicht dazu beitragen, das Vertrauen in ihn zu stärken, so Ahmad weiter. Weiter meinte er, dass die Gaming-Welt eine mit vielen Geräten sei und Entwickler gerne alle anderen bedienen können "und dann muss Nintendo mit den Marktkräften umgehen".
Die Verteidigung des ehemaligen Sony-Managers hat einiges an Beifall bekommen: Phil Waymouth etwa, Manager für Business Development bei den Microsoft Studios, kommentierte die Aussagen mit "ein bisschen Neid", dass Ahmad (als Ex-Mitarbeiter Sonys) in der Lage ist, die Angelegenheit in so klaren Worten zu kommentieren.
Siehe auch: Nintendo NX - Entwickler schimpfen über "hirnverbrannte" Strategie
"Schlecht informierter und unreifer Rant"
Der ehemalige Sony PlayStation-Manager Shahid Ahmad bezeichnete die Aussagen Mahlers auf Twitter als "ziemlich schlecht informierten und unreifen Rant, dem das Verständnis und die Professionalität" fehlten. Er führte aus, dass das eben "kommerzielle Produkte" seien, die sich in Entwicklung befänden und auch in Absprache mit den Devs noch häufigen Änderungen unterzogen würden.Im Fall der PlayStation 4 habe man vor der Veröffentlichung "viele Dev-Kits an viele Entwickler verliehen". Mahlers "unsinnige Aussagen" würden auch sicherlich nicht dazu beitragen, das Vertrauen in ihn zu stärken, so Ahmad weiter. Weiter meinte er, dass die Gaming-Welt eine mit vielen Geräten sei und Entwickler gerne alle anderen bedienen können "und dann muss Nintendo mit den Marktkräften umgehen".
Die Verteidigung des ehemaligen Sony-Managers hat einiges an Beifall bekommen: Phil Waymouth etwa, Manager für Business Development bei den Microsoft Studios, kommentierte die Aussagen mit "ein bisschen Neid", dass Ahmad (als Ex-Mitarbeiter Sonys) in der Lage ist, die Angelegenheit in so klaren Worten zu kommentieren.
Siehe auch: Nintendo NX - Entwickler schimpfen über "hirnverbrannte" Strategie
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